Ăber das, was nach dem Tod kommt, gibt es zahlreiche Ansichten. Mit Ansichten ist allerdings keinem geholfen. Es lohnt sich nur, darĂŒber zu reden, wenn man Genaues darĂŒber wissen kann.
Das ist tatsĂ€chlich möglich. Es gibt zuverlĂ€ssige und begrĂŒndete Hinweise darĂŒber, wie es weitergeht. Man kann wissen, was Phantasie und was Tatsache ist. Niemand muĂ das Risiko eingehen, daĂ er sich auf etwas Falsches verlĂ€Ăt. Hier die gĂ€ngigsten Ansichten ĂŒber das, was nach dem Tod kommt:
– gar nichts. Die Ansicht der Atheisten. Der Körper verfĂ€llt, ĂŒbrig bleibt Erde. Von Seele, Geist keine Spur.
– das Nirwana, das âNichtsâ. Die Ansicht der Buddhisten. Allerdings kommt das Nirwana nicht sofort, sondern erst nach hundert- oder tausendfacher Reinkarnation (= Wiederverkörperung, Seelenwanderung). Erst nach totaler âErleuchtungâ kannst du aus diesem Kreislauf aussteigen. Erst dann darfst du ins âNichtsâ eingehen.
– das Einswerden mit âBrahmanâ, dem göttlichen Es. Die Ansicht der Hindus. Auch dies erfolgt erst nach hundert- oder tausendfacher Reinkarnation. Je nach Verdienst oder Versagen (âKarmaâ) wirst du bis dahin laufend als anderes Lebewesen neu geboren. Dabei ist auch der Abstieg zum Tier möglich.
– das Einswerden mit der kosmischen Energie. Die Ansicht vieler New Age-AnhĂ€nger. Helena Blavatsky importierte die
Reinkarnationsidee 1875 als âTheosophieâ nach New York. Rudolf Steiner zweigte davon die âAnthroposophieâ ab. Die
âabsteigendeâ Reinkarnation wurde abgeschafft, es geht nur noch aufwĂ€rts. In der Rangreihe ganz oben sind bereits die âMeister der groĂen weiĂen Bruderschaftâ.
– Paradies oder Hölle. Die Ansicht der Moslems. Je nach Einhaltung der fĂŒnf Hauptgebote (âSĂ€ulenâ) des Islam folgt entweder Paradies oder Hölle. Die Letztentscheidung liegt in jedem Fall bei Allah (âKismetâ = göttliche Vorherbestimmung).
Es kann also auch ganz anders kommen.
– Himmel oder Hölle. Die Ansicht der Christen. Je nach Vergebung oder fehlender Vergebung das eine oder andere
(gemÀà Bibel). Vergebung kann jeder erhalten, aber nur wer konkret darum bittet, erhÀlt sie auch.
Schon auf den ersten Blick wird deutlich, daà nicht alles zugleich richtig sein kann: Es kann nicht zugleich nur ein einziges irdisches Leben geben (Christentum, Islam) oder viele tausend Wiederverkörperungen (Buddhismus, Hinduismus, New Age). Gott kann nicht zugleich eine unpersönliche kosmische Energie oder ein persönlicher, anteilnehmender und wertender
Gott sein.
Wenn es so etwas wie Gott und Weiterleben gibt, können daher nicht alle Wege zum âgleichen Gottâ fĂŒhren.
Die Gottesvorstellungen und Wege sind so unterschiedlich, daĂ sie sich gegenseitig ausschlieĂen. Wenn etwas davon wahr ist, muĂ das andere falsch sein. Wer sich auf etwas Falsches verlĂ€Ăt, muĂ auch mit negativen Konsequenzen rechnen.
Das gilt fĂŒr Atheisten und GlĂ€ubige gleichermaĂen. Entscheidend ist nĂ€mlich nicht unser Glaube, sondern die RealitĂ€t.
Es geht also darum, die RealitÀt herauszufinden.
DaĂ es ĂŒberhaupt weitergeht, legen u.a. auch zwei Tatsachen nahe: die Sterbe-Erlebnisse von âklinisch Totenâ, die wiederbelebt werden konnten, und bestimmte Erscheinungen aus dem okkulten Bereich, die auf natĂŒrliche Weise nicht erklĂ€rbar
sind.
Berichte ĂŒber Sterbe- bzw. Nahtod-Erlebnisse sammelten zunĂ€chst R. Moody und E. KĂŒbler-Ross. Sie befragten
Patienten, die bereits klinisch tot waren (Herz- und Atemstillstand), aber wiederbelebt werden konnten. Ăbereinstimmend berichteten diese Patienten von einem âVerlassenâ ihres Körpers, wobei sie sich selbst und das Ărzteteam von oben beobachten konnten. Die meisten konnten hinterher Einzelheiten beschreiben, die ihre Aussagen zweifelsfrei machten.
