Leserbriefe

  • From ali on Sandra

    das nehme ich dir nicht ab. du redest einen schmarn.
    ali

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    2004/04/15 at 12:17 pm
  • From Hanne on Das Kreuz der Superstars und die Passion Christi

    häh?

    das was du über konfirmation und jugentliche in der kirche geschrieben hast stimmt meiner meinung nach sehr genau! Aber es gibt auch ausnahmen, zum gLück!
    Aber ich verstehe nicht genau ob du jetzt ansich gegen die kirche bist oder nicht! denn du glaubst doch an jesus und gott !? Jesus wollte doch eine Gemeinde die gott feiert und von ganzem herzen liebt. Also gehts du jetzt in die kirche oder nicht? es gibt auch frei evangelische gemeinden! da gehen eigentlich nur die hin die auch an gott gleuben und ihn ehren wollen! warte auf antwort! by Hanne

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    2004/04/18 at 6:16 pm
  • From ali on Das Kreuz der Superstars und die Passion Christi

    nicht jeder mensch, der in einer kirche ist,ist auch ein echter christ. es gibt viele, die nur nach dem namen christ sind.
    die meisten leute in einer staatskirche sind nur registrierte mitglieder, die oft gott persönlich nicht kennen.
    darum bin ich dafür, dass christen sich von dieser vermischung in der amtskirche trennen und sich nur mit echt wiedergeborenen leuten versammlen. dass ist  dann eine christliche gemeinde. welchen namen diese gemeinde hat ist egal. wichtig für mich ist, dass ihre mitglieder echte christen sind.
    mit ungläubigen würde ich mich nicht in einer gemeinde versammeln.
    bist du in einer gemeinde mit gläubigen? würde mich sehr für dich freuen.
    ali

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    2004/04/18 at 9:21 pm
  • From KaBumm on Kiffen macht zeugungsunfähig!

    Lass stecken!

    So nun geb ich auch mal was zum Besten!
    Ich war lange Jahre Kiffer 5-6 und das nicht so Wischi Waschi da mussten am Tag schon min 2-3 Kippenmische draufgehen. Damals hat mein Vater das gerafft und zu Gott gebetet dass er mir ziegen soll das das nichts ist was ich da betreibe und tatsächlich gab Gott mir zu verstehen das ich aufhören solle und zwar unmissverständlich!!!
    Bei einer Session muss letztes Jahr im Juli gewesen sein zogs mir dann auf einmal den Stecker und das richtig schlimm so das ich dachte ich strebe an Kreislaufversagen! Jede Tüte danach jeder dicke Head hat mich jedesmal richtig bestraft! Mein Arzt ,was das beste ist hat keine Anzeichen für Kreislaufschwäche Herzfehler oder sonstiges gefunden!
    Think about it!

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    2004/04/19 at 1:06 pm
  • From ali on Kiffen macht zeugungsunfähig!

    kiffen ist schlecht.

    Drogen-Info-Pool: Cannabisprodukte (Haschisch, Marihuana, Haschischöl)

    Cannabis – Haschisch und Marihuana – darf als die am weitesten verbreitete illegale Droge gelten. Der zentrale Wirkstoff ist das Tetrahydrocannabinol (THC). Um Cannabis bzw. um seine Legalisierung wird seit langem ein erbitterter ideologischer Kampf geführt. Hier einige gängige Meinungen über das Thema: Kiffen ist Lifestyle, Freiheit, Freude, Lebensfeeling, erst recht in Verbindung mit Musik.  
    Von den Hippies mit Love and Peace über die Rastas mit ihrem Reggae bis hin zu XTC, Kiffen und Loveparade. Kiffen ist harmlos, Kiffen macht Spaß, Kiffen macht nicht süchtig……. sagt man, doch stimmt das wirklich?

