Nun, da der Rock (und der Metal) ja tot sind, grüße ich ins Jenseits. Ich musste ordentlich lernen für meine Prüfungen, so ziemlich jeden Tag. Ohne die Musik hätte ich das wohl nicht durchgestanden. Diese ganzen Bands wie Judas Priest etc, haben mir so viel Kraft gegeben. Die Prüfung habe ich bestanden, mit guten Noten. Der Rock lebt mehr als jemals zuvor. Er motiviert, baut auf und ergänzt die Unterstütung der Famile und der Freunde. Er verbindet Menschen mit unterschiedlichen Kulturen. Israelische Bands werden von Kids im nahen Osten gehört und vorallem akzepitert. Intregation und “Völkerverständnis” durch die Musik sind mehr wert, als jeder Missornierungsversuch. In diesem Sinne grüße ich den Rock im Jenseits.
“The day the music died” ist der Tag, an dem die Rock’n’Roll-Pioniere Buddy Holly, Ritchie Valens und Jerry Perry “The Big Bopper” Richardson allesamt durch einen Flugzeugabsturz ums Leben kamen.Davon weißt du leider ncihts.
Ich weiß, dass Buddy und die anderen mit dem Flugzeug abgestürzt sind. Was auch das einzig erwähnenswerte an denen ist. Das waren alles langweilige Schnulzensänger, die ohnen ihren Flugzeugabsturz in Vergessenheit gerauten wären. Musikalisch sind Typen wie Jerry Lee Lewis, Muddy Waters, Chuck Berry die wahren Pioniere. Von denen habe ich sogar Alben im Schrank stehen. Aber darum geht es nicht. Die heutige Rockmusik, vor allem der Metal hat eine unglaubliche Energie. Orphand Land aus Israel bringen vollkommen neue Elemente mit ein. Rock mit hebräischer und gleichzeitig auch orientalischer Musik. Sie schaffen es sogar, sich eine Fangemeinde im Nahen Osten zu erspielen. Davor habe ich Respekt. Das ist die Zukunft, die die Musik lebendig hält. Ihr habt den Rock schon vor Jahrzehnten totgeredet, aber er ist immer noch da. Während meiner Prüfungsvorbereitung war ich bei 2 Konzerten. An den beiden Abenden konnte ich so richtig abschalten und einfach für ein paar Stunden den ganzen Stress vergessen. Das tat wirklich gut, danach war ich wesentlich entspannter. Vielleicht haltet ihr meine Ansichten für vollkommen falsch. Vielleicht bin ich auch nur ein seelenloser Konsument. Aber es ist mein Leben und es gibt wichtigeres als Musik. Sie hat mich mitgeprägt und ich bin dafür genauso dankbar, wie meiner Familie dafür, dass sie mich so unterstützt hat. Nur weil mir jemand ein Buch wie „Rock im Sarg“ oder „AC/DC – In Rock we trust“ in die Hand drückt werde ich nicht damit aufhören. Musik macht nur einen Bruchteil meines Lebens und meiner Persönlichkeit aus. Ich kontrolliere was ich höre, wie viel und wie lange. Wenn ich deswegen nicht in den Himmel komme, dann halte ich es wie Jerry Lee Lewis: “dann spiele ich eben in der Hölle Klavier”
es geht nciht darum. mit musi aufzuhöre, denn gott hat die töne für uns gemacht, es geht um den inhalt und das ziel dieser musik.
Den zweifellos größten Einfluß auf die Rockmusik haben die Beatles ausgeübt. Tony Sheridan, der 1962 im Starclub in Hamburg mit den Beatles zusammenspielte, lüftete das Geheimnis, auf dem der unheimliche Erfolg dieser Gruppe basieren könnte. Sheridan berichtete, daß John Lennon sich 1962 sehr stark für okkulte Dinge interessierte, und wie er selbst mit dem Beatle in Hamburg in einer spiritistischen Sitzung gewesen sei. Dort habe ihm Lennon gesagt:
“Ich weiß, daß die Beatles Erfolg haben werden wie noch keine andere Gruppe. Ich weiß es genau — denn für diesen Erfolg habe ich dem Teufel meine Seele verkauft.”
