Auf Massenveranstaltungen zu gehen ist eine der gefährlichsten Dinge, die man tun kann. Besonders wenn die Masse auch noch unter Drogen steht. Der neue Wiesen-Chef ist völlig überfordert. Besoffene werden auf dem Oktoberfest hinter Gittern gehalten und übermässig kontrolliert. Gottseidank ist keine Panik ausgebrochen. Die Durchsagen waren schon etwas bedrohlich.
Das Oktoberfest ist längst kein bayerisches Volksfest mehr, sondern ein überteuertes Massenbesäufnis für Touristen. Tradition wird hier nur als Marketing verkauft Billigdirndl aus Fernost, Bierpreise weit über 15 Euro und eine Stimmung, die mehr nach Komasaufen als nach Kultur aussieht. Gleichzeitig explodieren die Kosten: Polizei, Sanitäter und unzählige freiwillige Helfer müssen für Sicherheit, Ordnung und erste Hilfe sorgen bezahlt am Ende von der Allgemeinheit. Dazu kommen Müllberge, Verkehrschaos und volle Notaufnahmen. Das Ganze dreht sich um nichts anderes als die Abhängigkeit von einer Volksdroge: Alkohol. Wer hier noch von ‚Brauchtum‘ oder ‚Heimatgefühl‘ spricht, macht sich blind für die Realität: ein gigantisches Geschäft auf Kosten von Anwohnern, Umwelt und Gesellschaft.Deutschland geht unter und die Bürger gehen Saufen. Anders kann man das scheinbar nicht mehr ertragen. Söder hat ja geraten: Hast du Krisen – geh auf die Wiesn.”
Ja, aber ein Prost ist ein schwacher Trost, ein Rausch ist ein schwacher Trost und eine Träne wird nicht süßer, wenn sie in einen Maßkrug fällt. Für manchen ist am Ende der Veranstaltung die Möglichkeit zum Nachdenken zu kommen. Wenn sie Betrunkene in ihrer Kotze liegen sehen, wenn Verirrte auf Parkbänken und in Hofeinfahrten herumliegen um im pseudo-bayrischen Outfit im Bier-Nirwana dahinzudämmern.
Jesus sieht diese Menschen auf der Suche nach Rausch und Zerstreuung als eine Herde ohne Hirten. Als verlorenen Schafe, denen keine echte, sondern nur künstliche Freude verkauft wird. Die wirklichen Bedürfnisse der menschlichen Seele bleiben unerfüllt, darum die vielen Ausbrüche von Verzweiflungsgewalt.
Lieber Leser, wir durften entdecken, dass es eine Antwort auf alle Fragen und Nöte des Menschen gibt. Da ruft uns einer zu: „Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben.“ (Matthäus 11,28)

Der Wiesn-Besucher macht es den Viechern gleich die er dort frisst:
Massentierhaltung: Ab ca. 20 Hühner pro Quadratmeter
Sehe die Leute jeden Tag dorthin laufen. Wie der Tanz der Lemminge.