    Erscheinungsformen

    Marihuana und Haschisch werden aus der weiblichen Hanfpflanze gewonnen. Der lateinische Name der Hanfpflanze ist “Cannabis Sativa”. Im Szenejargon wird diese Droge “Hasch”, “Dope”, “Shit”, “Piece”, “Pot”, “Bommel”, “Bubble”, “Bobbel”, “Bobel”, “Pickle” (für Haschisch) und “Gras”, “Weed”, “Gitama”, “Kiff”, “Bhang”, “Ganja” oder “Skunk” (für Marihuana) genannt.
    – Haschisch ist das Harz der Pflanze, das zu Klumpen oder Platten gepreßt und für den Verkauf in kleine Stücke geschnitten wird. Haschisch enthält 3 bis 14 % THC. Aber höhere Prozentsätze kommen ebenfalls vor. Die Farbe variiert von gelb, grüngrau, grün, rötlich, hell- oder dunkelbraun bis hin zu schwarz. “Schwarzer Afghan”, “Roter Libanese”, “Grüner Türke”, “Maroc Zero Zero” und anders heißen daher verschiedene Haschischsorten (nach den Herkunftsländern), die von Qualität und Wirkstoffgehalt sehr unterschiedlich sein können. Je wärmer das Klima ist, in dem der Hanf wächst, um so höher ist der THC-Gehalt. Durch professionelle Anbaumethoden (vor allen auch in den Niederlanden) ist der THC-Gehalt in den letzten Jahren ständig gestiegen.
    – Marihuana besteht aus den getrockneten Blüten und Blattspitzen und sieht – wenn die Pflanzenteile verkleinert sind – ein bißchen aus wie grob gehackte Kräuter. In der Regel ist die THC-Konzentration im Marihuana mit 0,5 bis 3 % geringer als im Haschisch. Es gibt aber Ausnahmen. So erzielt das in den Niederlanden in speziellen Labors gezüchtete genmanipulierte “Nederweed” (auch “Superskunk” genannt) THC-Konzentrationen bis 40 % (!!!), die weltweit kaum übertroffen werden.
    – Haschischöl, ein unter Zusetzung von organischen Lösungsmitteln und nachträglichem Verdampfen aus Haschisch gewonnenes Extrakt, ist eine zähe, klebrige, dunkelfarbige Tinktur mit einem THC-Gehalt von bis zu 30%. Auf dem deutschen Markt hat es sich bisher noch kaum durchsetzen können.

    Wie wird es konsumiert?

    Cannabis wird in der Regel geraucht, meist vermischt mit Zigarettentabak oder Feinschnitt. Das Haschischrauchen wird “kiffen”, “anturnen”, “schmöken”, “harzen” oder “quarzen” genannt. Wenn jemand kifft, riechst du einen süßlichen, würzigen, weihrauchähnlichen Duft. Geraucht wird üblicher Weise in ganz gewöhnlichen Tabakpfeifen oder mittels “Eimer”, d.h. in einen mit Wasser gefüllter Behälter – Putzeimer oder aufgeschnittene Tetrapackung – wird eine unten aufgeschnittene Plastikflasche hineingestellt, auf deren Hals ein “Kopf” – meist mit einem Messingsieb oder durchlöchertem Alupapier versehenen – aufgesetzt ist. In diesen Kopf wird die Mischung hineingepackt, darüber ein brennendes Feuerzeug gehalten und durch gleichzeitiges Hochziehen der Flasche im Flascheninneren ein Unterdruck erzeugt, so daß diese sich mit gelblichem – bei Haschisch – oder mehr durchsichtigem Qualm – bei Marihuana – füllt, der dann vom Konsumenten tief inhaliert und möglichst lange in den Lungen gehalten wird.
    Beliebt sind auch “Blubber” genannte Wasserpfeife oder Bambus- und Glas- oder Plexiglas-Rohrpfeifen, “Bongs” genannt. Geringe Reste werden in kleinen Purpfeifchen geraucht. Oder es werden zum Rauchen trichterförmige Zigaretten aus Spezialpapier oder mehreren Blättchen zusammengesetzt gedreht, “Joint”, “Tüte”, “Stickie” oder “Spliff” genannt. Andere Kiffer bevorzugen das “Chillum”, ein oft kunstvoll gearbeitetes kelchförmiges Rauchgerät aus Holz, Ton oder Stein. Ein “Kawumm” ist ein etwa 20 cm langes und bis zu 3 cm dickes Rohr aus Bambus, Kunstoff oder Pappe mit einem kleinen Loch auf dem Rohrmantel, in das ein mit einer Mixtur aus Haschisch und Tabak vollgestopfter “Kopf” (oder auch ein Joint oder Chillum) gesteckt und angezündet wird. Während man an einem Ende der Röhre den Rauch ansaugt, wird das andere Ende mit der flachen Hand dichtgehalten. Nimmt man dann die Hand von der Öffnung, “knallt” durch die schlagartig zuströmende Luft der im Rohr noch verbliebene Rauch geradezu in die Lungen. Zur Not tut es auch eine Alu-Getränke-Dose mit “Kick-Loch” “Fillies” sind stark angefeuchtete Zigarillos, die mit Gras gefüllt sind. Bei Haschischöl genügt aufgrund der stärkeren Konzentration ein paar Tropfen auf eine Zigarette zu streichen. Von “Space-Keksen”, d.h. Haschisch und Marihuana mit Gebäck (und oft zusätzlich noch mit weiteren Drogen ) verbunden, wird zwar viel geredet, im Umlauf sind sie höchst selten. Cannabis kann jedoch nicht nur in Speisen verarbeitet sondern auch als Tee getrunken werden.

    Preise
    Zwischen 5 bis 15 Euro je nach Qualität müssen in etwa für 1 g Haschisch oder Marihuana hingelegt werden, bei größeren Mengen werden die Preise deutlich geringer (Mengenrabatt). Handelsüblich für kleine Portionen sind kleine Plastiktüten, versehen mit Klettverschluss. Das Rauchpiece (meist die Konsumportion) wird aber gerne auch in Stanniolpapier oder Alufolie oder in kleinen Schmuckdöschen aufbewahrt. Größere Mengen (“Platten”, “Brote”) sind in Leinensäckchen verpackt oder in Klarsichtfolie eingeschweißt .

