Wissenschaftler behauptet: Ozzy Osbourne ist ein Mutant.

Dass Ozzy Osbourne kein vollkommen normaler Mensch ist, wussten wir alle schon seit geraumer Zeit. Doch nun will ein Gen-Forscher herausgefunden haben, dass der „Prinz der Dunkelheit“ tatsächlich außergewöhnliches Erbgut besitzt. So schreibt Bill Sullivan, seines Zeichens Professor an der Indiana University School of Medicine, in seinem neuen Buch ‘Pleased to Meet Me: Genes, Germs and the Curious Forces that Make Us Who We Are’: „Ozzy ist in der Tat ein genetischer Mutant.“

“Nimm dir ein Leben, es wird billig; töte jemand, niemand wird weinen. Die Freiheit ist dein, tu nur deine Pflicht, wir wollen bloß deine Seele!”

Musik und Magie

“Musik und Magie waren in allen Kulturen von jeher enge Nachbarn. Musik, die ja nicht primär den Verstand, sondern vor allem emotionale Sphären im Menschen anspricht, die bis ins Unterbewußtsein reichen, scheint eines jener Schlüssellöcher zu sein, durch die man Bruchstücke einer anderen Wirklichkeit, auch in sich selbst, erspähen kann.” (Rock Session, 1. Aug. 1977, S. 3)

Black Sabbath verschwor sich 1969 in Birmingham zum totalen Rock und taufte sich nach einem Horrorfilm mit Boris Karloff. Ein Jahr später war das Quartett mit dem in zehn Minuten arrangierten Debilen-Trip “Paranoid” auf beiden Seiten des Atlantik eine Hitband. Ozzie Osbourne (voc), Toni Iommi (g), Geezer Butler (bg) und Bill Ward (dr) ergingen sich zunächst in okkulten Bühnenritualen und prahlten von ihren gewalttätigen Kinderspielen in den Arbeitervierteln Birminghams, bis sie sich als romantische Rock-Outlaws volkstümlich gemacht hatten. Ihr Erfolg beim minderjährigen Publikum stand im umgekehrten Verhältnis zur Wertschätzung der Kritiker. Der zähflüssige Lava-Sound mit einer enervierend jammernden Solostimme transportierte Society-Schock-Texte vom Kaliber “Nimm dir ein Leben, es wird billig; töte jemand, niemand wird weinen. Die Freiheit ist dein, tu nur deine Pflicht, wir wollen bloß deine Seele” (Cornucopia).

Diese begeisterten die Jugendlichen Amerikas so sehr, daß die Band dort pausenlos auf Tournee war und ständig Goldalben kassierte. Erst nachdem einige Spieler bei Konzerten vor Erschöpfung zusammengebrochen waren, gab die Band ihre hektischen US-Reisen auf.

Osbourne begründete es anders: “Amerika ist das satanischste Land der Welt. Für Dollars machen die Yankees alles. Die Leute (mit ihrer Rauschmittelgier) sind fast wie lebende Alpträume. Ich wundere mich, daß die Hälfte von ihnen nicht mit einem Sarg ins Konzert kommt.” (Schmidt-Joos, Graves, “Rock-Lexikon”, S. 54)

Ozzie Osbourne

Während rundum der höllische Tanz der Klänge und Gestalten stattfindet, betrachtet Sänger Ozzie Osbourne nicht ohne Stolz dieses Bild. Er erinnert sich an das Jahr 1969, wo er gemeinsam mit seinen drei Sandkastengespielen in Birmingham, Großbritannien, die Band Black Sabbath gründete.

Gleich auf der ersten LP beschworen sie Satan, der dann allerdings tatsächlich kam. Er versprach ihnen Erfolge in aller Welt. Wenn sie nur in jedem Jahr beim großen Sabbat aufspielen würden. Beide Teile haben bis heute ihr Wort gehalten. Sechs erfolgreiche Longplayer, gewaltige Konzerte vor den Fans aller Welten. Dort spielten sie ihren höllisch heißen Hardrock, geradezu ideal temperierte Musik für Höllenfeste. Für die schwarzen, blutigen Sabbate.

