Kirchen bitten Putin und Selenskyi um Waffenruhe zu Ostern

Spitzenvertreter der europäischen Kirchen haben Russlands Präsident Wladimir Putin und den ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyi zu einer einwöchigen Waffenruhe ab Ostersonntag aufgerufen.

Eine Waffenruhe ist sicherlich ein wichtiger und erster Schritt für Frieden. Ostern ist das zentrale Fest von uns Christen. Der Tod wurde durch Jesus am Kreuz besiegt, der Vorhang des Tempels zerrissen und der Weg für uns Sünder freigemacht. Jesus ist der Mittler zwischen Gott und den Menschen. Wer seine Sünden bekennt und an Ihn glaubt wird ewiges Leben ernten und ins Reich Gottes eingehen.

Das neue Testament spricht davon, dass wir für unsere Feinde beten sollen. Wir sollen nicht richten, nicht töten, nein wir sollen sogar unsere andere Wange hinhalten. Wer das neue Testament kennt, weiß das Krieg niemals eine Lösung ist.

Wir würden uns wünschen, dass es nicht nur eine Waffenruhe an Ostern gibt, sondern generell. Verurteilen wir Krieg nur an Ostern oder in bestimmten Ländern haben wir die Friedensbotschaft von Jesus nicht ganz verstanden. Auch darüber zu urteilen wer an was Schuld hat ist sehr schwierig und man sollte niemals vorschnell Stellung beziehen. Es ist nötig sich den Hintergrund der Ereignisse anzuschauen und am besten anhand der Bibel einzuordnen.

Wer erkennt welch Sünder er ist, der weiß die Gnade Gottes zu schätzen und fängt nicht an die Fehler bei anderen zu suchen.

Herr Jesus, schenke Umkehr und ein bußfertiges Herz den Lenkern dieser Welt. Mögen Sie beschämt sein an Ostern mit Blick auf Golgatha und mit dem Blick auf das leere Grab.

Herr komm bald!

Am Karfreitag alles zu Ende schien

Am Karfreitag alles zu Ende schien,
als Gottes Sohn, Jesus, am Kreuze hing.
Es sah aus, als hätte der Tod gesiegt
und alles Leben ihm unterliegt.

Als Jesus starb den Kreuzestod,
Er, der allen half aus der Not,
dachten die Jünger, es ist alles aus,
sie liefen mit großer Angst nach Haus.

Gefolgt waren sie Ihm Schritt für Schritt,
gaben alles auf, nahmen nichts mit.
War ihre Hoffnung nun am Ende?
Kaum einer glaubte noch an die Wende.

Am 3. Tag gingen sie mit Salben zum Grab,
doch der Stein war weg, der vorher da lag.
Ein Engel sprach, stand in sehr hellem Licht:
“Jesus lebt! Ihr findet Ihn bei den Toten nicht!

Er ist auferstanden, wie die Schrift es gesagt.
Das müsst ihr glauben, seid unverzagt!”
Es hat sich erfüllt, was sollte gescheh’n,
der Wille des Vaters – für alle zu seh’n.

Verschlungen der Tod, gesiegt hat das Leben
durch Jesus, der sich für uns hingegeben,
damit gerettet, was verloren auf Erden,
Gott kann allen Gläubigen Vater werden.

Wenn Jesus nicht vom Tod auferstanden,
wäre geblieben das Leben in Todesbanden.
Christen würd’ es keine mehr geben heute
und Jesus-Gläubige wären die dümmsten Leute.

Mensch, höre! Jesus lebt! Er ist das Leben!
Nur Er kann dir Vergebung geben!
Kehr endlich um und beug deine Knie,
ergreife die Rettung, du bereust es nie!

Dann hat dein Leben Inhalt und Sinn,
lebend’ge Hoffnung erhältst du durch Ihn.
Er schenkt dir Liebe, Geborgenheit
und Frieden, wonach du gesucht alle Zeit.

Die Titanic sinkt!

Heute vor 110 Jahren am 14. April 1912 gegen 23.45 Uhr kollidierte die “Titanic” rund 550 Kilometer südostlich von Neufundland mit einem Eisberg. Das damals mit 269 Metern Länge größte Passagierschiff der Welt sank in etwas mehr als zweieinhalb Stunden und riss rund 1.500 Menschen mit in den Tod.

