Leserbriefe

  • From ali on "Zeit.de" meldet: "Kreuzberg genehmigt Deutschlands ersten Marihuana-Laden".

    Danke für den Hinweis, ich kenne auch eine ganze Reihe Leute, die damit zu tun haben und in ihrem Leben ziemlich eingeschränkt sind. Drogenfreigabe macht eben nicht frei – Jesus macht frei von Sünde.

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    2013/11/30 at 12:37 pm
  • From Wolfram on Der typisch deutsche Mensch: "nichts sehen, nichts hören, nichts sagen, nichts tun". Eine Geschichte dazu:

    Ich sehe oft auch bei Unrecht weg, aber inzwischen ist es immer weniger. Man kann sich darüber beklagen, aber selber möchte man es oft nicht bekämpfen und wenn doch, dann mit illegitimen Mitteln. Wie gut, dass Jesus das Unrecht auch beim Namen genannt hat.

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    2013/11/30 at 5:34 pm
  • From ali on Der typisch deutsche Mensch: "nichts sehen, nichts hören, nichts sagen, nichts tun". Eine Geschichte dazu:

    Der Heilige Geist überführt von Sünde, Gerechtigkeit und Gericht.

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    2013/11/30 at 5:38 pm
  • From kathrin on Die Mehrheit der SPD-Mitglieder entscheidet über unsere politische Zukunft. Sowas hat es noch nie gegeben. Es geht streng demokratisch ins Chaos.

    Die Mehrheit kann sich irren, aber ebenso kann sich doch auch die Minderheit irren.

    Es kommt weder auf das eine an, noch auf das andere.

    Wenn man Gott Unterwegs verloren hat, so richtet man seinen Kompass eben auf Mehrheiten oder Minderheiten.

    Ebenso beweist ein demokratisches System noch lange nicht die Richtigkeit einer Entscheidung. Die Demokratie allein kann keine ethische Entscheidung erzeugen.

    Ohne Gott weiß der Mensch nichts was richtig wäre; und alles läßt sich ohne Gott relativieren.

    Theokratien wie der Islam oder der Katholizismus geben ebenso keinen Halt; aber auch der Säkularismus schafft keine Abhilfe.

    Entweder geht der Mensch den Weg, worin es heißt: “Ich bin der Weg, die Wahrheit, und das Leben!”, oder er wählt einen anderen Weg.

    Auch im politischen hat der Mensch im Grunde kaum viele Optionen, sondern hauptsächlich zwei Wege die sein Schicksal bestimmen.

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    2013/12/01 at 7:06 am
  • From God is everywhere on Paul Walkers Unfall erinnert irgendwie an den tragischen Tod von James Dean. Sogar das Auto kam aus derselben Fabrik. R.I.P Paul Walker.

    In den anderen Nachrichtenportalen steht über seinem christlichen Glauben nichts.

    Aber es ist sehr interessant zu wissen, daß er auch gläubig war.

    Die Vernunft und Logik sagt, wie es hier beschrieben wird, daß doch alles einem ordnenden Prinzip, den wir Gott und Schöpfer nennen, zugeschrieben wird, und nicht einem waltenden Chaos.

    Schade daß die Wissenschaften ganz von dieser Sichtweise abgerückt sind, waren doch gerade sie es, die zu beginn ihres Aufstiegs den Schöpfer in den Mittelpunkt rückten und durch ihre Arbeit die Werke Gottes in einem noch größeren Rahmen für den Laien verständlich machten.

    Es ist aber sehr erfreulich daß die Zeugen Gottes überall zu finden sind wo man sie nicht erwartet hätte.

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    2013/12/02 at 10:52 am
  • From HypocriticalHalo on Die Geschichtsschreibung und die Bibel bestätigen, dass Jesus der verheißene Erlöser ist.

    Tacitus beschreibt nur was die Christen zu damaligen Zeit glaubten ohne selbst Nachforschungen anzustellen. Auch starb er nicht 115 n. Chr., sonder erst 120 n. Chr. Die Abfassung der Annalen fällt in die Zeit von 116 – 117.