1963 landeten die Beatles weltweit tatsächlich einen Hit nach dem anderen und leiteten so die “Beatle-manie” ein, die fortan für Schlagzeilen, Superlative und Umsatzrekorde sorgte.
Am 4. April 1964 schließlich waren die Beatles mit [54 | 55] fünf ihrer Songs in den USA gleichzeitig Nummer eins, zwei, drei, vier und fünf in den Single-Charts, und mit ihren beiden LPs “Meet the Beatles” und “Introducing the Beatles” waren sie auch in den LP-Charts Nummer eins und zwei. Allein bis 1973 wurden 90 Millionen LPs und 125 Millionen Singles ihrer Musik abgesetzt.
Bemerkenswert ist, daß der berüchtigte Satanist Charles Manson, der durch die sieben schauerlichen Tate-LaBianca Morde bekannt geworden ist, Inspiration von den Beatles in Anspruch nahm, indem er in einigen ihrer Songs Geheimbotschaften zu entdecken glaubte. Mansons Aussage nach sollen die Beatles-Songs “Helter Skelter” und “Blackbird” seine abartigen und mörderischen Philosophien diktiert haben. Im Hause Sharon Tates fand man bei den Leichen “Pigs” (von dem Song “Piggies”) mit Blut an die Wand geschrieben, bei einem anderen Opfer wurde ebenfalls mit Blut “Helter Skelter” an die Zimmerwand geschmiert.
Zurück zu John Lennon. Auf der LP “Mindgames” (1973) schrieb er einen Song mit dem Titel “Bring on the Lucie”, in dem er den Antichristen buchstäblich anbetet:
“Es gibt hier etwas, was du sofort tun mußt: Befreie die Leute jetzt. Tue es, tue es, tue es jetzt! Wir sind gefangen mit Händen in der Luft. . . So wollen wir es wie ein Gebet hinausrufen: Befreie die Leute . . . 666 ist dein Name.”
John Lennon wurde am 8. Dezember 1980 von seinem Fan Mark Chapman unter mysteriösen Umständen [55 | 56] erschossen. Chapman führte sein Tatmotiv auf “Stimmen und den Teufel” zurück. War das der Preis den der Teufel nun von dem ehemaligen Beatle gefordert hat?
Die südkalifornische Gruppe Eagles wurde unter dem Einfluß der okkulten Lehren des Schriftstellers Carlos Castañeda formiert. Seit 1972 zählen die Eagles mit ihrem ausgeglichenen Westcoast-Rock zu den erfolgreichsten amerikanischen Gruppen. Die Songs der Gruppe bestehen aus einer leicht nachvollziehbaren Musik, versehen mit eingängigen Texten und einprägsamen Refrains, die mit gefühlvollem Gesang vorgetragen werden. Die Lieder werden zu echten Ohrwürmern. Daß einige ihrer Songs okkulte Inhalte transportieren, dessen wird sich der Hörer kaum bewußt — sind sie doch glatt wie Seide und klingen, als ob Engel sie gesungen hätten.
Ausgerechnet ihre beiden Superhits “One of these Nights” (1975) und “Hotel California” (1976) machen deutlich, daß die Eagles bei weitem nicht so harmlos sind, wie sie klingen.
In “One of these Nights” ertönen die Worte:
“Einer dieser Nächte … Ich habe nach der Tochter des Teufels Ausschau gehalten. Ich habe nach einer Frau gesucht, die von beidem etwas hat. Ich spüre ihre Nähe, kann sie aber nirgends finden … Du hast deine Dämonen, du hast deine Wünsche, aber ich habe ein [61 | 62] wenig von mir selbst …”
“Hotel California” hat die Erinnerungen eines Mannes zum Inhalt, der ein erschreckendes Erlebnis mit dem Okkulten gemacht hat. Das Finstere steckt bei diesem Song ein wenig “zwischen den Zeilen”, so daß der mit dem einladenden Refrain “Welcome to the Hotel California” versehene Text den Hörer über die eigentliche Botschaft des Liedes hinwegtäuscht:
Ein Mann berichtet, wie er am späten Abend auf der Autobahn durch die Wüste fährt und plötzlich in der Ferne ein Licht schimmern sieht. Weil er müde ist, hält er seinen Wagen an, um an diesem Ort zu übernachten. Als er “Hotel California” betritt, ist er sich nicht darüber im klaren, wo er überhaupt ist (“This could be heaven or this could be hell” – “Dies könnte der Himmel oder die Hölle sein”). Er hört Stimmen in der Nacht, bestellt Wein und wird dann informiert, dieser Geist (“that spirit”) sei seit 1969 nicht mehr in “Hotel California” gewesen. Der nächtliche Besucher wird nun Zeuge eines satanischen Rituals:
“Spiegel an der Decke, der rosa Champagner auf Eis. Und sie sagte ‘Wir sind alle Gefangene hier, aus eigener Wahl’. Und in der Kammer des Meisters versammelten sie sich zum Festmahl. Sie erstechen es mit ihren stählernen Messern, aber die Bestie können sie einfach nicht töten.”