Und du, armer Narr, der du diese LP in Händen hältst, wisse denn, daß du mit ihr deine Seele verkauft hast, denn sie wird schnell in diesem höllischen Rhythmus, in der teuflischen Kraft dieser Musik, gefangen sein. Und dieser musikalische Tarantelbiß wird dich tanzen lassen, ohne Ende, ohne Pause. (Coverwerbung für die LP: Reflection – “Black Sabbath”)

“In unserem Jahrhundert der ‘okkulten Explosion’ und ‘dämonischer Invasion’ ist es der Plan des Teufels, jeden Menschen – gläubig und ungläubig, gebildet und ungebildet – in seiner Geisteswelt dämonisch zu beflecken und zu beherrschen.” (Dr. med. U. Senn)

Der eigentliche Boom des Okkultrock begann 1969 mit dem Auftritt der Black Sabbath. Ihr erstes Album bewirkte Wellen der Entrüstung, der Ablehnung, aber auch Zustimmung; und so ganz nebenbei sorgte es für einen Boom auf dem Büchermarkt. Bücher, die von schwarzem Zauber, Hexenkult und Geisterbeschwörung handelten, fanden plötzlich reißenden Absatz.

Im selben Jahr wie Deep Purples “In Rock” erschien das Debutalbum von Black Sabbath, ebenfalls aus England. Von ihm aus wurde im Hardrock eine Nebenlinie eingeschlagen, die man angesichts ihrer von Hitchcock inspirierten Mittel “Gruselrock” nennen könnte: Der Aspekt der Gewalt wird hier als Angst vor dem Unheimlichen sublimiert. Die Titelkomposition des genannten Albums wird von Glockengeläut und von jener unheilverkündenden verminderten Quinte, dem sogenannten Tritonus, untermalt, die in älteren russischen Programmkompositionen selten ihre beklemmende Wirkung verfehlt. Wie in den besseren Dracula-Filmen eigentlich das bloße Schattenspiel den Horror hervorruft, deutet auch hier der Text das Entsetzen der vorangegangenen Nacht nur atmosphärisch an, statt es zu benennen. Die Nähe zur schwarzen Magie bekundet sich auf der inneren Covergestaltung des Albums von 1970 durch ein geheimnisvolles, auf den Kopf gestelltes Kreuz. Das Außenbild zeigt ein verfallenes Haus, abgestorbenes Geäst und, unwirklich davor stehend, eine blasse Tochter Draculas. (Tibor Kneif, “Rock in den 70ern”, S. 114)

Anton LaVey, ein Anbeter des Teufels und Gründer der ersten offiziellen Satanskirche in den USA (“First Church of Satan”), erklärte im November 1968: “Die Masse, die dem Bösen anhängt, verkehrt das Vaterunser, vermischt es mit Obszönitäten und tritt das Kreuz Christi mit Füßen oder hängt es auf den Kopf gestellt auf.

Kostprobe aus der Titelkomposition “Black Sabbath“:

Was ist das?! Es steht vor mir.
Eine Gestalt in Schwarz, die auf mich zeigt!
Dreh dich schnell um und lauf los!

Finde nun den Auserwählten heraus!

Die schwarze Gestalt mit Augen aus Feuer
sagt den Leuten ihr Verlangen.

Ich sehe die Flammen, wie sie höher und höher schlagen!
Oh, nein, nein, nein, nein!! Bitte, Gott hilf mir!!!

Der Unkundige wird annehmen, daß die Texte der Black Sabbath immer offenbaren werden, wessen Geistes Kinder sie sind. Dies ist aber leider nicht immer der Fall! Vielmehr beweist die Band in ihren Texten eine Variabilität und Anpassungsfähigkeit, die geradezu unglaublich erscheint (Übersetzung a. d. Englischen v. Verfasser):

Einmal pseudochristlich, getarnt als “Engel des Lichts”…

“After Forever”

Hast du jemals über deine Seele nachgedacht – kann sie wohl gerettet werden?
Oder vielleicht aber denkst du, daß du einfach nur im Grab bleibst, wenn du gestorben bist. 
Ist Gott nur ein Gedanke inmitten deines Kopfes, oder ist Er ein Teil deiner selbst? 
Ist Christus nur ein Name, den du mal in einem Buch gelesen hast, als du in der Schule warst? …

Nun, ich habe die Wahrheit gesehen. Ja, ich habe das Licht erschaut, und ich habe meine Wege geändert. Und ich werde am Ende unserer Tage vorbereitet sein, wenn du einsam und ängstlich bist.

Ist es möglich, daß du Angst vor dem hast, was deine Freunde sagen könnten – 
wenn sie wüßten, daß du an Gott glaubst? 
Bevor sie kritisieren, sollten sie erkennen, 
daß Gott der einzige Weg zur Liebe ist.