    Manche Kiffer verrauchen 250 bis 500 Euro jeden Monat. Sie sind ständig in Geldnot. Kiffen kann sich so schnell zum Teufelskreis entwickeln, aus dem es kein Entrinnen gibt (Beschaffungskriminalität!).

    Wirkungsweise
    Die Wirkung des Cannabis ist dosisabhängig. Als Anhaltspunkt kann gelten: Eine THC-Dosis von 1-2 mg wird beruhigend (sedierend). Eine THC-Dosis von 5 – 7 mg bewirkt Sinnesveränderungen. Eine THC-Dosis von 15 mg führt zu Halluzinationen.
    Der Rauschzustand – meist “bekifft”, “voll”, “dicht”, “stoned” (nach dem Gefühl, Steine an den Beinen hängen zu haben), “angeturnt” oder “breit” genannt – ähnelt in gewisser Weise dem Alkoholrausch. Er tritt bei mittlere Dosis unmittelbar nach der Inhalation ein, erreicht seinen Höhepunkt nach ca. 30 Minuten und hält bis zu 3 Stunden an. Als körperliche Auswirkungen zeigen sich gerötete Augen und beschleunigter Herzschlag. Es kann zu Herzrasen, Mundtrockenheit, Bewegungsunruhe, Übelkeit und gesteigertem Hungergefühl (“Freßtrip”) kommen. Zu Anfang des Rausches tritt ein Gefühl der körperlichen Entspannung und der (subjektiv!) gesteigerten Wahrnehmungsfähigkeit ein. Verschiedene Sinnesinhalte werden miteinander verknüpft wahrgenommen wie etwa Musik mit optischen Vorstellungen. Durch den Konsum dieser Drogen ändert sich der Blick auf die Wirklichkeit. Die Zeit scheint langsamer zu laufen, der Raum wirkt anders, Musik klingt intensiver, und manchmal siehst man Dinge, die es in der Wirklichkeit nicht gibt. Bei herabgesetzter Kritikfähigkeit steigt die Risikobereitschaft. Das Denken wird bruchstückhaft, Gesprächsinhalte werden vergessen und die Konzentration ist gestört. Es kommt zu dem typischen “Kifferlachen” (Albernheit aus geringfügigen Anlässen). Die euphorische Stimmung klingt im Verlauf des Cannabisrausches ab und kann in eine zunehmend depressiven Stimmung und Teilnahmslosigkeit umschlagen. Der Konsument fühlt sich müde, Grübeleien und Selbstwertkrisen – können bei entsprechender Grundgestimmtheit – den ausklingenden Rausch begleiten. Bei einem Erstkonsum von Haschisch tritt häufig überhaupt keine Wirkung ein.
    Haschisch wird oft gemeinsam mit anderen Drogen konsumiert. In der Partyszene wird Cannabis als “Downer” verwendet: die unerwünschten Wirkungen antriebsteigernder Drogen wie Ecstasy, Amphetaminen und Kokain sollen damit unterdrückt werden. Raver setzen die Droge unter Umständen nach dem Tanzen zum Abkühlen und Beruhigen ein (“chill out”).

    Risiken

    Nicht immer verläuft der Cannabisrausch in typischer Weise, er wird nicht immer als positiv erlebt. Die innere Verfassung und Umgebungsfaktoren sowie eine hohe Dosierung können den Rauschverlauf stark beeinflussen. Anstelle einer gehobenen Stimmung können Panik und Angst auftreten, anstelle des entspannten Glücksgefühls unangenehme und überwältigende Rauscherlebnisse, LSD-ähnlichen Illusionen und Pseudo-Halluzinationen bis hin zu cannabisinduzierten wahnhaften Störungen (Verfolgungswahn) mit ausgeprägten Angstzuständen (“Horrortrip”). In dieser Situation besteht erhöhte Selbstmordgefahr.
    Im körperlichen Bereich kommt es neben den beschriebenen Wirkungen dabei zu Missempfindungen der Haut, Zittern der Hände, Erkalten der Finger und Gangunsicherheit.
    Zu den Gefährdungsmomenten im akuten Cannabisrausch gehören die bereits erwähnten Veränderungen in der Denk-, Wahrnehmungs- sowie Merkfähigkeit. Das Kurzzeitgedächtnis und die zeitliche Wahrnehmung werden verändert. Hierdurch kann es zu Selbst- und Fremdgefährdungen kommen, insbesondere im Straßenverkehr. Weil das Reaktionsvermögen herabgesetzt ist, ist bspw. das Fahren auf Mofas, Motorrollern oder Fahrrädern gefährlich.
    Mehrmals täglicher Haschischkonsum beeinflußt den Verlauf von psychotischen Erkrankungen negativ (fördert Wahn- und Halluzinationserlebnisse). Es ist unumstritten, dass Cannabiskonsum eine Ursache für das Auftreten von Schizophrenien sein bzw. das Risiko psychotisch vorbelasteter Menschen, an einer Schizophrenie zu erkranken, erhöhen kann. Als weitere Folgen chronischen Cannabiskonsums gelten der Verlust an Aktivität, eine allgemeine Antriebsverminderung und herabgesetzte Belastbarkeit. Das Risiko bereits im jugendlichen Alter an Lungenkrebs zu erkranken, steigt bei Hardcorekiffern stark an, da der Teergehalt dieser Substanz weitaus höher ist als der von Tabak. Bezüglich der Langzeitfolgen von Cannabis besteht noch erheblicher Forschungsbedarf.

