Unzweifelhaft stehen nur wenige westliche Muslime hinter den gewalttätigen Terroranschlägen der vergangenen Jahre. Zahlreiche Muslime aus überwiegend islamischen Ländern sympathisieren jedoch offen mit dieser Form fundamentalistischer Aktionen. Sie meinen gerade durch eine deutliche Opposition gegen den christlichen oder den verweltlichten Westen konsequent zu ihrem Glauben zu stehen und Allah einen Dienst zu erweisen. Es hilft nicht, den Millionen Muslimen, die terroristische Gewalttäter unterstützen, ihren Glauben abzusprechen, ihr Denken für unsere Öffentlichkeit umzuinterpretieren, ihnen philanthrope Motive zu unterstellen oder ihre Existenz wegzudiskutieren. Große Teile der einfachen islamischen Bevölkerung stehen aktiv oder passiv hinter der Gewaltanwendung der Islamisten.[1] Dabei berufen sie sich durchaus auf Aussagen Mohammeds, ihres Vorbilds und Propheten, sowie die schriftlichen Überlieferungen in Koran[2] und Hadith[3] . Um diese Menschen verstehen, und dann auch mit ihnen diskutieren zu können, müssen einige besonders in Westeuropa verbreitete Irrtümer über islamistische Gewalt beiseite geschoben werden.
1. Irrtum: Der Islam ist eine Religion des Friedens
In regelmäßigen Abständen beteuern Medien, Politiker und Vertreter islamischer Verbände, der Islam sei eigentlich eine Religion des Friedens. Die Anwendung von Gewalt zur Erreichung eines religiösen Ziels ließe der Islam nicht zu.
Demgegenüber können sich die islamistischen Gewalttäter jedoch unmittelbar auf ihre grundlegenden Lehrschriften (Koran, Hadith) und die islamische Geschichte berufen. Krieg und Gewaltanwendung zur Ausbreitung der Herrschaft Allahs, sowie zum Schutz islamischer Interessen werden im Koran positiv erwähnt. “Prophet! Führe Krieg gegen die Ungläubigen und die Heuchler und sei hart gegen sie! Die Hölle wird sie (dereinst) aufnehmen – ein schlimmes Ende!” (Sure 9,73; vgl. 8,66; 9,5; 47,5.)
Zwar wurde der Dschihad (heiliger Krieg) in späteren Jahren auch als innerlicher Kampf gegen Sünde und Versuchung interpretiert, daneben zieht sich der gewalttätige Dschihad als Grundverpflichtung eines jeden Muslim durch die Geschichte des Islam von Mohammed bis in die Gegenwart.
“So haben die Muslime sich dafür einzusetzen, ihren Glauben zu verkünden und sich die Oberhoheit in aller Welt zu verschaffen (9,33). Dieser Einsatz (dschihad) gilt zunächst dem Schutz der islamischen Gebiete … Darüber hinaus soll der Machtbereich ausgedehnt werden, notfalls, so die klassische Lehre im Mittelalter, mit den Mitteln des bewaffneten Kampfes. Diese Pflicht … hört erst auf, wenn alle Menschen den islamischen Glauben angenommen oder sich dem islamischen Staat unterworfen haben.”[4]
Auch der für jeden Muslim als absolutes Vorbild fungierende Prophet Mohammed setzte Gewalt ohne Zögern ein, wenn sie dem Islam förderlich schien. Im christlichen Glauben findet sich weder im Vorbild Jesu noch in den für den Christen grundlegenden Schriften des Neuen Testaments eine ähnliche Tendenz.
Echter Friede kann nach islamistischem Verständnis nur da herrschen, wo Menschen unter den Ordnungen Allahs zusammenleben
Echter Friede kann nach islamistischem Verständnis nur da herrschen, wo Menschen unter den Ordnungen Allahs zusammenleben. Alle Länder der Erde, in denen das nicht der Fall ist, gehören zum Gebiet des Krieges, in dem noch der Unfriede herrscht. In diesem Sinne kann selbst der islamistische Terrorist mit ganzer Überzeugung die Absicht reklamieren, Frieden zu schaffen. Für ihn ist Friede gleichbedeutend mit dem Islam, mit einer Gesellschaft, die sich dem Koran unterordnet.[5]
2. Irrtum: Der Islam hat sich mit friedlichen Mitteln ausgebreitet
In zahlreichen Darstellungen der Geschichte des Islam wird der Eindruck erweckt, die muslimische Religion hätte sich überwiegend durch friedliche Mission und Überzeugungsarbeit ausgebreitet. Vertreter anderer Religionen hätten dabei die Möglichkeit gehabt, auch unter islamischer Herrschaft ungehindert bei ihrem Glauben zu bleiben.
Zwar gibt es im Vergleich zu anderen Staaten und Religionen, beispielsweise der mittelalterlichen Kirche, Phasen und Beispiele bemerkenswerter Toleranz islamischer Potentaten. Insgesamt überwiegt aber die militärische Gewalt als Mittel der islamischen Mission bei weitem. Im Gegensatz zum christlichen Glauben wird diese Gewalt durch den Religionsgründer Mohammed vorexerziert und durch den Koran legitimiert. Schon auf der ersten Stufe seiner weltlichen Macht unterdrückte oder vertrieb er die mehrheitlich von Juden gestellte Bevölkerung von Medina.[6] Mohammed selbst führte zahlreiche Kriege.
Vom 7. Bis zum 10. Jahrhundert schließen sich weiter Eroberungs- und Raubzüge der islamischen Armeen an.[7] In seiner Expansionsphase wurde der Islam fast ausschließlich durch Gewalt ausgebreitet.[8]
“Nicht zuletzt die religiöse Motivation, dem rechten Glauben zu dienen und dem Islam zum Sieg zu verhelfen, unterstützte die Verwirklichung ihrer Pläne. Unter anderem implizierte dies auch die Möglichkeit, Reichtum und Land zu erwerben … Da die Muslime in erster Linie als Eroberer und Unterwerfende, nicht aber als Missionare auftraten, war es für sie leicht, die Loyalität der Bevölkerung zu erlangen.”[9]
Dagegen stand die Gewalt, die innerhalb christlicher Staaten und Kirchen angewandt wurde, immer in einem unüberbrückbaren Widerspruch zu den eindeutigen Aussagen Jesu und seiner Apostel.
3. Irrtum: Im Islam sind alle Menschen gleich
Immer wieder ist zu lesen, im Islam seinen alle Menschen gleich. Mohammed habe die Schranken zwischen arm und reich, Mann und Frau, sowie zwischen den verschiedenen Rassen und Nationen aufgehoben.
Diese Gleichheit mag im islamischen Himmel verwirklicht sein (wobei auch das nach den Aussagen des Koran zweifelhaft scheint), die islamische Realität ist jedoch weit davon entfernt. Nicht nur, dass kaum eine materielle Solidarität zwischen den superreichen und den bettelarmen islamischen Staaten existiert, Frauen werden in muslimischen Ländern unterdrückt, “Ungläubige” verfolgt, Menschen versklavt und Angehörige nichtarabischer Kulturen erniedrigt.
Zahlreiche Feststellungen aus der islamischen Tradition setzten Frauen bewusst zurück: “Ich habe keine Unbill schädlicher für die Menschheit gefunden als Frauen.”, “Ein schlechtes Omen findet sich in einer Frau, in einem Haus und in einem Pferd.” und “Achte darauf, was du tust, und halte dich fern von der Welt und von den Frauen, denn die erste Sünde, die die Kinder Israels begingen, ging auf die Rechnung von Frauen.”[10]
In den meisten islamischen Gesellschaften sind Frauen vom öffentlichen Leben ausgeschlossen
In manchen islamischen Ländern dürfen Frauen weder Auto fahren, noch einem normalen Beruf nachgehen, andere islamische Staaten verweigern Frauen politische Mitsprache oder das Wahlrecht.[11] In den meisten islamischen Gesellschaften sind Frauen vom öffentlichen Leben ausgeschlossen und stehen lebenslang unter der Autorität der männlichen Familienmitglieder. Frauen müssen im Allgemeinen zu Hause bleiben.