    Das gleiche bei Flavius Josephus, über etwaige Veränderungen von christlichen Kopisten gehen wir jetzt mal hinweg. Zudem zitieren weder Justin, Tertullian noch Cyprian diese Stelle.

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    2013/12/02 at 4:22 pm
  • From ali on Die Geschichtsschreibung und die Bibel bestätigen, dass Jesus der verheißene Erlöser ist.

    Was soll das geschwafel? billge besserwisserei:
    Aus mehreren außerbiblischen Quellen geht aber deutlich hervor,
    dass er in der Zeit des Kaisers Tiberius (14-37 n. Chr.)
    und des römischen Prokurators Pilatus (26-36 n. Chr.)
    gelebt hat und auch gestorben ist. Tacitus (55-ca. 115
    n. Chr.), ein großer römischer Geschichtsschreiber, be-
    richtet in seinen Annalen (XV,44) über die Christen
    in Rom und erklärt in diesem Zusammenhang: »Die-
    ser Name stammt von Christus, der unter Tiberius
    vom Prokurator Pontius Pilatus hingerichtet worden
    war.«
    Josephus Flavius (37-100 n. Chr.) schreibt in seinem
    Werk »Antiquitates Judaicae« übereinstimmend: »Zu
    dieser Zeit lebte Jesus, ein weiser Mensch … Und als
    Pilatus nach Hinweisen unserer führenden Männer
    ihn zum Kreuz verurteilte …«
    Tertullian (2. Jh. n. Chr.) sagt in der Apologia 5,2:
    »Tiberius also, zu dessen Zeit der Christenname in der
    Welt aufkam, berichtete über …«

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    2013/12/02 at 5:37 pm
  • From derantichrist on Die Geschichtsschreibung und die Bibel bestätigen, dass Jesus der verheißene Erlöser ist.

    Erst derjenige, der mein Traumjob, mein Traumhaus und Traumleben beschert, hat sich bei mir als Erlöser bewiesen.

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    2013/12/02 at 8:17 pm
  • From ali on Die Geschichtsschreibung und die Bibel bestätigen, dass Jesus der verheißene Erlöser ist.

    Jesus garatiert mir den Himmel.

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    2013/12/02 at 10:45 pm
  • From ali on Die Geschichtsschreibung und die Bibel bestätigen, dass Jesus der verheißene Erlöser ist.

    Der Himmel steht auch dir offen, wenn du willst.

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    2013/12/03 at 1:48 am
  • From Demokratie ist noch nicht tot on Danke Kroatien! Glückwunsch, Kroatien! Neka Bog vas blagoslovi!

    Kroatien ist das Hoffnungsschimmer Europas.

    Wenn das kroatische Beispiel auch im Gesamt-Europa Schule macht, so würde eine real-existierende Demokratie innerhalb Europas entstehen.

    Dies würde nicht nur den Bürgern eine Hoffnung für die Zukunft geben, sondern zugleich auch die Wirtschaft in die Höhe beflügeln.

    Wenn wahre christliche Werte regieren, dann wird der Segen nicht fern bleiben.

    Das kroatische Volk darf auf sich stolz sein, weil sie ihre eigene Identität, die Interessen des Volkes und der Nation nicht zugunsten des Geldes und der EU-Eliten nicht verleugnet haben.

    Europa ist noch nicht tot, und ein Lichtblick schimmert durch die Tore Kroatiens auch zu uns.

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    2013/12/03 at 10:28 am
  • From derantichrist on Der etwas andere Adventskalender.

    Könnt ihr mal euren Video-Adventskalender von der Startseite entfernen? Der Kalender nervt nur und die Video sind langweilig!