    Abhängigkeitspotential

    Viele Jugendliche glauben, daß Kiffen nicht süchtig macht. Und daß es ohne Risiko ist. Wissenschaftler betonen hingegen, das regelmäßiger ( täglich, eventuell täglich mehrfacher) Konsum von Marihuana und Haschisch dieselben süchtigmachenden Wirkungen aufs Gehirn hat wie der Konsum von Kokain, Heroin, Alkohol oder auch Nikotin. Im Gegensatz zu Alkohol (den ich übrigens auch ganz eindeutig als schädliche und dummmachende Droge einstufe!) werden die Cannabinoide nur sehr langsam abgebaut. Das liegt daran, dass diese fettlöslich sind, wo hingegen Alkohol z.B. wasserlöslich ist. D.h., die psychoaktiven Stoffe des Hasch verschwinden nach der Aufnahme in den Körper ganz schnell aus der Blutbahn und lagern sich in den fetthaltigen Bestandteilen einer Vielzahl von Zelltypen und im Fettgewebe ab und entfalten dort ihre Wirkung (besonders wichtige fetthaltige Gewebe: Peripheres Nervensystem, Gehirn und Fortpflanzungsorgane). Die Cannabinoide werden dann in kleinen Mengen portionsweise aus den Zellen und Fettgeweben wieder freigegeben. Es dauert bis zu einer Woche, bis nur die Hälfte des THC von einem einzigen Joint abgebaut und ausgeschieden ist. Deshalb sind Kiffer lange Zeit nicht wirklich rauschgiftfrei, weil sie in den Zeiten des Nichtrauchens immer noch gut versorgt werden . Für die Entstehung der Sucht macht es dabei keinen Unterschied, ob jemand jeden Tag oder nur an Wochenenden kifft. Abhängigkeit kann jederzeit entstehen, sobald das ganze Tun und Lassen aufs Kiffen ausgerichtet ist. Dies ist keine schwere körperliche Abhängigkeit; etwaige Entzugserscheinungen sind eher milde (Gefühl innerer Leere, Unruhe, Nervosität, Konzentrations- und Schlafstörungen). Der Konsument wird also nicht krank, wenn er mit dem Kiffen aufhört wie bspw. bei der Heroinabhängigkeit. Aber er bekommt mit Sicherheit ein starkes Verlangen nach dem erneuten “High”, das er nicht so leicht stoppen kann. Er ist dann also abhängig, weil seine Psyche nicht mehr ohne kann. Das sich im Laufe der Zeit sowohl eine starke psychische Abhängigkeit wie auch eine leichte körperliche Abhängigkeit ausbilden kann, ist trotz vieler gegenteiliger Bekundungen von Haschischkonsumenten und Freunden der Substanz unzweifelhaft. Cannabisprodukte wie Haschisch und Marihuana als “Weichdrogen” (engl. “softdrugs”) zu bezeichnen, verleitet zur Fehleinschätzung. Das einzige, was “weich” ist, ist, daß sie sich ganz sanft, ganz langsam und allmählich ins Leben hineinschleichen. Der Cannabiskonsum ist gerade deshalb besonders heimtückisch, weil die Folgen häufig erst nach Jahren sichtbar werden.

    Tabak
    Alkohol
    Cannabis
    XTC

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    2004/04/19 at 5:51 pm
  • From Abbath on Wave Gothic Treffen 2002

    ..

