Warum Fantasyliteratur gefährlich sein kann.

Der kanadische Schriftsteller Michael O´Brien ("Father Elijah) warnt vor Fantasyliteratur wie "Harry Potter", "Twilight" und "Goldener Kompaß". Brien äußerte sich dazu während eines Pro-Life-Kongresses in Kanada bei der Diskussion nach seinem Vortrag spontan zu einer Publikumsfrage nach problematischer Kinder- und Jugendliteratur. Die Fantasyliteratur für Jugendliche versteht er als „einen Hauptkampfplatz“ im Kampf um die junge Generation. „Sie entstellt die Symbole für Gut und Böse oder verschleiert sie.“
„Es tritt ein Gewöhnungseffekt ein: Wir werden immer tiefer dahin geführt, uns in der Dunkelheit, bei den Mächten des Bösen, wohlzufühlen. Dieser neuen Literatur ist oft der Versuch, Symbole und Handlungen des Bösen in etwas Gutes umzudeuten. Dies ruft in mir die neutestamentliche Stelle wach, die vor dem Zeitenende warnt (Paulus, Brief an die Thessalonicher). Paulus sagt: Menschen werden Böses gut und Gutes böse nennen.“
In den Harry-Potter-Bänden sieht er eine „sanfte aber sehr mächtige Entwertung der Symbolik.“ In "Twilight" geschieht das gleiche „etwas unverfrorener“, sagt der Künstler, und „im ´Goldenen Kompaß´ von Philip Pullmann kommt dann die volle Breitseite gegen das Christentum“.
Doch unter diesem Problem offenbart sich noch ein weiteres: „Wir neigen dazu, den Glauben für einen Teilbereich unseres Lebens zu halten und Kultur für einen weiteren Teilbereich. Die meisten von uns haben sich daran gewöhnt, eine Prise Gift in unserer Kulturdiät aufzunehmen und wir beruhigen uns: Gut, wir sind getauft, wir beten, wir sind nette Leute, wir würden niemals solche Sachen machen.“ Der Schriftsteller warnt: „Man ist, was man isst.“kath.net

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