Werner Heisenberg (Physik-Nobelpreisträger) starb am 1. Februar 1976 in München.

“Ob Heisenberg tatsächlich Hitler die Atombombe vorenthalten will, ist ungeklärt. 1942 erklärt Heisenberg Rüstungsminister Albert Speer: “Es erfordert einen so großen Aufwand, dass es die Kriegsanstrengungen der nächsten Jahre schwächen wird. Wahrscheinlich wären die Bomben nicht vor Kriegsende fertig. Deshalb ist es sinnlos, Atombomben zu bauen.” Speer stoppt das Bombenprojekt. Das Reaktor-Programm läuft weiter. Nach Kriegsende wird Heisenberg zusammen mit anderen Atomforschern wie Otto Hahn und Carl Friedrich von Weizsäcker in Großbritannien interniert. Nach seiner Freilassung übernimmt Heisenberg 1946 die Leitung des Max-Planck-Instituts für Physik, das er bis 1970 leitet.

Er setzt sich für die sogenannte friedliche Nutzung der Atomenergie ein und berät in dieser Frage die Bundesregierung. 1952 gründet er das europäische Zentrum für Elementarteilchenforschung (CERN) in Genf mit. Den militärischen Einsatz der Atomkraft lehnt er hingegen ab: Er gehört zu den 18 deutschen Physikern, die 1957 das Göttinger Manifest gegen die atomare Bewaffnung der Bundesrepublik unterzeichnen. Sein wissenschaftliches Ziel ist es, die Relativitätstheorie und das Quantenkonzept zu einer umfassenden Theorie zu verknüpfen. Die 1958 entwickelte “Weltformel” bringt aber nicht den erhofften Erfolg. Heisenberg stirbt am 1. Februar 1976 im Alter von 74 Jahren in München.” wdr.de

„Die Natur ist der unmittelbare Ausdruck des göttlichen Willens.“

„Heutzutage haben die Wissenschaftler mehr Fantasie als die Verfasser von Kriminalromanen.“

„Vielleicht erkennen wir Menschen eines Tages, dass wir tatsächlich die Macht besitzen, die Erde vollständig zu zerstören, dass wir also durch eigene Schuld durchaus einen jüngsten Tag oder so etwas, was ihm nahe verwandt ist, heraufbeschwören können.“

„Die Wirklichkeit, von der wir sprechen können, ist nie die Wirklichkeit an sich, sondern eine von uns gestaltete Wirklichkeit.“

“Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch; aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott.” Werner Heisenberg (1901 – 1976)

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