    ..das gute halte fest …wie wahr wie wahr..leider entscheide ich selber was gut ist und was nicht , das ist das was mich zum denkenden individum macht,unabhängig und frei von geistigen barrieren (was nicht heisst  das ich die normalen gesetze des staates nicht achte ..diese richtlinien sind zum teil veraltet , aber zu respektieren)

    und das ich mit meiner einstellung automatisch gegen gott bin , ist nicht richtig …ich lehne lediglich seine hand ab die er mir laut dir lieber Ali reicht .
    und da ich dies freiwillig tue und mich zu meinem eigenen herr mache , heisst es auch lange nicht das ich zu satan gehöre..es gibt nicht nur schwarz und weis , sondern etlcihe varianten…gott ist ,was du draus machst .

    und zum thema wavegothictreffen : schon schade das du dich mit der materie nciht auseinandersetzt…wenn du dimmu borgir und alle die anderen bands auch noch mit manson vergleichst und sie versuchst alle über satan in eine kiste zu schieben , ist das in meinen augen pure unwissenheit…dimmu / cradle of filth und alle vertreter die mittlerweile auf viva und mtv ihr dasein fristen sind einfache poser die keinen ernsten backround in ihrer musik haben ….und blackmetal zu hören bedeutet ausserdem nciht automatisch satanist zu sein …die kraft die die musik alleine (ohne text )  erzeugt ist gewaltig wenn man sich darauf einfühlt….und ich denke nicht das ein lied ohne text gut oder böse eingestuft werden kann…..

    in diesem sinne ..

    PS: früher neigten wir unsere häupter vor göttern und imperatoren ..heute jedoch verneigen wir uns nurnoch vor der wahrheit (lässt viel spielraum zu interpretieren )

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    2004/04/20 at 10:40 pm
  • From ali on Wave Gothic Treffen 2002

    ID – Was ist das?
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      “Wenn je das Göttliche auf Erden erschien, dann in der Gestalt Christi.”
    (Johann Wolfgang von Goethe)

    “Wenn Sokrates’ Leben und Sterben das eines Philosophen waren, dann war Leben und Sterben Jesu Christi das eines Gottes.”
    (Jean-Jaques Rousseau)

    “Ich kenne die Menschen, und ich sage Ihnen, dass Jesus kein Mensch ist. Oberflächliche Geister nehmen eine Ähnlichkeit zwischen Christus und den Begründern von Reichen und den Göttern anderer Religionen wahr. Diese Ähnlichkeit existiert nicht. Zwischen dem Christenglauben und welcher Religion auch immer liegt die Kluft der Unendlichkeit… Alles an Christus erstaunt mich.”
    (Napoleon Bonaparte)

    “Dies ist der Anfang des Evangeliums von Jesus Christus, dem Sohn Gottes…”
    (Beginn des IDENTITY-Markusevangeliums)

    Wer ist Jesus?
    Markus, ein Zeitgenosse von Jesus und seinen Schülern, berichtet über die Taten und Reden dieses Mannes, der die Weltgeschichte in einmaliger Weise beeinflusst hat. Sein Bericht ist mehr als bloße Berichterstattung – er ist zugleich ein Bekenntnis. Denn wer der wahren Identität dieses Jesus von Nazareth auf die Spur kommt, den lässt es nicht mehr los…

    Du kannst es selbst nachlesen in IDENTITY.
    Eine kleine Leseprobe findest du auch gleich hier. Du kannst die IDENTITY-Broschüre auch kostenlos bestellen.
    Wenn du gern eine kleine Anleitung durch Fragen möchtest, um den Knackpunkten leichter auf die Spur zu kommen, dann kannst du “Do it Yourself” – den Leitfaden für die IDENTITY-Lektüre nutzen.
      
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    jesus ist der weg, die wahrheit und das leben.
    ich beuge mich gerne vor ihm.
    ali            

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    2004/04/21 at 1:43 am
  • From sagichnicht on Kiffen macht zeugungsunfähig!

    Übertrieben

    Erstens muss ich schon mal sagen, dass mir die Argumentation von wegen “Gott bestraft dich wenn du kiffst” überhaupt nicht gefällt. Wenn ihr Gott, gerade für Jüngere, attraktiv machen wollt, dann sicher nicht mit solchen Drohungen (Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Gott so ist, tut mir Leid)! Abgesehen davon erinnert mich eure Argumentation eher an CSU-Berichte. Mann sollte Drogen zwar definitiv nicht verherrlichen aber man sollte schon immer sachlich bleiben. Was ihr insgesamt über Cannabis gesagt habt ist wissenschaftlich einfach definitiv nicht bewiesen. Und sagt mir mal bitte inwiefern die Bibel mir Hinweise gibt, dass man nicht kiffen darf???
    Ich kenn genügend Leute, die seit langer Zeit regelmäßig kiffen, die erfolgreich in Schule/Studium/Beruf sind und auch im privaten Bereich beliebt und aktiv sind. Es ist einfach nicht richtig, dass Cannabis bei normalem Konsum die Persönlichkeit negativ beeinflusst. Eine gefährliche Droge ist beispielsweise übermäßiges Fernsehn, aber Gras für die Probleme in der heutigen Zeit verantwortlich zu machen ist einfach völlig aus der Luft gegriffen.
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass Gott Menschen in Kiffer und nicht-Kiffer unterteilt. Es gibt doch wirklich wichtigere Aspekte um Menschen zu beurteilen.
    Ich sehe keine wirklichen Argumente die gegen geregelten Cannabis-Konsum sprechen. Wenn es jemadem gefällt, dann soll er es ruhig machen. Gerade in der heutigen Zeit sollte man etwas toleranter sein. Es bringt nicht die Menschen mit veralteten Argumenten abzuschrecken.