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    2013/12/03 at 12:24 pm
  • From U.-N. D.-Meister on #2 Schöpfung oder Evolution: Nichtreduzierbare Komplexität

    Zunächst einmal finde ich es gut, dass Sie Ihrer eigenen Forderung zur Nennung der Argumente der selbsternannten Evolutionskritiker nachkommen. (In Ihrer Antwort auf meinen anderen „Leserbrief“ hielten Sie ja diese Homepage nicht für den richtigen Ort dafür.) Denn gerade wenn man bei den Argumenten in die Tiefe geht, sieht man sehr schnell, warum wie bemängelt, in den Medien nicht auf die Argumente im Detail eingegangen, sondern nur über die Sachverhalte sowie die Hintergründe der Evolutionskritiker berichtet wird. Allein für die Vermittlung, was Nichtreduzierbare Komplexität darstellen soll, wie Evolution nach den Vorstellungen von Kreationisten funktioniert und dem Anriss eines Beispiels, werden hier etwa 3 DIN A4-Seiten benötigt. Und das bereits ohne ins Detail zu gehen und ohne Gegenargumente aufzugreifen. Ich hoffe daher, dass ich mich in meinen Erwiderungen kurzgenug fassen kann.
    Fangen wir zunächst einmal mit einer leichten Korrektur der kreationistischen Darstellung von Evolution an, die in Teilen auch Ihrer Kurzbeschreibung zugrundeliegen zu scheint.
    Mutation beispielsweise verändert nicht wie geschrieben „die Arten von Generation zu Generation“, sondern findet immer nur bei einzelnen Individuen statt. Erst wenn sich Mutationen durch Fortpflanzung verbreiten und innerhalb der Population oder Teilpopulation einer Art durch Selektion zu Gunsten anderer Gene anhäufen, kann man dies überhaupt als Änderung einer Art oder Teilpopulation bezeichnen. Diese feine aber wichtige Differenzierung wird besonders seitens der Kreationisten bzw. im Konzept des Intelligent Designs gerne unterschlagen. Hier wird dem Artenbegriff – bezeichnet als Grundtypen – eine Form von eigenständiger Entität zugeordnet, die es nicht gibt. Mutation ist immer eine Sache des Individuums. In diesen und ähnlichen Detailfragen weichen kreationistische Darstellungen der Evolution gerne von dem ab, was die Evolutionslehre wirklich aussagt, um dann auf diesen Fehldarstellungen ihre Gegenargumente aufzubauen. So wird in diesem Fall durch die Definition von Arten bzw. Grundtypen eine künstliche Grenze gezogen innerhalb der Evolution zum Schein akzeptiert wird. Das Individuum bzw. dessen Genom kennt jedoch diese Grenze nicht – woher auch – noch kennt die Evolutionslehre irgendeinen Mechanismus, der Mutationen derart beschränkt. Kreationisten erschaffen diesen Mechanismus durch die Unterteilung der Evolution nach kurzfristigen und längerfristigen Ergebnissen – genannt Mikro- und Makroevolution. Evolution innerhalb der Art sei möglich, eine weiterreichende Evolution hin zu anderen Arten sei nicht möglich. Die allen evolutionären Entwicklungen zugrundeliegenden Mechanismen – primär Mutation und Selektion – sind jedoch für alle diese Fälle die gleichen.So verbirgt sich in Wirklichkeit hinter dem Begriff der Mikroevolution die Ablehnung bestimmter Formen der Mutation. Dies umfasst alle Arten von Mutationen die einen Zugewinn von Eigenschaften bedeuten. Dies schwankt dabei sehr abhängig von der Ausprägung des Kreationismus. Im Intelligent Design sind die Grundtypen erschaffen und lediglich durch Verlust von Eigenschaften und Selektion wandelbar, während andere Strömungen sogar Änderungen von Eigenschaften akzeptieren, aber eben nur soweit dass sich Teilpopulationen genetisch nicht zu weit voneinander entfernen. Allen gemeinsam ist, dass Mikroevolution signifikante und vor allen Dingen wissenschaftlich belegte Formen der Mutation im Kleinen komplett ausschließt. Dies wird so natürlich nicht gesagt. Die Vorstellung eine Mutation verändere eine Art wird also verwendet um ein laienhaftes Bild von evolutionären zu schaffen, welches man nach außen hin akzeptiert, während man diese in Wirklichkeit ablehnt.
