Wer Jesus wirklich kennt, braucht sich vor absolut niemandem zu fürchten.

Der Südseemissionar John Paton missionierte im 19. Jahrhundert viele Jahre auf den Neuen Hebrieden im Pazifik, nicht selten unter Bedrohung seines Lebens. Die Menschen dort hatten nie etwas vom Evangelium gehört und verhielten sich feindlich.

Einmal kamen drei Zauberer und behaupteten, sie hätten die Macht, den Tod von Menschen durch Zauberei herbei zu führen. Öffentlich erklärten sie ihre Absicht, Paton durch ihre Zauberei vor dem nächsten Sonntag zu töten. Um dieses Ziel zu erreichen, so sagten sie, benötigten sie etwas Essen, dass Paton zum Teil, aber nicht vollständig, gegessen hatte.

Paton hörte davon und bat um drei Pflaumen. Er biss in jeder der Pflaumen und gab sie anschließend den Männern, die sich gegen ihn verschworen hatten.

Am nächsten Samstag kam der Missionar mit einem Lächeln auf dem Gesicht und fröhlichem Schritt ins Dorf  geschlendert. Es heißt, dass sich die Menschen voller Erstaunen anschauten, als wollten sie sagen: „Das kann doch gar nicht sein! Das kann nicht Missionar Paton sein.“

Ihre ‚heiligen’ Männer gaben zu, alles Erdenkliche mit ihren Schwüren und Verwünschungen getan zu haben. Als man fragte, warum ihr Zauber nichts ausrichtete, gaben sie zur Antwort:

„Der Missionar ist selbst ein heiliger Mann. Aber sein Gott ist stärker als der unsere!“

Nach diesem Wunder durfte Paton die Bekehrung einiger Dorfbewohner erleben.

John Paton war auf der Seite Gottes, des Stärkeren. Das war vor über 100 Jahren. Und heute?

Berta Isselmann (1899-1997) erzählt: 

„Ich gehe oft in die Obdachlosenheime, zu den Alkoholikern, zu den Verachteten, zu den Menschen, die keine Hoffnung mehr haben. Einer der Obdachlosen hasste mich sehr. Er war von leidenschaftlichem und teuflischem Hass gegen mich und die Botschaft des Evangeliums erfüllt. Auch andere wussten von dem Hass dieses Mannes gegen mich. Eines Abends, ich will gerade die Kantine verlassen, sagt der Besitzer zu mir: “Schwester Berta, ich möchte nicht, dass Ihnen auf dem Heimweg etwas passiert; ich begleite sie nach Hause.”

 “Nein, nein”, antwortete ich, “dann muss ich noch auf Sie aufpassen. Aber wenn Jesus mit mir geht – und er geht und fährt immer mit – , dann fühle ich mich viel sicherer.”

 “Dann will ich wenigsten nachsehen, was ihr Feind jetzt macht”, entgegnete der Wirt. Bald war er zurück mit der Nachricht: Sie können beruhigt sein. Er schläft.”  Aber mein Feind hatte den Schlaf nur vorgetäuscht und sich dann durch eine Hintertür hinaus geschlichen, um mich auf dem Heimweg zu überfallen. Er wollte mich verprügeln.

 Ich nehme mein Fahrrad und fahre in der Dunkelheit los. Der Weg führt durch einen Tannenwald. Gleich am Waldrand verlöscht das Licht an meinem Rad. Was soll ich machen? Ich fahre im Dunkeln weiter und bete: “Vater, jetzt muss du mein Licht sein!”
Da, mitten im Wald, schreit plötzlich ein Mann hinter mir her: Mein Feind, der mich überfallen wollte. Im Dunkeln bin ich unbemerkt an ihm vorbeigefahren. Als ich aus dem Wald wieder herausfahre, brennt mein Fahrradlicht auf einmal wieder.

 Heute weiß ich: Es war ein Engel Gottes, der mein Fahrradlicht ausgelöscht und später wieder aufleuchten ließ, so dass mir kein Schaden zugefügt wurde. Dankbar, Gott lobend, kam ich glücklich nach Hause.

Berta Isselmann war auf der Seite Gottes, des Stärkeren. Ihr Motto war:  Jesus und ich, wir sind immer die stärkere Partei.  https://ccfg-neunkirchen.blogspot.com/?fbclid=IwAR3DeVd8BbeBsrFr97EJyJJI_WVGpEuz_kbJJS5joztHJFLXG5AMNAXGxN0

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