Der Besucher ist entsetzt, er flieht aus “Hotel California”. Draußen in der Nacht muß er jedoch mit Schrecken feststellen, daß er zwar zu jeder Zeit aussteigen, sich aber niemals mehr von “Hotel California” lösen kann: [63]
“Entspanne dich”, sagte der Mann der Nacht. “Wir sind dazu programmiert, Befehle zu erhalten. Du kannst zu jeder Zeit aussteigen, aber du kannst dich niemals lösen.”
Der Text von “Hotel California” spielt wahrscheinlich auf die Satanskirche in San Francisco an. Man findet sie dort in der … California Street. Zufall? Auf der linken Seite des Innencovers von “Hotel California” sieht man drei fensterartige Öffnungen. In dem mittleren Fenster ist ein Gesicht erkennbar – das des glatzköpfigen Anton S. Zandor LaVey, dem Kopf der Satanskirche. Eagles-Manager Larry Salter gab offen zu, daß einige Musiker der Eagles mit Mitgliedern der Satanskirche verkehren.
John Rockwell, dem Autor des Buches “Trommelfeuer” ist zuzustimmen, wenn er schreibt:
“Diese Musik, wie wir sie in ‘Hotel California’ hören, führt dazu, daß wir uns selbst entschuldigen, wenn wir sie hören. Wir verdrängen die wahre Bedeutung der Worte, weil wir schwerpunktmäßig vom Rhythmus, vom gesanglichen Feeling und von den Gitarren gefangen genommen werden.”
Die Lebensphilosophie der Eagles kann vielleicht am besten mit den Worten ihres Songs “Good Day in Hell” wiedergegeben werden: “In jenem guten Buch mit Namen möchte ich in Flammen untergehen und dabei zusehen, wie ich untergehe. Oh ja, es war ein guter Tag in der Hölle, und morgen werde ich für die Herrlichkeit bestimmt sein.”
ich meine: wie kannst du sagen, dass alle Menschen, die sehr viel gutes tun und ihr Leben zu 90% so leben, wie es in der Bibel ist mit purer Nächstenliebe und Selbstaufgabe in dieser Welt nicht in den Himmel kommen? denkst du wirklich gute Moslems oder Buddhisten werden nicht in sein Himmelreich aufgenommen? denkst du wirklich Gott ist so dumm? ich denke dein Gottesbild ist ein anderes, wie meines, aber ich denke Gott wird die Menschen nach ihrer Güte, ihrer Reue und Hingabe beurteilen und nicht nach ihrer Religion und möglicherweise auch nicht nach ihrem Glauben, denn wenn er ein so guter und verständnisvoller Gott ist, wie du sagst (und wie ich auch glaube), dann wird er nicht Menschen, die durch gewisse Umstände (die weder du noch ich kenne) nicht die Gnade haben den Weg des Glaubens zu gehen, fallen lassen, solange sie sich in seinem Sinne (auch wenn sie möglicherweise gar nicht bewusst in “seinem” Sinne handlen) verhalten und entscheiden…
…eine Antwort von dir erfüllt mich mit Erwartung und Spannung 🙂
Raimund
„Ich hab doch gar nichts Schlechtes getan“: Viele Menschen denken, Sie könnten sich den Weg in den Himmel verdienen. Gute Werke, die sie Zeit ihres Lebens tun, werden die schlechten schon aufheben und somit die Pforte des ewigen Himmels öffnen. Doch so lobenswert ihr Einsatz auch sein mag: Sie laufen damit, wie auch zum Beispiel im Buddhismus und Hinduismus, nur der Hoffnung auf ihre Erlösung nach.
