Wer die Wertefrage ohne Gott lösen will, geht in die Irre.

Fest steht: Es brodelt und gärt. Die ganze Gesellschaft ist auf der Suche nach Werten. Man fühlt sich an den großen Komödianten Karl Valentin erinnert, der durch Münchens Straßen lief und Passanten fragte: „Können Sie mir bitte sagen, wohin ich will?“
Der Kölner Kardinal Joachim Meisner legte sich 1991 mit Kanzler Helmut Kohl an, als er Angela Merkel ins Kabinett holte. Der Grund: Sie lebte damals noch in wilder Ehe. Nur 21 Jahre später – vor Weihnachten 2012 – ging ein Bild durch die Medien, das den totalen Wandel illustriert: Vor dem Brandenburger Tor stehen der verheiratete Bundespräsident mit seiner Lebensgefährtin und daneben der Regierende Bürgermeister von Berlin mit seinem Lebensgefährten. Es stört fast niemanden. Auf einem Familienkongress hieß es kürzlich: „Früher hatte eine Oma mehrere Enkel, heute hat der Enkel mehrere Omas.“ Nehmen wir die 4,5 Millionen muslimischen Mitbürger in Deutschland hinzu, könnte sich die Vielfalt noch mehr vergrößern. In einer der meistgesehenen Fernsehrunden – „Maischberger“ – erklärte eine Vertreterin des Islam: „Der Koran hat recht, wenn ein Mann mit vier Frauen gleichzeitig verheiratet ist. Das kommt einem Bedürfnis nach, das viele Männer haben.“ Kein Muslimverband widersprach!
Die ganze Wertefrage ist also letztlich eine Gottesfrage. Davon ist selbst der bekennende Heide und deutsche Linkspolitiker Gregor Gysi überzeugt, sagte er doch: „Eine gottlose Gesellschaft wäre auch eine wertelose Gesellschaft.“ Und jeder, der versucht, die Wertefrage ohne Gott zu lösen, geht in die Irre. Was haben wir nicht in den letzten 80 Jahren erlebt? Da war im Nationalsozialismus der höchste Wert, einen arischen Menschen zu schaffen, und im roten Sozialismus sollte es ein klassenloser sein. Doch die das Paradies auf Erden versprachen, haben die Hölle gebracht. Was sich in den letzten Jahrhunderten ereignet hat, charakterisierte der große russische Dichter Fjodor Dostojewskij in nur acht Worten: „Eine Welt ohne Gott endet immer im Chaos.“ Damit das nicht geschieht, hat Gott die Zehn Gebote gegeben – als Grundwertekatalog der Menschheit. Nur wer Gott anerkennt, weiß auch: „Ich muss einmal vor ihm Rechenschaft ablegen.“
Wer ist eigentlich klug? Die Antwort durchzieht die Bibel: Wer Gott fürchtet. Mittlerweile fürchten viele eher Karies als Gott. Fahre ich bei „Rot“ über die Ampel und werde erwischt, muss ich einiges blechen. Doch auch der Bruch der Gebote Gottes hat Folgen! Selbst wir Christen haben uns ja leider daran gewöhnt, dass jede Woche im reichen Deutschland mindestens 3.000 ungeborene Kinder getötet werden. Seit 1945 sind es mehr als 10 Millionen. Die Folge dieser Missachtung: Deutschland wird bald das älteste Volk der Welt sein.
Und dazu sei nur eine Konsequenz erwähnt: In den nächsten 30 Jahren verdreifacht sich fast die Zahl der Pflegefälle. Wer aber soll die dann 5,5 Millionen gebrechlichen und demenzkranken Alten pflegen?
Doch nicht nur Abtreibungen haben Folgen: Solange auch christlich geprägte Staaten immer mehr Waffen exportieren, dürfen wir uns nicht wundern, dass es zurzeit 34 Kriege gibt.
Bald können viele Waffen von Computern gesteuert werden. Wer aber ist verantwortlich, wenn Drohnen falsche Ziele treffen? (idea.de)
Das ist die echte Antwort der Christen

:Als 2007 in der Türkei der deutsche Pastor Tilmann Geske und zwei türkische Protestanten von fünf jungen Muslimen getötet wurden, erklärten die Witwen: „Wir vergeben den Mördern.“ Darauf schrieb eine türkische Zeitung: „Die Mörder wollten die Aktivitäten der Christen verhindern. Aber was diese Frauen durch ihre öffentlichen Aussagen in ein paar Tagen bewirkt haben, das hätten 1.000 Missionare in 1.000 Jahren nicht schaffen können.“

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