„Ich glaube, dass die Bibel allein die Antwort auf alle unsere Fragen ist, und dass wir nur anhaltend und demütig zu fragen brauchen, um die Antwort von ihr zu bekommen.“ (Dietrich Bonhoeffer)
Ein großer Gelehrter und Mann Gottes schrieb sinngemäß einmal folgendes über sie: „Die Bibel enthält die Pläne Gottes, sie kennt den Zustand eines jeden Menschen. Sie zeigt uns den Weg aus der Sünde und Sinnlosigkeit.“
Sie offenbart uns viel über die wunderbare Zukunft derer, die ihr vertrauen. Sie schweigt nicht über die Konsequenzen, die Menschen ohne Reue zu tragen haben. Ihre Lehren und ihre Gebote sind heilig und bindend und die Basis für ein gutes Leben. Ihre Geschichten sind wahr. Ihre Bestimmungen sind unumstößlich, sie schenkt Erkenntnis und Weisheit dem der glaubt.
Bitte lies sie, damit dir all dies begegnen möge. Sie wird dir zu einem völlig anderen Leben verhelfen, wenn du dein Herz nicht verschließt, denn ihre Worte leben. Du kannst dich auf ihre Worte stützen, wenn du müde und schwach bist. Sie führen dich ins Licht. Und wie ein scharfes Schwert wehren sie dem Gegenspieler des Lichts – der Finsternis. Die Worte der Bibel sind die Waffen in der Abwehr von allem Schlechten. In diesem Licht kannst du gut und sicher gehen. Es ernährt deine Seele. Es gibt dir Trost, wenn du Leid und Trauer erlebst. Es ist wie eine Landkarte in einem fremden Land.
Die Bibel beschreibt, wie Gott alles gut machen wird, wie er ein neues Paradies schaffen wird. Manchmal ist seine Welt unter den Menschen sichtbar, wie auch das Reich seines Gegners sichtbar ist (die Hölle auf Erden). „Die Hölle ist der Ort, an dem Gott nicht ist.“ (F. M. Dostojewski)
Die Bibel weist dir den Weg aus deiner eigenen Dunkelheit. Ihr „leuchtendes“ Auge richtet sich auf eine Person: Jesus Christus.
Das Alte Testament prophezeit Sein Kommen – das Neue Testament offenbart Ihn. Sein Lebensziel war, uns zu retten und Gott damit zu verherrlichen. Er rettete die Menschen vor zweitausend Jahren mit Wort und Tat, und Er tut es bis heute. Ein Mensch mit einem Geist ohne eitlen Stolz wird Jesus erkennen. Er wird in Ihm einen Unschuldigen sehen, der Schuld auf sich nimmt, um die Schuldigen vor dem Ort zu bewahren, an dem Gott nicht ist. Seine Schönheit, Sein edles und reines Wesen soll deinen Verstand erfüllen und dein Herz regieren.
Lies langsam und bitte Ihn darum, dass er dir Auge und Ohr öffnet.
Die Bibel wurde mit Blut und Tränen geschrieben. Menschen haben um ihretwillen ihr Leben verloren. Was du nicht bereust, wird dich von ihr trennen.
Sie kann dir zu innerem Reichtum verhelfen und dich für kleine und große Dinge stark machen. Sie kann dir Herz und Geist heilen, um dich verständig zu machen. Sie kann dir unvergängliche Freude schenken und dich dein ganzes Leben begleiten. Du kannst mit ihr und für sie sterben.
Gott ist es ernst mit dem, was in ihr geschrieben steht. Sie wird schweigen, wenn du sie nicht beachtest. Bedenke: was sie enthält, lebt.

Wahrheit kann Lüge neben sich nicht dulden! Gott ist Wahrheit!
Wenn Du wissen willst, ob die Bibel recht hat, prüfe dies!
Aber bitte komm nicht mit der alten Leier, die Bibel sei durch mündliche Überlieferung verändert, ausgeschmückt worden!
Das erzählen sie jedem im Reli-Unterricht. Ein Schwachsinn!
