Unsere Welt ist in ihrer Gottlosigkeit einfach nur noch total verrückt.

Zu Anfang des 20. Jahrhunderts berichteten die Zeitungen von dem furchtbaren Brand einer Psychiatrie in Amerika. Die armen Geisteskranken benahmen sich dabei so, dass die Beamten und Pfleger noch lange nur mit Entsetzen an jene Szene denken konnten.

Manche der Unglücklichen liefen blindlings in die Flammen, als wäre es ein Spiel, andere stürzten sich aus Furcht vor dem Feuer haushoch aus dem Fenster, ohne auf die aufgehaltenen Sprungtücher und hingelegten Betten zu achten. Das Traurigste dabei war, dass sie die Beamten und Pfleger, die sie vor dem Tod retten wollten, für ihre Feinde hielten, sich gegen sie bewaffneten und wie Wilde kämpften.

Viele krochen wieder unter die Betten, schimpften oder schnitten ihren Rettern die scheußlichsten Grimassen. So verunglückten die meisten Kranken, die gut hätten gerettet werden können, durch ihre eigene Schuld.

Teurer Leser, gleicht nicht in mancher Beziehung die verlorene, höhnende, gleichgültige Welt jener brennenden Anstalt? Stürzen sich nicht viele mutwillig ins zeitliche und ewige Verderben, die in Christus, dem großen Erretter, Schutz und ewiges Heil und Frieden finden könnten? Ruhst du, mein Leser, schon in Jesu Armen und an Seinem Heilandsherzen?

Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Küchlein versammelt unter ihre Flügel, und ihr habt nicht gewollt!

Matthäus 23, 37

Christlicher Schriftenmissionsdienst

Hammerbrücke

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