Ich habe eine Frage: Findet ihr alles aus Prinzip dämlich? Telenovelas zeigen eine irrreale Welt : negativ (okay). Wenn man die echte Welt zeigt kommt dann so ein Artikel wie Das Parfum ist perversion blablabla! Um erlich zu sein, habe ich von anderen Christen noch nie so wenig gehalten, wie jetzt (bzw. seit dem man mir diese Seite empfohlen hat)
die Diskussion scheint hier ziemlich festgefahren.
Einmal möchte ich aber noch meinen Kommentar dazu abgeben.
Es sieht so aus, als ob hier zwei Gruppen aufeinander prallen. Das Ganze hat angefangen mit der Aussage “Wir brauchen Gott!”. Daraufhin kamen die ersten Gegenstimmen, die dann wieder mit Kontra beantwortet wurden.
Ich werde mich gleich auf einige Spekulationen einlassen, dennoch bin ich zuversichtlich, den Standpunkt deutlich zu machen.
Ich gehe jetzt einmal davon aus, ich sage:”Wir benötigen keinen Gott!”. Diese Aussage kann nur unter einer von zwei Bedingungen getroffen werden. Entweder weiss ich, dass es Gott gibt und bin der Meinung, ich könnte Dinge besser als er. Oder ich denke, das es erst keinen Gott gibt.
Wenn ich weiss, das es Gott gibt und dann behaupte, ich brauche ihn nicht, dann ist diese Aussage ganz einfach nur absurd. Schliesslich brauchte jeder von uns auch seine leiblichen Eltern, um gezeugt zu werden. Selbst in den Zeiten von Reagenzgläsern wird immerhin noch ein Samenspender und ein Ei benötigt.
Wenn einer denkt, das es keinen Gott gibt, so fordere ich die Partei auf, mir einen ausserhalb des biblischen Textes unwiderruflichen, 100 % belegten Beweis dafür zu liefern.
Gleichzeitig möchte ich an dieser Stelle einen kleinen Exkurs wagen:
Gehen wir mal davon aus, das sich der Mensch von einer Stelle der Erde aus ausgebreitet hat. Dann müssen wir ferner annehmen, das die Idee eines imaginären Wesens, Gott, schon vor der Erfindung des Rades beim Menschen war. Schließlich haben fast alle Völker auf dieser Erde, sei es noch so weit entfernt und abgeschieden, an Gott oder Götter geglaubt. Ich schreibe “fast alle Völker”, obwohl ich keins kenne, welches nicht an Gott oder Götter glaubte.
Nehmen wir aber an, das sich der Mensch in allen Erdteilen unabhängig vom Affen zum Mensch entwickelt hat, dann ist die doch ziemlich ähnliche theologische Entwicklung mehr als verwunderlich. Nur zur Info: vor knapp 40,000 Jahren gab es noch keine Welthandelskonferenz, UNO-Treffen, Telefon, Fernsehen oder Internet, bei oder über die sich die Herrscher und Könige der damaligen Nationen hätten verständigen können.
…
Auf der anderen Seite möchte ich jetzt einmal die Seite annehmen, die sagt “Wir brauchen Gott!” Da es weder eine anständige These dagegen gibt, noch sonst irgendwelche Beweise, dass dem nicht so ist, möchte ich diese Seite mit Argumenten unterstützen.
Erstens gilt Gott als der älteste Gedanke der Welt. Ferner ist er der komplexeste Gedanke der Welt. Wir sind mit heutiger Logik nicht in der Lage, ihn zu widerlegen. Ergo es bleibt nur der Zuspruch.
Zweitens, eben weil Gott Gott ist und darum Allmächtig (über die Bedeutung dieses Wortes sind sich einige wohl nicht im Klaren…), hat nur er selber die Möglichkeit sich die Leute auszusuchen, die an ihn glauben dürfen/sollen/müssen und welche es nicht dürfen/sollen/müssen. Eine Bibelstelle:”Denn einige sind von Geburt an zur Ehe unfähig; andere sind von Menschen zur Ehe unfähig gemacht; und wieder andere haben sich selbst zur Ehe unfähig gemacht um des Himmelreichs willen. Wer es fassen kann, der fasse es!”
Drittens möchte ich kurz auf meinen Kommentar im Thema “2 Spinnen” verweisen.
Nun, gibt es denn einen Beweis für Gott. Darauf eine Antwort. Ja, den gibt es. Den muss Gott dir aber selber geben.
