Um ein Haar wäre es mir hier in München beim Christopher Street Day ähnlich ergangen.

Und wie ging es Salih Kar heute:

VON PFARRER ANGEGRIFFEN
Als ich heute das Evangelium predigte kam ein Pfarrer wütend auf mich zu. Er wollte, dass ich aufhöre zu predigen. Als ich dann die Predigt kurz unterbrach und versuchte mit ihm zu reden, redete er sich nur noch mehr in Rage. Ich bat ihn als Pfarrer das Werk Gottes nicht zu aufzuhalten, weil die Menschen auf dem breiten Weg in die Verdammnis sind und wollte weiter predigen. Da ging er auf mich los, bedrängte mich und drückte mich immer wieder weg. Dann kam die Polizei und führte irgendwelche dubiosen Zeugen auf, die gesagt hätten, ich würde auf die Leute zugehen und sie angreifen. Dabei stand ich nur auf einer Stelle bei meinem Koffer und predigte das Evangelium in aller Klarheit und Wahrheit. In Wirklichkeit kamen während dem Predigen mehrmals Menschen zu mir und bedrängten mich. Die Polizei drohte mir, mich festzunehmen und die Nacht in der Zelle zu verbringen. Das wäre auch nicht das erste Mal gewesen. Ich konnte trotzdem sehr viel verteilen. Seit vielen Jahren darf ich diesen Dienst am Evangelium tun und werde mich auch weiterhin nicht einschüchtern lassen. Denn der in uns ist, ist größer als der, welcher in der Welt ist!
„Rufe aus voller Kehle, schone nicht! Erhebe deine Stimme wie ein Schopharhorn und verkündige meinem Volk seine Übertretungen und dem Haus Jakob seine Sünde!“
(Jesaja 57, 1)

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