Wenn Du wirklich Antwort suchen solltest, dann gönn’ Dir dies mal: “Die Bibel im Test” von Josh Mc Dowell!! Gibts bei amazon, aber auch bei clv.de!
Prüf dies!
fabi
Was ist Wahrheit?
Die Texte der Bibel sind mündl. Überlieferungen, die irgendwann niedergeschrieben wurden. Und dafür kann ich mehrere Quellen liefern.
Doch was passiert bei Überlieferungen, die mündlich weitergetragen werden? Sie werden verfälcht, ausgeschmückt und gewinnen immer mehr an Einfluss. Ein Einfluss, der heute nachlässt. Doch früher war dieser Einfluss Grund für Mord, Folterungen, Vergewaltigungen und Unterdrückung. Menschen durften keine eigene Meinung habe. Ist das das Ziel Gottes? Menschen durch Menschen zu unterdrücken? Wieviel Wissen ging durch die Kirche verloren? Dennoch weiss ich nicht was wahrheit ist und was nicht, denn ich habe keine Beweise, ob die Bibel echt ist oder nicht, der eine glaubt an Gott der andere nicht….beides kann Wahrheit sein, beides Lüge…
“Zwei Wahrheiten können sich nie wiedersprechen.”
Galileo Galilei ( er stellte sich gegen die Kirche )
Was ist los mit Dir? Hast Du überhaupt schonmal in die Bibel reingeschaut? Ich schon – und ich sehe keine Widersprüche!
hier was für Dich:
“die Bibel im Test”
http://www.clv.de/index.php?sid=13c28730d10bcf88620116fbd4c07d85&cl=details&cnid=&anid=531
fabi
die lüge (bibel)
Die bibel ist das beste märchen über haubt was da drin steht ist nicht fahr. Das wider spricht sich doch alles. Wen gott die erde erschafen hat wer hat dan die anderen planete erschafen.soll das etwar auch gott gewesen sein dan müssten da doch auch menschen leben oder
Ein natürlicher Mensch aber nimmt nicht an, was des Geistes Gottes ist, denn es ist ihm eine Torheit, und er kann es nicht erkennen, weil es geistlich beurteilt wird. [1Kor 2,14]
Was laberst du da?
Ist dir eigentlich klar, was du da von dir gibst?
Wie in aller Welt kann das, was in der Bibel steht, bindend sein? Dieser Schinken widerspricht bsich doch andauernd und nicht nur zwischen Altem und nuen Terstament in beiden Teilen, mitunter sogar in ein und demselben Buch gibt es Widersprüche.
Und das nur innerhalb der bibel, nimm noch den ganzen anderen Kram hinzu, den man in den verschiedenen Formen des Christentums findest und du könntest einen ganzen Katalog von Widersprüchen zusammenstellen.
Außerdem, wie kann etwas was n der Bibel steht bindend sein, wenn es an anderer Stelle widerrufen wird, z.B. die Speisevorschriften.
Hinzukommt noch, das da so einige Sachen drinstehen, die vermutlich so manchen heutigen Christen vom Glauben abbringen würden, ich sage nur eins, die haben auf min. 24 Sachen die Todesstrafe und wofür ist mitunter nur noch lächerlich.
Und was soll das überhaupt mit diser Verherrlichung TGottes, das war schon in der Geschichte vom Auszug der Israeliten aus Ägypten so, ständig wird davon geredet, die Rettung der Israeliten scheint eher ein Nebeneffekt zu sein und wozu muss ein allmächtiger Gott überhaupt verherrlicht werden?
Kannst du darauf eine logische Antwort geben?
Ps. Das ist keine bittende Schrift eines verzweifelten sondern eines Kritikers.
für mich ist die bibel 100% das wort gottes. es ist meine lebensgrundlage. die bibel ist ein göttliches wunder. die bibel ist herrlicher als die schöpfung und die ist schon unfassbar für uns.
stell die vor, gott hat menschen gebraucht, um die bibel zu verfassen. ein chef “benutzt” auch seine sekretärin, um einen brief zu schreiben. wer hat den brief als verfasst, der chef oder die sekretärin?
viele grüsse
ali
Wer schrieb die Bibel ?