Der Hochmut der Erbauer war erstaunlich, die Geschichte wiederholt sich. Wir Menschen denken über den Dingen zu stehen und letztlich über Gott. “Unsinkbar” titelten die Überschriften der damaligen Zeitungen. Luxus im Überfluss, den Moment genießen auf dem Dampfer in die Verdammnis. Die Menschen erlitten im wahrsten Sinne des Wortes Schiffbruch. In diesen letzten Momenten sehnten sich die Passagiere nach einem Rettungsboot in Ihrer Not. Das Leben ist vergänglich und kann sehr schnell Enden. Wir vergessen es nur all zu gerne und lenken uns mit allerlei Dingen ab. Doch eines steht fest, wir müssen alle einmal sterben. Es gibt kein entkommen für niemanden. Wir alle brauchen ein Rettungsboot in der Stunde unseres Todes. Wir tun gut daran unser Leben in die Hände von Gott zu legen. Wenn wir vor unserem Schöpfer stehen gibt es nur eine Eintrittskarte in den Himmel. Jesus starb am Karfreitag für dich und hat das Lösegeld gezahlt für deine Sünden. Er ist es der dir ein Rettungsboot sein wird. Aber eins ist klar du musst dieses Geschenk annehmen. Buße tun und Jesus bitten in dein Leben zu kommen, dann wirst du nicht sinken sondern gerettet werden.

„Der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.” Mk 10,45

Die Karwoche

Die Woche vor Ostern wird Karwoche genannt, manchmal auch Heilige bzw. Große Woche. In ihr denken wir Christen an die so genannte Passion, den Leidensweg Jesu bis zu seinem Tod und die Auferstehung. Hier eine Übersicht über die Ereignisse, wie die Evangelien sie berichten:

Sonntag (Palmsonntag)
Einzug in Jerusalem: Jesus reitet auf einem jungen Esel und wird wie ein König begrüßt (Markus 11,1-11).

Montag
Tempelreinigung – Jesus vertreibt die Händler und Geldwechsler aus dem Tempel (Markus 11,15-19).

Dienstag
Jesus lehrt im Tempel (Markus 12-13).

Mittwoch
Salbung in Betanien (Markus 14,3-9). Judas kommt mit den führenden Priestern überein, Jesus zu verraten (Markus 14,10-11).

Donnerstag (Gründonnerstag)
Das letzte Abendmahl mit den zwölf Aposteln im Obergeschoss eines Hauses in Jerusalem. Danach nimmt Jesus die Jünger mit in den Garten Getsemani, um zu beten. Jesus wird verhaftet, nachdem Judas ihn mit einem Kuss verraten hat (Matthäus 26,17-56).

Freitag (Karfreitag)
Jesus wird vor führenden Priester gebracht (Matthäus 26,57-68), danach vor den Hohen Rat, das oberste Gericht der Juden. Anschließend wird er Pontius Pilatus vorgeführt, der ihn zu Herodes zu einem Verhör schickt (Lukas 23,1-12). Pilatus fällt das Todesurteil. Jesus wird nach Golgota gebracht und gekreuzigt (Markus 15,21-41). Nach seinem Tod wird der Leichnam vom Kreuz abgenommen und im Grab des Josef von Arimathäa, eines reichen Juden, beigesetzt (Markus 15,42-47).

Sonntag (Ostersonntag)
Jüngerinnen von Jesus, die den Leichnam salben wollen, finden sein Grab leer vor und erfahren als Erste von der Auferstehung (vgl. Lukas 24,1-12). Die Jünger, denen sie von ihrem Erlebnis berichten, schenken ihnen keinen Glauben. Doch dann begegnen zwei von ihnen auf dem Weg zum nahe gelegenen Emmaus selbst dem auferstandenen Herrn (Lukas 24,13-35). In den folgenden Tagen begegnen auch die anderen Jünger dem Auferstandenen.

Todestag von Günter Grass (Nobelpreisträger für Literatur) .

Günter Grass erhielt 1999 den Nobelpreis für Literatur. Der Schriftsteller und Grafiker ist damit nach Thomas Mann (1929) und Heinrich Böll (1972) der dritte deutsche Autor, dem diese hohe Auszeichnung zuerkannt wird. Wie alle anderen Nobelpreise wird der Literaturpreis jährlich am 10. Dezember, dem Todestag des Preisstifters Alfred Nobel (1833-1896), …