“Bis in die erste Hälfte dieses Jahrhunderts war es für die Frauen der oberen und mittleren Schichten der städtischen Gesellschaft arabischer Länder selbstverständlich, dass sie das Haus ihres Mannes, nachdem sie als Braut hineingebracht wurde, erst bei ihrem Tode wieder verließen.”[12]
Ihr Ehepartner wird gewöhnlich von ihrem männlichen Vormund ausgewählt. Ihre Männer dürfen sie nach dem Koran, wenn nötig, schlagen, einsperren, sich von ihnen trennen oder sie bei Verdacht auf Untreue sogar töten.[13] In der Rechtsprechung gilt die Aussage einer Frau nur halb so viel wie die Aussage eines Mannes.
Von Mohammed bis in die Gegenwart hinein kennt der Islam die Sklaverei
Von Mohammed bis in die Gegenwart hinein kennt der Islam die Sklaverei. Detaillierte Angaben regeln, wer, von wem unter welchen Umständen versklavt werden kann. Lange bevor Europäer Sklaven nach Amerika verschleppten, war die Sklaverei in muslimischen Ländern Afrikas und Asiens weit verbreitet.[14] In späteren Jahrhunderten waren arabische Sklavenhändler häufig Zulieferer für die an der Küste stationierten Europäer, die die Menschen wiederum nach Amerika lieferten.[15] In ganz Arabien war der Sklavenhandel bis ins 19. Jahrhundert einer der wichtigsten Wirtschaftszweige. Selbst noch am Anfang des 21. Jahrhunderts wird Sklaverei in islamischen Ländern geduldet und als human gerechtfertigt.[16]
Nichtmuslime sind in zahlreichen islamischen Ländern bis heute Bürger zweiter Klasse. Vielfach sind sie eher geduldet als akzeptiert, immer wieder sind sie der Willkür der islamischen Bevölkerungsmehrheit ausgeliefert. Nach dem Koran dürfen sie ihren Glauben in der Öffentlichkeit nicht bekennen und nur dann Muslime heiraten, wenn sie zuvor zum Islam konvertieren. Vielfach dürfen keine neuen Kirchen errichtet werden, politische Rechte werden beschnitten, die Wahl des Wohnortes und Berufs werden eingeschränkt und ständig schweben sie in der Gefahr, wegen Überschreitung irgendeines islamischen Gesetzes inhaftiert zu werden.[17] Der in der islamischen Geschichte verbreitete Überlegenheitsanspruch arabischer Muslime hat sich bis in die Gegenwart hinein fortgesetzt. Arabische Muslime sehen sich ihren nichtarabischen Brüdern und erst recht allen Nichtmuslimen gegenüber als weit überlegen an.[18] So berichtet der frühere “Back Panther”-Führer Eldridge Cleaver nach einem längeren Aufenthalt in Afrika von einem deutlichen Rassismus arabischer Muslime gegenüber Muslimen aus anderen Ländern.[19]
4. Irrtum: Der Islam toleriert andere Religionen
Der viel beschworenen islamischen Toleranz zufolge, akzeptieren Muslime alle großen Weltreligionen, insbesondere Juden und Christen, als gleichwertig neben sich.
Tatsächlich kennen wir Phasen der islamischen Geschichte, die sich durch eine außergewöhnliche Toleranz auszeichnen. In Ägypten leben Christen seit 1300 Jahren unter islamischer Herrschaft. Allerdings ist diese Geschichte auch eine Geschichte ständiger Übergriffe und Unterdrückung. In anderen ehemals christlichen Ländern wurden die Christen systematisch verfolgt oder vertrieben. Bis heute werden jährlich Tausende Christen in islamischen Ländern unterdrückt, vertrieben und getötet, wie zahlreiche unabhängige Menschenrechtsgruppen bestätigen.[20]
Der Islam toleriert eine andere Religion nur dann, wenn sie sich ihm als minderwertig unterordnet. Dann existiert diese Religion sozusagen als verfälschte Form des einzig wahren Islam. Im Islam wurde eine andere Religion nie als wirklich gleichwertig betrachtet: Atheisten sind schlimmer als Hunde, Buddhisten und Hinduisten sind vor allem wegen ihrer Götterbilder abzulehnen, Christen und Juden werden akzeptiert, wenn sie sich dem Islam unterordnen. Sie werden am jüngsten Tag von Allah selbst über ihren Irrglauben belehrt und verurteilt, schließlich haben sie aus islamischer Sicht die Offenbarung Allahs verfälscht.[21] Diese eingeschränkte Toleranz hat ihre Grenze aber spätestens erreicht, wenn ein Muslim überlegt sich einer anderen Religion anzuschließen. Da er durch ein solches Verhalten den Islam als “einzig wahre Religion” verunehrt muss er getötet werden.[22] Eine reale Religionsfreiheit existiert bis heute in fast keinem der islamischen Staaten.
Bis heute werden jährlich Tausende Christen in islamischen Ländern unterdrückt, vertrieben und getötet
Selbst nach den schrecklichen Anschlägen in New York und Washington setzte sich die Verfolgung der Christen in islamischen Ländern unvermindert fort. In einigen Staaten schienen sich die Islamisten durch diese Terroranschläge sogar ermutigt zu fühlen, deutlicher gegen Christen vorzugehen. In Nigeria beispielsweise zogen islamische Extremisten am 11. September 2001 jubelnd durch die Städte und riefen zum Kampf gegen die Christen auf. Am 12. Oktober steigerte sich die Gewalt noch einmal. Nach den Militärschlägen der USA auf Afghanistan riefen die islamischen Geistlichen nach den üblichen Freitagsgebeten zu Demonstrationen auf, die schnell in gewalttätige Aktionen gegen einheimische Christen mündeten, denen bisher etwa 5000 Menschen, vorwiegend christlichen Glaubens, zum Opfer fielen. Mehr als 18 000 Christen flohen allein aus der Stadt Kano aus Angst vor der islamistischen Gewalt, die sich auch gegen christliche Kirchen und Privathäuser richtete.[23]
5. Irrtum: Religiöse Gewalt existiert in allen Weltreligionen
Um die Gefahr islamistischen Terrors zu relativieren wird häufig darauf verwiesen, dass religiös begründete Gewalt in allen Religionen existiert, der Islam grundsätzlich aber eine friedliebende Religion sei.
Mohammed und der Koran fordern den Muslim zur Gewaltanwendung auf
Diese soziologisch vereinheitlichende Sichtweise der Religionen lässt aber gerade deren bedeutende Unterschiede außer Acht. So muss auffallen, dass der weitaus größte Teil des internationalen Terrorismus heute von islamistischen Extremisten verantwortet wird, die sich bei ihren Taten auch bewusst auf eine religiöse Legitimation berufen.[24] Obwohl weltweit deutlich mehr Christen als Muslime leben, existiert ein religiöser Terrorismus christlicher Prägung praktisch nicht, selbst in den Ländern, in denen Christen in der Minderheit sind und durch Muslime verfolgt werden. Mohammed und der Koran fordern den Muslim zur Gewaltanwendung auf, wohingegen Jesu weder religiöse Gewalt praktizierte, noch für seine Anhänger als mögliches Mittel zulässt. Statt dessen sollten die Christen sich einem heidnischen Staat unterordnen und selbst noch für ihre Verfolger beten und ihnen ihre ungerechten Taten vergeben (Mt 5,44; Röm 13; 1Tim 2,2; Tit 3,1). Mehr als 300 Jahre lebten Christen im Römischen Reich und wurden von ihm verfolgt, ohne jemals zu religiöser Gewalt gegen ihre Unterdrücker zu greifen. In späteren Jahren wurde zwar auch von Christen Gewalt ausgeübt, aber nie konnten sie sich dabei auf die Grundlagen ihres Glaubens (Jesus Christus, Neues Testament) berufen.