Diese ganze Diskussion darüber ist, mit verlaub gesagt, nichtig. Alle die Gott kennengelernt haben, sollten nur allzu gut wissen, das seine Wege wahrhaftig unergründlich sind. Wir haben weder das Recht, noch die Möglichkeit seine Wege zu richten. Genausowenig haben wir das Recht andere Menschen zu richten. Sie alle haben ihr Kreuz zu tragen. Paulus von Tarsus hat erst Christen verfolgt, nur um hinterher ein grosses Zeugnis abzulegen. Bei den Menschen, bei denen wir die meißten Worte verwenden, werden wir den geringsten Ertrag ernten. Bei denen allerdings, bei denen der Erfolg bestimmt ist, reicht manchmal schon ein Wink.
Ich bitte euch, liebe Gläubigen und Suchenden, Gott steht hinter uns (allen). Wir müssen nicht für ihn kämpfen oder diskutieren. Er allein wird uns den Weg ins Paradies weisen. Jedem zu seiner Stunde. Jedem auf seinem Weg.
Ich bitte euch, liebe “Ungläubige”, überlegt euch, wofür ihr argumentiert. Löst euch von den Interpretationen der Religionen, wenn ihr Gott finden wollt. Nicht-Gott finden zu wollen, das nehme ich euch vorweg, ist utopisch. Selbst das All rund um die Erdatmosphäre ist nicht leer auch auf der Erde gibt es keine Möglichkeit einen materiefreien Raum zu schaffen. Denkt mal darüber nach. Ich habe es auch getan.
Danke für Deine Nachfrage, Andi.
Wir haben es hier in Deutschland mit einer sehr starken “Freiheitsliebe” zu tun. Man verwirft heute sein eigenes kulturelles und religiöses Erbe. Glaube und Kirche wird nur noch als eine Last empfunden. Oder man strikt sich seine Religion selbst, indem man eine Patchwork-Religion erstellt, die ein wenig aus christlichen, atheistischen und pantheistischen Elementen besteht. “Hauptsache, meine Religion und mein Glaube schränken mich nicht in meiner Freiheit ein.”
Ich führe viele Gespräche mit allen möglichen Leuten über dieses Thema und es ist sehr auffallend, dass bei 90% aller Leuten die Meinung vorzufinden ist, dass sie zwar einen Glauben haben, aber dieser Glaube im prinzip selbstgestrickt ist. “Ein wenig hiervon, ein wenig davon,…”
Das Traurige ist, dass wir unser einstiges Erbe vergessen haben. Das Christentum wird mit Füßen getreten. “Es ist nicht mehr zeitgemäß!” heißt es überall.
Die natürliche Konsequenz aus dieser Gleichgültigkeit, diesem Individualismus und dem Pluralismus der Meinungen ist, dass auch evtl. gefährlichen Einflüssen von außen Tor und Tür geöffnet ist. Wie soll es auch anders sein. Die Menschen sind offen für alles und haben auch selbst keine Überzeugungen mehr, aufgrund derer sie andere Dinge bewerten, also ablehnen oder annehmen.
Und genau an diesem Punkt stehen wir momentan in unserer Gesellschaft. Der Islam verbreitets ich immer weiter hier in Deutschland, während unser christliches Erbe immer mehr vergessen und verdrängt wird. “Man muss ja tolerant sein!” Dabei möchte ich Peter Hahne zitieren, der sagte, dass das, was heute oft als “Toleranz” bezeichnen, eigentlich nichts anderes als “Standpunktlosigkeit” ist. Und damit hat er meiner Meinung nach sehr recht.
Nun, um zum Punkt zu kommen, der Pfarrer hat einfach Angst bekommen vor dem Islam, der immer weiter auf dem Vormarsch Richtung Europa ist. Er hat gesehen, dass er nicht aufgehalten werden kann, da wir selbst keine religiöse Grundlage und Überzeugung mehr haben. Und daher hat er seiner Angst und seinem Leben einfach ein Ende und damit ein Zeichen setzen wollen.
Deswegen sagte ich, dass diese Tat einmal bildlich für die Konsequenz unserer “Freiheitsliebe” steht (d.h. unsere Kultur stirbt) und zweitens symptomatisch, weil solche Dinge in Zukunft immer öfter passieren werden (muss ja nicht gleich Selbstjustiz sein).
Ich hoffe, ich konnte es verständlich machen, was ich meinte.
Nein, die zehn Gebote haben kaum Aussage als Menschenrechte.
-Du sollst nicht töten
-ehre mutter und Vater
-kein falsches Zeugnis ablegen
lasse ich noch gerade als Menschenrecht durchgehen.
Allerdings sind Dinge wie : Jeder Mensch hat die gleichen Rechte e.t.c., nicht aus der Bibel, sondern durch gesunden Menschenverstand in der verfassung verankert.
