Viele Menschen haben Gott nicht nur vergessen. Sie haben vergessen, dass sie Gott vergessen haben. (A. Noack)

Ihr habt mich aus euren Kindergärten entfernt.

Ihr habt mich aus euren Schulen entfernt.

Ihr habt mich aus eurer Politik entfernt.

Ihr habt mich aus euren Kirchen entfernt.

Ihr habt mich aus euren Feiern entfernt.

Ihr habt mich aus eurem Leben entfernt.

Und ihr wundert euch dass ich Leid und Krieg zulasse? Gott.

Ohne christlichen Glauben fällt eine Gesellschaft in die Barbarei zurück
Messerstechereien, Hasssprache, Massenschlägereien, Mobbing, Vergewaltigungen von Frauen, Missbrauch an Kindern, rücksichtsloses Verhalten im Straßenverkehr, Drohungen und Verunglimpfungen im Internet. Der Umgang von Menschen untereinander wird rauer, aggressiver, gehässiger, gewalttätiger.
Nach einer aktuellen Umfrage des Markt – und Sozialforschungsinstitutes INSA-Consulere ist jeder 3. Deutsche der Meinung, die Zunahme von Gewalt hat etwas mit dem Rückgang des christlichen Glaubens zu tun. Diese Einschätzung ist nicht neu.
Seit Anfang der 70er Jahre, so der katholische Politik-Wissenschaftler Dr. Andreas Püttmann, ist ein Abbau des Wert – und Tabugefühls, ein schleichendes Abstumpfen des Menschen, eine Deformierung und Brutalisierung der Gefühls – und Denkwelt, ganz besonders bei jungen Leuten unter 30 Jahren festzustellen. Für immer weniger junge Menschen gebe es klare Maßstäbe für “gut und böse”.
Dr. Püttmann, dessen Erkenntnisse TOPIC im Mai 2002 veröffentlichte, sieht einen klaren Zusammenhang zwischen christlichem Glauben und abendländlischer Werteordnung.
Püttmann: “Die Decke unserer Zivilisation ist dünn, der Rückfall in die Barbarei eine latente Gefahr jeder Gesellschaft. Was Europa aus geworden ist, ist es in jahrhundertelanger Entwicklung unter dem Kreuz geworden. Es wäre geradezu naiv zu meinen, wir könnten uns vom Christentum, dem Fundament unserer Werteordnung, lossagen, ohne dass dies langfristig empfindliche Konsequenzen für das Sozialverhalten und unsere gesellschaftliche und politische Ordnung hätte.”
Püttmanns Einschätzung wird durch Studien bestätigt. Untersuchungen aus den 1980er Jahren zeigen, dass religiös interessierte Jugendliche dem Gemeinwesen aufgeschlossen gegenüberstehen, weitaus weniger selbstsüchtig sind als andere Gleichaltrige. Außerdem haben sie in der Regel ein intaktes Rechtsbewusstsein.
Der damalige niedersächsische Justizminister Prof. Christian Pfeiffer – er war davor Direktor des Kriminologischen Forschungsinstitutes Niedersachsen – konnte das seinerzeit auch mit eigenen Studien untermauern. Jugendliche, die in christlichen Jugendgruppen mitarbeiten und dort religiöse Überzeugungen einübten, gerieten seltener auf die schiefe Bahn als andere, stellte Pfeiffer fest.
TOPIC
Nr. 06 – Juni 2024

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