    Mutationen sind auch nicht ausschließlich Selektionsnachteile oder –vorteile. Dies ist ebenfalls ein Punkt der von Kreationisten gerne überspitzt dargestellt wird um damit gegen Evolution zu wettern. Es wird zum Einen argumentiert, dass die meisten Mutationen negativ oder gar tödlich für das betroffene Lebewesen sind, was dann eine positive Entwicklung nahezu unmöglich mache. Der geneigte Leser oder Zuhörer hinterfragt dies kaum, da es der vermeintlichen Alltagserfahrung entspricht: Mutiert irgendetwas entstehen Krebs oder gar Verkrüppelungen. Andere Mutationen kennt man kaum, da sie nicht auffallen. Einfache Berechnungen zeigen jedoch zum Einen, dass es vollkommen egal ist, wie hoch der Anteil für die Vermehrung nachteiliger Mutationen ist. Solange die generelle Vermehrung der Lebewesen durch eine hohe Mutationsrate nicht gefährdet ist – also die Anzahl der Nachkommen pro Generation nicht generell kleiner ist als die Vorgeneration – und generell „positive“ Mutationen existieren, findet Evolution statt. Denn diese werden weitergegeben und akkumulieren sich, während „negative“ Mutationen automatisch ausgemerzt werden. Zum Anderen ist die Unterscheidung zwischen „positiven“ und „negativen“ Mutationen aus denen sich Selektionsvorteile oder -nachteile ergeben zu einseitig. Nicht jede Mutation hat direkte oder indirekte Auswirkungen auf die Fortpflanzungsfähigkeit eines Lebewesens. Einige Mutationen wirken sich nur positiv aus, wenn bestimmte Umweltfaktoren vorliegen. Liegen andere vor, dann wirken Sie sich negativ aus. Viele Mutationen kommen überhaupt nicht zum Tragen – besonders bei sich geschlechtlich fortpflanzenden Lebewesen, bei denen quasi jedes Gen doppelt vorliegt – oder erst, wenn weitere Mutationen stattgefunden haben. Nehmen wir beispielsweise die beiden Männer beim Angeln. Nur wenn es dort Raubtiere gibt ist der schnellere Mann im Vorteil, ansonsten ist seine Schnelligkeit von keiner weiteren Bedeutung. Aber die Fähigkeit schneller laufen zu können kommt nicht einfach so daher, wie es dieses einfache Beispiel suggeriert. Sie resultiert aus physiologischen Veränderungen. Er hat beispielsweise kräftigere Muskeln oder längere Beine. Dafür braucht er dann aber mehr Energie, mehr Nahrung, weil mehr Muskelmasse vorhanden ist, was Ihm in einem besonders strengen Winter sogar zu einem echten Selektionsnachteil geraten könnte. Wahrscheinlich überleben aber beide, da sie gemeinsam den Löwen töten und sich mit seinem Fleisch auf einen kalten Winter vorbereiten. Hier hätte sich dann das besser entwickelte Gehirn durchgesetzt. Wie dies im Einzelfall auch ausgeht, so ist doch eines klar. Es gibt derzeit über 7 Milliarden Menschen, die mit Ausnahme von Zwillingen alle unterschiedliche Gene haben. Und die meisten Unterscheide wirken sich weniger auf Ihre Fortpflanzungsfähigkeit aus als soziale Aspekte. Mutationen sind nicht generell negativ oder positiv.
    Und so kommen wir zu Ihrem Abschlusssatz in der Erläuterung der Evolution: „So entstehen nach der Evolutionstheorie immer bessere und effizientere Tiere und schließlich das Übertier Mensch.