Welch ein Wunder:”Die Zeit” druckt einen persönlichen und nicht gerade “politicall correcten ” Lebensbericht ab.

Foto: pixelhut / flickr (CC-BY-NC-ND 2.0)

Sie wollten mehr. Mehr als „Bücher schreiben, Kinder kriegen, trinken gehen“. Sie waren „nicht satt“. Also packten Elke Naters und Sven Lager vor sieben Jahren ihr Hab und Gut zusammen, verließen Deutschland und landeten zu ihrer „Überraschung in Südafrika“. Dort suchten sie das „Mehr“ – und sie fanden es.
Zunächst erlebten Naters und Lager das Abenteuer. Sie sahen endlose Townships, surften im „wilden Atlantik“ und lernten „herzlichere Menschen“ kennen. Und dann fanden die beiden Autoren Gott. Sie erlebten „Jesus in Action“, „Geschichten übermenschlicher Liebe“, „Vergebung, Nächstenliebe, Ermutigung, Gemeinschaft“. Sie lernten „einen persönlichen Gott“ kennen – und wurden Christen.
„Was wir von der Liebe verstehen“
In Deutschland war Elke Naters bis dahin als Autorin der Popromane „Königinnen“ und „Mau Mau“ bekannt. Sven Lager, den sie in Südafrika nach zwölf Jahren Beziehung heiratete, veröffentlichte den Roman „Phosphor“ und dann über die neue Heimat eine „Gebrauchsanweisung für Südafrika“. Gemeinsam schrieben die beiden ehemaligen Berliner zuletzt „Was wir von der Liebe verstehen.“

Dass sie an die Bibel, an die Auferstehung Jesu, an das ewige Leben, Himmel und Hölle glauben, verschweigen die beiden nicht. Aber sie mutmaßen: „In unserem deutschen Freundeskreis wären wir auf mehr Verständnis gestoßen, wenn wir Buddhisten, Veganer oder alkoholabhängig geworden wären“.
Der Glaube sei anfangs noch voller Zweifel und Skepsis gewesen. „Aber nach und nach entfaltete sich die Wahrheit in ihrer ganze Schönheit“, schwärmen sie. Sie berichten von faszinierenden Menschen mit kuriosen Lebensgeschichten. Von Wundern, wie dem von Patrick. Den hatten die Ärzte schon aufgegeben. „Eine alte Schulfreundin schlug vor, ihn zu taufen. Über Nacht ging es Patrick besser. Die Ärzte waren baff.“ Als „hätte man ein Licht angeknipst“, verschwand die Krankheit und Patrick konnte aus dem Krankenhaus entlassen werden.
Ein persönlicher Gott der Wunder
So stellte das Ehepaar fest, dass „der christliche Glaube in Afrika nicht nur eine Lebenshaltung oder eine Philosophie ist“. Gott sei ein persönlicher Gott der Wunder, der allen anderen spirituellen Wesen überlegen ist. Den Afrikanern leuchte die Historizität von Kreuz und Auferstehung ein – „während die Westeuropäer ihn nur noch symbolisch verstehen. Also gar nicht“, klagen Naters und Lager. www.pro-medienmagazin.de/…on=detail&newsid=5658

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