Kurz gesagt: Jesus Christus ist der ewige Sohn Gottes und selbst Gott – der Schöpfer aller Dinge, der Mensch wurde. Er lebte vor rund 2000 Jahren in Israel, starb unter Pontius Pilatus stellvertretend für die Schuld der Menschen am Kreuz und ist am dritten Tag leibhaftig auferstanden. Er ist kein bloßer Moralprediger, sondern der einzige Weg zu Gott.
Was sagt die Bibel darüber, wer Jesus ist?
Das Johannes-Evangelium beginnt mit den Worten: „Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und Gott war das Wort“ (Johannes 1,1). Der Artikel „Klarheit tut gut: Wer ist Jesus überhaupt?“ zeigt am griechischen Grundtext vier Aussagen über dieses „Wort“ (Logos): Er ist ewig, er ist göttlich, er ist eine eigene Person, und er hat alles erschaffen. In Vers 14 wird klar, dass damit Jesus Christus gemeint ist.
Jesus selbst sagte: „Ehe denn Abraham ward, bin ich“ (Johannes 8,58). Er sagt nicht „ward ich“, sondern „bin ich“ – er hatte keinen Anfang. Diese zentrale Wahrheit wurde immer wieder angegriffen, etwa vom Islam oder von den Zeugen Jehovas. Der griechische Text lässt aber keinen Zweifel.
War Jesus nur ein guter Mensch oder ein Prophet?
Das ist unmöglich. Jesus behauptete, ohne Sünde zu sein, Sünden zu vergeben und eins mit Gott zu sein. Wer so redet, ist entweder Gott oder ein Wahnsinniger. Der Literaturwissenschaftler C. S. Lewis, zitiert in „Jesus Christus ist einmalig und unvergleichlich“, betont: Keiner der großen Sittenlehrer – Buddha, Sokrates, Mohammed, Konfuzius – hat je solche Ansprüche erhoben. Menschen, die Jesus begegneten, reagierten mit Hass, Erschrecken oder Anbetung, aber nie mit neutralem Wohlwollen.
Woran erkennt man, dass Jesus der Messias ist?
Hunderte Jahre vor seiner Geburt sagte das Alte Testament zahlreiche Einzelheiten über den Messias voraus: Er stammt von Abraham, Juda und David ab, wird von einer Jungfrau in Bethlehem geboren (Micha 5,1; Jesaja 7,14), leidet und stirbt stellvertretend (Jesaja 53). All das hat sich in Jesus erfüllt. Eine ausführliche Übersicht mit Bibelstellen bietet „Prophezeiungen über den Messias“.
Ist Jesus wirklich auferstanden?
Ja. Ohne die Auferstehung gäbe es keinen christlichen Glauben. Die Indizien sind stark: das leere Grab, das in der Antike niemand bestritt; ein Glaubensbekenntnis, das nur wenige Jahre nach Jesu Tod mehr als 500 Augenzeugen nennt (1. Korinther 15,3–7); Frauen als erste Zeuginnen, obwohl ihr Zeugnis damals nichts galt; und Jünger, die für ihre Botschaft ihr Leben einsetzten. Der Historiker im Artikel „Die Auferstehung Jesu aus der Sicht eines Historikers“ zeigt, dass die Evangelien zeitlich näher an den Ereignissen liegen als viele anerkannte antike Geschichtswerke.
Was bedeutet Jesus für mich?
Jesus sagt: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich“ (Johannes 14,6). Er starb am Kreuz, damit unsere Schuld vergeben werden kann. Wer seine Schuld bekennt und ihm sein Leben anvertraut, wird ein Kind Gottes (Johannes 1,12).
Häufige Anschlussfragen
Hat Jesus historisch gelebt?
Ja. Neben den Evangelien und Paulusbriefen, die 20 bis 60 Jahre nach der Kreuzigung entstanden, erwähnen ihn auch nichtchristliche Geschichtsschreiber wie Josephus und Tacitus.
Wurde Jesus von seinen Jüngern zum Gott gemacht?
Kaum denkbar: Die Jünger waren Juden, also Angehörige des Volkes, das am strengsten an nur einen Gott glaubte. Gerade sie hätten einem Menschen niemals Göttlichkeit angedichtet.
Welchen Einfluss hatte Jesus auf die Geschichte?
Keinen größeren hatte je ein Mensch. Unsere Zeitrechnung beginnt mit ihm. Luther, Pascal, Newton, Bonhoeffer und viele andere haben sich zu ihm bekannt – nachzulesen in „Jesus Christus – der Influencer Nr. 1“.
