“Wir stehen am Beginn eines weltweiten Umbruchs. Alles, was wir brauchen, ist die eine richtig grosse Krise und die Nationen werden die “Neue Weltordnung” akzeptieren.” David Rockefeller

Wir leben in einer Zeit, in der die Logik, der gesunde Menschenverstand, unbestreitbare Fakten und über Jahrhunderte erlangte Kenntnisse auf dem Scheiterhaufen der Blödheit und der Ideologie verbrannt werden. Unermessliche Diskrepanz greift in großen Teilen der westlichen Gesellschaften um sich. Dekadenz und Narrentum bestimmen unseren Alltag im 21. Jahrhundert. Ähnlich gab es das vor 2000 Jahren schon einmal, damals im römischen Reich. Wie es ausging ist hinlänglich bekannt.

Doch ein Herz, das Christus liebt, erkennt in den Beschreibungen dieser unheilvollen Persönlichkeit sofort große Gegensätze zu unserem Herrn:
Der Antichrist ist ein Mensch und macht sich zu Gott (2. Thes 2,4) – Christus war und ist Gott und wurde Mensch.
Der Antichrist erhöht sich selbst (2. Thes 2,4) – Christus erniedrigte sich selbst.
Der Antichrist widersteht gegen alles, was von Gott ist, und handelt im Eigenwillen (2. Thes 2,4; Dan 11,36) – Christus ordnete sich in allem dem Willen Gottes unter.
Der Antichrist setzt sich in den Tempel und lässt sich dort verehren (2. Thes 2,4) – Christus saß als Zwölfjähriger im Tempel, hörte zu und stellte Fragen. Er heilte im Tempel Lahme und Blinde, die selbst David verhasst waren.
Der Antichrist wird große Lästerworte gegen Gott reden (Dan 11,36) und niemand wird ihn dafür belangen – Christus ehrte durch seine Worte seinen Vater, aber Er wurde der Lästerung bezichtigt.
Der Antichrist wird durch Zeichen und Wunder lügen, betrügen und verführen (2. Thes 2,9.10; Off 13,14) – Christus tat durch Wunder wohl, heilte und tröstete.
Der Antichrist ist der Gesetzlose, der Mensch der Sünde, der Sohn des Verderbens (2. Thes 2,3.8) – Christus ist der Gerechte, der Sündlose, der Heiland der Welt.
Wie anders ist Christus als der Antichrist. Wie ein Reis schoss Er vor Gott auf und wurde für nichts geachtet (Jes 53,2.3). Er suchte nie seine Ehre, sondern ehrte seinen Vater (Joh 8,54) – eine ständige Anklage an die Menschen, die Ehre voneinander annehmen und deshalb so bereit sein werden, den Antichristen, die Verkörperung der Selbstherrlichkeit, anzunehmen (Joh 5,43.44).

Der Antichrist wird leugnen, dass Jesus der Christus ist (1. Joh 2,22a). Ebenso wird er den Vater und den Sohn leugnen (1. Joh 2,22b). So verwirft er sowohl das Alte als auch das Neue Testament und bringt Juden und Christen (christliche Bekenner) gleichermaßen hinter sich. Welche moralische Finsternis offenbart sich hier, dass der Antichrist gerade die verführen kann, die das Gesetz und die das Evangelium hatten.

Aber bevor wir uns zu schnell zurücklehnen und sagen: „Das betrifft uns ja nicht“, lasst uns die Warnungen von Paulus und Johannes nicht überhören. Denn zwar ist der Antichrist noch nicht gekommen, aber der antichristliche Geist verbreitet sich immer mehr. Es „sind auch jetzt viele Antichristen geworden[1]“ (1. Joh 2,18), und „das Geheimnis der Gesetzlosigkeit ist schon wirksam“ (2. Thes 2,7). Menschen an die Stelle des Herrn Jesus zu setzen, das ist antichristlicher Geist. Und wie weit verbreitet ist das. Und wer sich an die Stelle Christi setzt, der ist ein Antichrist. Lasst uns vor dieser satanischen Verführung auf der Hut sein. (M. Leßmann/bibelstudium.de)

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