Stimmen zum 11.9

Gott redet. immer lauter. willst du ihn hören?

ali

Fünf Stimmen aus der BibelIn der Bibel gibt es dazu verschiedene Aussagen. Auf mindestens fünf Stimmen muss bei der Frage nach der Gerechtigkeit Gottes angesichts von Katastrophen gehört werden. Die erste Stimme ist Noah. Er predigt das Gericht Gottes mitten in einer Gesellschaft, die sich von Gott entfernt hat. Trotz deutlicher Warnung kehrt nur eine kleine Schar zu Gott um und wird gerettet. Alle übrigen kommen um. Die Sintflut steht für die Katastrophe als Folge eines göttlichen Gerichtes.

Die zweite Stimme ist diejenige von Jona. Der rührige Prophet reist nach anfänglichem Zögern in die heidnische Stadt Ninive, prangert deren Sünden an und ruft zur Umkehr. Tatsächlich kehrt die Bevölkerung um und wendet sich dem Gott Jonas zu. Ninive steht für die Katastrophe als Aufruf zur Umkehr.

Eine dritte Stimme finden wir bei Hiob. Er ist ein gerechter Mann, der tut, was Gott gefällt. "Kein Problem, solange es ihm so gut geht. Lass ihn alles verlieren und leiden, dann wirst du sehen, ob er noch zu dir hält", lautet die teuflische Einflüsterung. Gott lässt sich auf den Versuch ein. Hiob erlebt eine Katastrophe um die andere, verliert alle seine Sicherheiten, bis sein Glaube zu wanken beginnt. Zum Schluss aber geht er gestärkt aus dieser Anfechtung hervor. Er ist Gott neu begegnet. Hiob steht für die Katastrophe als Glaubenstest.

 
Kreuz 9/11
Übrig gebliebenes Stahlträger-Kreuz am 9. September auf dem Ground Zero.

Eine vierte Stimme ist Jesus Christus am Kreuz von Golgatha. Der Sohn Gottes – und damit Gott selbst – hängt am Kreuz, ungerechtfertigt zum Tode verurteilt. "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?" schreit der ungerecht Leidende in seiner Todesstunde. Jesus hängt machtlos mitten im ungerechten Leiden, erfährt als Gottes Sohn Gottverlassenheit. Seit Karfreitag kann jeder ungerecht Leidende wissen, dass Jesus – und damit Gott – mit ihm leidet.

Und schliesslich gibt es noch die Stimme des Jüngsten Gerichtes. Hier treten alle Menschen vor den Thron Gottes. Ihre Taten werden vom Weltenrichter gewogen und – wen mag es erstaunen – als zu leicht befunden. Wer in seinem Leben trotz Verfehlungen den stellvertretenden Tod von Jesus für sich in Anspruch genommen hat, wird – dank Jesus – frei gesprochen. Er darf ewig mit Gott leben in einer Welt, in der es kein Leiden und keine Ungerechtigkeit mehr geben wird. Eine Gott-Geschenkte Gerechtigkeit durch stellvertretende Sühne. Wer sich aber als zu gut empfand, um auf das Angebot Jesu einzutreten, dem wird der göttliche Fürsprecher im Jüngsten Gericht fehlen. Die Sühne der aufgelaufenen Ungerechtigkeit fällt auf denjenigen, der sie begangen hat. Hier nimmt die Gerechtigkeit ihren freien Lauf. Sie führt zum Tod des Ungerechten. So wird es zum Schluss keine ungesühnte Ungerechtigkeit geben. Das jüngste Gericht steht für beides: absolute Gerechtigkeit und das Ende allen Leidens.

jesus.ch

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