    Bin mal gespannt, ob ihr die Meinung online stellt. Wenn ihr es nicht macht, waren meine Argumente wohl zu gut 😉
    Schönen Tag noch und konzentriert euch mal auf die wirklichen Probleme.

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    2004/04/23 at 3:20 pm
  • From conrad on Kiffen macht zeugungsunfähig!

    hallo lieber anonymus,

    unsere Berichte über Cannabis sind doch wissenschaftlich belegt. Lies sie doch noch mal durch!
    Cannabis-Konsum wird sehr verharmlost.. leider bist du voll auf diese Meinung aufgesprungen.
    Ich selber habe, bevor ich vor ca. 6 Jahren Christ geworden bin, regelmäßig gekifft. Auch ich habe gedacht, das wäre eine “weiche” Droge.. aber es gibt keine “weichen” Drogen.
    Es sterben jährlich mehrere zehntausend Menschen in Deutschland am Alkohol-Missbrauch.
    Bei Zigaretten sieht es ähnlich aus.
    Jetzt sagen viele, dass Kiffen körperlich ungefährlich sei.. das stimmt nicht (siehe unsere Berichte) ..
    vielleicht noch viel trauriger sind die seelischen Folgen des Cannabis-Konsums: es gibt viele Jugendliche, die eine Psychose haben, ausgelöst durch das Kiffen. Es sind mehr, als viele denken.. es ist keine Ausnahme.
    Mich stört, dass man Drogen so verharmlost.
    Soviel zur menschlichen Seite.
    Gott ist gegen Drogen. Die ganze Bibel ist nach Wort und Geist gegen das benebeln des Geistes.
    Drogen nehmen ist genau das!
    Wir sollen unseren Geist nicht unter einen fremden Einfluss stellen.
    Man braucht nicht versuchen, das Kiffen schön zu reden: entweder du möchtest Gott in deinem Leben oder du willst Haschisch! Beides geht nicht!
    schöne Grüße,
    veli

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    2004/04/23 at 4:48 pm
  • From sagichnicht on Kiffen macht zeugungsunfähig!

    nochmalich

    Ich will zwar nicht erreichen, dass du deine Meinung änderst, jeder kann denken, was er will, aber trotzdem hast du in einigen Punkten meiner Meinung nach nicht recht:
    Eure Berichte sind wissenschaftlich belegt??? Schön und gut. Tatsache ist, dass ich schon zahlreiche, ebenfalls wissenschaftliche Berichte gelesen habe, in denen ziemlich genau das Gegenteil steht. Außerdem kann ich aus eigener Erfahrung sagen, dass kiffen den Geist nicht “benebelt”, man ist immer noch “Herr seiner Gedanken”. Im Gegenteil, ich denke sogar, dass Cannabis manchen Leuten helfen kann. Sei es medizinisch (was GARANTIERT belegt ist) als auch in der persönlichen Entwicklung, weil man sich einfach mehr Zeit nimmt um über seine Handlungen und über sein Leben Gedanken zu machen. Mag sein, dass es Menschen gibt, die anders darauf reagieren, ich habe bis jetzt keinen persönlich kennen gelernt. Vieleicht gibt es Leute die kiffen und psychische Probleme haben. Ich denke aber, dass solche Leute davor schon ernsthafte Probleme hatten und deswegen erst mit dem Konsum begonnen haben. Dass Kiffen in solchen Fällen mit Sicherheit keine Lösung ist, will ich in keinster Weise bestreiten.
    Ebensowenig will ich bestreiten, dass man im Umgang mit Gras, und erst recht mit Alkohol, vorsichtig seien sollte. Allerdings versteh ich eure “religiösen Argumente” in keinster Weise. Und es steht meines Wissens nirgendwo in der Bibel DAS Cannabis den Geist benebelt. Ist nicht sogar mal die Rede von Hanföl???
    Auf jeden Fall sehe ich absolut keinen Grund wegen meinem Glauben nicht mehr zu kiffen. Das Eine hindert mich am Anderen nicht, ich kann sogar sagen, dass bei mir beides relativ zeitgleich begonnen hat, was natürlich auch Zufall seien kann.
    Wenn ich ein moralisch vertretbares Leben führe, kann ich doch auch rauchen was ich will, ihr könnt einen Menschen doch nicht nach solchen Kriterien beurteilen und Gott wird das wohl hoffentlich auch nicht tun.
    Mir würden auf Anhieb mindestens 100 wirkliche Probleme unserer Gesellschaft einfallen und ihr macht euch über ein paar Pflanzen gedanken. Ich bezweifle sehr stark, dass unsere Welt ohne Cannabis besser wäre.
    Nebenbei würd mich übrigens interessieren was für einem Glauben ihr euch zuordnen würdet.