Daran war eine größere Anzahl verschiedener Menschen beteiligt: Ein israelitischer König und ein griechischer Arzt, ein Prophet aus Juda und ein Fischer aus Galiläa, ein Bauer, ein ausgezeichneter Theologe, ein Diplomat, ein Zollbeamter … Eine bunte Schar von Männern schrieb in einem Zeitabschnitt von etwa 2000 Jahren die 66 Bücher, die in unserer Bibel zusammengefaßt sind.
So ist die Bibel also kein einheitliches Buch ?
Nein, sie gleicht sogar eher einer Bibliothek … oder einer Sammlung. Aber dennoch hat sie nur ein Thema – eigenartigerweise – auch nur eine Botschaft. Natürlich sind die Bücher nicht alle in ein und derselben literarischen Form geschrieben. Die Bibel enthält viel Geschichtsschreibung, voraus- und zurückschauende Prophetie, einige Gesetzesbücher und ein wenig Dichtkunst, vor allem in einem Teil mit geistlichen Liedern, den Psalmen. Trotz der Tatsache, daß im Laufe der Zeit fast vierzig verschiedene Schreiber daran mitarbeiteten, behielt sie eine bemerkenswerte Einheitlichkeit. Es entstanden keine vierzig verschiedenen “Botschaften”, sondern nur eine.
Warum aber soll man den Schriften dieser Männer besondere Aufmerksamkeit widmen ?
Aus demselben Grunde, aus dem man auch auf das Wort eines Richters hört …. Hinter dem, was er sagt, steht Vollmacht. Im Privatleben kann er sein wie alle anderen Menschen, aber von seinem Richterplatz aus spricht er mit uneingeschränkter Autorität.
Diese hat er nicht von Geburt an oder aufgrund seines glänzenden Auftretens, sondern sie ist ihm von der gesetzgebenden Staats-ordnung verliehen worden.
Von sich aus waren auch die Schreiber der Bibel keine herausragenden Männer. Petrus zum Beispiel hatte an keiner Universität studiert. Millionen von Menschen aller Jahrhunderte stellen sich aber unter die Autorität ihrer Worte, weil diesen Männern für eine besondere Aufgabe eine Vollmacht gegeben wurde, die sie aus sich heraus zunächst nicht hatten. Wir lesen weder deshalb in der Bibel und gehorchen ihr, weil ihre Schreiber intellektuelle Genies waren, noch wegen ihres literarisch kunstvollen Stils, noch wegen der schönen Prosa. Wir lesen in ihr, weil sie im Auftrag Gottes geschrieben wurde.
Warum kann man darauf vertrauen, daß auch die Schreiber des Alten Testamentes von Gott geleitet wurden ?
Hauptsächlich deshalb, weil die Bibel selbst diesen verblüffenden Anspruch stellt. Das treffendste Beispiel steht dafür im 2. Petrusbrief 1, 21, wo der Anspruch erhoben wird, daß die Schreiber des Alten Testaments “vom Heiligen Geist getrieben” wurden, das “Wort Gottes” zu sagen. Immer wieder bewiesen dies auch die Propheten Israels: Sie verkündeten in ihrem Reden nicht eigene Meinung, sondern was ihnen als göttlicher Auftrag klar wurde, dem sie sich dann auch nicht einfach entziehen konnten 1. “So spricht der Herr …” 2 verkündeten sie mit Nachdruck. Wir würden stattdessen vorsichtiger gesagt haben: “Meiner Meinung nach …”
Diese Überzeugung finden wir auch in der Verkündigung Jesu Christi. Er beachtete die ihm als Israelit bekannten Schriften des Alten Testamentes eindeutig als von Gott inspiriert. Daher hatten sie auch für ihn volle Autorität: “Die Schrift muß erfüllt werden.. “3.