Ist dein Verstand so klein, daß du mit der Meute läufst – 
egal wohin? 
Wirst du noch immer spotten, 
wenn der Tod nahe ist? …

Ich denke es ist wahr, daß es Leute so wie du waren, die Christus kreuzigten. 
Ich glaube es ist traurig, daß deine Meinung die einstimmige Meinung war. 
Wirst du deiner Sache sicher sein, wenn dein Tod nahe ist und sagen, du glaubest nicht? 
Du hattest die Möglichkeit, aber du hast abgelehnt – nun kannst du es nicht wieder gutmachen.

Vielleicht wirst du mal endlich nachdenken, bevor du sagst, Gott sei tot und vergessen. 
Öffne deine Augen und erkenne einfach, daß Er der einzige ist, 
Der dich jetzt von all deiner Sünde und deinem Haß erretten kann. 
Oder wirst du noch immer über all das höhnen, was du jetzt hörst? – Ja! – Ich denke, daß es zu spät für dich ist.

Ein anderes Mal fällt die Maske – und der “Fürst dieser Welt” (Der Teufel) kommt zu Wort …

“Fürst dieser Welt” (“Lord Of This World”)

Du erforschest deinen Geist und weißt nicht, wo du beginnen sollst.
Du kannst den passenden Schlüssel zu deinem Herzen nicht finden.
Du denkst, du weißt es, aber du bist dir nie ganz sicher.
Deine Seele ist krank, aber du wirst kein Heilmittel finden.

Deine Welt wurde für dich von jemandem im Himmel geschaffen,
aber du wählst böse Wege – anstatt der Liebe.
Wo immer du lebst, machst du mich zum Herrn dieser Welt.
Deine Seele, die ich dir nahm, wurde nicht mal vermißt.

Fürst dieser Welt – übler Besitzer!
Fürst dieser Welt – er ist jetzt dein Beichtvater!

Du meinst, du bist unschuldig und habest nichts zu befürchten.
Du sagst, du kennst mich nicht – aber ist das nicht klar?
Du wendest dich zu mir – mit all deiner weltlichen Gier und Hochmut.
Aber wirst du dich mir auch zuwenden, wenn du sterben wirst?

Nun wirbt er um deine Seele …

“NIB” (auszugsweise)

Manche Leute sagen, daß meine Liebe nicht echt sein kann.
Bitte glaube mir, meine geliebte Seele, und ich werde es dir zeigen.

Oh liebe mich jetzt; und du wirst nicht bedauern, mit dem
Leben zu brechen, das du vor unserer Zusammenkunft lebtest.
… Mein Name ist Luzifer – bitte nimm meine Hand!

Ich hoffe, daß es anhand dieses kurzen Abrisses deutlich geworden ist, wie auch gläubige Christen mit teuflischer List in die Irre geführt werden können: Ein “frommer” Text (wie “After Forever”) liefert noch längst keinen zuverlässigen Aufschluß über den geistigen Hintergrund des Interpreten! So hat schon der Apostel Paulus darauf hingewiesen, daß selbst der Satan seine äußere Gestalt wechseln kann (2. KORINTHER 11:14): auch wenn er als “Engel des Lichts” erscheint, so steckt inwendig doch der “brüllende Löwe”, der nach einem Opfer sucht. So ist der Böse durch gute Tarnung nicht harmloser, sondern noch viel gefährlicher geworden: Wieviel mehr Menschen werden ihm, betrogen durch seine Verstellungskünste, auf den Leim gehen!

Leider fällt man heutzutage – damit meine ich besonders die christliche Jugend – immer häufiger auf solche Masken herein. Noch schlimmer: Wird der Verführer endlich demaskiert, so beginnen viele Jugendliche mit ungeheurer Vehemenz – und jenseits jeglicher Vernunft – ihre Stars (besser: Seelenhenker) buchstäblich mit allen Mitteln zu verteidigen! Wo liegen die Ursachen für diese besorgniserregende Entwicklung?

