Stirbt die Clubkultur in Berlin, bleibt nur eine verdreckte Stadt übrig.

In der Weisestraße in Berlin hat es gescheppert – Hunderte protestieren gegen die Räumung des “Syndikat”. Interessant, dass bei allen Berichten über die Räumung und die Proteste der Punkkneipe nicht ein einziges Mal die Worte „Mindestabstand“, „Corona“ auftauchen. Auf den Bildern ist jedenfalls nichts von der Einhaltung der Pandemie-Regeln zu sehen. Das derzeitige „Vermummungsgebot“ ist ja eher ein Treppenwitz bei solchen Demos.

Abfeiern bis der Arzt kommt ist jetzt also Kultur und Kunst? Naja, in Berlin wundert mich nichts mehr. Mit dem Länderfinanzausgleich läßt es sich ja trefflich aus dem Vollen schöpfen. Jammern auf hohem Niveau in einer hedonistischen Spaßgesellschaft. Wenn in Berlin mehr gearbeitet als gefeiert würde, dann wäre Berlin endlich nicht mehr das Fass ohne Boden, das seit Jahrzehnten subventioniert werden müßte. Der Flughafen wäre vermutlich auch längst fertig. Wie haben die reiferen Bürger unseres Landes nur überlebt ohne diese Art der “Kunst und Kultur”…? Sie hatten keine Zeit zum Abfeiern, sie mussten das Land wieder aufbauen.

Der Drogenhandel für typische Partydrogen findet in den geschlossen Clubs auch keine Abnehmer mehr. Ein Politiker meint: “Es sind Orte des Experimentierens und Ausprobierens, in denen immer wieder auch neue Formen von musikalischen, aber auch performativen Ideen entstehen.” Da brechen Ihnen doch glatt die drogen- und alkoholbeeinflussten Jugendlichen weg. Neue Partydrogen finden keine Probieropfer. Halbseidene Geschäftsmodelle und Eventgänger werden dem Zugriff windiger Geschäftemacher und Dealer entzogen. Die Kundschaft wird sich wohl was Neues suchen müssen.
Vielleicht sollten die Clubs in bezahlbaren Wohnraum umgebaut werden und gleich mit einem Mietendeckel versehen werden.Clubs weg und Wohnungen her.
Die dekadente Clubszene ist weder systemrelevant noch notwendig. Es ist keine nennenswerte Erfindung bekannt, die ihren Ursprung in der Gedankenwelt dieser betäubten Clubbesucher hat.

In die Praxis eines Nervenarztes kam einst ein Mann. Er klagte über Unwohlsein, war abgespannt und niedergeschlagen. Nach der Untersuchung stellte der Arzt die Diagnose: nervöser Erschöpfungszustand. Der Arzt meinte, dass dies nicht weiter schlimm sei. Der Patient müsse sich ausruhen und ein wenig zerstreuen: «Gehen sie zum Beispiel ins Varieté. Dort wird Grock auftreten, und bei seinem Programm werden Sie so lachen, dass Sie davon schon halb gesund werden – denn lachen ist gesund!» Auf diesen Vorschlag hin schüttelte der Patient den Kopf und sagte: «Lieber Herr Professor, ich danke Ihnen ehrlich für Ihren Rat, den ich aber leider nicht befolgen kann. Ich selber bin nämlich Grock.»

Nichts gegen echte Fröhlichkeit: Gott will uns die Freude nicht verderben! Er ist es doch schliesslich, der uns eine Seele gegeben hat. Er hat auch das Lachen geschenkt und will, dass wir Freude haben. So forderte Gott zum Beispiel die Israeliten im Alten Testament betreffend des sogenannten Laubhüttenfestes ausdrücklich auf: «Ihr sollt am ersten Tage Früchte nehmen von schönen Bäumen, Palmwedel und Zweige von Laubbäumen und Bachweiden und sieben Tage fröhlich sein vor dem Herrn, eurem Gott» (3.Mo 23,40). Und in 4. Mose 10,10 sagt Er: «… an euren Freudentagen und an euren Festen … sollt ihr in die Trompeten blasen … Ich bin der Herr, euer Gott.»

Noch einmal sei es gesagt: Gott will, dass wir fröhlich sind! Er will uns Freude schenken, aber eine Freude, die das Herz wirklich erfüllt, und einen Frieden, der auch in traurigen Tagen standhält bis in die Ewigkeit. Hierbei geht es nicht um eine künstliche, «selbstproduzierte» Freude, sondern um die Freude, die von Gott kommt. Diese Freude kann jeder erlangen, der an Jesus Christus glaubt. Wer Ihn in sein Leben aufnimmt, erhält nach Seinen Worten vollkommene Freude: «Das sage ich euch, damit meine Freude in euch bleibe und eure Freude vollkommen werde» (Joh 15,11).

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