6. Irrtum: Der Islam ist demokratisch
Viele Zeitgenossen setzen ihr demokratisches Weltbild als allgemeinmenschliche Grundlage voraus und hoffen, Muslime bruchlos in dieses Weltbild integrieren zu können. Einige muslimische Intellektuelle fordern darüber hinaus demokratische Grundrechte in ihren Heimatländern ein und bemühen sich, den Koran demokratiekompatibel zu interpretieren.
Bis heute existiert aber in fast keinem islamischen Land eine funktionierende Demokratie.[25] Da für Muslime Staat und Religion untrennbar in der “umma”[26] zusammenfallen, ist es nur schwerlich denkbar, einen Staat zu kreieren, in dem sich Muslime einem Gesetz unterordnen, das in einigen Punkten dem Koran und dem islamischen Recht (Scharia) entgegensteht. Islamisten kritisieren die westlichen Demokratien gerade wegen ihrer weitläufigen individuellen Freiheiten und machen die Ablehnung dieser Gesellschaft zum Maßstab wahrer islamischer Frömmigkeit.[27] Nicht vergessen werden darf auch, dass sich schon heute einflussreiche islamistische Gruppen in fast jedem islamischen Staat der Erde gegen die vorsichtigen säkularen Reformen ihrer Länder wenden. Ein Staat, in dem es den Bürgern erlaubt ist, straflos Ordnungen des Koran zu übertreten oder sich gar einem anderen Glauben zuzuwenden, ist für einen großen Teil der Muslime unvorstellbar.
Es muss erkannt werden, dass das demokratische Denken Westeuropas fest mit ihrem jüdisch- christlichen Erbe und den darin vermittelten Grundwerten verwurzelt ist und sich nicht ohne Abstriche in islamischen Gesellschaften verwirklichen lässt.
Ein Staat, in dem es den Bürgern erlaubt ist, straflos Ordnungen des Koran zu übertreten ist für einen großen Teil der Muslime unvorstellbar
“Heute wird ein kleiner Teil der Welt auf eine Art regiert, die man ‘westlich’, ‘liberal’ oder ‘demokratisch’ nennt. Manche glauben, das Wesentliche an dieser Regierungsform seien die freien Wahlen, Gewaltenteilung, Freiheit der Rede. Ihr innerstes Geheimnis aber ist etwas anderes: Die Fähigkeit, sich selbst immer wieder und schonungslos in Frage zu stellen … Diese Bereitschaft zum Selbstzweifel existiert fast nur in Ländern, die die hebräische Bibel kennen. Die Grenze der Demokratie ist ziemlich scharf die Grenze der jüdisch-christlichen Zivilisation … das ist kein Zufall. Die beiden ersten – und folgenreichsten – demokratischen Revolutionen der Geschichte wurden von der Bibel inspiriert: 1649 in England und 1776 in Amerika.”[28]
7. Irrtum: Extremistische Muslime bilden eine unbedeutende Minderheit
Ausgehend von der Situation in den westeuropäischen Ländern wird in manchen Medienbereichen davon ausgegangen, dass islamischer Fundamentalismus auch in muslimischen Ländern nur eine unbedeutende Randposition einnimmt. Es geht nach dem Motto: Der Islam ist friedfertig, nur einige unerwünschte Störenfriede behindern diese Harmonie.
Tatsächlich unterstützen islamische Regierungen in Ländern wie Afghanistan, Pakistan, Iran, Irak, Sudan, Somalia, Tschetschenien, Syrien usw. offen oder verdeckt islamistische Terroristen
Tatsächlich unterstützen islamische Regierungen in Ländern wie Afghanistan, Pakistan, Iran, Irak, Sudan, Somalia, Tschetschenien, Syrien usw. offen oder verdeckt islamistische Terroristen.[29] Sie finanzieren die Islamisierung Zentralasiens oder Afrikas, bauen Moscheen, verbreiten islamistische Literatur, gewähren Islamisten Schutz, unterstützen sie mit Geld und Material. Diese Zusammenhänge sind weitgehend bekannt, werden allerdings nur in Krisenzeiten benannt. Zahlreiche islamische Regierungen unterstützen darüber hinaus die Islamisten in ihren eigenen Ländern, gehen selbst gegen andere Religionen vor und unterdrücken jede islamkritische Meinungsäußerung.
In den meisten islamischen Ländern existieren starke fundamentalistische Fraktionen, die durch ihre Kritik an sozialen und religiösen Missständen große Teile der Bevölkerung hinter sich bringen. Gewalttätige Übergriffe der islamischen Bevölkerung in Uganda, im Sudan, in Indonesien oder Pakistan auf Andersgläubige, insbesondere auf Christen, zeigen, dass islamistisches Gedankengut weit in der Bevölkerung verbreitet ist. Berichte über öffentliche Freudenkundgebungen nach den Terroranschlägen von New York, nicht nur unter den Palästinensern, sondern auch in Afghanistan, Ägypten, Somalia, Mauretanien usw., zeigen die Stimmung in einem nicht unerheblichen Teil der islamischen Bevölkerung.[30] Wie populär und verbreitet diese geschichtlich begründete Koraninterpretation ist, macht beispielsweise eine Meinungsumfrage des Gallup-Instituts deutlich, nach der Mitte Oktober 2001 82% der pakistanischen Bevölkerung bin Laden für einen vorbildlichen Gotteskrieger halten. Trotz der von ihm verantworteten Anschläge der vergangenen Jahre sehen lediglich 6% einen gewalttätigen Terrorristen in ihm. 83% der Pakistaner stehen nach dieser Umfrage hinter den Taliban.[31] Internationale Wirtschafts- und Sicherheitsfachleute befürchten, dass nach sofortigen demokratischen Reformen in muslimischen Ländern radikale Islamisten die Regierungen in zahlreichen dieser Länder dominieren würden.[32]
8. Irrtum: Islamischer Terrorismus beruht auf sozialer Ungerechtigkeit
Gegner militärischer und sicherheitspolitischer Reaktionen auf den islamistischen Terror verweisen regelmäßig auf die wirtschaftliche Armut in einigen muslimischen Ländern als die eigentliche Ursache der Gewalt. Demnach speist sich der Islamismus nicht aus religiösen, sondern aus ökonomischen Motiven. Der Kampf gegen den Terrorismus sollte deshalb zuallererst die Armut in islamischen Ländern bekämpfen.
Zweifellos ist es ein begrüßenswertes Anliegen, die weltweite soziale Ungerechtigkeit zu bekämpfen. Für Christen ist das eine religiöse und menschliche Verpflichtung. Islamistischer Terror wird dadurch aber kaum beseitigt.