Nichts zu verdienen
Die Bibel erlaubt niemandem, seinen Weg in den Himmel zu verdienen. Sie sagt, dass gute Werke nichts damit zu tun haben, ob jemand in die richtige Beziehung zu Gott tritt. Denn diese Beziehung ist nichts, was wir uns verdienen könnten. Gott hat in seiner Gnade bereits alles für uns Menschen getan: „Weil Gott so gnädig ist, hat er euch durch den Glauben gerettet. Und das ist nicht euer eigener Verdienst; es ist ein Geschenk Gottes. Ihr werdet also nicht aufgrund eurer guten Taten gerettet, damit sich niemand etwas darauf einbilden kann“ (Die Bibel, Epheser, Kapitel 2, Verse 8-9).
Wenn unsere ewige Erlösung auf Werken beruhen würde und wir sie erfolgreich verdienen könnten, dann wäre Gott unser Schuldner: Er bliebe uns etwas schuldig. Doch die Bibel sagt unmissverständlich: Gott kann keinem Menschen auf diese Art und Weise verpflichtet sein (Römer, Kapitel 4, Verse 1-3). Aufgrund unserer Schuld stehen wir in einem ganz anderen Status vor ihm.
Vergleich mit Jesus
Es ist für uns alle unmöglich, den Himmel durch unsere eigenen Taten und ohne Jesus Christus zu erreichen. (Foto: Pier von Catalina).
Der einfache Grund dafür ist, dass Gott einen vollkommenen Massstab hat, und Menschen hingegen haben gesündigt und erreichen dieses Ziel nicht. Wir vergleichen uns gerne mit anderen und haben das Gefühl, dass wir dann gar nicht so schlecht sind. Aber Gott vergleicht uns mit Jesus Christus, der ohne jeden Fehler war. Ihn können wir bei Weitem nicht erreichen. Keiner kann das – ohne Ausnahme.
Ein Beispiel: In Südkalifornien liegt vor der Küste eine Insel namens Catalina, 26 Meilen vom Pier von Newport Beach entfernt. Nehmen wir an, eines Tages stehen drei Männer am Ende der Pier. Der erste ist ein armer Schlucker, schmutzig, krank, lebt auf der Strasse. Der zweite ist ein gut verdienender Durchschnittstyp und der Dritte fein, aufrecht eine Stütze der Gesellschaft. Plötzlich springt der erste von der Pier, anderthalb Meter weit ins Wasser. Die anderen beiden rufen: „Was tust du da?“ Der Mann ruft zurück: „Ich springe nach Catalina!“ Der zweite Mann sagt: „Ich kann das besser!“ Er landet drei Meter weit draussen, mehr als doppelt so weit wie der erste. Der dritte Mann lacht verächtlich. Er nimmt 50 Meter Anlauf und landet sechs Mal so weit draussen.
Weit vom Ziel entfernt
Anschliessend fischt die Küstenwache die drei aus dem Wasser und fragt, was sie da tun. „Wir springen nach Catalina“, antworten diese. Der Mann von der Küstenwache kann nur den Kopf schütteln: „Ihr habt euer Ziel immer noch um sechsundzwanzig Meilen verfehlt!“ Obwohl der eine denkt jeweils besser zu sein als der andere – oder zumindest genauso gut –, ist er immer noch weit entfernt von dem Ziel. Es ist für jeden unmöglich, von der Pier nach Catalina zu springen, und es ist für jeden unmöglich, den Himmel durch seine eigenen Taten und ohne Jesus Christus zu erreichen. Wie Jesus selbst ausgedrückt hat: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater ausser durch mich“ (Johannes, Kapitel 14, Vers 6).
Es ist ganz bestimmt nicht so, dass Michael Jackson das freiwillig mitgemacht hat.
Sein Vater (den er nicht Vater nennen durfte) hat ihn von Kindesalter an verkauft, missbraucht und unter Drogen setzen lassen, damit er ihn unter Kontrolle hat.
Allein er, sein “Vater”, besitzt jetzt nach dem Tod von Michael sämtliche Rechte an seinem Lebenswerk und verdient sich jetzt dämlich daran.
Sowohl Michael Jackson’s Geschwister, als auch er selbst haben oft genug angedeutet, was dort in der Familie los war.
