Wir können vor Gott nicht weglaufen, aber wir können uns in seine Arme werfen.

Zuerst nämlich wendet sie sich in ihrer Sündhaftigkeit – circumferens mortalitatem suam, circumferens testimonium peccati sui – von Gott ab, verlässt ihn und flüchtet vor ihm auf seltsamen Pfaden in abgelegene Gebiete und in tiefste Abgründe, um dann erst um Hilfe zu rufen. Viel später aber begreift sie, dass Gott auch dort anwesend war, um die Seele herauszureißen und sie im letzten , aber eben auch entscheidenden Augenblick zurückzuführen und wieder auf die richtige Fährte zu setzen. So wird es ihr möglich, doch noch, nach so langer Wanderung, das Haus Gottes zu finden.

(Augustinus)

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