Das sagte Jesus immer wieder. Mehr als 250 mal – soweit es in den Evangelien festgehalten wurde – zitierte er sogar aus dem Alten Testament. Wenn er das kommende Gericht Gottes ankündigte, berief er sich auch auf heute umstrittene Stellen, wie zum Beispiel die Sintflut und den Propheten Jona 4. Mit anderen Worten: Er behandelte auch die historischen Erzählungen als Tatsachenberichte. In seiner berühmten Stellungnahme zum Heiraten zitierte er einen Auszug aus dem 1. Buch Mose mit dem Hinweis, daß Gott es gesagt habe 5. Für Jesus ist selbstverständlich, daß das, was in der Schrift steht, Gott sagt! Und wenn wir leugnen würden, daß auch das Alte Testament von der Autorität Gottes getragen ist, so würden wir uns damit in direkten Widerspruch zur Verkündigung Jesu Christi setzen.
Gilt das gleiche auch für das Neue Testament?
Der Anspruch der Inspiration (der Vermittlung der Texte durch den Heiligen Geist) ist dort sogar noch deutlicher. Jesus Christus ist der Sohn Gottes, dessen Autorität auch das ganze Neue Testament durchzieht. Die Männer, die von ihm schrieben, waren im Berichten der Geschehnisse und im Blick auf die historischen Daten peinlichst genau. Das beweisen Vergleiche mit Aussagen ihrer Zeitgenossen. Solche Parallelen sind in der Literatur jener Zeit bei jüdischen und römischen Schriftstellern gefunden worden.
Christus hatte die Schreiber beauftragt. Er versprach den Aposteln, daß der Heilige Geist – sein “anderes Selbst” – ihnen gegeben werden sollte und seine Worte wieder in ihr Gedächtnis zurückbringen 6 und sie in alle Wahrheit leiten würde 7.
Jedes Buch des Neuen Testamentes weist die Vollmacht der Apostel aus. Einer der Autoren ging sogar so weit, daß er sagte: “So jemand etwas anderes predigt, als ihr es von uns gehört habt, der sei verflucht 8!” Außerdem ist es eine bemerkenswerte Tatsache, daß auch die neutestamentlichen Schriften, die von Paulus her stammen, mit den alttestamentlichen verbunden sind und das ganze als Heilige Schrift bezeichnet wird. Um alle Mehrdeutigkeiten und Mißverständnisse dieses Anspruchs zu beseitigen, geben die letzten Worte der Offenbarung eine Warnung von eindringlichem Ernst. Sie sind an jeden gerichtet, der den Berichten etwas hinzufügen will, weil sie ihm nicht ausreichend erscheinen, oder der etwas abstreichen will, weil es ihm unzutreffend vorkommt. Wer das tut, dem werden nicht nur Plagen auferlegt, sondern dem wird auch das ewige Leben vorenthalten werden 9.
Am Ende des 1. Jahrhunderts dokumentierte die christliche Gemeinde, daß die Schriften sowohl des Alten als auch des Neuen Testaments von Gott inspiriert wurden, das heißt, daß sie von Männern unter der direkten Anleitung des Heiligen Geistes geschrieben wurden und daß diese Schriften für Fragen des Glaubens und der Lebensführung uneingeschränkt maßgebend seien.
So darf man also wirklich darauf vertrauen, daß die Bibel vom Heiligen Geist geschrieben wurde ?
Ja, wenn dies auch mit menschlicher Hand geschah. Den Schreibern blieben ihre individuellen Gaben, ihr persönlicher Stil und ihre Charaktere zu eigen, und sie illustrierten die Wahrheit durch ihre Erfahrungen. Wenn aber Paulus die Heilige Schrift als “von Gott eingegeben” 10 charakterisiert, so zieht er aus allem, was wir über die Bibel zu sagen versuchten, das Fazit: Sie ist Gottes Wort an die Menschen.