Zwei Hauptursachen gebe ich mit den Worten des Predigers Helmut Bauer wieder (“Liebe, Einheit, Frieden – um jeden Preis?”, S. 95f):

  1. Mangelndes Unterscheidungsvermögen zwischen wahrhaft Göttlichem und bloßer Nachahmung. Fehlende Gabe der Geisterunterscheidung, ohne die es nicht möglich ist, rein seelische Lebensäußerungen oder gar dämonische Krafteinwirkungen von Lebenswirkungen des Heiligen Geistes zu unterscheiden.”
  2. “Seelisches, am Gefühl orientiertes und von diesem abhängiges Christentum, was die Gefühle aufleben läßt und ohne weitere Prüfung akzeptiert. Seelisches Hochgefühl wird als Legitimation von Gott verstanden. Man lebt vornehmlich von Stimmung und nicht vom Herrn selber.”

Wie gefährlich es ist, sich nur von Gefühlen prägen zu lassen, wird durch die suggestive Wirkung der Rockszene auf die Menschen unterstrichen: Es kommt zur “Beeinflussung der Denk-, Gefühls- und Willensabläufe, die zu ungeprüfter Übernahme von Überzeugungen, Werteinstellungen oder Verhaltensweisen führt. Im Fall affektiver Voreingenommenheit für eine Person öffnet sich der Mensch unwillkürlich deren Ausdrucks- und Erscheinungsformen, in weiterer Folge auch ihren Ideen.”(!) (dtv-Lexikon, Bd. 18, S. 62)

… und hier tritt uns hochgradige Dämonie offen entgegen!!

666 als Zahl des Antichristen ist hier eine Botschaft, das offene Bekenntnis dieser Rockband zum Satanismus! (Cover der LP “Sabbath bloody Sabbath”)

Cover der LP "Sabbath bloody Sabbath"

1980 verließ Ozzy Osbourne die Band und startete eine Solokarriere. Sein Platz wurde von ex-“Rainbow”-Sänger Ronnie James Dio ausgefüllt, der bereits zu “Rainbow”-Zeiten einen Hang zum Okkulten zeigte.

Sogleich erschien die LP “Heaven and Hell” (“Himmel und Hölle”). Auf dem schwarzen Cover dieser Platte sind drei Engel mit Heiligenschein abgebildet, aber: mit rotem Nagellack, Karten spielend und Zigaretten rauchend! Also wohl eher Höllenengel und mehr “hell” als “heaven”! Ende 1981 folgte “Mob Rules” (“Mob regiert”), deren Titelkomposition den Lead-Song für die Filmmusik des okkult-phantastischen Streifens “Heavy Metal” lieferte.

Ozzy Osbourne war ebenfalls nicht untätig und brachte zwei Platten heraus: “Blizzard of Ozz” und “Diary of a Madman”. Zu der erst genannten LP zitiere ich Hans-Jürgen Trabert (“Punkt” 10/81):

“Ozzy Osbourne, wie immer symbolgeladen, meldet sich nach seinem Ausstieg bei Black Sabbath mit der LP ‘Blizzard of Ozz’ wieder. Auf der Plattenhülle liegt Ozzy eingehüllt in ein rotes Priestergewand inmitten einer Landschaft aus Nebel, Totenköpfen, schwarzer Katze, ein großes Kreuz zum Angriff erhoben… Und so ist es nicht verwunderlich, wenn Ozzy sich in einem Lied an den brutalsten Teufelsanbeter und Okkultisten der Neuzeit wendet, zu dessen Anhängern auch Jimmy Page von Led Zeppelin gehört:

Mr. Crowley, I wanna know what you meant.”

Crowleys Hauptgesetz: “Tue, was du willst!”

(vgl. 2. THESSALONICHER 2:3,4!)

“Der entscheidende Faktor für jede erfolgreiche Rockband ist Energie; die Fähigkeit, Energie auszusenden, Energie vom Publikum zu empfangen und sie wieder zurückzugeben.

Ein Rockkonzert ist in Wirklichkeit nichts anderes als ein Ritual, bei dem psychische Kraft freigesetzt und umgesetzt wird.

Konzerte von LED ZEPPELIN beruhen im wesentlichen auf Lautstärke, Wiederholung und Rhythmus.

Sie haben viel Ähnlichkeit mit der Trance-Musik Marokkos, die in ihrem Ursprung und Zweck magischen Charakters ist.

Jede Kunst – Musik, Malerei oder Literatur ist ursprünglich Beschwörung und Magie, die dazu benutzt wird, bestimmte Ziele zu erreichen.

Im LED ZEPPELIN-Konzert ist das Ziel Energie bei den Spielern und beim Publikum. Um das zu erlangen, muß man die Quellen magischer Kraft anzapfen, so gefährlich das auch sein mag.”