Es gibt viele Staaten, die auch ohne christlich orientiert zu sein ähnliche Moralvorstellungen und Werte wie Christen haben.
Es liegt in der Natur des “gesunden” Menschen solche Werte zu haben, oder durch die Kulltur zu entwickeln.
Auch die Menschen vor Christus hatten Werte.
Das hier alle Christen für Gott in der Politik sind ist nur natürlich, so wie ich als Heide dagegen bin. Da können wir hier lange schreiben und noch so gute Argumente bringen. Zum Glück haben wir die Glaubensfreiheit.
Man muß sich nur mal die Seite der Partei für bibeltreue Christen angucken, was die machen würden (wenn sie regieren dürften), ist eine Einschränkung der nicht Christen in ihren Rechten-siehe Verhütung oder Schule. Nein, lebt euren Glauben aber lasst die Politik unabhängig (ist sie ja dank cdu auch nicht ganz).
wir sollten die Religion aus der Politik lassen. Nicht Gott aus der Politik lassen.
Allerdings sollten wir auch die Politik aus der Religion lassen. Aber nicht Gott aus der Religion lassen.
Wir können Gott von nichts trennen, schließlich ist Gott allgegenwärtig.
Politik ist doch nichts anderes als der klägliche Versuch des Menschen, sich selbst zu regieren. Inhaltlich eine komplett unnütze Angelegenheit. (‘ne Suppe kocht sich schließlich auch nicht alleine.) Aber mal ehrlich, wir Menschen könnten ein echtes Paradies vor Augen haben. Wenn wir uns nur endlich mal alle hinsetzen und freudestrahlend nackig um die Bäume tanzen würden. Das einzige, was uns davon abhält, sind unsere Gedanken und unsere “Logik” und unsere “freie Entscheidungsfreiheit”. Hätten wir diese Dinge nicht, könnten wir uns auf’s schlafen, essen und fic.en konzentrieren. Da wir aber eigene Gedanken, Logik und freie Entscheidungsfreiheit haben, müssen wir wohl oder übel lernen, damit umzugehen.
Das Wort Heide bezeichnet ursprünglich alles, was sich außerhalb der eigenen (Dorf- oder Glaubens-) Gemeinschaft befand, also sowohl ungenutztes oder fremdes Land, als auch der eigenen Gemeinschaft nicht angehörende Personen.
Glücklicher ohne Gott?
Atheisten blasen zum (Gegen-)Angriff: Religionen sind das eigentliche Übel unserer Zeit. Bush und Bin Laden sind vergleichbare religiöse Fanatiker, die nicht etwa ihre jeweiligen Heiligen Schriften falsch verstanden haben, sondern sich im Gegenteil an sie halten. Daß das die Worte berühmter Professoren sind, zeigt einmal mehr, daß auch Wissenschaftler Unsinn erzählen können – und daß die Betroffenen die Bibel nicht gelesen, mit Sicherheit jedenfalls nicht verstanden haben.
Das deutsche Nachrichtenmagazin “DER SPIEGEL” hat es einmal mehr geschafft, sich polemisch in die aktuell wieder lebhaftere Debatte um den Glauben einzumischen. Und diesmal hat es Unterstützung von einem der vielleicht bekanntesten Polemiker auf diesem Gebiet: dem Professor für das öffentliche Verständnis von Wissenschaft an der Universität Oxford, Richard Dawkins, seines Zeichens bekennender Atheist mit einem missionarischen Eifer, der manchem amerikanischem Evangelisten ernsthaft Konkurrenz macht.
Ein vollkommen falsches Gottesbild
In gewissem Sinne ist Richard Dawkins ja in guter Gesellschaft mit seinem vollkommen falschen Bild des Gottes der Bibel. Viele christliche Theologen scheinen auch ihre Schwierigkeiten mit solchen Fragen zu haben, wie ein barmherziger und gnädiger Gott all das Leid in der Welt zulassen kann, wie er (im Alten Testament) die Ausrottung ganzer Völker befehlen konnte. Aber so radikal wie Dawkins findet man es selten formuliert:
Der Gott aus dem Alten Testament ist ein frauenfeindlicher, homophober, rassistischer, völkermordender, sadomasochistischer, unberechenbar bösartiger Tyrann.
