Wir sind aus der Sklaverei der Sünde mit einem hohen Preis erkauft worden.

Bevor unter Präsident Lincoln die Sklaverei auf dem Gebiet der Vereinigten Staaten endgültig abgeschafft wurde, war New Orleans die Hochburg des Sklavenhandels. Bei einer Versteigerung dort wurde einmal ein hübsches Mulattenmädchen angeboten. Schnell kletterten die Gebote nach oben, bis die Grenze des Vertretbaren erreicht schien. Schuld daran war ein Unbekannter, der offenbar nicht zu den Sklavenhaltern gehörte, aber jedes Mal kurz vor dem Zuschlag 50 Dollar mehr bot. Bei 1450 Dollar erhielt der unbekannte Bieter schließlich den Zuschlag. Er bezahlte den Preis, und es wurde vereinbart, dass er das Mädchen am nächsten Tag abholte. Der Mann war aus den Nordstaaten, wo die Sklaverei schon abgeschafft war. Am nächsten Morgen fand er das Mädchen in Tränen vor. Auf ihre Worte: „Herr, ich bin bereit, mit Ihnen zu gehen“, erwiderte er freundlich: „Aber ich will gar nicht, dass du mit mir gehst. Schau dir einmal dieses Papier an.“ Sie nahm das Schriftstück, öffnete es und las … ihren Freibrief!

„Ich habe dich gekauft, damit du frei bist!“ Außer sich vor Staunen rief das Mädchen aus „Wie? Sie haben diese hohe Summe für mich bezahlt, damit ich frei sein soll? Wirklich frei? Ganz frei? Darf ich nun mit mir machen, was ich selbst will?“, fragte die Mulattin den unbekannten Mann. – „Ja“, sagte der, „du bist ganz frei!“ Tief bewegt fiel das Mädchen ihrem Befreier zu Füßen und rief aus: „Dann will ich mit Ihnen gehen und Ihnen freiwillig für immer dienen.

“Du hast mich ganz erworben, da Du für mich gestorben, drum nimm mich ganz zum Opfer hin.”

Ihr seid um einen Preis erkauft worden; verherrlicht nun Gott in eurem Leib.1. Korinther 6,20

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