Jedes Mal, wenn MJ versucht hat, aus der Misere rauszukommen und die Chance hatte, Klartext zu reden, wurde er binnen kürzester Zeit mit Skandalen überhäuft um ihn Mundtot und unglaubwürdig zu machen. Das passiert ständig in der Pop(ok)kultur.
Ich bin wirklich kein Michael Jackson Fan, aber ein “Fan” der Wahrheit und ich fände es gut, wenn mehr Leute anfangen würden, sich ein eigenes Bild fernab von korrupten Mainstreammedien und Boulevardpressen zu machen.
Ich muss trotzdem freundlichen Widerspruch einlegen:
der “Erfinder” des Metal-Klanges ist eindeutig J. S. Bach, der nicht umsonst den Titel “erster Metaler” trägt.
Schon einmaliger Konsum von XTC setzt irreversible Hirnschäden. Nicht behandelbare Depressionen, die meist zum lebensende durch Selbsttötung führen.
Da gibt es keinen Genuß!!!
Was die Natur uns liefert (Cannabis, Kakteen, bis hin zum Opium) kann einen Sinn haben, Opium verhindert beim Durchfall viele Todesopfer, kann aber auch abhängig machen. Vorsicht!!!
Halt! Das Bakterium ist zwar mit dem bloßen menschlichen Auge nicht sichtbar, aber mittels entsprechender Geräte durchaus, daher empirisch nachweisbar. Und durch die ebenfalls empirische Erforschung derer Betätigungsfelder, ist es in der Tat vernünftig, anzunehmen, es seien gerade Bakterien in meiner Wohnung. Erstens handelt es sich bei Bakterien jedoch um eine Vielzahl von Lebewesen, die substantiell voneinander getrennt sind und deren substantielle Trennung sich nicht nur empirisch nachweisen lässt, sondern a priori fest steht, d.h., ich muss nicht erst ein Mikroskop zur Hand nehmen, um sagen zu können, dass die Bakterien, die sich in meiner Wohnung befinden, eine Vielzahl verschiedener Bakterien ist. Das verhält sich, wenn ich das richtig verstanden habe, mit dem, was der christliche Gott darstellen soll, etwas anders.
Zweitens ist der Gott, wie er von Christen vorgestellt wird, sicher kein nachweisbares Wesen. Weder empirisch durch wissenschaftliche Gerätschaften noch a priori durch Argumente. Darauf kann nun gerne erwidert werden: “Gott hat eine Macht, die über unser menschliches Erkenntnisvermögen hinausgeht.” – wie aber, frage ich, kann etwas für einen Menschen erkennbar sein, das über seine Erkenntniskraft hinausgeht? Die bloße Feststellung, dass unsere Erkenntniskraft begrenzt ist, lässt uns genau dort, wo wir sind. Erkenntnislos über Dinge, die wir nicht erkennen können. Gott soll so eine Entität sein, also ist auch die bloße Existenz eines wie auch immer gearteten Gottes nicht wissbar. Deshalb heißt es ja “Glaube”! Dass Glaube Berge versetzen kann usw. will ich damit nicht in Frage stellen, ebenso halte ich Gott ebensowenig für widerlegbar wie für beweisbar. Aber auch und gerade Christen, die sich die Demut gerne auf die Stirn schreiben, sollten die Kirche im Dorf lassen und nicht anderen Leuten “Wissen” verkaufen, unter welchem Deckmantel auch immer, das keines ist!
Leo Tolstoi:
Wenn dir der Gedanke kommt, dass alles, was du über Gott gedacht hast, verkehrt ist, und
dass es keinen Gott gibt, so gerate darüber nicht in Bestürzung. Es geht vielen so. Glaube aber
nicht, dass dein Unglaube daher rühre, dass es keinen Gott gibt. Wenn du nicht mehr an den
Gott glauben kannst, an den du früher geglaubt hast, so rührt es daher, dass in deinem Glauben
etwas verkehrt war, und du musst dich besser bemühen, zu begreifen, was du Gott nennst.
Wenn ein Wilder an seinen hölzernen Gott zu glauben aufhört, heißt das nicht, dass es keinen
Gott gibt, sondern nur, dass der wahre Gott nicht aus Holz ist
Das ist das erste, was mir dazu einfällt.
