Keith Flint „The Prodigy“: „Ich nahm Koks, kiffte, soff zu viel“.

Keith Flint, der Sänger der Band „The Prodigy“ ist im Alter von 49 Jahren gestorben. Die Band hatte erst im November 2018 ihr aktuelles Album veröffentlicht. Tanzend auf dem Olymp. Zerstört in der Drogenhölle. Am Ende des Trips gewann wie immer der Teufel.
Keith Flint ist tot. Der „Firestarter“ wurde nur 49 Jahre alt. Am Wochenende endete seine Reise, in seinem Haus in Dunmow, England.
Am Montagmorgen wurde die Polizei zu seinem Haus gerufen. Flint wurde tot aufgefunden
Eine ganze Generation tanzte in den 90er-Jahren zu Songs wie „Firestarter“, „Smack My Bitch Up“. Er riss mit seiner Band musikalische Wände ein, erschuf ein Lebensgefühl.
… doch sein eigenes Leben warf ihn aus der Bahn.
Er war der Freak mit den bunten Haaren. Doch auch ein Keith Flint wurde älter – und hatte immer mehr Probleme sich von seinem Image zu trennen.
Auf der Bühne gab er noch den irren, unkontrollierbaren Frontmann. Abseits der Bühne loslassen – nein, das schaffte er nicht mehr.
Keith Flint, der irre Elektro-Punk. Ein Image, dass er nicht loslassen konnte
Laut dem britischen „Mirror“ sagte er einst in einem Interview mit der „Times“, dass nur die Liebe zu seinen Hunden ihn davor bewahrt habe, sich umzubringen.
„Ich nahm Koks, kiffte, soff zu viel. Das trennte mich von dieser Welt. Ich habe Pillen in einer Reihe vor mich gelegt und sie eine nach der anderen genommen – ohne zu zählen. Irgendwann fiel ich um.“
Anfang Februar spielten The Prodigy in Neuseeland ihr letztes Konzert. Im Sommer sollten sie auch in Deutschland auftreten
Doch er stand immer wieder auf. „Du brauchst viel Mut, dich umzubringen. Ich war ein Feigling.“
Am Wochenende endete der Trip. In seinem Haus. Niemand tanzte, niemand jubelte.
Die Party ist vorbei. Der „Firestarter“ ist von der Bühne gegangen. (Bild.de)

 Rockstars und Selbstmord
Es gab in der Vergangenheit und auch in der jüngsten Zeit immer wieder Beispiele von Popstars, die sich das Leben genommen haben. Geld, Erfolg, anscheinend viele Freunde, tolle Parties, Luxus usw. konnten nicht über die innere Einsamkeit, die innere Verzweiflung, die innere Leere, die Suche nach dem Leben hinwegtäuschen.
Im Januar 1978 beendete Terry Kath, Gitarrist von “Chikago”, sein Leben durch einen Kopfschuß beim Russisch-Roulett-Spielen.
Otis Redding, Jim Croce, Marc Bolan und viele andere starben in Verkehrsmitteln.
Elvis Presley starb am 16. August 1977.
“Nimm, solange du was kriegen kannst. Lebe intensiv, liebe heftig, stirb jung”, waren Kernsätze von Janis Joplin. Während der Produktion ihrer LP “Pearls” wurde sie am 4. Oktober 1970 heroinvergiftet in einem Motelzimmer in Los Angeles aufgefunden.
Jimi Hendrix starb an Erbrochenem aufgrund einer Barbituratvergiftung.
Keith Moon (Gruppe Who) starb an einer Überdosis Rauschgift.
Kurt Cobain (Nirvana) begann Selbstmord im April 1994
Rozz Williams, der ehemalige Christian Death Sänger erhängte sich in seiner Wohnung in West Hollywood 1998 . Er wurde 34 Jahre alt. Seine ersten Aufnahmen mit Christian Death machte er bereits zu Teenagerzeiten. Das Darkwave/Gothic-Image wurde er danach – trotz aller Bemühungen – nie wieder los.
Es gibt noch zahlreiche weitere Beispiele: (Kevin Wilkinson, Brian O’Hara, Screaming Lord Sutch, William Tucker, Adrian Borland, Wendy O’Williams, Rozz Williams, Michael Hutchence, Chester Charles Bennington, Chris Cornell …… und jetzt Keith Flint.
Am Ende gewinnt der Teufel und der Tod:
“Den Ungläubigen hat der Gott dieser Welt (Satan) den Sinn verblendet, damit sie den Lichtglanz des Evangeliums von der Herrlichkeit des Christus, der Gottes Bild ist, nicht sehen.” (2. Korinther 4,4)
“Der Teufel ist von Anfang an ein Mörder gewesen und hat niemals etwas mit der Wahrheit zu tun gehabt, weil es in ihm keine Wahrheit gibt. Wenn er lügt, so entspricht das seinem Wesen; denn er ist ein Lügner und alle Lüge stammt von ihm.” (Joh. 8,44)

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