Gerade deshalb ist es so wichtig, auf das zu hören, was Gott gesagt hat – und dann zu gehorchen. Denn durch die Bibel macht Gott sein Angebot der Vergebung und des neuen Lebens all den Menschen bekannt, die ihre Schuld bereuen und glauben, daß sein Sohn für sie starb 11. Lies in den Evangelien! Das Verachten dieser Botschaft bedeutet ewiges Verlorensein. Wer aber darauf vertraut, findet Frieden mit Gott 12. Denn die Bibel ist die maßgebliche Botschaft von Gottes Liebe und Heiligkeit – ist sein Angebot der Vergebung, welches die größten Möglichkeiten für unser Leben erschließt. Die Bibel berichtet darüber, daß Gottes Sohn sich freiwillig eine unberechtigte Strafe auferlegen und sich töten ließ, damit daraus alle diejenigen eine Vergebung von Gott für ihre eigene Schuld und die Möglichkeit zu einem Neuanfang des Lebens erhielten, die aus ihrer Auflehnung gegen Gott umkehren und an ihn glauben wollen. Kein Buch der Erde berichtet eine aufregendere Geschichte der Liebe: Neues Leben durch Reue und durch Glauben an Jesus Christus – das ist das Angebot der Liebe Gottes! Die Einfachheit ist atemberaubend. Und es ist nicht etwa eine Einbildung, denn die Bibel ist Gottes eindringliche Botschaft an die Menschheit – auch heute noch.
Zum Vergleich die entsprechenden Bibelstellen:
1 Jeremia 1, 6 – 9 6 Johannes 14, 26
2 Hesekiel 14, 6 u.v.a. 7 Johannes 16, 33
3 Markus 14, 49 8 Galater 1, 9 – 12
Lukas 24, 44 u.v.a. 9 Offenbarung 22, 18 – 19
4 Matthäus 24, 37 – 39 10 2. Timotheus 3, 16
Lukas 11, 29 – 32 11 Matthäus 26, 28
5 Matthäus 19, 4 – 6 1. Petrus 3, 18
1. Mose 1, 27 12 Johannes 3, 16
Hier die Online-Bibel
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Add on re- fragen fragen fragen
Hallo ihr Lieben…
also… ich hatte eigentlich eine konkretere Antwort erwartet… 🙂 Nichts für ungut.
Naja… eben die beiden Aspekte die ich schon nannte,,,
Menschen stellen Bibel zusammen… (Vatikan… wer auch immer)
Woher wissen wir, ob das jetzt ALLES ist, oder nicht-?!?!
Menschen schrieben die Schriften…
Versteht mich bitte nicht falsch… ich habe nur bedürfniss eure meinung dazu zu hören 🙂
Also ich verweile mit den fragen aus meinem Leserbrief vom 21.03…
(die NICHT den historischen Hintergrund betreffen)
Also! Alles Gute und Gott schütze euch.
Sonnenaufgang (v.)
http://www.dasjahrderbibel.de
Die Bibel
Die Entstehung der Bibel
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Entstehung der Bibel
Die Zeittafel der Überlieferung der Bibel
Die Zeittafel der Überlieferung der Bibel
8. bis 2.Jh.v.Chr. Entstehung der Schriften des Alten Testaments (z.T. aus sehr viel älteren Schriften).
um 300-130 v.Chr. Das hebräische Alte Testament in Ägypten wird ins Griechische übersetzt (Septuaginta, LXX).
2.-1.Jh.v.Chr. Älteste erhaltene hebräische Handschriften des Alten Testaments. Funde im Fajum (Papyrus Nash), in Kairo (Geniza) und in den Höhlen am Toten Meer. Älteste erhaltene Handschriften der griechischen Übersetzung des Alten Testaments (Papyrus Manchester, Zwölf-Propheten-Rolle in Qumran).
um 27-30 Jesu Wirken in Palästina.
50-64 (67?) n.Chr. Abfassung der Briefe des Apostels Paulus.
2.Hälfte 1.Jh. Niederschrift der vier Evangelien.
Ende 1.Jh. Zahlreiche Abschriften der biblischen Schriften auf Papyrus. Statt der traditionellen Schriftrollen bevorzugen Christen die Form des Kodex, eines Vorläufers der heutigen Buchform.
um 125 Ältestes erhaltenes Bruchstück des Neuen Testaments (Papyrus, P25).
um 144 Marcion in Rom stellt das Lukas-Evangelium und zehn Paulusbriefe in einer verkürzten Bearbeitung zusammen. Mit dieser sehr engen Auswahl gibt er der Kirche verstärkt Anlaß, das zahlreich gewordene christliche Schrifttum zu prüfen und einen »Kanon« der als verbindlich anerkannten Schriften abzugrenzen (Neues Testament).