Also erstmal: Ich bin Christ. Gläubiger Christ. Lutheraner, falls das irgendwen interessiert. Zweitens: Ich bin selbst transidentisch (im Volksmund meist “transsexuell” genannt, obwohl das wenig bis gar nichts mit Sexualität zu tun hat) und schwul. Und das ist auch gut so! Ich kann das eine (mein Christ-sein) wunderbar mit dem anderen (meine Trasidentität und Homosexualität) in Einklang bringen. Was mich auch gleich zu meinem nächsten Punkt bringt: der Kritik an dem Artikel:
Gott ist Liebe. Das steht immer wieder in diesem Artikel. Warum sollte er etwas gegen die Liebe zwischen zwei Männern oder zwei Frauen haben? Welche rationale Begründung könnt ihr mir dafür nennen? Und jetzt kommt mir nicht mit: “Gott wird schon seine Gründe haben. Welche, das weiß aber nur er.” Denn das ist kein Argument.
GOTT IST LIEBE! Und warum darf man diese Liebe (die laut Pascale ja auch zwischen zwei Männern oder zwei Frauen nicht verboten ist, so lange sie unsexuell bleibt) nicht sexuell ausleben? Warum sollen sich zwei Männer lieben dürfen, aber nicht miteinander schlafen? Welchen Sinn hat das denn bitte? Sex ist einer der größten, schönsten und bedeutungsvollsten Liebesausdrücke der Menschheit (ich mag den Begriff “Liebesbeweis” nicht so sehr, deswegen “Liebesausdruck”). Warum sollte dieser gleichgeschlechtlich Liebenden verwehrt bleiben, wenn GOTT LIEBE IST und wenn ihnen die Liebe selbst schon zugestanden wird?
Und jetzt kommt mir bitte nicht mit “es steht in der Bibel”!! Vieles steht in der Bibel. Da steht unter anderem auch “Auge um Auge, Zahn um Zahn”. Trotzdem geht auch keiner von euch hin und schlägt jemandem einen Zahn raus, wenn der euch einen ausgeschlagen hat. Hoffe ich zumindest. ^^
In der Bibel steht so viel zum Teil widersprüchliches Zeugs drin – hier steht es so, da ganz anders, dort drüben noch mal anders und da hinten wieder anders. Ich studiere Theologie und musste die Bibel nicht nur lesen (und gefühlt komplett auswendig können ^^) sondern auch übersetzen (zumindest teilweise). Man muss jede einzelne Bibelstelle im Kontext sehen – sowohl im Kontext des unmittelbar umgebenden Bibeltextes als auch im Kontext der Zeit, in der er geschrieben wurde – und dann kann man die Bedeutung, die der Text für bzw. in der damaligen Zeit hatte, auf die heutige Zeit übertragen. Wenn da steht, dass sich der Mann nicht zum Manne legen soll, kann diese Textstelle ihre Bedeutung für/in der heutigen Zeit komplett verlieren oder auch eine ganz andere Bedeutung haben als das, was da wortwörtlich steht.
Die Bibel wurde von vielen verschiedenen Menschen mit den unterschiedlichsten Beweggründen und Motivationen geschrieben. Sie drückt Gotteserfahrungen aus, die diese Menschen mit unserem allmächtigen Vater gemacht haben. Was aber nicht unweigerlich bedeutet, dass diese Gotteserfahrungen universal und absolut gültig sein müssen.
— Das nur am Rande und jetzt back to topic. ^^ —
Es ist ja nun auch nicht so, als wenn jeder Mensch in der Gesellschaft innerhalb der nächsten paar Jahre urplötzlich durch die “Homolobby” (wie in einem anderen Leserbrief geschrieben ^^) homosexuell werden würde. Nee. Sexuelle Orientierung ist angeboren und liegt in den Genen (Bsp.: ein Gen, das bei Männern für Homosexualität sorgt, sorgt bei Frauen für erhöhte Fruchtbarkeit – interessant, oder? Da scheint sich Gott ja fast was bei gedacht zu haben ^^) oder eventuell auch in der Hormonversorgung während der Schwangerschaft der Mutter (es gibt – verteufelungswürdige und unmoralische – Versuche, durch Veränderung des Hormonspiegels einer schwangeren Frau die Homosexualität der Tochter zu verhindern).