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    2004/04/23 at 6:40 pm
  • From ali on Kiffen macht zeugungsunfähig!

    warum sind dann in unserem land ungefähr 10 000 leute wegen cannabis in psychischer behandlung?
    ok. 120 000 leute sterben durch das gemeine rauchen. so ca. 40 000 saufen sich ins säufergrab.
    aber dennoch finde ich es traurig, dass leute sich ihre gehirnzellen wegrauchen. ich kenne einige, die es nicht mehr raffen und auch in behandlung sind. nur wegen dem thc-zeug.
    darum sind wir dagegen.
    ein guter glaube führt menschen immer in die freiheit. sucht hat immer was sündhaftes an sich. darum lass dich befreien wie mein freund bernd. besuch ihn doch mal. www.goforjesus.de
    oder wie mein freund joe www.no-hope-in-dope.de
    wir sind christen.
    ali

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    2004/04/23 at 7:41 pm
  • From destruktive Kritik on MTV's Dismissed! – Möge der Bessere gewinnen?

    leider Thema verfehlt

    Bei Dismissed geht es nicht um Liebe.
    Es geht bei Dismissed um Selbstdarstellung und Flirtkünste. Naja, bei letzterem und 20MinutenTimeout kommt es eh nur auf Dreistigkeit an.
    Bei Dismissed treffen sich ja drei menschen, die sich noch nie zuvor gesehen haben. Die einzige Anziehungsraft zwischen ihnen ist:
    a) Das Ansehen/ die Selbstbestätigung, das/die man bei einem “Sieg” erhält.
    b) Sex, und sei es nur in den Gedanken.

    Es kann nicht um Liebe gehen, da sie in dieser Show nicht entstehen kann. Man lernt sich an einem Tag vielleicht so gut kenen, dass man sich ein bisschen verknallt, aber dann ist man nicht hinter dem anderen her, sondern hinter einem Bild, das dem eigentlichen Menschen nicht unbedingt ähnlich sein muss.
    Das ist nichts schlimmes, da sich so ein Bild ja ändern kann.

    Da Sex heute dazu da ist, um zusammen Spaß zu haben, auch außerhalb von Beziehungen, sehe ich den Aufsatz über die Sendung als ein wenig überzogen.
    Vielleicht ist das nur die MEinung eines Menschen, der nicht an Gott glauben kann, dafür geht es mir noch nicht schlacht genug ;).
    mfg
    destruktive Kritik

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    2004/04/23 at 9:48 pm
  • From ANDIDIE on Kiffen macht zeugungsunfähig!

    heiter meinung

    so
    nun
    wieder neue leserbriefe die sich auf “Kiffen macht zeugungsunfähig!” betiehen
    nicht direkt um die “zeugungsfähigkeit” eher um das “kiffen”
    hmm
    es gibt schreiber von diesen leserbriefen mit negativerlebnissen welche sie dem “kiffen” zu schreiben, wiederum kann man von positiven erscheinungen lesen, in den leserbriefen die sich auch mit den “kiffen” beschäftigen
    und der “ali” ist der ganzen geschichte rund um den konsum von sogenannten “drogen”, sehr reserviert, ablehnent eingestellt
    wissenschaftliche belege über gras-konsum trifften ebenso vom negativen bis ins positive
    es besteht ein sehr großer irrtum darin, wenn der “befund” über die erfahrung mit substanz der jeweiligen person, der substanz zu geschrieben wird
    was ist wenn einer von kartoffeln schlecht wird und der anderen nicht oder der eine stirbt von hühnerbein weil er sich verschluckte und dem anderen passiert das eben nicht

    denkpause

    es ist  die geschichte eines jeden einzelnen, sicherlich ist sein erlebniss für ihn selber sehr einpräckent
    darf es ausgeweitet werden
    noch ein beispiel
    ein hund beisst einen menschen
    beissen alle hunde menschen?

    in diesem fall war es speziell das eine unsoziale tier
    natülich will ich nicht und kann ich nicht hunde mit gras vergleichen und natürlich ist es genauso mit dem allenanderen ebengleichso

    das urteil liegt bei mir selber
    ob mir was guttut oder ob es mir nicht gefällt liegt auch an der “substanz”, in erster linie entscheide doch ich

    mir würde im traum nicht einfallen zu sagen, die substanz ist schlecht, das würd ich nie verallgemeinern
    und warum sage ich nicht das sie aber auch nicht gut ist
    tja
    der planet erde ist da und er ist da mit allem was so gedeihen kann und wenn es kann warum soll es schlecht sein? warum soll es gut sein? ES IST
    es darf sein
    und gerade wir menschen die verstehen, begreifen, handlungen nachvollziehen, dinge veraendern und bewahren und vorallem dies in einem rahmen der wirklich einmalig unter allen lebewesen auf der erde ist, können, wir müssen uns nicht einschrängen lassen von fürchten und bangen vor dem “schlechten”
    es gibt kein gut und böse
    ich will den menschen nicht in mittelpunkt der erde und über alle lebewesen stellen, es unterscheidet ihn in einem ganz wichtigen ounkt von dem rest
    das ist ein privileg, keines was berechtigt sich abgehoben zu verhalten gegenüber der erde
    eines was berecgtigt leben zu wahren, zu beschützen, zu verstehen, zu erlernen