Die meisten Kriege wurden nicht aufgrund bloßer Armut, sondern aus Machtstreben heraus angezettelt
Dass Menschen, die genug zu essen haben oder über einen höheren sozialen Status verfügen generell friedliebender sind, scheint ein weitverbreiteter Irrtum zu sein. Faktisch wurden in der Geschichte aber wahrscheinlich die meisten Kriege nicht aufgrund bloßer Armut, sondern aus Machtstreben heraus angezettelt. Dahinter standen zumeist Adlige, Industrielle, Demagogen usw. Sie forcierten die Gewalttätigkeit obwohl sie durchweg zur ökonomisch bevorzugten Schicht der Bevölkerung gehörten. Richtig ist, dass sozial Höherstehende es immer wieder verstanden haben, die Unzufriedenheit der Armen für ihre Zwecke zu instrumentalisieren. Die Armut der Armen wurde durch die Gewalt aber zumeist nicht beseitigt, im Gegenteil: Meist vergrößerte sich der Reichtum der konkurrierenden Herrschaftsschichten. Darüber hinaus ist auffällig, dass die treibenden Kräfte im Islamismus keinesfalls niedrigen sozialen Milieus entstammen, sondern aus gesicherten Positionen heraus operieren. Osama bin Laden wuchs als Millionärssohn im Reichtum auf, die Attentäter von New York entstammen nach Erkenntnissen der Sicherheitskräfte der Mittelschicht, auch Khomeini, oder Erbakan wuchsen nicht in materieller Armut auf. Außerdem ist es eine fragwürdige Methode, die von Islamisten selbst angeführten religiösen Motive vom Tisch zu wischen und ihnen – entgegen ihrer eigenen Beteuerungen – lediglich ökonomische Gründe zu unterschieben. Möglicherweise sind diese Überlegungen stärker durch das Weltbild säkularisierter Europäer bestimmt als durch die religiöse Realität extremistischer Muslime.[33] Religiös fanatisierte Gegner reagieren nicht ausschließlich rational, wie von westlichen Regierungschefs größtenteils angenommen wird. Der Kampf der Islamisten dreht sich primär nicht um materiellen Gewinn oder unmittelbaren militärischen Erfolg, sondern um Treue zu sich selbst und zu Allah. So werden sie, selbst wenn sie äußerlich scheitern, für ihre Anhänger weltweit zu Vorbildern und Märtyrern. So ruft der Talibanführer Mullah Mohammed Omar inzwischen offen zum Märtyrertod auf, zum “Dschihad gegen die Supermacht der Ungläubigen, den großen Kafir[34] . Allah werde die Taliban triumphieren lassen, versprach ihr Führer in Sätzen von manisch anmutender Todessehnsucht: ‘Der Tod kommt am zugewiesenen Tag, es gibt nichts zu fürchten. Wir sollten als Muslime sterben.”[35]
Dem gewissenhaften Beobachter fällt darüber hinaus auf, dass islamischer Extremismus keineswegs gerade in den ärmsten islamischen Ländern verbreitet ist, sondern sich besonders stark in materiell besser gestellten Ländern wie dem Libanon, Saudi-Arabien, dem Oman, dem Iran (vor der Revolution) oder dem Irak (vor dem Golfkrieg) manifestiert.
Es sollte auch zum Nachdenken anregen, dass in Armut lebende Christen im Gegensatz zu ihren muslimischen Nachbarn meist zu keiner religiös legitimierten Gewalt greifen.
In Armut lebende Christen greifen im Gegensatz zu ihren muslimischen Nachbarn zu keiner religiös legitimierten Gewalt
Soziale Hilfeleistungen sind notwendig und werden dazu beitragen das Reservoire zukünftiger islamischer Terroristen zu verkleinern. Die islamistische Gewalt werden diese Aktionen nicht beseitigen. Selbst in der reichen Bundesrepublik finden wir eine weit verbreitete Unzufriedenheit und die Bereitschaft zur Gewalttätigkeit mit der Begründung sozialer Ungerechtigkeit.[36]
9. Irrtum: Islamistische Terroranschläge werden durch die ungerechte Politik Israels ausgelöst
Zahlreichen Medienbereichen entsprechend könnte der Eindruck entstehen, sowohl der Terror der Palästinenser als auch die Anschläge auf das World Trade Center haben ihren Grund in der zweifellos bedenklichen Besetzung palästinensischer Gebiete.
Unzureichend ist diese Interpretation schon deshalb, weil die meisten islamistischen Terroristen in Tschetschenien, Afghanistan, auf den Philippinen oder im Sudan sich für die Begründung ihrer Aktionen nicht auf die Palästinenserfrage beziehen, sondern auf lokale Streitfragen. Sie nennen die Herrschaft Allahs oder die vermeintliche Islamfeindschaft und Unmoral des Westens als Gründe ihres Handelns.[37] Es ist in jedem Fall bedenklich, diesen Menschen ohne stichhaltige Begründungen andere Motive zu unterstellen als sie selbst propagieren.
Darüber hinaus muss festgestellt werden, dass terroristische Übergriffe der Islamisten schon stattfanden, als noch gar kein Staat Israel gegründet worden war. Islamistische Gewaltanwendung durchzieht die gesamte muslimische Geschichte. Selbst in Israel verübten muslimische Araber Massaker an dort lebenden Juden schon in den Jahren 1918 und 1929, also lange bevor an eine Staatsgründung zu denken war.[38] Bis die PLO von den USA zur Mäßigung gezwungen wurde, forderte sie nicht eine Beendigung israelischer Ungerechtigkeiten, sondern eine Auslöschung des Staates Israel. Antisemitische Äußerungen sind seit
Antisemitische Äußerungen sind seit Jahrzehnten in der arabischen Welt verbreitet
Jahrzehnten in der arabischen Welt verbreitet. Arabische Armeen waren es, die den Staat Israel nur 24 Stunden nach seiner Gründung zerstören wollten. Sicher ist es unzulässig, islamistische Gewalt weltweit mit politischen Fehlentscheidungen Israels entschuldigen oder auch nur erklären zu wollen.
10. Irrtum: In Deutschland gibt es keine islamistischen Extremisten
Als Irrtum müssen sich auch die Beschwichtigungsversuche herausstellen, die den gewalttätigen Islamismus als eine rein arabische oder zumindest außereuropäische Angelegenheit darzustellen versuchen.
Der deutsche Verfassungsschutz beobachtet seit Jahren verschiedene islamistische Vereinigungen mit mehr als 30.000 Mitgliedern in Deutschland, wobei Geheimnetzwerke wie Osama bin Ladens Al Qaida oder nichtregistrierte Sympathisanten nicht einmal mitgezählt worden sind. Diese Gruppen vertreten eine demokratiefeindliche, häufig stark islamistische Ideologie. Sie greifen den freien Rechtsstaat polemisch an und proklamieren einen mit allen Mitteln zu erstellenden islamischen Staat als einziges Heilsmittel, um der westlichen Korruption, Unmoral und Umweltzerstörung Herr werden zu können.
Überraschend waren auch die Ergebnisse einer Studie von Wilhelm Heitmeyer von der Universität Bielefeld, nach der sich rund 30% der befragten jugendlichen Muslime in Deutschland bereit erklärten, zur Verteidigung oder Verbreitung des Islam nötigenfalls auch Gewalt einzusetzen.[39] Aus verschieden Gründen schienen gerade Muslime der dritten in Deutschland lebenden Generation wieder offen für den Islam und für die gewaltbereite Propaganda der Islamisten zu sein.