[Richard Dawkins, zitiert in DER SPIEGEL 43/2006, S. 188]
Wer sich die Mühe macht, einmal wirklich in der Bibel zu lesen und zu schauen, was Gott dort sagt und in welchem Gesamtkontext es steht, der wird feststellen, daß keine der Ihm von Dawkins zugeschriebenen Eigenschaften zutreffen: Gott ist nicht frauenfeindlich – im Gegenteil: Er stellt die Frau gleichrangig neben den Mann. Auch wenn beide unterschiedliche Aufgaben und Verantwortungen haben, sind beide gleich wertvoll, gleich gottesebenbildlich und nur gemeinsam Mensch. Homophob (menschenfeindlich) kann man es wohl kaum nennen, daß Gott selbst Mensch wurde und starb, damit die Menschheit wieder eine Chance bekommt, mit Ihm versöhnt zu werden. Wenn Gott rassistisch wäre, dann gäbe es das Heil nur für die Juden. Tatsächlich stellt Gott aber schon im Alten Testament klar, daß das Heil auch für “die Nationen” kommen wird.
Man könnte die Liste mit den restlichen Eigenschaften fortsetzen. Klar sollte sein, daß jeder, der ernsthaft in die Bibel hineinschaut und für einen Moment zuläßt, daß sie tatsächlich Gottes Wort an uns ist, einen vollständig anderen Gott finden wird als den von Dawkins beschriebenen. Der Gott des Alten und des Neuen Testamentes ist derselbe Gott. Auch der Gott des Alten Testaments ist ein Gott des Friedens und der Gnade. Und auch der Gott des Neuen Testaments ist ein gerechter und rächender Gott.
Erschreckende Unkenntnis der Heiligen Schriften
Diese erschreckende Unkenntnis über das, was tatsächlich in den jeweiligen Heiligen Schriften steht, ist kein Einzelphänomen: Jörg Blech zitiert in seinem Artikel im SPIEGEL einen US–amerikanischen Doktorand der Neurowissenschaften, Sam Harris, der als Reaktion auf den 11. September 2001 ein Buch schrieb, dessen Kernthese lautet, die großen Weltreligionen seien nicht miteinander vereinbar, schürten Konflikte und verhinderten “das Aufkommen einer brauchbaren Welt–Zivilisation”. Kurz: Die Weltreligionen sind alle zusammen schuld an der Misere, in der wir stecken.
Als Beispiele lassen sich junge Muslime anführen, die Flugzeuge in Hochhäuser fliegen. Oder amerikanische Christen, die Abtreibungskliniken in die Luft jagen. Aus Harris’ Sicht waren da mitnichten Extremisten am Werk, die ihre Religion nur falsch verstanden haben. Ganz im Gegenteil: Sie hätten sich nur an den Wortlaut ihrer jeweiligen heiligen Schriften gehalten. Denn diese seien nun einmal Anthologien von Gewalt, Racheakten und Dekreten, denen zufolge Ungläubige sterben müssen.
[Jörg Blech, DER SPIEGEL 43/2006, S. 188]
Was den Koran angeht, mag es da unterschiedliche Ansichten geben. Doch das zu (er-)klären ist Sache muslimischer Geistlicher und anderer Kenner der Materie. Für die Bibel kann ich aus eigener Kenntnis mit Bestimmtheit und Nachdruck sagen, daß das, was Harris schreibt, einfach nicht stimmt. Wer die Bibel tatsächlich liest und ernstnimmt, wird gerade das Gegenteil von dem tun, was Harris ihm unterstellt: Er wird gerade nicht Haß kultivieren und Rache üben, sondern vergeben und den anderen mit Liebe zu gewinnen suchen.
Der Glaube der Atheisten Richard Dawkins und Daniel Dennett
Sie sind ausgezogen zu einem “Kreuzzug” gegen den Glauben – dabei beruht ihre eigene Weltanschauung genauso auf Glauben, auch wenn uns der SPIEGEL-Autor etwas anderes glaubhaft machen will:
Ihre eigene Weltauffassung schöpfen Philosoph Dennett und Zoologe Dawkins aus der Evolutionstheorie, die sie in zahlreichen Büchern weiterentwickelt haben.
[Jörg Blech, DER SPIEGEL 43/2006, S. 189]
Tatsächlich handelt es sich bei der “Evolutionstheorie” in der Bedeutung, wie das Wort hier gemeint ist, um eine ganze Weltanschauung, ein Paradigma, das einen Rahmen für die Wissenschaft bietet, selbst aber über die Wissenschaft hinausreicht und damit nicht im eigentlichen Sinne Teil der Wissenschaft ist. Der eigentliche Grund, warum Dawkins und Dennett so vehement an der Darwinschen Evolution festhalten, offenbart sich in einem der berühmtesten Sätze Dawkins’:
Obwohl Atheismus möglicherweise schon vor Darwin logisch verteidigungsfähig war, hat erst Darwin es ermöglicht ein intellektuell erfüllter Atheist zu sein.
