Welt.de: Forscher haben zum ersten Mal seit Jahrhunderten das (vermeintliche) Grab Jesu Christi geöffnet.

„Im weiteren Verlauf ihrer Arbeit legten sie am 28. Oktober jedoch eine weitere Marmorplatte und einen Kalkstein frei, auf dessen Oberfläche ein Kreuz graviert war. Der Überlieferung nach soll Jesus nach seinem Tod auf einen solchen Stein gelegt worden sein.“ Ich will hier niemandem mit seinem Glauben zu nahe treten, aber das eingravierte Kreuz ist geradezu ein Beweis, dass es sich NICHT um den Stein gehandelt haben kann, auf den Jesus gelegt wurde. Zur Zeit seines Todes gab es das Kreuz als christliches Symbol selbstverständlich noch nicht, es gab ja nicht einmal das Christentum. Das hat sich erst in den Jahrhunderten danach entwickelt.
Die Anbetung des Grabes ist so, als würde man das Krankenbett eines Menschen weiter pflegen, wie wenn der Mensch immer noch krank wäre, obwohl dieser schon lange gesund herumläuft. Dieses Hängen am Krankenbett ist keine Liebe für den Gesunden, sondern Liebe für die Krankheit, die vom Geheilten überwunden wurde. Hängt man am Grab, so hat man noch nicht mitbekommen, dass der Auferstandene lebt und nicht mehr im Grab liegt! Nicht der Grab muss gepflegt werden, sondern der Zusammenkunft und die Zusammenarbeit mit dem Lebendigen.

Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

* Ich stimme zu

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.