Es gibt eine bestimmte Prozentzahl an Homosexuellen in der Gesellschaft und die bleibt ungefähr gleich, da verändert sich nicht groß was dran. Die stellt für das Fortbestehen der Menschheit und die “gottgegebene Ordnung” (was auch immer das sein soll) keine Bedrohung dar. Es ist ja nicht so, als wenn die “Homolobby” (wie kommt man eigentlich auf solche Begriffe?) Heterosexualität verteufeln würde und alle zu “bekehren” versuchen würde. ^^
Im Tierreich gibt es übrigens auch Homosexualität, fällt mir da grade ein. Im Tierreich gibt es auch Trans”sexualität”. Im Tierreich gibt es auch Zwittertum (aka Inter”sexualität”). Kommen all jene Tiere auch in die Hölle bzw. werden von Gott verdammt? Mal so als kleine Frage zwischendurch.
Außerdem wird in dem Artikel ständig sexuelle Orientierung mit Geschlechtsidentität durcheinander gebracht. Da steht irgendwo, dass durch irgendwelche ominösen Gründe die Geschlechtsidentität im Kindesalter ins Wanken gebracht wird, was dann im Jugend- und Erwachsenenalter zu Homosexualität führt. Äh? Bullshit? Entweder ist die Geschlechtsidentität ins Wanken gebracht oder es ist Homosexualität vorhanden. Das eine hat mit dem andern nichts zu tun (obwohl natürlich beides gleichzeitig auftreten kann).
Wenn die Geschlechtsidentität “ins Wanken gebracht” wird, würde das in Transidentität und nicht in Homosexualität resultieren. Ein Schwuler erlebt sich selbst eindeutig als Mann und nicht als “geschlechtsidentitäts-gestört”. Der “Mann” mit Geschlechtsidentitätsstörung empfindet sich selber als Frau und nicht als homosexueller Mann.
Daran anknüpfend noch ein paar Worte zur Antwort auf den (sehr guten!!) Leserbrief von Lambda (eine super Organisation!). In der Antwort auf besagten Leserbrief schrieb Ali, dass Männer und Frauen unterschiedlich sind und dass man das so akzeptieren muss und dass Kinder “geschlechtstypische” Spiele spielen müssen.
Erstmal sind Männer und Frauen von Natur aus gar nicht so unterschiedlich, wie man immer denkt. Geschlechterrollen und Gender-Stereotype sind Gesellschaftskonstrukte und somit kulturabhängig. Was eine Frau ausmacht und sie vom Mann unterscheidet wurde im antiken China anders gesehen als im antiken Judentum, im antiken Griechenland oder Rom, im europäischen Mittelalter, in den Indianerkulturen, bei den Aborigines, den Maori oder aber in der heutigen “westlichen”, “zivilisierten” Welt.
Was genau macht denn eine Frau aus? Dass sie Kinder bekommt, diese großzieht, sich um den Haushalt kümmert und ihrem Mann die Pantoffeln hinterher trägt? Und was macht einen Mann aus? Dass er Kinder zeugt, das Sagen im Haushalt hat, “die Verantwortung nach außen trägt” und die “Leitungsfunktion” inne hat? Entschuldige bitte, aber da kann ich ja nur kotzen!!! Was hast du, Ali, denn bitte für ein Bild von Geschlecht und Geschlechtsidentität? In welchem Jahrhundert lebst du denn? Was für ein Machobild von Geschlechterrollen…
Entschuldigt, aber dieser Artikel und die Antworten auf die Leserbriefe sind echt … Ohne Worte.
alle deine aufgefürhten argumente sind uns nicht neu. sie sind auch nicht wahr. aber aus deiner sicht müssen sie es sein. können wir verstehen und bitten dich, das kleine büchlein eines ehemaligen homosexuellen zu lesen:
http://www.clv-server.de/pdf/256109.pdf
Eine Gesellschaft ohne Homosexualität…? Stellen wir uns diese einmal vor:
Es leben bald 7 Milliarden Menschen auf diesem Planeten. Statistisch gesehen kommen auf 10 Frauen 11 Männer, daraus schließen wir, dass ca. 63 Millionen Männer ohne Partnerin leben müssen. Diese Männer leben allein, evtl. in WG´s, im Wissen, dass ihnen Beziehungen verwährt werden. Sie sind Lifrustriert, denn die Menschen sind sexuelle Wesen, die nicht alle diese unter Kontrolle haben. Viele arbeiten frustriert und einsam (wenn sie nicht zu Gott finden, was ich befürchte) und gehen ihrem Alltag nach. Es gibt etliche Neider, Vergewaltiger und Psychopathen, aber auch Kreative… Was ist das für eine Welt, in der Gott ihnen das Glück der Liebe, der Sexualität verwährt… ?