[Richard Dawkins, “Der blinde Uhrmacher” (The Blind Watchmaker)]
Der eigentliche Grund ist, daß Dawkins dank Darwin ein intellektuell erfüllter und zufriedengestellter Atheist sein kann. Das bedeutet nicht, daß zwangsläufig aus dem Darwinismus der Atheismus folgt, auch wenn es logisch naheliegt. Aber bei Menschen wie Dawkins und Dennett ist es sowieso gerade umgekehrt: Sie gehen von ihrer Glaubensüberzeugung aus, daß es keinen Gott geben kann – und vor allem keinen Gott geben darf. Zur Begründung ziehen sie dann Darwins Theorien heran.
Der biblische Gegenentwurf: Rettender Glaube
Richard Dawkins’ missionarische Botschaft, mit der er – sein neues Buch mit dem Titel “The God Delusion” (Die Wahnvorstellung von Gott) im Gepäck die Welt bereist – lautet:
Sie können ein Atheist sein, der glücklich, ausgeglichen, sittlich und geistig ausgefüllt ist.
[Richard Dawkins, zitiert in DER SPIEGEL 43/2006, S. 188]
…und der geradewegs in die Hölle geht – eine Ewigkeit ohne Gott, von der er sich wünschen wird, sie nie kennengelernt zu haben, wenn er dort ankommt. Aber dann ist es zu spät.
Die immer gleiche Entgegnung Gottes auf all diese Argumente, die Ihn wegerklären wollen, beweisen wollen, daß es Ihn nicht gibt und daß er lediglich ein Hirngespinst irregeleiteter menschlicher Gemüter sei, lautet:
Denn so hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.
[Johannes-Evangelium, Kap. 3, 16 (REÜ)]
Ja, es ist richtig: Diese Welt liegt im Argen. Aber die Lösung der Probleme dieser Welt liegt nicht darin, daß wir unsere Ärmel hochkrämpeln und versuchen, selbst das Beste daraus zu machen. Daß das nur schief gehen kann, weiß jeder, der mit Menschen zu tun hat und genug Menschenkenntnis und Erfahrung besitzt. Der Mensch ist in seinem Herzen nicht gut. Das Gegenteil zu behaupten, ist die große Lüge des Humanismus.
Das Einzige, was uns armseligen Menschen helfen kann, ist zuzugeben, daß wir selbst nichts können. Sokrates war gar nicht weit weg davon, als er sagte: “Ich weiß, daß ich nichts weiß.” Aber erst, wenn wir das an uns heranlassen, wenn wir bereit sind, zuzugeben, daß wir unser Leben eben nicht selbst auf die Reihe bekommen, erst wenn wir bereit sind, vor Gott zu zerbrechen, dann sind wir an dem Punkt angekommen, wo Gott uns helfen kann, wo echter und rettender Glaube möglich ist.
Aber wenn wir dann mit unserem letzten Rest an Kraft einfach auf Gott vertrauen – bedingungslos Ihm vertrauen, denn nichts anderes heißt es, an Gott zu glauben, dann gilt für uns das, was Johannes in seinem ersten Brief schreibt:
Denn alles, was aus Gott geboren ist, überwindet die Welt; und dies ist der Sieg, der die Welt überwunden hat: unser Glaube. Wer ist es, der die Welt überwindet, wenn nicht der, welcher glaubt, daß Jesus der Sohn Gottes ist?
[1. Johannes-Brief, Kap. 5, 4.5 (REÜ)]
Gott ist keine Wahnvorstellung und der Glaube an Ihn hat lebensverändernde und Leben gewinnende Kraft. Aber diese Erfahrung muß jeder selbst machen. Glaube ist eine persönliche Beziehung zu Gott. Es ist Deine ganz private Entscheidung – und Dein Leben.
ein Mörder kommt nicht in den Himmel.
Der Pfarrer hat sein leben nicht zu nehmen, nicht zu morden sondern Gott ist der einzige der das darf!
Ihr lügt euch gegenseitig an, wenn ihr gleubt, er komme in den Himmel
Es hat überhaupt niemand davon gesprochen, ob der Pfarrer in den Himmel kommt oder nicht. Der einzige, der darüber spricht, bist Du. Und er einzige, der urteilt, bist auch Du. Aber Gott allein hat das Recht, zu sagen, wer einmal im Himmel bei ihm sein wird und wer nicht.
Also ich muss dem Teufel überhaupt nicht dienen. Ich kann die von ihm aufgebürgte Sklaverei meinerselbst ertragen. Aber müssen muss ich überhaupt nicht. Du hast doch die Freiheit frei sein zu wollen. Da du aber ein Mensch – belastet von der Erbsünde, durch Adam und Eva – bist, gibt es nur einen Weg zur Freiheit in Gott – Jesus Christus und sein Blut am Kreuze auf Golgatha – stellvertretend für DICH und die Kinder an deiner Türe.