Jimmy Page,
Leadgitarrist von Led Zeppelin

Nach dem AC/DC-Konzert mit der Irrsinns-Show des Gitarristen Angus Young (Zitat: “Rock’n Roll ist eine Autobahn zur Hölle!”) wurde dieser gefragt: “Woher kriegst du deine Energie?”

Antwort: “Von dort oben” (zeigt nach oben).

Frage: “Von dort oben?”

Antwort: “Entweder von dort oben oder dort unten. Wahrscheinlich von dort unten. Dort oben gibt’s keinen Rock’n Roll.”

Der Journalist fügt trocken bei: “Tröstend zu wissen, daß wir jetzt in dem Besitz der Erklärung zum LP-Titel ‘Highway To Hell’ sind.”

Youngs Bandkollege Cliff Williams verrät weitere Einzelheiten: “Angus befindet sich wie in Trance, wenn er seine Wahnsinns-Soli spielt. Er kann sich hinterher an nichts mehr erinnern.”

Wie gerät er in Trance? Durch Drogen? Nein, die Musik selbst enthält diese Fähigkeit: “Nie – um Himmelswillen, ich brauche keine Drogen, die Musik turnt mich genug an.”

Ein anderer weltbekannter Gitarrist bekennt: “Manchmal stehe ich auf der Bühne, und ich habe das Gefühl, als wäre ich es gar nicht (!), der dort Gitarre spielt, sondern der Mann, der dort spielt, sieht zwar so aus wie ich, spielt auch so wie ich, aber ich bin es nicht. Ich habe das Gefühl, als beobachte ich mich selbst von außen (!) her, als stünde ich neben der Person, die dort Gitarre spielt, und ich wundere mich selbst (!) über die Melodien und Improvisationen, die die Person an der Gitarre dort spielt.”

Wer sich in okkulten Phänomenen auskennt, der erkennt hier auf den ersten Blick untrügliche Kennzeichen dämonischer Kontrolle!

Die starke Gefährdung der Rockmusiker, sich dämonischen Mächten auszusetzen, wird in dem aufschlußreichen Artikel “Rock & Schwarze Magie” der Musikzeitschrift “Spotlight” (11/1978) hervorgehoben:

“Kreativität, emotionales Über-sich-Hinausgehen, explodierende Energie, Trance und Sich-total-Ausgeben: Attribute, die jede Rockshow beherrschen und denen jeder Rockmusiker unterliegt, sind gleichwohl Attribute der Magie. Und so ist der Schritt nicht weit, den Künstler und Musiker unternehmen müssen, um sich den dunklen Mächten der Magie zu stellen, sie herauszufordern, sie dienlich zu machen, ihnen zu begegnen suchen.”

Es ist also leicht erklärbar, daß Jimmy Page von Led Zeppelin offen sagt: “Magie ist niemals gut oder böse, schwarz oder weiß, sondern einfach eine Methode, der dämonischen Wirklichkeit teilhaftig zu werden und diese für sich zu erschließen.” (Rock Session 1, S. 11)

Vorsicht, Verführung! Denn der allmächtige Gott kennt keine Nachsicht bei jeglicher Form der Magie: “Denn wer das tut, der ist dem Herrn ein Greuel” (5. MOSE 18:12)!!

Der amerikanische Evangelist John Todd, der sich aus den obersten Kreisen des Hexertums bekehrte und auch Insider der Rockszene war, offenbart folgende Zusammenhänge zwischen der Hexerei und Rockmusik: “Wenn Hexer oder Hexen gerettet werden, braucht kein Prediger ihnen über die Rockmusik etwas zu sagen – sie sagen dem Prediger etwas darüber! Als ich alle meine okkulten Artikel verbrannt habe, nachdem ich mich zu Jesus Christus bekehrt hatte, habe ich auch meine ganzen Rockplatten vernichtet! … Wenn die Musik der Rockmusiker von Macht oder Kraft begleitet werden soll, dann gehen die meisten von ihnen zu einem Hexen-Priester und bitten um eine ganz bestimmte Zeremonie innerhalb des Hexenringes. Die meisten der heute berühmten Rockplatten in unserer Schallplattenindustrie haben solch einen Hexenbannspruch auf sich. Das bedeutet, daß Dämonen befohlen wurde, dieses Produkt, was da hergestellt wurde, zu begleiten. Wenn man nun solch ein Produkt, das von einem Hexenritual begleitet wurde, kauft, dann bekommt man diese Dämonen frei ins Haus geliefert. Wenn Sie nun eine Schallplatte mit Rockmusik oder auch manche Titel der sogenannten Country-Music kaufen, dann besteht da eine große Chance, daß ein Dämon mit in Ihr Haus gekommen ist!”

