Tiefpunkte sind Wendepunkte – keine Schlusspunkte. Komm heim zu Gott.

Ein junger Mann muss wegen eines Verkehrsdelikts seinen Führerschein abgeben. Da fragt er sich: Wie soll ich ohne Auto leben?
Ein Mittvierziger, der Karriere gemacht hat, muss aus gesundheitlichen Gründen beruflich kürzer treten. Seine Gedanken kreisen um die Frage: Wie soll ich ohne meine beruflichen Erfolge leben?
Eine ältere Frau schafft die Arbeit rund um ihr Haus nicht mehr und muss es deshalb verkaufen. Besorgt fragt sie sich: Wie soll ich ohne meinen Garten leben?
Das sind alles Situationen, die unser Leben aus dem gewohnten Gleis werfen.
Es gibt jedoch eine Frage, die viel wichtiger ist, aber viel seltener gestellt wird:
Wie sollen wir ohne Gott leben können?

Genau in diesem entscheidenden Augenblick hören wir eine Stimme, die uns einflüstert:
»Es ist hoffnungslos.«
»Es hat überhaupt keinen Zweck, es zu versuchen.«
»Du könntest es genauso gut gleich aufgeben.«
»Alles, was du tun kannst, ist, dich ins Unvermeidliche zu
fügen.«
»Außerdem kann sowieso nicht mehr alles so wie früher werden.Ein Vogel, der sich einmal einen Flügel gebrochen hat,kann nie wieder so hoch fliegen wie zuvor.«
»Du hast deine Chance bei Gott durch Sünde verspielt.«
»Du bist zu weit gegangen. Jetzt gibt es kein Zurück.«
Und so hören wir diese Stimme wie ein Echo in einem langen leeren Korridor:
»Hoffnungslos!«
»Ausweglos!«
»Außer Reichweite!«
»Unmöglich!«
Aber in dieser düsteren, einsamen Stunde hören wir auch eine andere Stimme, und diese Stimme spricht von wunderbaren Verheißungen. Sie ruft:
»Es gibt einen Weg zurück zu Gott!«
»Die Tür ist immer offen!«
»Die Vergangenheit kann vergeben und ausgelöscht werden.
Selbst die Ansammlung von einer Million Sünden kann in einem einzigen Augenblick vergeben werden!«
»Ein Neubeginn ist möglich!«
»Es kann alles wieder so gut werden wie früher – ja sogar besser!«
»Gott ist mächtig, die Jahre zurückzuerstatten, die die Heuschrecken gefressen haben« (Joel 2,25).
»Kein Fall ist zu schwierig für den Herrn – auch deiner nicht.«
»Warum kommst du nicht nach Hause?«
Sobald er daran denkt, kehrtzumachen, scheinen ihn tausend Teufel davon abhalten zu wollen. Er wundert sich, dass ein menschlicher Körper solch gewaltige, gegensätzliche
Spannungen aushalten kann.
Noch einmal hört er die Stimme Gottes – nicht barsch und rachsüchtig, sondern gütig und liebevoll:
»Kehre um, … bis zu dem Herrn, deinem Gott, denn du bist gefallen durch deine Ungerechtigkeit. Nehmet Worte mit euch und kehret um zu dem Herrn; sprechet zu ihm:
Vergib alle Ungerechtigkeit, und nimm an, was gut ist, dass wir die Frucht unserer Lippen als Schlachtopfer darbringen«
(Hos 14,2.3).
William MacDonald ~

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