Einen Tag nach dem Anschlag auf dem Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz gingen deutsche Journalisten mit arabisch und türkisch sprechenden Helfern in diverse Moscheen Berlins, längst nicht nur in salafistische, und nirgends war der Anschlag eine Erwähnung wert. Es wurde vielmehr vor den Versuchungen und Verblendungen durch das christliche Weihnachtsfest gewarnt.
Nur eine handvoll Menschen bemühen sich aufrichtig , diesen Tag nicht vergessen zu lassen. Da ginge mehr. Wäre ein Pudel bei dem Anschlag ums Leben gekommen, sähe es da jetzt ganz anders aus. Das ist nicht gerade ein Ruhmesblatt für die Stadt. Es bleibt zu hoffen, dass die Veranstaltung heute Abend würdevoller wird. Gott tröste die Angehörigen. Er kann das.
