Wie ist Gott? Wer ist Gott?

Kurz gesagt: Gott ist kein Ding und keine unpersönliche Kraft, sondern der lebendige, persönliche Gott, der denkt, fühlt und handelt. Es gibt nur einen Gott, der sich als Vater, Sohn und Heiliger Geist offenbart. Er ist Geist, ewig, heilig, gerecht, allwissend, souverän und allmächtig – und er ist Liebe. Erkennen können wir ihn nur, weil er sich selbst zeigt: in der Schöpfung, in der Bibel und vor allem in Jesus Christus.

Wie können wir Gott überhaupt kennen?

Aus eigener Kraft findet der Mensch Gott nicht. Wir lernen ihn nur kennen, wenn er sich uns zeigt („Wer ist Gott? Diese Frage kann uns nur die Bibel beantworten.“). Gott offenbart sich:

  • in seinen Werken, also in der Schöpfung, im Menschen und im Gewissen (Psalm 19; Römer 1,19–21),
  • in seinem Handeln in der Geschichte,
  • in seinem Wort, der Bibel, die durch den Heiligen Geist eingegeben ist (2. Timotheus 3,16–17),
  • in seinem Sohn Jesus Christus (Hebräer 1,1–4; Johannes 1,1–18).

Auch wenn Gottes Offenbarung vollkommen ist, können wir ihn nie ganz erklären. Er übersteigt alles menschliche Denken (Quelle). Der Artikel „Wie ist Gott?“ sagt es so: Wenn wir Gott völlig verstehen könnten, wäre er nicht Gott.

Gott ist eine Person – und doch einer in drei Personen

Gott ist keine Sache, keine Kraft und kein bloßer Gedanke. Er denkt, fühlt, wünscht und handelt. Er liebt leidenschaftlich und kann zornig werden (Quelle; Quelle). Die Bibel nennt ihn den lebendigen Gott und einen ewigen König (Jeremia 10,10).

Es gibt nur einen wahren Gott (Jesaja 44,6). Dieser eine Gott begegnet uns in drei Personen: als Vater, als Sohn (Jesus Christus) und als Heiliger Geist. Jede der drei Personen ist wahrhaftig, ganz und gleichermaßen Gott (Philipper 2,11; Johannes 1,1; 2. Korinther 3,18; Quelle). Vater, Sohn und Geist sind voneinander unterschieden und lieben einander („Gott ist immer noch ‚der Eine‘ …“).

Welche Eigenschaften hat Gott?

Die Quellartikel nennen unter anderem diese Wesenszüge („Wie ist Gott?“; „Wie ist Gott?“ (2022)):

  1. Gott ist Geist. Er hat keinen Körper und ist unsichtbar. „Gott ist Geist, und die ihn anbeten, die müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten“ (Johannes 4,24). Er ist nicht an Raum und Zeit gebunden und überall zugleich (Jeremia 23,24).
  2. Gott ist ewig. Er hat weder Anfang noch Ende (Psalm 90,2) und bleibt immer derselbe (Maleachi 3,6).
  3. Gott ist unabhängig. Alles Geschaffene ist von ihm abhängig, er aber nicht von uns. Er gibt allen Leben und Atem (Apostelgeschichte 17,25).
  4. Gott ist heilig. Er ist ohne Fehler und Schwächen (2. Mose 15,11; Habakuk 1,13) und sagt: „Ihr sollt heilig sein, denn ich bin heilig“ (1. Petrus 1,16).
  5. Gott ist gerecht. Er ist Schöpfer und zugleich Richter, vor dem sich jeder verantworten muss (Jesaja 30,18).
  6. Gott ist allwissend. Er kennt Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, auch unsere Gedanken (Hebräer 4,13; Römer 11,33).
  7. Gott ist souverän. Er hat alles unter seiner Kontrolle. Für ihn gibt es weder Versehen noch Überraschung (Psalm 135,6; Epheser 1,11; Daniel 4,32).
  8. Gott ist allmächtig. Ihm ist nichts unmöglich (Jeremia 32,27) – aber er kann nicht lügen und nicht sündigen (Quelle).

Gott ist Liebe

„Gott ist die Liebe“ (1. Johannes 4,16). Liebe bestimmt sein ganzes Denken und Handeln. Er hat sie bewiesen, indem er seinen Sohn als Sühneopfer für unsere Sünden gesandt hat (1. Johannes 4,9–10). Seine Liebe ist der Grund, warum es uns gibt, und sie zeigt, dass wir keine Angst vor seiner Allwissenheit haben müssen (Quelle).

In Jesus zeigt sich, wer Gott ist

„Niemand hat Gott je gesehen“ (Johannes 1,18) – aber Jesus, der selbst Gott ist, hat ihn bekannt gemacht („Wer weiss, wie Gott ist?“). Christus ist das Bild des unsichtbaren Gottes (Kolosser 1,15). Jedes selbst ausgedachte Gottesbild führt in die Irre; wahre Gotteserkenntnis schenkt die Bibel („Ein falscher Gott ist kein Gott“). Wer Jesus begegnet, begegnet Gott (Quelle).

Häufige Anschlussfragen

Ist Gott ein strenger Aufpasser?

Ein Gott, der wie ein Polizist nur auf Fehler wartet, oder einer, den man wie einen Automaten mit Leistungen bedient, ist ein falsches Gottesbild. Gott ist an uns selbst interessiert, und wir sollen an ihm interessiert sein, nicht nur an dem, was er gibt (Quelle).

Wie komme ich in Beziehung zu diesem Gott?

Nicht über Religion, Mitgliedschaft oder gute Werke, sondern durch Vertrauen auf den Weg, den Gott gewählt hat: Jesus. Er sagt: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich“ (Johannes 14,6; Quelle).

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