Trotz deiner Nöte ist und bleibt der Herr der “Gute Hirte”.

Moody schreibt:

Dr. Bonar erzählte mir, wie ein Schaf im schottischen Hochland oft in die Berge wanderte und an Orte gelangte, aus denen es nicht mehr herauskam. Das Gras auf diesen Bergen ist sehr süß und die Schafe mögen es. Sie springen Klippen von drei bis vier Meter hinab und können dann nicht mehr zurückspringen. Der Hirte hört sie dann in ihrer Not blöken. Tagelang können sie dort sein, bis das ganze Gras aufgefressen ist. Der Hirte wird warten, bis sie so schwach sind, dass sie nicht mehr stehen können. Dann wird er einen Strick um sie legen, und und das Schaf aus dem Rachen des Todes ziehen.

“Warum steigen Sie nicht gleich da runter, wenn das Schafe dort hinabgesprungen ist?” fragte Moody. “Nun,” antwortete Bonar, “die Schafe sind so töricht, dass sie direkt den Abgrund hinabstürzen würden. Das würde sie umbringen!”

Dann schreibt Moody, dass sich die Menschen oft ebenso verhalten. Haben sie sich erst einmal von der Herde entfernt, werden nicht so schnell zu Gott zurückkehren. Erst wenn „das Gras abgefressen“ ist, wenn sie keine Freunde haben und alles verloren ist, dann freuen sie sich über die Hilfe des Hirten.

Wie gut, dass der Hirte seine Schafe kennt. Wie gut, dass er sie liebt und ihnen nachgeht.

Nicht umsonst hat Jesus sich als Guten Hirten bezeichnet. Er kennt Seine Schafe, liebt sie und ruft sie mit Namen. Er weiß, wie lange Er uns „grasen“ lassen muss, bevor wir erkennen, in welchen Schlamassel wir uns gebracht haben. Wenn wir dann aber zu Ihm rufen, hört Er uns, geht uns nach und trägt uns zurück zur Herde. ccfg-neunkirchen.blogspot.

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