Erschreckend war für manche Zeitungsleser die Erkenntnis, dass einige der an den Flugzeuganschlägen in den USA beteiligten Islamisten sich in Deutschland auf ihren Einsatz vorbereitet hatten. Doch nicht nur das. Aus Kreisen der Sicherheitskräfte wurde bekannt, dass islamistische Terroristen die Bundesrepublik seit längerem als Ruhe und Vorbereitungsraum für die Planung ihrer Aktivitäten benutzt haben.[40]
Das Gewaltpotential, das vom weltweit operierenden Islamismus ausgeht, muss beachtet und in der Politik berücksichtigt werden. Auch dürfen die Augen vor der Begünstigung dieser gewalttätigen Tendenzen in der Lehre und Geschichte des Islam nicht verschlossen werden. Auf diese religiöse Komponente des islamistischen Terrors aufmerksam zu machen ist sicher Aufgabe der Christen in Deutschland. Darüber hinaus aber sollten sie den in islamischen Ländern verfolgten Christen beistehen und in Deutschland lebenden Muslimen die befreiende Botschaft von Gericht und Liebe Jesu auf eine in islamischer Kultur verständlichen Weise vermitteln.[41]
Fußnoten
[1] Vgl. Martin Robbe: Welt des Islam, Leipzig, 2.Aufl. 1991, S.184-229 / Vgl. Die Welt 17.9.2001, S.2.
[2] Arabisch: “Vortrag, Lesung”, das heilige Buch des Islam, eine Zusammenstellung der ‘Offenbarungen’ Mohammeds in 114 Abschnitten (Suren), die nach der Länge geordnet sind; die längsten stehen voran (d. Red.).
[3] Aussprüche, die Mohammed zugeschrieben werden und neben dem Koran die Quelle religiöser Vorschriften sind (d.Red.).
[4] Günter Kettermann: Atlas zur Geschichte des Islam, Darmstadt 2001, S.4.
[5] Vgl. Bassam Tibi: Der wahre Imam, München 1996, S.85.
[6] Vgl. B.Shamsul / H.Smyrek: Der Islam. Eine politische Religion breitet sich aus, in: M.Massarrat Hrsg.: Mittlerer und Naher Osten. Geschichte und Gegenwart, Münster 1996, S.64f., 70f.
[7] Vgl.Günter Kettermann: Atlas zur Geschichte des Islam, Darmstadt 2001, S.58f.
[8] Vgl. Albert Hourani: Die Geschichte der arabischen Völker, Frankfurt a.M.1992, 39-65.
[9] B.Shamsul/H.Smyrek: Der Islam. Eine politische Religion breitet sich aus, in: M.Massarrat Hrsg.: Mittlerer und Naher Osten. Geschichte und Gegenwart, Münster 1996, S.73.
[10] Hadith, zitiert nach: T.P. Hughes: Lexikon des Islam, Wiesbaden 1995, S.203f.
[11] Vgl. Wiebke Walther: Die Frau im Islam, Leipzig 1997, 3.überarb. Aufl., S.203 / Vgl. Stichwort: Saudi-Arabien, in: Aktuell 2001, Harenberg, Dortmund 2000, S.590.
[12] Peter Antes: Der Islam, Stuttgart 1991, S.113.
[13] Vgl. B.Shamsul: Die Frau und der Islam, in: M.Massarrat Hrsg.: Mittlerer und Naher Osten. Geschichte und Gegenwart, Münster 1996, S.93f.
[14] Vgl. John Iliffe: Geschichte Afrikas, München 1997, S.64ff., 77, 103f., 109, 152, 215, 219.
[15] Vgl. Heinrich Loth, Sklaverei. Geschichte des Sklavenhandels, Wuppertal 1981, S.20ff., 45ff., 67ff.
[16] Vgl. CSI International: CSI befreit wieder Sklaven, www.csi-int.ch/index.html, 9.10.2001 / Vgl. Muhammad Qutub: Einwände gegen den Islam, SKD Bavaria Verlag, München 1994, S.24-46.
[17] Vgl. T.P. Hughes: Lexikon des Islam, Wiesbaden 1995, S.115.
[18] Vgl. Richard C. Foltz: Die Internationalisierung des Islam, in: Microsoft(r) Encarta(r) Enzyklopädie 2001.
[19] Vgl. Eldridge Cleaver, zitiert in: Leonard J. Davis: Israels Überlebenskampf, Neuhausen Stuttgart 1987, S.203.
[20] Vgl. P.Johnstone / Jason Mandruk: Operation World, Paternoster, Waynesboro, 6.Aufl. 2001, S.234f.; 490f.; 501ff.; 557f.; 575ff, … / Vgl. Idea- Dokumentation 14/2001: Märtyrer 2001. Christenverfolgung in islamischen und anderen Ländern.
[21] Vgl. Johann Christoph Bürgel: Allmacht und Mächtigkeit. Religion und Welt im Islam, München 1991, S.64-95 / Vgl. Christine Schirrmacher: Der Islam, Bd.1, Neuhausen Stuttgart 1994, S.249-257.
[22] Vgl. Forstner: Menschenrechte, S.109 / Vgl. Abdoljavad Falaturi: Art. Abfall vom Islam, in: Klaus Kreiser / Rotraud Wieland Hrsg.: Lexikon der islamischen Welt, Stuttgart 1992, S.17f.
[23] Vgl. IDEA Spektrum 43/2001, S.11.
[24] Walter Laqueur: Der nächste Anschlag wird noch mörderischer sein, in: Die Welt, 18.9.2001, S.6.
[25] Vgl. Hannes Stein: Herrschaft und Heil sind zweierlei, in: Die Welt 10.10.2001, S.27.
[26] Gemeinschaft des Islam (d.Red.).
[27] Vgl. Sayyid Abul A’la Muandudi: Islamische Lebensweise, S.61,ff.
[28] Hannes Stein: Herrschaft und Heil sind zweierlei, in: Die Welt 10.10.2001, S.27.
[29] Vgl: Monika und Udo Tworuschka: Religionen der Welt, Gütersloh 1992, S. 193ff. / Vgl. Die Welt 18.9.2001, S.5.
[30] Vgl. Rudolf Zewell: Islam. Talibanisierung, in: Rheinischer Merkur 33/2001, 17.8.2001, www.merkur.de/aktuell / Vgl. Chr. Schult: Die Wurzeln des Hasses, in: SPIEGEL ONLINE – 12.9.2001; http://www.spiegel.de/politik/ausland.
[31] Umfrage des Gallup-Instituts, zitiert nach: IDEA Spektrum 43/2001, S.10.
[32] Vgl. Uwe Simson: Freiheit, die nur stört, in: Rheinischer Merkur 13/98, www.merkur.de/aktuell.
[33] Vgl. Dietrich Alexander: Perfide Angepasst, in: Die Welt 18.9.2001, S.10.
[34] Arab.: Ungläubiger, Plural: Kafirun (d.Red.).
[35] Olaf Ihlau u.a.: Friedhof der Invasoren, in: Der Spiegel, 43/2001, S.151.
[36] Z.B. in Aktionen der Autonomen Szene, kommunistischer Gruppierungen oder basisdemokratischer Initiativen.
[37] Vgl. Willi Winkler: Der Aufstand des Mahdi, in: Süddeutsche Zeitung 18.9.2001, www.sueddeutsche.de/aktuell/sz/artikl / Innenministerium NRW, Islamischer Extremismus in NRW, Düsseldorf 1999.
[38] Vgl. Fritz May: Israel zwischen Blut und Tränen, Asslar 1987, S.161.
[39] Vgl. Wilhelm Heitmeyer / Müller, Joachim / Schröder, Helmut: Verlockender Fundamentalismus. Türkische Jugendliche in Deutschland, Suhrkamp Verlag, Frankfurt a.M. 1997.
[40] Vgl. J.Hufelschulte / K.Özgenc: Versuchte Enthauptung, in: Focus 38/2001, S.292.
