Worte an Herrn Merz und seine CDU: „Die Humanität einer Zivilisation erkenne man am Umgang mit werdendem und sterbendem Leben.“ Nelson Mandela.

Die Rechte des ungeborenen Kindes sind gem. der Präambel in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschrieben und wurden auch von Deutschland unterzeichnet. (6.3.1992) „Man erkennt den Wert einer Gesellschaft daran, wie sie mit den Schwächsten ihrer Glieder verfährt“, sagte einst Gustav Heinemann.
Gestern hat Merz offenbart, wie wenig ihm das Leben eines ungeborenen Kindes wert ist. Und von da ist es nur ein sehr kleiner Schritt zu den Alten, Behinderten und Schwachen. Man möchte den Gedanken in seiner Konsequenz nicht zu Ende denken, weil sich einem dabei die Nackenhaare aufstellen. Es ist scheinbar bitter nötig, mit Herrn Merz einmal die volle Bedeutung des Artikel 1 (1) des Grundgesetzes zu diskutieren.
Mit dem gestrigen Tag hat Merz einen historischen Kulturbruch begangen und ist damit als Kanzler und CDU-Vorsitzender untragbar geworden. Sein Rücktritt ist alternativlos und überfällig!

Das Wunder der Schöpfung
Manche sagen: „Es ist doch nur ein Zellhaufen.“ Doch wer genauer hinsieht, erkennt etwas Tiefgreifendes: Schon in den ersten Tagen beginnt ein neues Leben – einzigartig, wertvoll, von Gott gewollt. Kein Herz schlägt zufällig. Kein Kind wird „aus Versehen“ gewebt. Jeder Mensch beginnt als Gedanke Gottes – voller Würde, voller Potenzial.
Schon in den ersten 3–4 Wochen ist das Leben mehr als ein Zellhaufen. Es ist geordnet, aktiv, schlagend. Jeder Tag ist ein Wunder der Schöpfung – mit Plan, Struktur und Sinn. Kein Leben ist „zu klein“, um nicht bereits vollständig von Gott geliebt zu sein.
„Du hast mich mit meinem Innersten geschaffen, im Leib meiner Mutter hast du mich gebildet.“
‭‭Psalm 139,13‬
1.–2. Woche: Befruchtung & Einnistung
• Die Eizelle wird befruchtet.
• Erste Zellteilungen beginnen.
• Am Ende der 2. Woche nistet sich der Embryo in der Gebärmutter ein.
3. Woche: Beginn des Lebens
• Der Herzschlag beginnt (oft schon ab Tag 18 nach der Befruchtung!).
• Die Grundlagen für das Nervensystem entstehen.
• Erste Hinweise auf Gehirn- und Rückenmarksbildung sind sichtbar.
4.–5. Woche: Organanlagen
• Augen, Ohren, Herz, Wirbelsäule und Gehirn beginnen sich zu entwickeln.
• Die Herzkammern bilden sich.
• Erste Arm- und Beinknospen sind erkennbar.
6.–8. Woche: Menschliche Form
• Das Gesicht nimmt Form an (Augen, Mund, Nase).
• Die Finger und Zehen differenzieren sich.
• Die inneren Organe wie Leber, Magen, Darm und Nieren beginnen zu arbeiten.
• Das Baby bewegt sich bereits – auch wenn die Mutter es noch nicht spürt.
9.–12. Woche: Abschluss der Embryonalzeit
• Alle wichtigen Organe sind angelegt und beginnen zu funktionieren.
• Das Baby reagiert auf Reize.
• Erste Mimik wird sichtbar – es kann lächeln, gähnen, die Stirn runzeln.
• Die Geschlechtsorgane entwickeln sich.
Ab der 12. Woche spricht man medizinisch vom „Fötus“ – doch das Kind ist in seiner Form vollständig, es wächst und reift von da an weiter.
13.–24. Woche: Wachstum & Verfeinerung
• Der Fötus wächst stark.
• Das Skelett verhärtet sich, die Bewegungen werden kräftiger.
• Es beginnt, zu hören (ab ca. Woche 18).
• Ab etwa der 22. Woche ist das Kind unter bestimmten Umständen lebensfähig – Frühchen können überleben.
25.–40. Woche: Letzte Reifung
• Alle Sinne sind aktiv.
• Das Baby nimmt zu, speichert Fett und stärkt die Lunge.
• Um die 38. Woche ist es bereit zur Geburt – ein vollständig entwickelter Mensch.

Doch während sich dieses Wunder vollzieht …
• Gibt es in Deutschland fast 100.000 Abtreibungen pro Jahr.
• Davon beruhen weniger als 0,05 % (29 Fälle) auf einer Vergewaltigung.
• Der Großteil der Abbrüche erfolgt aus anderen, oft sozialen oder persönlichen Gründen.
Abtreibung ist keine Verhütung.
Sie bedeutet immer das Ende eines Lebens, das schon geformt wurde – von Gott selbst.

Lasst uns dennoch mitfühlend sein.
Lasst uns Wahrheit aussprechen – aber mit Liebe.
Lasst uns helfen, tragen, begleiten – und nicht schweigen.
Lasst uns aufstehen – nicht gegen Menschen, sondern für das Leben.
Viele Frauen tragen ein tiefes, stilles Bedauern mit sich – manchmal ein Leben lang. Nicht wenige kämpfen mit einem schlechten Gewissen, das sie nicht mehr loslässt.
Deshalb braucht es Barmherzigkeit statt Anklage. Vergebung statt Verurteilung. Und zugleich braucht es Bewusstsein, Mut und eine klare Haltung zum Schutz des ungeborenen Lebens.
Mitgefühl für vergangene Entscheidungen darf nicht zur Gleichgültigkeit gegenüber zukünftigen führen.
Gerade weil wir wissen, wie tief solche Entscheidungen wirken, wollen wir für ein neues Bewusstsein eintreten – aus Liebe, nicht aus Zwang.
Jesus heilt auch diese Wunden.
Seine Gnade reicht. Seine Vergebung ist größer als jede Schuld.
Lasst uns von nun an gemeinsam für Klarheit, Trost und Bewusstsein sorgen:
Denn kein Kind, das empfangen wurde, war je ein Unfall in Gottes Augen.
Es ist Sein Gedanke. Sein Werk. Sein Schatz.
Und es ist unsere Aufgabe, unser Bestes zu geben – im Vertrauen auf Seinen Segen.
Lasst uns das Vater- und Muttersein ehren.
Lasst uns das Leben feiern – von Anfang an.
So wie du – ist jedes Kind von Gott gewollt.
Möge Gott die Herzen heilen, den Blick schärfen und uns zu mutigen Verfechtern des Lebens machen. Gott ist mein Leben

Kommentare

  1. Martin Koch

    Genau so ist es. Unsere echte Menschenwürde liegt in Gott. Weil ER uns will. Kein “Produkt” irgendeines dummen und blinden Zufalls. Kein Entwicklungsschritt irgendeiner Evolution. Keine abgesonderte Art unter vielen. Nicht nur Individuum, sondern vollständige Person. In vollster Verantwortlichkeit und echtem Selbstwert. Jeder einzelne ein unwiederbringliches Unikat. Einmalig im gesamten Universum und in der Ewigkeit. Nach meiner Bekehrung und Hinwendung zu Jesus Christus durfte ich dies als innere Zusage selbst erleben.

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