Der Kampf und die Schlacht gegen Satan und sein Heer gefallener Engel und Dämonen ist nicht dein Kampf, überlass es Jesus Christus. Mache ihn zu deinem Erlöser. Er – Jesus Christus – hat deinen Kampf für dich schon ausgefochten am Kreuze auf Golgatha und er hat diesen Kampf und diese Schlacht gegen den Totengott Satan (der hat oftmals viele Namen) gewonnen. Als Zeichen seines Sieges stand Christus drei Tage nach dem qualvollen Martertod am Kreuze von den Toten auf. Jesus lebt – auch wenn für uns unsichtbar – doch in den Herzen der Glaubenden und Befreiten ist das Wissen um seines ewigen Lebens und seiner sichtbaren Wiederkunft. Dies ist kein Sektenglaube sondern die Gute Nachricht unseres Glaubens an Jesus Christus – egal aus welcher Richtung wir kommen. An dieser Wegeskreuzung treffen wir Christen doch alle aufeinander und gehen mit Jesus gemeinsam den Weg zu unserem Vater.
Kinder an der Türe: Was spricht dagegen den Kindern Süßes zu geben? – Hat Jesus nicht gesagt: “Lasset die Kinder zu mir kommen?” – Wie wäre es mit Lutherbonbons oder Ausmalkalender – es gibt so viele Möglichkeiten.
Wichtig ist: Verkleidest du dich als Toter um die Toten (die wandeln nicht herum sondern schlafen und warten auf die Auferstehung und das Kommen Christi – so wie wir) abzuschrecken, dekorierst du dein Haus um der unsichtbaren Welt zu symbolisieren – hier haust bereits ein Geist? – Was lebst du den Kindern vor.
Dieses Jahr Halloween war ich auf einer Anti-Halloweenparty – naja Party ist ein dehnbarer Begriff – aber wir haben gegen Halloween und Satan gebetet, wir haben die Kinder und die Erwachsenen gebetet, welche Halloween feierten, wir haben gelobtsingt und Knabberzeug gegessen, gelacht und eine schöne Gemeinschaft gehabt.
Während ich das hier alles schreibe (sorry das es zu viel wurde) habe ich das Zeugnuis einer Schwester vor Augen, welche mitten im Palästinensergebiet christliche Hauskreise leitet – also mitten im Islamischen Teritorium. Nun stelle man sich vor, diese Geschwister würden alles tun, was die Muslime machen – wären es dann noch Christen? – Würde sie dann noch wachsen können? Würden dann noch Muslime oder Andersgläubige vom Christentum überzeugt werden?
Die beste Überzeugung, die ein Christ gegenüber eines anders gläubigen inklusive an Gar-nichts-Glaubende vermitteln kann ist sein eigenes sichtbares Vertrauen und Ernstnehmen der Bibel (Gottes ewiges Wort) und an Jesus Christus (Gottes lebendiges Wort).
So nun ende ich hier endlich – WwJd (Was würde Jesus tun?) ><> Euer Bruder Holger
Ich glaube fest daran, dass Christus die Wunden Stephanies heilen wird und ihr hilft, das Erlebte zu verarbeiten. Die Narben und somit die Erinnerung an diese schrecklichen Entführungstage in Stephanies Leben werden bei ihr bleiben aber auch die – und das ist doch etwas positives – Erinnerung, wie der allmächtige und liebende Vater in Gott Stephanie beistand, ihre Gebete erhörte und sie befreite.
Auch wenn dieser Freitod nicht nach zu ahmen ist – so glaube ich, dass wir kein Recht haben den Pfarrer zu verurteilen. Wir sollten lieber für diejenigen beten, die genauso einen Religionsgeist haben wie er. Den dieser Religionsgeist führt zu fanatischen und übertriebenen Taten, welche – wie wir hier sehen – bis zur Selbstverbrennung führen können. Dies aber ist keine Freiheit, welche wir durch Christus geschenkt bekamen, sondern Sklaverei in Form von Zwang, welcher uns von Satan afgezwängt versucht wird. Wenn wir uns alle aus Protest selbst verbrennen, wer soll dann noch von der Liebe Gottes in Jesus Christus zeugen.
Lasset uns für die Islamische Welt beten und sie segnen, damit Gottes Heiliger Geist über sie ausgegossen wird und die Menschen in ihr Jesus Christus den einzigen Weg zum Vater, finden.
– HIER IST KEINESWEGS PRÜGELN ODER SCHLÄGE GEMEINT!
Was ist dann gemeint?