[41] Die hier dargebotenen Thesen zur Gewalt im Islam werden in meinem gerade veröffentlichen Buch zu diesem Thema eingehend belegt und erläutert (Michael Kotsch: Gewalt im Islam, Logos Verlag, Lage 2001).
bibelbund.de
was sie werte Herren in ihrem Artikel meiner Meinung nach übersehen haben ist das dieses Kommunistische System so rigide war, sein musste, WEIL es sich im Besitz der absoluten Wahrheit wähnte.Wenn sie nun dieses Empfinden einer absoluten Wahrheit als erstrebenswert hinstellen, muss ich wohl davon ausgehen das das Ergebnis ein ebenso rigides System werden muss(was ich persönlich für keinesfalls erstrebenswert halte).
Auch möchte ich anmerken das sie bei der Aufzählung der Möglichkeiten(eine absolute Wahrheit versus viele Wahrheiten(jedem seinen Standpunkt)) eine Möglichkeit vergessen/ausgelassen haben das Urteilen anhand von Wahrscheinlichkeiten.Dies ermöglicht das argumentieren mit Personen anderen Standpunktes(man selbst hält den Sp des anderen für unwahrscheinlich und dieser ist sich ebenfalls der auch wenn aus seiner Sicht geringen Möglichkeit bewusst dass er sich irren kann)als auch das abrücken von eigenen als nicht haltbar erkannten Standpunkten(da man nie von einer absoluten Wahrheit ausging).
Der englische Schriftsteller C.S. Lewis hat einmal gesagt, wenn man wissen will, ob die Katze im Wäscheschrank ist, genügt es nicht, sich mit allen Argumenten zu beschäftigen, pro und kontra, sondern man muss auch hingehen, die Tür aufmachen und gucken, ist sie da oder nicht.
Guten Tag
Sie schrieben”Der englische Schriftsteller C.S. Lewis hat einmal gesagt, wenn man wissen will, ob die Katze im Wäscheschrank ist, genügt es nicht, sich mit allen Argumenten zu beschäftigen, pro und kontra, sondern man muss auch hingehen, die Tür aufmachen und gucken, ist sie da oder nicht.”
eine interessante wenn auch für ihre Argumentation wenig nützliche Analogie, denn ich bitte zu bedenken das in beiden im Artikel genannten Fällen ein letztendlicher Beweis nie erbracht wurde.
Fall 1:der Kommunismus:nun dieser wurde nie realisiert, sämtliche sozialistischen Staaten(die Bezeichnung Kommunistische Regierung beinhaltete lediglich die Absichtserklärung den Kommunismus irgendwann einmal zu erreichen) befanden sich wie der Name schon impliziert auf der Stufe des Sozialismus welcher als Vorstufe zum Kommunismus gesehen wurde(nicht aber als Kommunismus selbst).Somit lässt sich eine letztendliche Aussage(sowohl Pro als auch Kontra) ob der Kommunismus funktioniert hätte/funktionieren würde nicht treffen.
Fall2:die Existenz Gottes:bisher hat es die Wissenschaft nicht vollbracht einen hieb und stichfesten Beweis für die Existenz oder Nichtexistenz eines Gottes zu erbringen.
Auch ist dies meines Wissens bisher noch keiner Religion/Glaubensgemeinschaft gelungen.
Somit ist es bis heute, um wieder auf ihre Analogie zurückzukommen, in beiden Fällen nicht gelungen einen Weg zu finden die Tür zum Wäscheschrank zu öffnen.Deshalb bleibt bis dieser Weg gefunden ist die einzige Möglichkeit zu Spekulieren(und dabei meiner Auffassung nach anhand von Wahrscheinlichkeiten zu Argumentieren)
Eine davon muß logischerweise falsch sein, denn beides zugleich geht nicht. Wer nun zufällig an die falsche Version glaubt, geht ein ziemliches Risiko ein!
Wieso?
Ganz einfach. Gewöhnlich leben wir so, als gäbe es keinen Gott. Wir sagen: “Alles ist relativ”, stellen unsere eigenen Regeln auf und halten uns an gar nichts. Wenn aber Gott existiert, wie er sich in der Bibel offenbart hat, dann ist er keine neutrale “kosmische Kraft”. Dann ist er ein Gott der Gerechtigkeit. Dann ist “mit dem Tod nicht alles aus”, sondern es gibt eine Ewigkeit. Dann gibt es keine “Reinkarnation”, sondern nur ein einziges Leben, das Konsequenzen hat – entweder positive oder negative.
Es geht also nicht um etwas Belangloses,
das man glauben kann oder nicht. Es geht um die Realität, um das, was gilt- ganz gleich, ob wir daran glauben oder nicht. Es ist genauso wie mit dem Gesetz der Schwerkraft. Es gilt. Du merkst es sofort, wenn du aus dem Fenster springst. Realität hat Konsequenzen!
Wenn Gott Realität ist und wir an seiner Realität vorbeileben, verpassen wir den Sinn unseres Lebens und unsere gute Zukunft! Frage: Ist er Realität? Gibt es dafür Hinweise? Antwort: Ja. Gott macht sich erkennbar, indem er wirkt. Wie und wo, zeigen folgende Tatsachen:
1. DER KOSMOS. Es ist wissenschaftlich erwiesen, daß das Weltall einen Anfang hatte. Die einen sagen, durch den “Urknall”, die anderen durch “Schöpfung”. Auf jeden Fall ist klar, daß hinter jeder Ursache auch ein “Verursacher’ stehen muß. “Von nichts kommt nichts” heißt ein physikalischer Lehrsatz. Auch einen “Urknall” muß jemand in Gang gebracht haben. Allein schon die phantastische Ordnung des Weltalls weist auf einen “Konstrukteue’hin.
2. DAS LEBEN. Alles ist programmiert – Gestirne, Naturgesetze, Tiere, Pflanzen – alles funktioniert im Rahmen bestimmter programmierter Abläufe. Frage: Wer ist der Progammierer? Wer hat Samen, Eier, Keimzellen so programmiert, daß aus ihnen Leben entsteht? Woher wissen Zugvögel, wohin sie zu fliegen haben, auch wenn sie von Menschen aufgezogen werden? Alles beruht auf hochkomplizierten Informationen, sog. genetischen Codes. Wissenschaftler weisen darauf hin, daß die Zufallserklärung der Evolution für diese Art von Informationen ausscheidet. Denn “nichtmaterielle” Information kann sich nicht durch Evolution “entwickeln”. Dazu braucht es immer einen “Informationsgeber” (W Gitt, Schuf Gott durch Evolution?).
3. DIE PROPHETIE DER BIBEL. Solange es die Bibel gibt, erfüllen sich ihre Zukunftsvorhersagen exakt und fehlerfrei – bis in unsere Zeit! So etwas schafft kein Wahrsager und kein Zufall. Wieso kann die Bibel Ereignisse und geschichtliche Abläufe über Hunderte von Jahren vorhersagen, die sich dann genauso erfüllen? Wieso hatsie das Schicksal von Städten, Ländern, Völkern korrekt und konkret bis heute vorherwissen können? Wieso kann sie weltweite Gerichtszeiten vorhersagen, die erst seit wenigen Jahrzehnten überhaupt denkbar sind? Wieso spitzt sich immer mehr alles auf Israel und den Nahen Osten zu? Etwa deshalb, weil der gleiche Gott, der hinter der Bibel steht, auch die Geschichte lenkt?