Wie ernst diese schockierende Aussage tatsächlich genommen werden muß, zeigt das folgende Zeugnis:

“Letztes Jahr war ich in unserem College als Klassenordner im Zimmer der Mädchen bestimmt. Dabei hatte ich manche Diskussionen über Rockmusik mit den Mädchen; fast jede hatte eine positive Einstellung zu dieser Musik.

Einige Teenager hatten herausgefunden, daß beim Rückwärts-Abspielen der Songs ‘……..’ und ‘……..’ (Anm. d. Verf.: Titel sicherheitshalber ausgelassen) von Jim Steinmann (‘Meatloaf’) auf dem Plattenspieler am Anfang der Songs eine tiefe und dämonisch klingende Stimme zu hören war. Nun, die Mädchen machten sich einen Spaß daraus, die Sache anzuhören.

Während einer Mittagspause kamen plötzlich zwei Mädchen kreischend aus ihrem Zimmer zu mir gelaufen. Ich lief mit ihnen zurück auf ihr Zimmer und sah vier Mädchen in Trance in der Mitte des Raumes stehen. Die Stimme aus den Lautsprechern war eindeutig die des Teufels – es war schrecklich! Sie ‘informierte’ die Zuhörer darüber, daß sie (die Mädchen) nun sein (des Satans) wären, und er könne und würde mit ihnen machen, was er wolle.

Ich sprang dazwischen, riß die Schallplatte vom Plattenspieler und betete ‘Oh Gott, Herr Jesus Christus, hilf ihnen!’ Der Raum war in eine grausig-kalte Atmosphäre getaucht, jedoch brach die Macht Jesu durch, und die Mädchen fielen – wie von einem Eisblock losgelöst – in meine Arme. Sie schrien und weinten, schüttelten und erschauderten sich über drei Stunden, während ich mit ihnen über das Vorgefallene sprach, und wie sehr Gott sie als seine Kinder liebte.

Später besprachen wir die Sache öffentlich, indem ich alle Mädchen über das destruktive, dämonische Fundament der Rockmusik informierte. Schließlich wurden alle Rock-LPs, Poster, usw. verbrannt. Praise the Lord!” (aus: “Bob Larson speaks out”, Jan./Febr. 1982)

Bemerkenswert ist, daß zu den okkulten Gruppen zahlreiche Hardrock-Bands zählen. Offenbar steht die Art der Musik in unmittelbarem Zusammenhang mit der okkulten Betätigung der Musiker:

Dämonischer Einfluß entlädt sich hier in zerstörerischer Musik!

Die verderbliche Wirkung des Hardrock wird von Tibor Kneif, einem Experten für Rockmusik, unterstrichen (a.a.O., S. 111 ff.). Er schreibt: “Heavy-Rock mit seinen Erschütterungen spricht … den ganzen Körper an, vor allem die Bauchregion, und letztere Eigenschaft erklärt die vielgepriesene sexuelle Stimulation, die von ihm ausgeht.”

Nach Tibor Kneif ist ein weiterer Grundzug des Hardrock “die Zelebration von Gewalt.” “Eine Musik des ästhetisch verklärten Terrors, der sein Opfer mit der Seelenkenntnis des behandelnden Psychiaters immer wieder ins Schaudern zu versetzen weiß.”

Es sollte einsichtig sein, daß Musik mit solchen Wirkungen und der Fähigkeit, die Zuhörer in Trance und Ekstase zu versetzen, nicht für evangelistische Zwecke verwendbar ist!

Der hier oft benutzte Begriff “Trance” ist “ein Zustand schlafähnlicher Verzückung mit Einschränkung der Bewußtseins- und Entscheidungsfähigkeit …die Trance scheint paranormale Leistungen, auch Persönlichkeitsspaltungen zu begünstigen.” (Hehlmann, Wörterbuch der Psychologie, S. 552)

Allgemein bekannt ist, daß solche Bewußtseinsveränderungen durch monotone und stark rhythmisierte Klangfolgen – von denen die Rockmusik ja lebt – erreicht werden können. Dies ist wissenschaftlich durch Trance-Experimente eindeutig belegt. Auch der britische Satanist Aleister Crowley hat empfohlen, die Menschen einer sich ständig wiederholenden Musik auszusetzen, um sie dadurch in Trance zu versetzen. In der Rockmusik, besonders im Hardrock, ist somit Satan ein äußerst wirksames Werkzeug zugänglich, um die Menschen zu verfinstern, sie zu manipulieren, oft sogar zu kontrollieren.

