Zur Zeit der stalinistischen Schreckensherrschaft in der Sowjetunion wurden Christen verfolgt und verspottet. Aber……

Zur Zeit der stalinistischen Schreckensherrschaft in der Sowjetunion wurden regelmäßig öffentliche Versammlungen abgehalten, die allein dazu dienten, die Kirche und die Geistlichkeit lächerlich zu machen. Bei einem solchen Anlass waren wieder einmal alle Bewohner einer großen Stadt auf einem großen Platz versammelt. Ein atheistischer Ideologe wandte sich in feuriger Rede an die Menge und brachte ein Argument nach dem anderen gegen Gott, die Bibel und die Christen vor. Die Menschen auf dem Platz hatten schweigend zugehört.
Als aber der orthodoxe Priester des Ortes zu einer Entgegnung aufgerufen wurde, ging ein ängstliches Raunen durch die Menge. Der Mann schob sich nach vorne und als er das Mikrophon erreicht hatte, war es totenstill geworden. Die Spannung war fast unerträglich. Jedermann hielt den Atem an: Was würde der Priester auf diese brillante Rede antworten ?
Wir werden es nie erfahren, was im Herzen dieses Mannes in diesen Augenblicken vorgegangen ist – seine Gebete, seine Angst. Da endlich ertönte seine Stimme durch die Lautsprecher. Über die Menge hinweg bis weit in die Stadt hinein hörte man ihn rufen: “Christos woskres!” – “Christus ist auferstanden.”
Ein Augenblick war es noch ganz still auf dem Platz, ein Schaudern ging durch die Menge. Und dann brach sich, einstimmig und kraftvoll der Freudenruf Bahn “Wojistino woskres!” – “Er ist wahrhaftig auferstanden!”
Das war ein schwarzer Tag für die stalinistische Propaganda. Aber schon vor bald 2000 Jahren hatte es angefangen: Es war ein schwarzer Tag für die führenden Theologen in Jerusalem, als sie die Soldaten bestechen mußten, damit sie Lügen verbreiteten, um zu erklären, wieso das Grab leer war, vgl. Matthäus 28,11-15.
Wojistino woskres ! Der Herr ist wahrhaftig auferstanden !
Diese Worte sind in Osteuropa der übliche Ostergruß. Aber nur für den, der von Herzen an Jesus, die Auferstehung und das Leben, glaubt, werden sie zur Kraft werden. Für die anderen bleiben es leere Worte.

“Das Wort vom Kreuz ist eine Torheit denen, die verloren werden; uns aber, die wir selig werden, ist’s eine Gotteskraft”, schreibt der Apostel Paulus in seinem ersten Brief an die Gemeinde in Korinth (Kap. 1, Vers 18).

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