Ende 1.Jh. Jüdische Schriftgelehrte bestimmen den genauen Umfang der hebräischen Bibel. Einige Schriften werden seitdem nur noch in der griechischen Übersetzung überliefert (Deuterokanonische Schriften/Apokryphen).
um 200 Der Kanon des Neuen Testaments steht im wesentlichen fest. Frühe Übersetzungen des Neuen Testaments ins Lateinische (Vetus Latina oder Itala).
3.Jh. Wichtige Papyrushandschriften: Chester-Beatty-Papyri (große Teile des Alten und Neuen Testaments), Bodmer-Papyri (u.a. Lukas und Johannes).
240-245 Origenes (185-254) stellt sechs verschiedene Textfassungen des Alten Testaments nebeneinander (Hexapla = »sechsfältiges« Bibelwerk): den hebräischen Grundtext, denselben Text in griechischen Buchstaben und vier griechische Übersetzungen. Ziel ist eine Überprüfung der Septuaginta am hebräischen Text.
Anfang 4.Jh. Frühe Übersetzungen des Neuen Testaments ins Syrische (Vetus Syra), daraus geht in der l.Hälfte des 5.Jh. die sog. Peschitta hervor.
350-380 Wulfila übersetzt im heutigen Bulgarien die Bibel ins Gotische.
382-420 Hieronymus bearbeitet die altlateinische Bibel. Er übersetzt das Alte Testament neu aus dem Hebräischen ins Lateinische und revidiert den altlateinischen Text des Neuen Testaments. So entsteht die später sogenannte »Vulgata«.
4.-5.Jh. Die großen Pergament-Kodizes werden geschrieben (Codex Vaticanus, Sinaiticus, Alexandrinus, Ephraemi rescriptus, Bezae Cantabrigiensis).
um 500 Der Codex Argenteus von Wulfilas gotischer Bibel wird geschrieben.
8.-10.Jh. Tätigkeit der Masoreten in Tiberias und Babylonien am hebräischen Text des Alten Testaments (Ben Ascher).
um 800 Revision der lateinischen Bibel durch Alkuin auf Veranlassung Karls des Großen.
Übersetzung des Matthäus-Evangeliums ins Deutsche (althochdeutsch): Mondseer Matthäus.
8.-11.Jh. Prunkvolle Bibelhandschritten mit Miniaturmalereien entstehen.
11.Jh. Notker Labeo übersetzt den Psalter, Williram das Hohelied ins Deutsche.
11.-15.Jh. Zahlreiche Übersetzungen biblischer Schriften und der ganzen Bibel ins Deutsche und in andere Volkssprachen. Entstehung der Bilderbibeln. Übergang vom Pergament zum Papier. Drucke der Armenbibel von geschnittenen Holztafeln als Vorstufe des Bibeldrucks.
um 1440 Erfindung des Buchdrucks mit beweglichen Lettern durch Johannes Gutenberg in Mainz.
1452-1455 Erster Druck der lateinischen Bibel durch Gutenberg (42zeilige Bibel).
1466 Mentelin in Straßburg druckt die erste deutsche Bibel. Es folgen Drucke von Bibelübersetzungen in anderen deutschen Städten und in zahlreichen anderen Sprachen.
1477 Der Psalter in Oberitalien zum erstenmal hebräisch gedruckt
(1488 das ganze Alte Testament).
1516 Das erste gedruckte griechische Neue Testament, bearbeitet von Erasmus, erscheint in Basel.
September 1522 Luthers deutsches Neues Testament erscheint in Wittenberg.
März 1529 Abschluss der ersten reformatorischen Übersetzung des AT und NT in Zürich, die als Zürcher Bibel bekannt geworden ist.