SpĂ€ter gelangten die Betreffenden meist in einen dunklen Tunnel, der am Ende in eine lichtvolle Umgebung fĂŒhrte.
Berichte negativer Art finden sich bei Moody und KĂŒbler-Ross nicht.
Ganz anders bei einigen FĂ€llen, die der Arzt M. Rawlings unmittelbar selbst miterlebte. AuĂer Lichterlebnissen
hatten Patienten bei ihm auch Erlebnisse negativer Art. Rawlings beschreibt, wie Patienten bei der Wiederbelebung oft mit Anzeichen gröĂten Entsetzens aufwachten und Ausrufe wie âHolt mich zurĂŒck!â – âIch bin in der Hölle!â von sich gaben.
MerkwĂŒrdigerweise wuĂten die gleichen Patienten bei einer spĂ€teren Befragung nichts mehr von diesen SchreckensĂ€uĂerungen.
Rawlings schloà daraus, daà diese Erlebnisse so schockierend waren, daà sie spÀter verdrÀngt wurden.
Ăhnliche âHöllenerlebnisseâ bestĂ€tigten in jĂŒngster Zeit die Sterbeforscher B. Greyson und N. Bush (Psychiatry 55/1992).
Auch wenn keiner dieser âklinisch Totenâ endgĂŒltig gestorben war, zeigen diese Berichte zumindest
zweierlei: 1. daà der Mensch mehr ist als Materie und 2. daà der nichtmaterielle Anteil der menschlichen Persönlichkeit auch getrennt vom Körper existieren kann.
Okkulte PhĂ€nomene sind mit Vorsicht zu betrachten, aber die Vielzahl bisher belegter und z.T. gefilmter ĂŒbersinnlicher Erscheinungen zeigt, daĂ es sich um reale Dinge handelt. Sie sprengen unser dreidimensionales Weltbild und sind mit natĂŒrlichen AblĂ€ufen nicht erklĂ€rbar. Dazu gehören âMaterialisationenâ (Verstofflichungen), âLevitationenâ (SchwebezustĂ€nde),
âTelekineseâ (magische Fernbewegung), âExkursionenâ (Seelenreisen nach Körperaustritt) usw..
Parapsychologen wollen solche VorgĂ€nge auf âseelische KrĂ€fteâ zurĂŒckfĂŒhren. Aber in einigen FĂ€llen ist diese
ErklĂ€rung nicht möglich: So bei bestimmten Trancebotschaften durch ein Medium und vor allem bei âPrĂ€kognitionâ (Vorherwissen):
Wie kann jemand vorherwissen, was erst in der Zukunft geschehen wird? In allen diesen FĂ€llen mĂŒssen, wenn
kein Betrug vorliegt, Informationen aus einer nichtmateriellen Dimension erfolgen. (Warnung: Okkult-spiritistische BetÀtigung sollte wegen vielfÀltig negativer Folgen unbedingt unterlassen werden!)
Wie können wir unterscheiden, ob eine Informationsquelle zuverlĂ€ssig ist oder nicht? Dazubrauchen wir objektive Kriterien. Unsere subjektiven Meinungen und Erfahrungen genĂŒgen nicht. Die Göttergeschichten in der Bhagavadgita der Hindus sind nicht nachprĂŒfbar. Auch der Koran, 500 Jahre nach der Bibel entstanden, ist nicht
âprĂŒfbarâ: Er ist eine Offenbarung, die nur ein einziger Mensch, nĂ€mlich Mohammed, empfangen hat. Das gleiche gilt fĂŒr die âErleuchtungenâ Buddhas. Was eine Einzelperson âprivatâ empfĂ€ngt, ist nicht prĂŒfbar. PrĂŒfbar wird es dann, wenn jemand öffentlich konkrete Ereignisse voraussagt. Genau das taten die Propheten der Bibel.
Die Bibel ist das einzige religiöse Buch, das nachprĂŒfbare Daten auch in bezug auf unsichtbare Dinge
bietet. In ihr finden sich Tausende von konkreten Vorhersagen ĂŒber Ereignisse, Personen, StĂ€dte, LĂ€nder, Völker und geschichtliche Entwicklungen. Das VerblĂŒffende aber ist: Seit 3 1/2 Jahrtausenden erfĂŒllen sich diese Vorhersagen korrekt und fehlerfrei – bis heute! Das geht ĂŒber jede menschliche FĂ€higkeit und jeden Zufall hinaus. Es kann nur eines
bedeuten: die Bibel muĂ mehr sein als ein nur menschliches Buch! Ăber Jahrhunderte die Zukunft vorherwissen kann nur einer – Gott.
Das Allerwichtigste aber: Der Gott, der sich in der Bibel offenbart, ist erfahrbar. Millionen Menschen, die auf bestimmte Anweisungen der Bibel eingegangen sind, haben diesen Gott persönlich erlebt. All dies zusammen lĂ€Ăt ehrlicherweise nur einen SchluĂ zu: die Bibel ist tatsĂ€chlich das âBuch Gottesâ und gibt die realen VerhĂ€ltnisse wieder.
