“Babylon, vor 3.000 Jahren. Im mächtigen Zentrum des babylonischen Reichs wird die Keilschrift entwickelt und zum Rechnen benutzt. Mit Hilfe kleiner Symbole lassen sich Zahlen darstellen, deren konkreter Wert sich – wie heute – aus ihrer Position in der jeweiligen Ziffernfolge ergibt. Ein Zeichen für Null allerdings gibt es nicht. Wenn die Babylonier zeigen wollen, das irgendwo mathematisch nichts ist, lassen sie in der Ziffernfolge einfach eine Lücke.
Die Methode ist problematisch. Denn die Abstände zwischen den Zeichen variieren, da per Hand gemeißeltt oder eingeritzt, ohnehin. Wann ist die Lücke also nur ein Abstand, wann ist sie ein Symbol fürs Nichts? Im 7. Jahrhundert vor Christus entwickeln Mathematiker deshalb zwei schräg gestellte Keile, die fortan für die Leere stehen. Später sind es vermutlich griechische Astronomen, die erstmals einen ovalen Kreis als Zeichen für die Null verwenden. Wie sie darauf kommen, ist unbekannt. Vielleicht orientieren sie sich am ersten Buchstaben des griechischen Wortes “Omikron”, das “Nichts” bedeutet.
Auch bei den Griechen gilt die Null nicht als konkrete Zahl, mit der man rechnen kann: Sie ist nur ein Platzhalter, falls es einmal nichts gibt, was zu zählen wäre. Wichtig wird die Null als Zahl erst in einem algebraischen System, bei dem auch mit negativen Werten und Mengen gerechnet werden kann: Wenn man von Etwas etwas abzieht, das größer ist, muss man den Nullpunkt überschreiten. Die Inder sind es schließlich, die der Null den Stellenwert einer gleichberechtigten Zahl verleihen. In einer indischen Handschrift aus dem Jahr 458 findet sich die Ziffer erstmals in dieser neuen Funktion. Seitdem ist unser Alltagsleben voller Nullen.” Wdr.de
Warum bist du keine Null?
Die rote 1 oder der Wert der Nullen!
Zusammengekauert sitzt er im Studierzimmer seines Pastors. Er fühlt sich total zerschlagen. Tränen laufen über das eingefallene Gesicht des Jungen. „Komm schon, sag doch was Dich derart bedrückt.“ Gütig lächelt ihm sein Pastor zu. Endlich rappelt sich der Junge auf. „Papa hat recht, das krieg ich nie hin! Nie, und was ich hinkriege sind Nullen, nichts als Nullen. Zaghaft beginnt er dem Pastor zu erzählen, was er alles verbockt hatte, als der alte Mann zum Notizblock greift. Der Junge fährt hoch: „Aber du schreibst das nicht etwa auf!“ „Beruhige Dich, den Zettel kriegst du, wenn deine Ansage fertig ist.“ Endlich war er soweit und Jakob trat zu ihm hin. Und wieder sank der Junge zusammen. „Stimmt, schau, hier steht all das, was du in deinem Leben verbockt hast.“ Er zeigt ihm den Zettel, „stimmt, das bist du! Aber Du hast Dein Leben Jesus übergeben. Er hat alles was du verbockt hast auf sich genommen und wieder in Ordnung gebracht. Das alles spricht nicht mehr gegen Dich! Und Jesus hat sich zwischen Gott und Dich gestellt. Nichts, gar rein nichts Verwerfliches findet Gott an Dir!“ Vor die lange Reihe von Nullen schreibt er eine rote eins. „Du bist jetzt kostbar für Gott. Er liebt dich, nicht weil du eine gute Leistung vollbracht hast, sondern weil Jesus für deine Fehler grade stand. Du bist somit sehr kostbar in Gottes Augen! Auf dem Zettel steht dein unvorstellbar hoher Wert!!“ Die Eins ist entscheidend. Jesus macht unser Leben wertvoll.
100000000000000000000000000000000000000000000000000000000000000DDiese Lektion habe ich Zeit meines Lebens nie vergessen.