1531 Veröffentlichung der ersten Zürcher Vollbibel bei Christoph Froschauer.
1534 Luthers deutsche Bibel (NT und AT) erscheint in Wittenberg.
1710 Freiherr von Canstein gründet in Halle die erste Bibelgesellschaft der Welt.
1734 Ausgabe des griechischen Neuen Testaments durch Johann Albrecht Bengel.
ab 1812 Gründung von deutschen Bibelgesellschaften, z.B. Württembergische Bibelanstalt.
1844 und 1859 Auffindung des Codex Sinaiticus durch Constantin von Tischendorf im Katharinen-Kloster am Sinai.
1892 Erste kirchenamtliche Revision der Lutherbibel abgeschlossen.
1898 Eberhard Nestles Griechisches Neues Testament, das später laufend dem Stand der neutestamentlichen Forschung angepaßt wird. erscheint erstmals bei der Württembergischen Bibelanstalt.
seit Ende 19.Jh. Funde biblischer Papyri in Ägypten.
1906 Herausgabe der Biblia Hebraica durch Rudolf Kittel.
1912 Lutherbibel neu durchgesehen nach dem vom Deutschen Evangelischen Kirchenausschuß genehmigten Text.
1921 Beginn der dritten, umfassenden Revision von Luthers Bibelübersetzung.
1937 Die Biblia Hebraica durch Kittel. Eißfeldt, Alt und Kahle neu bearbeitet auf der Grundlage des Ben-Ascher-Textes, d.h. des Leningrader Codex von 1008 n.Chr.
ab 1947 In Höhlen bei Qumran am Toten Meer werden Handschriften des hebräischen Alten Testaments gefunden (zwei Jesaja-Rollen, Habakuk und anderes).
1966 Gemeinsame Ausgabe des griechischen Neuen Testaments durch den Weltbund der Bibelgesellschaften (The Greek New Testament).
1968-1977 Neubearbeitung der Biblia Hebraica (Biblia Hebraica Stuttgartensia).
1979 Das Griechische Neue Testament von Nestle erscheint in 26., völlig neu bearbeiteter Auflage (Nestle-Aland).
1980 Die für die deutschsprachigen katholischen Diözesen in Auftrag gegebene »Einheitsübersetzung« erscheint. Neues Testament und Psalmen sind unter evangelischer Mitarbeit übersetzt und als ökumenischer Text anerkannt, nicht jedoch die anderen Teile des Alten Testaments.
1982 »Die Bibel in heutigem Deutsch« (Die Gute Nachricht des Alten und Neuen Testaments).
1983 Die Bibel oder Teile der Bibel sind in 1785 Sprachen übersetzt.
1984 Abschluß der Revision der Lutherbibel (Altes Testament 1964, Apokryphen 1970, Neues Testament 1984).
[nach oben]
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Letzte techn. Änderung: 2003-03-10 (mha)
Fragen Frage Frage?!?!?!? 🙂
Ich will an dieser Stelle was fragen, dass mich schon seit langem beschäftigt. 😀
Die Bibel ist das “Wort Gottes” und ich lese sie gerne, denn sie hilft mit in allen Lebenslagen.
Obwohl ich manchen Kapiteln (Paulusbriefe besonders) doch recht kritisch gegenüberstehe..
Nun habe ich aber ein Frage an “Euch” 🙂
1.)
Die Bibel ist ein Buch… von Menschenhand zusammengestellt… Wer hat entschieden, was nun hinein kommt und was nicht?!
Das waren doch Menschen, die die heilige Schrift zusammen gestellt haben…
… die dann sageten… “Das kommt rein,… Oh,… eine neue schriftrolle…. Wow… das kommt rein…. Das nicht… So und jetzt ist sie komplett…”
Das alles halt im Zeitraum von vielen hunderten jahren…
2.)
Woher wissen wir, das es nicht irgentwo in einer “Höhle” oder so… weitere Schriftrollen gibt… die absolut authentisch sind… Die von irgentwelchen Propheten geschrieben wurden… NUR:…
Werden wir die nie finden… bzw. auch wenn wir sie finden… die kommen dann nicht in die BIBEL.
Also.. das interessiert mich jetzt ernsthaft…
Was sagt ihr dazu?!
Danke und liebe Grüße… Eure v.
(Sonnenaufgang)