Vergibt Gott Ehebruch, Abtreibung oder Selbstmord?

Du denkst gerade daran, dir das Leben zu nehmen? Bitte sprich sofort mit jemandem: Telefonseelsorge 0800 111 0 111 oder 0800 111 0 222 – kostenlos, anonym, rund um die Uhr. In akuter Gefahr: Notruf 112.

Kurz gesagt: Die Quellen von soulsaver.de zeigen für Ehebruch und Abtreibung: Gottes vergebende Liebe gilt auch Menschen mit schwerer Schuld, die sich ihm zuwenden und sich an das Erlösungswerk von Jesus Christus halten. Zum Thema Selbstmord treffen die hier verwendeten Quellen keine Aussage; dazu wird in diesem Artikel nichts behauptet.

Gibt es Schuld, die Gott nicht vergeben kann?

Der Artikel „In einem italienischen Fischerdorf …“ (Quelle: Jesus.ch) erzählt von einer Frau, die beim Ehebruch ertappt wird und doch aufgefangen wird. Er überträgt das Bild auf uns: Wir haben die Beziehung zu Gott belastet und seine Wegweisungen missachtet. Unter uns schwebt aber nicht ein tiefes Loch. Gottes Wort spricht von „ewigen Armen“, die uns auffangen. Gott hat seinen unschuldigen Sohn Jesus Christus gesandt, der stellvertretend für unsere Verfehlungen starb und am dritten Tag auferstand. Wer sich an dieses Erlösungswerk hält, wird gerettet. Das Netz der Vergebung bleibt für alle ausgespannt, die sich Jesus zuwenden, „egal, was in unserem Leben passiert sein mag“.

Wichtig ist nach demselben Artikel die Antwort auf Gottes Liebe: Unbeantwortete Liebe führt in den ewigen Tod.

Vergibt Gott Ehebruch?

Die Bibel nimmt den Ehebruch ernst. Der Artikel zu Hebräer 13,4 zitiert: „Die Ehe soll ehrlich gehalten werden bei allen und das Ehebett unbefleckt; die Hurer aber und die Ehebrecher wird Gott richten.“ Zugleich zeigt die Bibel Vergebung. Roger Liebi behandelt in „Das Buch des Lebens“ (Skript) Psalm 51, das Bußgebet Davids nach seiner schweren Sünde mit Batseba. David bittet Gott um Gnade und darum, seine Übertretungen zu tilgen. Das hebräische Wort dafür bedeutet nach Liebi „auslöschen“: Gottes Vergebung nimmt die Schuld buchstäblich weg.

Vergibt Gott eine Abtreibung?

Erika Wick (Initiative „Endlich wieder Leben!“) berichtet im Artikel „Ich habe früher abgetrieben – aber heute kann ich Muttertag feiern“, wie sie jahrelang unter Reue, Schuld und Scham litt. Von frommer Seite hörte sie nur das Urteil, nie aber, dass Gottes vergebende Gnade auch für sie groß genug ist. Dann erlebte sie eine Christusbegegnung und entschied sich, als Christin zu leben. Sie ermutigt Betroffene, ihre Geschichte aufzuarbeiten.

Auch Patricia Sandoval erzählt in ihrem Zeugnis, dass sie Gott nach drei Abtreibungen um Vergebung bat. Sie schreibt: „Mein Leben begann sich zu verändern, jetzt wo Gott mir vergeben hatte.“

Und Selbstmord?

Dazu enthalten die ausgewerteten Quellen keine Aussage. Deshalb sagt dieser Artikel nichts darüber, was die Bibel zum Schicksal eines Menschen nach einem Suizid lehrt. Erika Wick schreibt in ihrem Bericht, dass sie unter ihrer Last Todessehnsüchte entwickelte, bis sie an einem ihrer schlimmsten Tage Christus begegnete und sich entschied, künftig als Christin zu leben. Wenn du selbst in so einer Not bist: Sprich bitte jetzt mit einem Menschen (siehe Kasten oben). Mehr dazu in unserem Artikel zum Thema: Weiterlesen.

Häufige Anschlussfragen

Was muss ich tun, um Vergebung zu bekommen?

Nach den Quellen: sich Jesus zuwenden und sich an sein Erlösungswerk halten (Quelle). Frau Sandoval betet im Zeugnis und bittet Gott um Vergebung (Quelle).

Wem kann ich mich anvertrauen?

Erika Wick schreibt, dass viele Betroffene in den Gemeinden still leiden. Sie wünscht sich, dass Gemeindeleiter das Thema ansprechen und Betroffene sich Hilfe suchen (Quelle).

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