4. DIE GESCHICHTE. Vor über 3000 Jahren wählte Gott ein Volk – Israel – aus, um durch dieses Volk allen Menschen seine Realität erkennbar zu machen. An Israel zeigt Gott allen Völkern, wie und nach welchen Prinzipien er in der Geschichte handelt. Immer, wenn das alte Israel den Bund brach, den Gott mit ihm geschlossen hatte, verließ es damit den göttlichen Schutz. Dann erfüllte sich, was in der Bibel für diesen Fall vorhergesagt war: Unterjochung durch andere Völker, Wegführung ins Exil, Krieg, Not, Hunger. Zuletzt, 70 n.Chr., die endgültige Zerstreuung “unter alle Völker!”. Fast 1900 Jahre gab es keinen jüdischen Staat mehr. Aber die Bibel sagte auch konkret die Neugründung Israels voraus (geschehen 1948). Jeder kann mitverfolgen, ob auch die weiteren Vorhersagen eintreffen.
5. JESUS CHRISTUS. In ihm offenbarte sich Gott den Menschen faßbar und begreifbar, wie er ist: nicht als eine undefinierbare kosmische Kraft, sondern als ein handelnder und persönlicher Gott voller Liebe und Vollmacht. Nie lebte ein Mensch wie Jesus, der in allem genauso handelte wie er redete. Bereits 400 Jahre vor seiner Geburt waren in der Bibel über 30 Ereignisse vorhergesagt, die sich alle in seinem Leben erfüllten. Das liegt weit jenseits des Zufalls.
6. DAS GEWISSEN. Grundsätzlich hat jeder Mensch ( Empfinden für Recht und Unrecht. Dieses kann zwar beeinflußt, abgestumpft oder übergangen werden, doch sind gewisse Verhaltensweisen wie Lüge, Betrug, Diebstahl, Mord usw. in praktisch all Kulturen als Unrecht bewußt.
7. GÖTTLICHE WUNDER. Immer wieder geschieht es, daß Menschen, die seit Jahren an körperlichen Krankheiten leiden oder an Alkohol, Drogen, Tabletten, psychische Zwänge usw. gebunden sind, in dem Augenblick frei werden, in dem sie sich zu Jesus bekehren. Darüber gibt es zahlreiche Erfahrungsberichte.
8. GEBETSERHÖRUNGEN. Daß Gebet Dinge verändert, erlebt jeder, der damit anfängt. Die Gebetserhörungen sind z.T. so bis ins einzelne konkret, daß auch hier der Zufall ausscheidet. Wenn man betet, passieren solche “Zufälle”; wenn nicht, dann nicht.
9. BEFREIUNG VON OKKULTEN EINFLÜSSEN. Menschen, die okkult belastet sind und an Stimmenhören, Alpträumen, dämonischen Manifestationen usw. leiden, werden oft durch eine Hinwendung zu Jesus und Gebet von Christen in kurzer Zeit frei auch wenn jahrelange ärztliche Bemühungen vergeblich waren. (Ein Realitätserweis nicht nur Gottes, sondern auch Satans!)
10. DIE PERSÖNLICHE ERFAHRUNG. Gott ist erfahrbar! Er verwandelt und erneuert das Leben von Menschen, die auf seine Seite treten, spürbar und erkennbar in umfassender Weise. Millionen Menschen haben dieses Wirken Gottes, das die Bibel “neue Geburt” nennt, schon am eigenen Leibe erlebt. Voraussetzung dazu ist die “Umkehr” zu Gott (Bekehrung).
Dies sind konkrete, z.T. zwingende Gründe, die auf die Existenz Gottes hinweisen. Niemand muß sie einfach “glauben”, denn sie lassen sich prüfen. Gott bestätigt sein Buch. Wer bereit ist, auf die Aussagen der Bibel einzugehen, wird das persönlich erfahren. Viele Menschen, die Gott erlebt haben, können das bezeugen. Es ist daher äußerst sinnvoll, sich über diesen Gott zu informieren. Wir müssen wissen, wie Gott diese kaputte Welt und uns sieht. Das steht in der Bibel, die nicht nur in ihren Prophetien zuverlässig ist!
Gott richtet absolut gerecht, aber er ist auch
vergebungsbereit. Und seine Vergebung brauchen wir alle! Denn wir werden alle schuldig – ohne jede Ausnahme. Ohne Vergebung geht es daher gar nicht! Kirchenmitgliedschaft, Taufschein oder fromme Werke reichen nie aus. Gott erwartet unsere Umkehr zu ihm. Davon hängt der Verlauf unseres Lebens und unsere ewige Zukunft ab. Denn diese Welt ist nicht nur zufällig so kaputt und voller Brutalität. Satan mischt mit. Er versucht uns mit “Lustgewinn” jeder Art an sich zu binden. Das gelingt ihm oft so total, daß wir Gott gegenüber blind werden. Die Konsequenz: Trennung von Gott.
Bleibt diese Trennung über unseren Tod
hinaus bestehen, bedeutet das ewige Trennung! Diesen Zustand bezeichnet die Bibel als “Hölle”. Um das zu verhindern, ließ Gott es zu, daß Jesus freiwillig für unsere Schuld ans Kreuz ging. Denn wir können uns nie selbst gerechtmachen. Alle unsere Werke und Erkenntnisse können nie unser Versagen rückgängig machen.
Jesus sagte: “Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater außer durch mich.” Jesus ist der einzige Weg zu Gott. Ist Gott deshalb intolerant? Nein – denn jede falsche Lehre bringt uns um den Himmel. Das Schuldproblem kann nur von Jesus gelöst werden. Es führen nicht alle Wege zu Gott. Wir müssen den richtigen Weg wählen.
Wie kann man ein Leben mit Gott beginnen?
* bekenne vor Gott, wo du Unrecht begangen hast und bitte ihn um Vergebung. Sei dabei absolut ehrlich.
* bitte Jesus in dein Leben zu kommen und dich mit seinem Geist zu erfüllen, damit du so Leben kannst, wie es ihm gefällt
* sei bereit, auf Gottes Willen einzugehen. Lies dazu regelmäßig in der Bibel und sprich mit Gott über alles, was dich bewegt (bete). Nimm auch Kontakt mit “lebendigen” Christen auf.
Gott ist Realität. Er liebt seine Geschöpfe.
Ein Leben mit ihm ist immer Gewinn. Eines ohne ihn immer Verlust. Nur bei ihm gibt es wirklichen Sinn und eine
gute Zukunft. Gott lädt jeden Menschen ein, auch dich. Du kannst alles gewinnen! Aber es hängt von dir ab. Du mußt seine Einladung annehmen…
Hallo, mal wieder.
Nun werde ich auch einige Zeilen zu diesem heiklen Thema schreiben. Ich kenne den Zustand, wenn sich die Gedanken immer stärker verdunklen und Mißtrauen und Angst einem die Seele vernebeln.
Dann ziehe ich mich häufig zurück und will von nichts mehr etwas wissen.
Ich haße die Welt da draußen. Für mich ist es dies alles ein Schein ein Oberflächliches Herumgewussel.
Momentan bin ich sehr arm und kann meine Miete kaum zahlen und ich werde so wütend,wenn ich all diese sinnlosen Güter in München in den Kaufhäusern sehe.
Und für mich sind diese Menschen wie kalte seelenlose Marionetten, die sich immer schneller bewegen.
Meiner Meinung nach bin ich schon sehr stark aus der Gesellschaft gefallen. Mein Leben läuft von Tag zu Tag und Christus ist meine einzige Hoffnung.
Seit drei Jahren bin ich wieder stärker zum Glauben gekommen nun erst katholisch und nun bin ich näher am christlichen, bibeltreuen Glauben.
Es ist alles sehr anstrengend und ich weiß auch nicht wie lang ich noch den Kampf bestreiten kann.
Na ja mein Weg zu Jesus geht leider sehr langsam.
Mal schauen wie lang ich dies noch aushalte??..!