Fehler und ihre Folgen aufzeigen. Dazu gehört, dass das Kind bei Missachtung die Erfahrungen aus den Folgen und die Folgen zu ertragen hat.
Wenn ich der Mama nicht glaube, dass die Herdplatte heiß ist und bei Berührung aua macht, dann verbrenn ich mir eben die Patschehändschen und das macht mächtig AUA!
Genauso ergeht es den Völkern der Erde, weil sie Gott ungehorsam sind. Wo steht, dass alle diese Menschen im Scheol sind oder sein werden? – Ein großes theologisches Thema.
Ein Beispiel: Als man das Goldene Kalb anbetete, während Mose vom Berg hinabstieg, starben bei der von Mose angeordneten Bestrafung 3000 Menschen. Nun zu dem, was wir nie verstehen werden: Auf dem ersten Pfingsten, als die nun nicht mehr verängstigten Gläubigen mit Petrus an die Öffentlichkeit Jerusalems traten, kamen 3000 Menschen neu zum Glauben an Jesus Christus und erhielten somit ewiges Leben.
Spreche also nicht von Untreue (und das tust du, wenn du Gott wegen den Grausamkeiten in der Bibel anprangerst) Gottes, Gott ist treu und steht zu seinem Wort – auch wenn wir Menschen untreu ihm gegenüber sind.
Ich habe diese Erkenntnis über die Treue Gottes, weil ich oftmals in meinem menschlischen Sein Gottes Weg für uns missachtet und verlassen habe. Wenn ich dann aber gemerkt habe ich habe mich selbst verlaufen oder bin von Satan gefangen weggeführt worden vom Weg des Lebens und das kann er nicht von selbst, denn jemand der Christus angenommen hat gehört Christus, der Satan hat erst dann wieder Anrechte, wenn wir den gesicherten Weg Gottes (Jesus Christus und sein Wort) verlassen.
Sind wir aber Weg von Christus und unsere Seele brennt nach Verlangen zu Gott und schreit letztendlich zu ihm, so erweicht das Vaterherz Gottes und Christus holt uns zurück.
Gott vergisst dich niemals, denn du bist sein geliebtes Kind! Er hat dich in die Welt gesetzt und dich versorgt und umhegt, wie eine Glucke ihr Küken.
Sollte ein Volk nicht zuerst seinen Gott befragen?
Bevor meine Eltern zum Glauben an Christus fanden, nahmen sie auch Hexendienste in Anspruch – mein Großvater war “Wahrsager”. Auch wenn vieles eintraf, was diese Menschen aussagten, so wissen sie nichts über die Pläne und Gedanken Gottes.
Vertraut Christus mehr als diesen “Hexen”.
Einem Bruder wurde mal ein geschehener Trauerfall in der Familie von einer Hexe vor Augen gehalten mit großem Erbe. Der Bruder konnte sich an keinen Trauerfall in der Familie erinnern – So fragte er nach, wann dieser Trauertag denn gewesen sein sollte und wer der Verstorbene sei. Die Hexe konnte den Verstorbenen nicht erkennen – jedoch das Datum des Sterbetges mit der Uhrzeit. Dies ist wirklich geschehen!
Der Bruder fing an zu grinsen (hätte ich bei einer großen Erbschaft auch getan) – “Ja,ich bin wirklich der Erbe eines großen Vermögens. Jetzt erinnere ich mich!” rief er aus “An jenem Tag da bin ich gestorben!” – Die Hexe wurde zornig “Wollen Sie mich auf den Arm nehmen? Sie sitzen doch lebendig vor mir!” Der Bruder antwortete: “An jenem Tag ließ ich mich taufen – Ich starb mit Christus, wurde mit ihm in das Grab gelegt und erwachte mit ihm zum ewigen Leben – mit ihm bin ich Erbe an das Reich des ewigen Gottes!”
Bin selbst seit 1 Monat wieder arbeitslos. Davor habe ich ein halbes Jahr gearbeitet. Trotz Erkrankung, die mir das Arbeitsleben erschwert, versuche ich meinen Platz im Leben – und dazu gehört auch ein Arbeitsplatz – auszufüllen.