Wir Menschen sind so winzig und unsere cognitiven Möglichkeiten sooo eingeschränkt, dass es hochmütig ist die allgegenwärtige Wahrheit für sich zu beanspruchen. Gott ist Liebe und Gott hat uns so erschaffen wie wir sind. Oder möchte jemand behaupten, dass Gott sich irrt? In einer Welt ohne Homosexualität ist absurd. Denn der “Überschuss” an Männern war schon immer da und Homosexualität ist eine wunderbare Möglichkeit Liebe und auch Sex ausleben zu können. Ich möchte nicht behaupten, dass früher z. b. in Klostern automatisch Homosexualität gelebt wurde, jedoch ist es nicht abzustreiten, dass es oftmals Männer waren, die die bildenden Künste, Geisteswissenschafte, etc. in “Männereinrichtungen” vorangetrieben haben… Wir sind eine Menschheit, und homosexuelle Menschen gehören dazu, bereichern uns und sind gewollt… davon bin ich überzeugt und dafür bin ich dankbar. Übrigens, ich bin hetero und war es schon immer. So wie ein Schwuler immer schon ein Schwuler war und es bleiben wird. Es ist wie es ist… akzeptiert es und versucht nicht Gottes Willen mit eigenen Ideologien zu widerlegen, auch wenn dies im menschlichen, winzig kleinen Bewusstsein schwer nachvollziehbar ist. Denn wir sind fehlbar, Gott nicht!
From The Scarecrow on Rockmusik ist tot (bloß weiß sie es noch nicht)
Go to comment2010/07/13 at 1:34 am
From ali on Rockmusik ist tot (bloß weiß sie es noch nicht)
Go to comment2010/07/13 at 8:33 am
From The scarecrow on Rockmusik ist tot (bloß weiß sie es noch nicht)
Go to comment2010/07/14 at 1:05 pm
From ali on Rockmusik ist tot (bloß weiß sie es noch nicht)
Go to comment2010/07/14 at 4:30 pm
From mund_el on Claudia
Go to comment2010/07/22 at 9:39 pm
From ali on Claudia
Go to comment2010/07/22 at 11:35 pm
From Anon on 'This is it' - Michael Jackson starb an Gotteswahn
Go to comment2010/07/25 at 10:30 am
From ali on 'This is it' - Michael Jackson starb an Gotteswahn
Go to comment2010/07/25 at 11:13 am
From Sandmann on Das Ende der Heavy Metal-Erfinder
Go to comment2010/08/06 at 1:46 pm
From ali on Das Ende der Heavy Metal-Erfinder
Go to comment2010/08/06 at 1:47 pm
From florilapis on Recht auf Rausch?
Go to comment2010/08/07 at 6:24 pm
From Professor Pappendeckel on Wie kann ein guter Gott Leid zulassen?
Go to comment2010/08/15 at 3:07 am
From wolke on Unsere Welt ist am Ende
Go to comment2010/08/15 at 2:41 pm
From ali on Unsere Welt ist am Ende
Go to comment2010/08/17 at 11:47 am
From ali on Wie kann ein guter Gott Leid zulassen?
Go to comment2010/08/17 at 11:51 am
From Aurora Borealis on Wie entsteht Homosexualität bei Männern?
Go to comment2010/09/03 at 12:09 am
From ali on Wie entsteht Homosexualität bei Männern?
Go to comment2010/09/03 at 12:27 am
From Ehle on Lustige Kifferstory – bitte langsam lesen
Go to comment2010/09/03 at 7:05 pm
From ali on Lustige Kifferstory – bitte langsam lesen
Go to comment2010/09/03 at 7:23 pm
From nebula on Wie entsteht Homosexualität bei Männern?
Go to comment2010/09/08 at 10:32 pm