“ Dies ist eine extrem kreationistisch geprägte Aussage. Schon von Anfang an wurde „survival of the fittest“ – das Überleben der am besten angepassten Individuen –fehlinterpretiert. Wer am besten angepasst ist, entscheidet sich immer am Individuum. Und bei sich ständig ändernden und miteinander konkurrierenden Selektionsfaktoren ist klar, dass es das am besten angepasste Individuum nicht gibt. Nach der Evolutionstheorie entstehen nicht immer bessere und effizientere Tiere, sondern immer an die aktuellen Umweltbedingungen besser angepasste Lebewesen. Ob das schnellere Tier oder das besser getarnte Tier überlebt ist mehr oder weniger Zufall, in jedem Fall aber von den Umweltfaktoren abhängig. Dies hat nichts mit der gepriesenen Höherentwicklung zu tun. Es gibt nicht die höher entwickelten Augen. Tiere, die in der Nacht gut sehen werden am Tag geblendet. Wer ist diesbezüglich höher entwickelt, die Eule oder der Falke? Wir sehen natürlich komplexere Lebewesen als höher entwickelt – korrekter weiterentwickelt – an als einfache lichtempfindliche Zellansammlungen bei Plattwürmern. Aber wenn ein Organ nicht gebraucht wird, dann geht es schnell wieder verloren, egal wie weit entwickelt es einmal zu sein schien. Treten extreme und plötzliche Änderungen der Umweltbedingungen auf, dann sind es häufig die einfachsten Lebewesen, welche die höchste Fitness aufweisen. Besonders Einzeller haben hier ihre Vorzüge. Oder wer würde einfachen pelzigen Nagetieren angesichts gigantischer Dinosaurierpopulationen bescheinigen die nächste Stufe der Evolution zu sein. Und so ist auch der Mensch nicht das Ergebnis einer evolutionären Höherentwicklung zum „Übertier“, sondern lediglich Nachkomme sich über Jahrmilliarden weiterentwickelnder Lebewesen die das Glück hatten, immer zu ihrer Zeit so gut an die Umwelt angepasst zu sein, dass sie sich fortpflanzten. Der Mensch als Krone der Schöpfung ist ein rein kreationistisch, oder besser gesagt religiöses, in jedem Fall egozentrisches Bild. Im Angesicht der Evolutionstheorie gibt es keine derartige Einteilung. Die Höherentwicklung die wir empfinden ist lediglich ein Nebenprodukt der konstanten Umweltbedingungen auf unserer Erde.
    Nachdem nun das kreatinistische Evolutionsbild zurechtgerückt worden ist, widmen wir uns der nichtreduzierbaren Komplexität. Denn wie Sie erwähnt haben werden einige wissenschaftliche Fakten beispielsweise im Intelligent Design anerkannt. Dies ist jedoch nicht korrekt. Es wird versucht den Eindruck zu erwecke. In der Realität wird, wie in den vorherigen Absätzen von mir gezeigt, durch falsche Darstellungen und Fehlinterpretation der Eindruck zu erwecken offiziell Wissenschaft und Evolution prinzipiell anzuerkennen. Einige Dinge die nicht bestreitbar sind werden zum Schein oder in falscher umgedeuteter Form akzeptiert. Andere auf der Erfahrung oder dem natürlichen Weltbild der Menschen basierende Vorstellungen werden verwendet, um Falschaussagen des Intelligent Design weiter zu untermauern. Nur so kann die breite Masse der nicht bis in jedes Detail mit den wissenschaftlichen Zusammenhängen vertrauten aber generell gebildeten Menschen überzeugt werden.
    Irreduzible Komplexität ist ein weiteres Beispiel wie dies versucht wird. Zunächst einmal ist jedem einleuchtend, dass ein System welches auf alle seine Komponenten angewiesen ist mit dem Fehlen auch nur einer diese Komponenten nicht mehr funktioniert. Zu argumentieren, dass ein Teil / System eines Lebewesens irreduzibel komplex ist, und daher sich nicht entwickelt haben kann ist aber eine ganz andere Sache. Genau genommen wird damit argumentiert, dass man durch weglassen einzelner Komponenten ein nutzloses System erhalten würde welches aufgrund seiner Komplexität nicht evolviert sein kann, da die nutzlosen Zwischenstufen keinen Evolutionsvorteil erbracht hätten. Betrachten wir mal das beschriebene irreduzibel komplexe Auge. Natürlich funktioniert es nicht, wenn man eine Komponente weglässt, besonders auf der angesprochenen Ebene der Sehzellen, Linse und ähnlichen komplexen Subsystemen. Geht man jedoch auf die kleinste Ebene so findet man schnell Teile, die nicht unbedingt benötigt