Ob dieser Arbeitsplatz nun ein bezahlter oder ein unbezahlter ist spielt doch keine Rolle, wichtig ist dabei alleine das du dem Herrn vertraust und dazu beiträgst, das seine Schöpfung funktioniert (tut sie auch ohne dich). Ich las kürzlich, dass tausende Menschem dafür zuständig sind, dass ich einen Tag lang versorgt bin – Feldarbeiter, Gemüseputzer, Verpacker, Logistiker, Spediteure, Fernfahrer, Händler, Kaufleute, Bürokraten, Seeleute, Lotsen, Piloten, Mechaniker und Elektriker, Fabrikanten, Fließbandarbeiter usw. – Diese Menschen kennen ich alle nicht persönlich, aber sie sind verantwortlich dafür, dass ich einen einzigen Tag auf dieser Erde leben darf. – Deshalb bin ich verantwortlich für sie. – Gewollte Arbeitslosigkeit ist – so denke ich – Sünde. – Der arbeitslose Christ sollte wenigstens für diese Menschen beten und sie segnen. Auch das ist Arbeiten. Also sitze nicht rum und verpenne den Tag – sondern diene in deiner Berufung als Priester.
Nur so kam ich zu dieser Diskussion. Nur so kann ich die Fragen lesen, die mir auch nahe sind und vor allem nur so kann ich die Antworten lesen.
Ich glaube, dass wir Seine Regeln einhalten müssen.
Aber mir stellt sich die Frage “Was wäre wohl wenn?” Was, wenn “wir” damals den Fehler nicht gemacht hätten. Wären “wir” noch im Paradies? Hätten “wir” dann überhaupt einen Jesus gebraucht?
Wir wären mit unserer Neugier nicht wir.
Aber genau so mit dieser Neugier hat Gott uns geschaffen.
Ich glaube für meinen Teil ich wäre nun nicht so gläubig, wenn ich nicht die Erfahrungen eines Ungläubigen gemacht hätte.
Gott sei dank darf ich nun (seit ein parr Monaten) mit aller Gewallt seine Größe und Stärke spüren.
Das ist schön, zu hören, Yang.
Ja, diese Frage habe ich mir auch schon oft gestellt “Was wäre wenn…?” Doch letztlich müssen wir sagen, dass diese Frage uns zu nichts führt. Das wichtige ist, dass wir schauen, wie wir mit unserer jetzigen Situation zurecht kommen und was wir tun müssen.
Der Römerbrief ist eine sehr beeindruckende Ausführung über das Leben des Menschen. Angefangen bei einem gottlosen Menschen, über den Weg, den ein Mensch geht, um Gott kennen zu lernen bis zu dem Punkt, wo er Gott findet und sein Leben mit ihm lebt, zeigt dieser Brief in eizigartiger Weise, wie man Christ wird und was es bedeutet, Christ zu sein.
From Sk8erBoy on Telenovelas als neue TV-Religion
Go to comment2006/11/02 at 7:45 pm
From Björn on Noch einmal: WIR BRAUCHEN GOTT!
Go to comment2006/11/02 at 8:20 pm
From michi on Pfarrer begeht Selbstjustiz
Go to comment2006/11/02 at 9:15 pm
From mihi on Telenovelas als neue TV-Religion
Go to comment2006/11/02 at 9:58 pm
From Nina on Noch einmal: WIR BRAUCHEN GOTT!
Go to comment2006/11/02 at 11:03 pm
From on Noch einmal: WIR BRAUCHEN GOTT!
Go to comment2006/11/03 at 12:00 am
From Björn on Noch einmal: WIR BRAUCHEN GOTT!
Go to comment2006/11/03 at 6:55 am
From quacksalber on Noch einmal: WIR BRAUCHEN GOTT!
Go to comment2006/11/03 at 10:38 am
From ali on Noch einmal: WIR BRAUCHEN GOTT!
Go to comment2006/11/03 at 12:40 pm
From Carl on Pfarrer begeht Selbstjustiz
Go to comment2006/11/03 at 2:19 pm
From Björn on Noch einmal: WIR BRAUCHEN GOTT!
Go to comment2006/11/03 at 3:58 pm
From michi on Pfarrer begeht Selbstjustiz
Go to comment2006/11/03 at 11:53 pm
From freebooter on Hallowenn - Ursprung eines schlimmen Festes
Go to comment2006/11/04 at 6:10 am
From freebooter on Stephanie hatte bei ihrer Entführung ...
Go to comment2006/11/04 at 6:27 am
From freebooter on Pfarrer begeht Selbstjustiz
Go to comment2006/11/04 at 6:37 am
From freebooter on Noch einmal: WIR BRAUCHEN GOTT!
Go to comment2006/11/04 at 7:04 am
From freebooter on Hexe versagt bei Liebeszauber
Go to comment2006/11/04 at 7:19 am
From freebooter on Arbeitslosigkeit - Fluch oder Chance?
Go to comment2006/11/04 at 7:35 am
From yang06 on So hat alles angefangen …
Go to comment2006/11/04 at 2:01 pm
From mihi on So hat alles angefangen …
Go to comment2006/11/04 at 2:09 pm