Verdorbenheit der Gesellschaft ist die Folge des Glaubensabfalls der Christen.

Horst Stricker

“Der Herr Jesus bezeichnete die Verführung als eines der wichtigsten Endzeitzeichen vor Seinem Kommen in Herrlichkeit. Es ist das einzige Zeichen, das dreimal in Matthäus 24 wiederholt wird (Mt 24,4.5.11.23–26). Und obwohl der Höhepunkt der Verführung in der letzten grossen Trübsalszeit kommen wird, sehen wir schon jetzt die Vorboten davon.

In 2. Thessalonicher 2,3 schreibt der Apostel Paulus denen, die meinten, das Kommen des Herrn wäre schon geschehen: «Niemand soll euch irreführen in irgendeiner Weise, denn es muss unbedingt zuerst der Abfall kommen und der Mensch der Sünde, der Sohn des Verderbens offenbart werden». An anderer Stelle meint Paulus: «Der Geist aber sagt deutlich, dass in späteren Zeiten etliche vom Glauben abfallen und verführerischen Geistern und Lehren der Dämonen anhangen werden» (1.Tim 4,1). Oder: «Sehet zu, ihr Brüder, dass nicht jemand von euch ein böses, ungläubiges Herz habe, im Abfall begriffen von dem lebendigen Gott» (Hebr 3,12). Und in 2. Timotheus 4,4, im Kontext von Warnungen über die Endzeit, erklärt Paulus: «und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Fabeln zuwenden.»

Diese Bibelstellen zeigen, dass, je mehr wir der Endzeit und dem Erscheinen des Antichristen näherkommen, desto mehr wird der Abfall zunehmen. Damit es aber einen Abfall oder eine Apostasie geben kann, muss es zuerst etwas gegeben haben, von dem die Menschen abfallen können und was sie beeinflusst hat. Wenn wir nun in unserer westlichen Welt nach etwas suchen, das durch eine lange Zeit hindurch grosse Teile der Gesellschaft beeinflusst hat, dann kommen wir nicht umhin, vom Christentum zu reden.  mnr.ch

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