Es ist wichtig zu wissen: Die genannten Wirkungen trägt die Rockmusik in sich selbst. Sie existieren unabhängig vom gesungenen Text oder von der Motivation der Musiker! Daher unterliegt auch Rockmusik in christlichem Gewand formal den gleichen Gesetzen wie die übrige Rockmusik. Da diese Gesetzmäßigkeiten aber eindeutig schlechter (und böser) Natur sind, ist solche Musik nicht zur Verkündigung des Evangeliums von Jesus Christus geeignet “Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis?” (2. KORINTHER 6:14).

Bob Larson, der selbst jahrelang in der Rockszene aktiv war, hat dies nach seiner Bekehrung sehr klar erkannt: “Rockmusik hat einen Geist, der aus dunklen und trüben Quellen stammt. Sie läßt sich nicht für das Evangelium reinigen und verwenden.”

Was solltest du jetzt tun, wenn du als gläubiger Christ im Bann dieser Musik bist? Walter Kohli zeigt in seinem ausgezeichneten Buch “Rock-Musik und christliche Lebenshaltung” (S. 70) den Weg der Befreiung auf: “Zur Zeit der Apostel wurden kostspielige Zauberbücher verbrannt (APOSTELGESCHICHTE 19:19). Genau so müssen heute Gefangene der Rock-Musik ihre Schallplatten mit okkultem, gotteslästerlichem und schmutzigem Inhalt vernichten, wenn das Wort des Herrn mächtig in ihnen wachsen und die Oberhand gewinnen will (APOSTELGESCHICHTE 19:20). Man kann sich nicht absichtlich und fortwährend gottlosen Einflüssen aussetzen und daneben lebendige Gemeinschaft mit Gott pflegen. … Mit der Finsternis der Rock-Welt kann man keinen Kompromiß schließen!Die Erfahrung zeigt, daß junge Christen ihre Gemeinschaft mit Gott stark vernachlässigen, sobald sie sich intensiv dem Einfluß der Rock-Musik aussetzen.” Auch John Todd konstatiert: “Und wenn ein Christ zu mir kommt und sagt, daß er immer noch Rock-Musik anhört, dann frage ich ihn sofort nach seinem geistlichen Stand. Und der ist gewöhnlich sehr, sehr schwach. Man kann geistlich einfach nicht wachsen, wenn man diesem Zeug ständig zuhört!”

Glücklicherweise gibt es junge Christen, die die notwendigen Konsequenzen ziehen. Ein Beispiel: “1250 junge Amerikaner haben in St. Paul (Minnesota) öffentlich mehr als tausend Schallplatten mit Rock-Musik zerbrochen, die Hüllen verbrannt und sich selbst von dieser ‘Szene’ losgesagt. … Die Veranstalter bezeichneten sich selbst als ‘wiedergeborene Christen’; die meisten von ihnen sind Mitglieder des ‘Zion-Lebenszentrums’ in St. Paul. Dort hatte ein Seminar stattgefunden, in dem die 400 Teilnehmer davon überzeugt wurden, daß Rock-Musik sie ‘von Gottes Wegen abbringen’ könne. Außerdem stehe sie in geistiger Verwandtschaft zu sexuellen Verirrungen, Drogenabhängigkeit, Okkultismus und Satanskult.” (aus: “Mitternachtsruf”, Febr. 1980).

Als ehemaliger Black Sabbath-Fan will ich dich eindringlich warnen, hier mit der Gefahr zu spielen und das Aufgezeigte auf die leichte Schulter zu nehmen! Wenn deine Seele ‘in der teuflischen Kraft dieser Musik’ gefangen ist, und wenn du es nicht erst darauf ankommen lassen willst, so tue diesen Schritt:

Zerbrich diese Platten, bevor sie dich zerbrechen!