Was bedeutet das fĂŒr die Frage ĂŒber den Zustand nach dem Tod?
Es bedeutet, daĂ mit gröĂter Wahrscheinlichkeit genau das zutrifft, was die Bibel darĂŒber sagt. Die Bibel spricht nicht von Reinkarnation und Nirwana, sondern von Himmel und Hölle. Es gibt ein göttliches Gericht. Wer dort ohne Vergebung erscheint, muĂ fĂŒr alles, was er im Leben falsch gemacht hat, selbst geradestehen. Er gehört nicht zu Gott. Nur wer mit Vergebung erscheint, gehört zu Gott und ist vom Gericht befreit. Ob jemand zu Gott gehört oder nicht, hĂ€ngt davon ab, ob er sich zu Lebzeiten fĂŒr Gott entschieden hat oder nicht.
Mit anderen Worten: Die TĂŒr zum Himmel steht fĂŒr jeden offen, aber hineingehen muĂ jeder selbst.
Der Grund liegt darin, daĂ jeder Mensch durch Unrecht, das er begeht, von Gott getrennt ist. Diese Trennung könnenwir weder durch gute Werke noch fromme Ăbungen, höhere Erkenntnisse usw. wieder beseitigen. Aber Gott, der unsliebt, bietet uns durch Jesus Hilfe an. Jesus Christus, der Sohn Gottes, kam in diese Welt, um hier freiwillig am Kreuz fĂŒr unsere Schuld zu sterben. Erst dadurch wurde Vergebung fĂŒr uns ĂŒberhaupt möglich. Wir haben sie aber nicht automatisch. Doch jeder, der Jesus fĂŒr seine Schuld um Vergebung bittet, erhĂ€lt sie auch!
Wer dies zum ersten Mal hört, dem erscheint das zu einfach. Aber so einfach ist es offensichtlich gar nicht. Denn obwohl alle Menschen von Gott eingeladen sind, gehen nur die wenigsten darauf ein. Es bedeutet nÀmlich auch, daà du bereit bist, einen Teil deiner Selbstbestimmung und Selbstherrlichkeit aufzugeben und Gott in deinem Leben Mitsprache einzurÀumen! Das wollen viele nicht.
Wenn du jedoch auf jedem Fall zu Gott gehören möchtest, muĂt du folgendes tun:
* bitte Jesus um Vergebung (fĂŒr alles, was dir spontan einfĂ€llt)
* lade ihn als deinen Erlöser und Herrn in dein Leben ein
* vertraue dich seiner FĂŒhrung an und gehe auf seine Hinweise ein Wenn du dich in dieser Weise ehrlich fĂŒr Gott entscheidest, bringt dich das auf seine Seite. Die Bibel spricht hierbei von âUmkehrâ oder âBekehrungâ. Du gehörst dann zu Gott! Gott reagiert darauf, indem er dich mit seinem Geist erfĂŒllt. Du erhĂ€ltst dann ein neues Denken und Wollen – und merkst es auch! Du weiĂt dann, daĂ etwas passiert ist.
Was also kommt nach dem Tod? Nach dem Tod kommt entweder ein Leben mit oder ohne Gott – genau wie
vorher. Wenn du dein Leben hier auf der Erde mit Gott verbunden hast, gelangst du ohne Gericht in sein Reich. Die Bibel nennt das âHimmelâ. Wenn du dein Leben hier nicht mit Gott verbunden hast und nie um Vergebung gebeten hast,bist du auch nach dem Tod von Gott und seinem Reich getrennt. Die Bibel nennt das âHölleâ. Da alles Gute nur bei Gott zu finden ist, bist du dann von allem Guten getrennt(!).
Jesus sagt: âWer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in dasGerichtâ (Johannesevangelium 5,24). Gott liebt jeden Menschen. Wenn es nach ihm ginge, mĂŒĂte kein Mensch ins
Gericht. Aber es geht nicht nach Gott, sondern nach der Entscheidung, die jeder Mensch fĂŒr sich selbst trifft! Viele holen das göttliche Geschenk der Vergebung nicht ab. Auch GleichgĂŒltigkeit ist eine Entscheidung.
Der Tod ist nie das Ende! Es geht auf jeden Fall weiter. Gott möchte, daĂ es fĂŒr dich gut weitergeht. Er lĂ€dt dich ein zu einer wunderbaren Zukunft. Ganz gleich, wie dein Leben bisher verlaufen ist, du kannst mit 100%iger GewiĂheit eine gute Zukunft haben! Aber du kannst sie auch verpassen. Es hĂ€ngt davon ab, wie du dich entscheidest. /www.tpi-flyer.de/media/12.pdf
