«Wo wohnt Gott?», fragte der Kozker Rebbe Menachem Mendel einige gelehrte Männer, die bei ihm zu Gast waren. Sie lachten über ihn: «Wie redet Ihr! Ist doch die Welt seiner Herrlichkeit voll!» Er aber beantwortete die eigene Frage: «Gott wohnt, wo man ihn einlässt.» Martin Buber
Du kannst Jesus gerade jetzt durch ein Gebet einladen.
Dies ist ein entscheidender Schritt auf dem Weg mit Gott. Gott kennt dich. Ihm kommt es nicht auf gut formulierte Worte an, sondern auf deine ehrliche Einstellung. Folgendes Gebet ist eine Möglichkeit, dein volles Vertrauen zu Gott auszudrücken:
Vater im Himmel, mir ist klar geworden, dass ich mein Leben selbst bestimmt habe und von dir getrennt bin. Vergib mir meine Schuld. Herr Jesus, ich brauche dich. Danke, dass du am Kreuz für meine Sünden gestorben bist. Ich öffne mein Herz und mein Leben und empfange dich als meinen persönlichen Erlöser und Herr. Danke, dass du mir alle Schuld vergibst und dass du mir ewiges Leben schenkst. Vater im Himmel, übernimm die Herrschaft in meinem Leben und verändere mich so, wie du mich haben willst. Amen.
Dann ist er immer da in deinem Leben.
Ich bin da
In das Dunkel deiner Vergangenheit und
in das Ungewisse deiner Zukunft,
in den Segen deines Helfens und
in das Elend deiner Ohnmacht
lege ich meine Zusage:
Ich bin da.
In das Spiel deiner Gefühle und
in den Ernst deiner Gedanken,
in den Reichtum deines Schweigens und
in die Armut deiner Sprache
lege ich meine Zusage:
Ich bin da.
In die Fülle deiner Aufgaben und
in die Leere deiner Geschäftigkeit,
in die Vielzahl deiner Fähigkeiten und
in die Grenzen deiner Begabung
lege ich meine Zusage:
Ich bin da.
In das Gelingen deiner Gespräche und
in die Langeweile deines Beten,
in die Freude deines Erfolges und
in den Schmerz deines Versagens
lege ich meine Zusage: Ich bin da.
In die Enge deines Alltags und
in die Weite deiner Träume,
in die Schwäche deines Verstandes und
in die Kräfte deines Herzen
lege ich meine Zusage:
Ich bin da.
Verfasser unbekannt
