Warum fahren im über-über-nächstem Jahr in Holland Terroristen nicht mehr mit dem Auto?

 Die Holländer müssen tatsächlich ab über-über-nächstem Jahr jeden ihrer gefahrenen Autokilometer von einem staatlichen Satellitensystem überwachen lassen. Zur CO²-Reduzierung, heißt es. Und zur Unfallverhütung. Und natürlich bestünde beim Staat absolut kein Interesse an den eigentlichen Fahrtzielen.
Natürlich nicht! Wir sind ja demokratisch. Wir schöpfen die unendlichen Möglichkeiten dieses fast alle Holländer umfassenden Systems nicht aus – wir überwachen unsere Bürger nicht, das ist ja nicht im Interesse des Volkes. Außer vielleicht, es ist mal Krieg. Gegen den Terror zum Beispiel. Wäre es nicht schick, wenn sich kein Terrorist mehr traut, ein holländisches Auto zu fahren, weil er wüsste: Die Stas… äh, der Staat weiß, wo ich bin? Jederzeit? An jedem Punkt der Welt? Selbst in Paraguay oder in Altötting? Da wären wir schon alle dankbar, wenn wir so vor einem schlimmen Anschlag bewahrt würden. Das holländische Auto – der terroristenfreie Raum. Wer will da auf ein paar Bürgerrechte pochen?
Dass so ein Gesetz in einem zivilisierten Land beschlossen werden kann, ist eigentlich unerklärlich. Obwohl, doch… vielleicht dadurch, dass es in Holland mehr Fahrräder gibt als Autos. Das wäre so, wie wenn bei uns jemand alle Kinderwagen mit GPS ausstatten wollte. Zum Schutz der Kinder. Da würden wahrscheinlich alle nicken. Ist doch gut. Da kann nix passieren. Und so viel Kinderwagen fahren wir ja auch nicht…
Aber wehe, wenn dem Auto bald das Fahrrad folgt. Zur Reduzierung der Verkehrsunfälle. Dann, meine Damen und Herren, ist Holland in Not.aufnkaffee.wordpress.com

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