Darwin irrte scheinbar doch nicht, mit der Evolutionsteorie, hat es versehentlich etwas verdreht, der Mensch entwickelt sich zum Affen, sogar in atemberaubendem Tempo, in weniger als sonst üblich, in 100Tausenden von Jahren, schon in wenigen Jahrzehnten, stellt sich der Generfolg ein.
noch ein Nachtrag – die Vorhersagen von Uri Geller:
– Anfang 1970 sagte Geller voraus, dass der ägyptische Präsident Nasser noch lange leben und König Hussein von Jordanien bald einem Attentat zum Opfer fallen werde. Nasser starb jedoch bereits acht Monate nach dieser Voraussage, während König Hussein noch weitere 26 Jahre lebte.
– Er prophezeite den Sieg des Englischen Nationalteams bei der Fußball-EM 1996 im Halbfinale gegen Deutschland, das jedoch Deutschland gewann.
– Auch sagte er dem Formel-1-Piloten David Coulthard einen nicht eingetretenen Erfolg voraus.
Deshalb nennt man den Übertragungsweg der Kloake nicht umsonst Kanal, in der Kläranlage laufen alle Kanäle zusammen, müssen dann NUR noch verdaut, verarbeitet und verkraftet werden.
Lk 18,22 Als Jesus das hörte, sprach er zu ihm: Es fehlt dir noch eines. Verkaufe alles, was du hast, und gib’s den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben, und komm und folge mir nach!
Mk 10,21 Und Jesus sah ihn an und gewann ihn lieb und sprach zu ihm: Eines fehlt dir. Geh hin, verkaufe alles, was du hast, und gib’s den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben, und komm und folge mir nach!
Heisst das nicht das sogar einfache Hausbesitzer keine echten Christen sein können? Finde die Stellen hören sich fast kommunistisch an. Hat da jemand eine Erklärung für?
das ist schon eine gute Frage, die Du da stellst. Man muß sich den reichen Jüngling mal genauer anschauen. Der Jüngling, der auch schon ein “Oberster” war nennt Jesus guter Meister. Jesus zeigt ihm auf, daß er nur gut sein kann, wenn er Gott ist ansonsten kann keiner gut sein. Jaja, Jesus ist schon Gott, aber er will, daß das jeder Mensch selber herausfindet und begreift. Im Johannesevangelium wird dies sehr deutlich. Dieser Jüngling ist ein Suchender, der sich wohl in den Himmel hineinzuarbeiten suchte in dem er versuchte die Gebote zu halten. Jesus zählt ihm einige Gebote auf. Der Jüngling sagt, daß er diese alle gehalten habe. Glaubst Du daß das stimmt? Sicher nicht! Wir wissen, daß jeder Mensch ein verlorener Sünder ist und die Umkehr nötig hat. Der Jüngling stützte sich womöglich auf seine Bemühungen, das Gesetz zu halten. Wirklich gehalten hat es nur einer – Jesus! Wer ehrlich mit sich ist und sein Leben im Blick auf das Gesetz betrachtet, muß erkennen, daß er ein Sünder ist.
Jesus zeigt ihm mit der Aufforderung alles materielle zu verkaufen und das Geld den Armen zu geben seinen wunden Punkt auf. Hier hätte er erkennen müssen, daß er das Gesetz nicht halten kann, weil dies auch fordert, seinen nächsten wie sich selbst zu lieben, er aber wurde traurig, denn er hing an seinen Gütern.
..folge MIR nach! damit nennt ihm Jesus den Weg der Errettung. Er aber ging traurig davon.
Es ist also nicht so, daß ein Reicher nicht in den Himmel kommen kann. Wichtig ist es, daß er nicht an seinem Reichtum hängt. Ob er in den Himmel kommt hängt nur davon ab, ob er Jesus vertraut und von ihm alles erwartet. Und ob er auch seinen Besitz Jesus anvertrauen will. Das muß ja nicht heißen, daß jeder reiche gleich alles hergeben muß, weil er sonst nicht in den Himmel kommen kann.
Dann wäre die Errettung ja aus Werken (alles hergeben) und das ist ausgeschloßen.
Wer aber wirklich errettet ist wird immer besser erkennen, was er mit seiner Habe machen soll. Es gibt oft großzügige Spenden von reichen Gläubigen z.B. für Missionseinsätze. Es werden viele gute Dinge von Gläubigen getan, die irdischen Besitz haben.
Auf der anderen Seite ist es auch wieder so, daß wir Christen es uns schon immer wieder anhören dürfen, daß wir es uns hier auf der Erde nicht all zu gemütlich machen sollen, weil wir ja hier nur auf der Durchreise sind.
Zu deiner Frage mit dem Haus kann ich noch sagen, daß ich genau das Problem auch hatte. Ich habe schon in jungen Jahren ein Häuserl gebaut und habe immer ein schlechtes Gewissen gehabt, weil ich ja jetzt festgebunden war und nicht mehr zu den Armen gehen konnte und ihnen helfen. Jetzt aber wo ich gläubig bin, nehme ich das Haus dankbar an. Wo würde ich sonst jede Woche einen Hauskreis machen können? Seit dieser Hauskreis existiert habe ich auch mit meinem Haus “frieden” gemacht. Und ich danke Jesus dafür, daß er mich trotz meiner Habe und trotz meiner vielen Schwächen berücksichtigt und an mich gedacht hat, als er auf Golgatha für die Menschheit gelitten hat.
Habe mich inzwischen komplett von diesen Dingen abgewendet und bleibe nur einer Sache treu “die Bibel” und den Worten des Herren.
Danke für Euer Forum was ich einfach super finde. Dankeschön für Euren stetigen Einsatz.
Hier kann man sinnvolle Stunden verbringen, denn man zieht aus allen Sachen nur seinen Nutzen.
Danke.
From ali on Islam und Terrorismus
Go to comment2008/02/19 at 4:59 pm
From Relativist on Wahrheit in einer Welt voller Lügen und Illusionen
Go to comment2008/02/22 at 1:38 am
From ali on Wahrheit in einer Welt voller Lügen und Illusionen
Go to comment2008/02/22 at 10:34 am
From Relativist on Wahrheit in einer Welt voller Lügen und Illusionen
Go to comment2008/02/23 at 3:44 am
From ali on Wahrheit in einer Welt voller Lügen und Illusionen
Go to comment2008/02/23 at 11:55 am
From SimonF on Selbstmordgedanken
Go to comment2008/02/27 at 10:08 pm
From ali on Selbstmordgedanken
Go to comment2008/02/27 at 11:49 pm
From wolke on Lügner haben kurze Beine
Go to comment2008/02/29 at 3:03 pm
From Hans on ARD auf taucht mit Styling-Show ins Blödelfersehen ab
Go to comment2008/03/03 at 5:53 pm
From veli on ARD auf taucht mit Styling-Show ins Blödelfersehen ab
Go to comment2008/03/03 at 6:15 pm
From Lucianna on Was willst du: Liebe oder Liebe?
Go to comment2008/03/04 at 1:20 pm
From veli on Vincent Raven, die Zweite
Go to comment2008/03/05 at 12:30 am
From Hans on Kein Grund zum Feiern: RTL2 wird 15 Jahre alt
Go to comment2008/03/05 at 6:07 am
From vermentor on Kein Grund zum Feiern: RTL2 wird 15 Jahre alt
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From veli on Kein Grund zum Feiern: RTL2 wird 15 Jahre alt
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From some guy on Neuer Rekord: Der reichste Mann der Welt besitzt 62 Milliarden Dollar
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From bartimäus on Neuer Rekord: Der reichste Mann der Welt besitzt 62 Milliarden Dollar
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From MAE on Spears hat abgetrieben
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From sage47 on Das Jahr der Bibel – was ist die Bibel?
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From ali on Das Jahr der Bibel – was ist die Bibel?
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