werden. So hat das menschliche Auge 3 Typen von Sehzellen für Farben. Lassen wir eine, bzw. das entsprechende Molekül dafür weg erhalten wir einen Menschen mit Rot-Grün-Sehschwäche. Das System Auge ist damit weiterhin irreduzibel komplex, und erfüllt ohne die fehlende Komponente seine komplette Funktion nicht mehr. Dennoch ist es ein funktionierendes Auge, welches einmal einen Evolutionsschritt für ein wenige Farben unterscheidendes Lebewesen zu einem mehr Farben unterscheidendem Lebewesen bedeutet hat. Schon allein unter diesem Gesichtspunkt ist die Argumentation der Irreduziblen Komplexität für die Evolution des Auges nicht mehr haltbar. Um zu belegen, dass ein Organ irreduzibel komplex sei müsste der Argumentierende sämtliche kleinsten Bauteile und sämtliche Komponenten und möglichen Evolutionswege auf einem schrittweisen Weg überprüft und ausgeschlossen haben. Das hat von den Kreationisten, die ein derartiges Fehlwissen über Biologie und Evolution aufweisen niemand nicht einmal ansatzweise getan. Aber auch das Auffinden eines in diesem Sinne wirklich irreduzibel komplexen Systems kann Evolution nicht ausschließen. Nehmen wir als Beispiel eines Steintorbogens. Er ist gemäß der Definition im Hinblick auf seine Einzelteile irreduzibel komplex. Entfernt man irgendeinen Stein so bricht der Bogen zusammen. Im Sinne der Argumentation gegen die Evolution kann dieser Bogen nicht Stein für Stein aufgestellt – äquivalent zu evolviert – worden sein. Nun stelle man sich einen gezimmerten Holzbogen vor, der als Vorlage gedient hat um die Steine in Position zu halten, bis der gesamte Bogen steht. So könnten die Steine alle nacheinander aufgestellt worden sein. Jetzt ist der Holzbogen weg, und der Steintorbogen sieht so aus, als könne er nicht Stein für Stein gebaut worden sein. Und dennoch wurde er es. Überträgt man diese Erkenntnis auf die Evolution, so kommen zu allen bestehenden Komponenten des Auges auf dem Weg seiner Evolution noch unzählige Bauteile hinzu, die über die Zeit weggefallen sind. Und dann noch Teile die geändert worden sind, so dass das Auge erst irreduzibel geworden ist. Einem System kann seine irreduzible Komplexität durch Hinzufügen und statt durch Weglassen von Komponenten genommen werden. Dies wird von kreationistischer Seite gerne vollkommen außer Acht gelassen. Des Weiteren können Komponenten des Systems bereits in anderen Systemen entstanden und genutzt worden sein. Dann ist zwar das untersuchte System irreduzibel komplex, einer evolutionären Entwicklung spricht dennoch nichts entgegen. Es finden sich sicher noch andere Beispiele, jedoch sollte bereits an dieser Stelle klar geworden sein, dass irreduzible Komplexität in keinster Weise ein Beleg gegen Evolution ist.

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    2013/12/03 at 5:13 pm
  • From ali on Der etwas andere Adventskalender.

    Naturwissenschaft arbeitet nie voraussetzungslos und endet nie umfassend. Deshalb entledigt sich Wissen ohne Glaube seiner eigenen Grundlage!

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    2013/12/04 at 12:43 am
  • From John on Danke Kroatien! Glückwunsch, Kroatien! Neka Bog vas blagoslovi!

    Schon gute Sache. Aber wird es wahre Demokratie durch Mehrheitsentscheidungen? Ein Schweizer hat ein Buch geschrieben darüber. Das Titel sagt alles: “Mehrheitstyrannei durch Volksentscheide? Zum Spannungsverhältnis zwischen direkter Demokratie und Minderheitenschutz”.

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    2013/12/04 at 11:09 am
  • From ali on Danke Kroatien! Glückwunsch, Kroatien! Neka Bog vas blagoslovi!

    Ein Schweizer. Kein Norweger. gut so.

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    2013/12/04 at 12:12 pm