Ulrich Bäumer

Kommentare

  1. T.

    Eine sehr interessante Doku:

    https://www.youtube.com/watch?v=6tk5ptoA7Hw

    Der Mann hat zwar viele Güter, aber er mehr als die Hälfte seines Lebens gar nicht mitbekommen, weil er ständig high war. Schaut sie Euch an, diese Doku. Man sieht einen reichen Mann, dem die Welt zujubelt, der aber innerlich leer, abgebrannt und traurig ist. Der Teufel vermag eben nichts Echtes, nichts Beständiges zu geben.

  2. Thomas

    Man kann sich nicht absichtlich und fortwährend gottlosen Einflüssen aussetzen und daneben lebendige Gemeinschaft mit Gott pflegen.
    Das ist richtig, aber man merkt dann schnell, ob der eigene Name im Buch des Lebens steht, oder nicht
    das weiss ich aus Erfahrung.

    Meine Schafe hören meine Stimme, und ich kenne sie und sie folgen mir;
    28 und ich gebe ihnen das ewige Leben, und sie werden nimmermehr umkommen, und niemand wird sie aus meiner Hand reißen.
    29 Was mir mein Vater gegeben hat, ist größer als alles, und niemand kann es aus des Vaters Hand reißen.

  3. Thomas

    Das ist sehr gut und vor allen Dingen, mit viel Wissen geschrieben.
    Es gibt viel dieser Mutanten, auch der Sänger von Queen, gehörte
    dazu. Das Problem war für mich früher, das ich viele Texte der
    Bands nicht verstanden habe, weil sie oft zu schnell sangen, für
    meine schlechten Englischkenntnisse. Als ich Christ wurde 1992,
    habe ich Tonträger im Wert von mehreren hundert DM in die
    Mültonne geworfen.

    Wir leben eben, in den absolut letzten Tagen dieser Welt
    und die Offenbarunge lehrt uns den Grund, für die Explosion
    des Außerirdischen, nämlich tatsächlich millionen Mutanten.

    Off. 12

    Die Frau, ihr Kind und der Drache
    1 Und ein großes Zeichen erschien im1 Himmel: Eine Frau, bekleidet mit der Sonne, und der Mond war unter ihren Füßen und auf ihrem Haupt ein Kranz von zwölf Sternen.
    2 Und sie ist schwanger und schreit in Geburtswehen und in Schmerzen und soll gebären.
    3 Und es erschien ein anderes Zeichen im2 Himmel: Und siehe, ein großer, feuerroter Drache, der sieben Köpfe und zehn Hörner und auf seinen Köpfen sieben Diademe3 hatte;
    4 und sein Schwanz zieht den dritten Teil der Sterne des Himmels fort, und er warf sie auf die Erde. Und der Drache stand vor der Frau, die im Begriff war, zu gebären, um, wenn sie geboren hätte, ihr Kind zu verschlingen.
    5 Und sie gebar einen Sohn, ein männliches Kind, der alle Nationen hüten soll mit eisernem Stab; und ihr Kind wurde entrückt zu Gott und zu seinem Thron.
    6 Und die Frau floh in die Wüste, wo sie eine von Gott bereitete Stätte hat, damit man sie dort ernähre 1 260 Tage.
    7 Und es entstand ein Kampf im Himmel: Michael und seine Engel kämpften mit dem Drachen. Und der Drache kämpfte und seine Engel;
    8 und sie bekamen nicht die Übermacht, und ihre Stätte wurde nicht mehr im Himmel gefunden.
    9 Und es wurde geworfen der große Drache, die alte Schlange, der Teufel und Satan genannt wird, der den ganzen Erdkreis verführt, geworfen wurde er auf die Erde, und seine Engel wurden mit ihm geworfen.
    10 Und ich hörte eine laute Stimme im Himmel sagen: Nun ist das Heil und die Kraft und das Reich4 unseres Gottes und die Macht5 seines Christus gekommen6 ; denn hinabgeworfen ist der Verkläger unserer Brüder, der sie Tag und Nacht vor unserem Gott verklagte.
    11 Und sie haben ihn überwunden wegen des Blutes des Lammes und wegen des Wortes ihres Zeugnisses, und sie haben ihr Leben nicht geliebt bis zum Tod!
    12 Darum seid fröhlich, ihr Himmel und die ihr in ihnen wohnt! Wehe der Erde und dem Meer! Denn der Teufel ist zu euch hinabgekommen und hat große Wut, da er weiß, dass er nur eine kurze Zeit hat.
    13 Und als der Drache sah, dass er auf die Erde geworfen war, verfolgte er die Frau, die das männliche Kind geboren hatte.

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