    ein klein wenig vom thema abgetrifftet

    es steht alles im bezug zueinander

    wahrscheinlich ist es meine sicht der dinge

    ich finde einfach, ich kann nicht sagen das ist schlecht, wenn es bei mir schlecht wirkt dann ist es bei mir so doch sage ich nicht das ist dann bei dir genauso schlecht, denn woher soll ich wissen wie bei dir es wirkt wie du daraufeingestell bist  

    es geht nicht um “fette drogenerfahrungen”
    es geht um “set & setting”

    bis bald

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    2004/04/24 at 12:00 am
  • From ANDIDIE on Lustige Kifferstory – bitte langsam lesen

    eine wahrheit

    es stirbt
    es gibt nachweislich alkohaltote
    es gibt nachweislich nikotintote
    es gibt nachweislich herointote

    die zumindesten an der substanz gestorben sind
    (schädigung des körbers bis zu einem grade ab dem er nicht mehr funktionieren kann)

    es gibt nachweislich KEINEN haschischtoten

    es gibt keine rechtfertigung und keine verbote

    es gibt wahrheiten

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    2004/04/24 at 12:08 am
  • From ali on MTV's Dismissed! – Möge der Bessere gewinnen?

    liebe ist keine ware. liebe ist ein bedürfnis des herzens. die bibel sagt uns für unsere zeit eine “eiszeit der herzen” voraus.
    wegen der gesetzlosigkeit unerer tage wird die liebe in vielen menschen erkalten.
    nicht wenige mitmenschen unserer tage leiden unendlich an diesem unermesslichen missstand.
    wie wunderbar, wenn wir bei jesus die quelle der reinen und unfassbaren liebe finden dürfen.
    wir rufen es in diese eiswüste: “gott ist liebe”
    ali

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    2004/04/24 at 8:29 pm
  • From ali on Kiffen macht zeugungsunfähig!

    rede doch kein dummes zeug. du bist völlig benebelt. es gibt in deutschland 10 000 leute, die an dieser gefährlichen droge irre geworden sind. auf jeden fall werden sie behandelt.
    www.no-hope-in-dope.de mein freund joe war 12 x in der klapse. das reicht.
    „Konkret” – die Internet-Information der BDZ-Senioren  

    Ausgabe 24/2003    

    „Harmlose Drogen“ ?          Dies sollten Sie wissen !

    Die Verfasser dieser Publikation wollen erreichen, dass mit einem „Vorurteil“ über
    so genannte „harmlose Drogen“ endlich einmal aufgeräumt wird und den Lesern

    nachdrücklich klar gemacht wird, das eine „Verharmlosung“ dieses Themas nicht

    unter die Rubrik: „Wird-wohl-nicht-so-schlimm-sein“ fällt, sondern, dass endlich

    einmal die Wahrheit dazu nachdrücklich und in aller Deutlichkeit bekannt wird.

    Vor kaum mehr als 100 Jahren waren Opium und Morphium noch in vielen Teilen der Welt

    frei verkäuflich. Ein führender deutscher Pharma-Konzern warf Heroin als Medikament und

    als Alternative zu Morphium auf den Markt, und der Hauptwirkstoff von Coca-Cola war

    nicht etwa Koffein, sondern das, was der Name auch heute noch unterschwellig verspricht:

    Kokain.

    Aber die sozialen Folgen des Konsums dieser Stoffe waren schon damals unübersehbar.

    Im Jahre 1912 schlossen deshalb 13 Staaten den ersten „Anti-Drogen-Pakt“, das so

    genannte „Internationale Opium-Abkommen“.

    Unter der Führung Ägyptens und der Türkei forderten 1925 die Delegierten aller

    Cannabiskonsum-Länder auf einer weiteren „Opium-Konferenz“ die Ächtung von Cannabis

    als gefährliche und sozialschädliche Droge. Der Antrag wurde einstimmig verabschiedet.

    Im Jahre 1961 – 36 Jahre später – fällten 500 Delegierte aus 74 UN-Ländern erneut ein

    einstimmiges Urteil: „Der Gebrauch von Cannabis ist in jeder Hinsicht gefährlich, ob in

    physischer, geistiger oder sozialer.“ Vor diesem Hintergrund wurde Cannabis im

    „Einheitsabkommen über Suchtstoffe“ ( Single Convention on Narcotic Drugs ) in allen

    Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen verboten.

    Heute, im Jahre 2003, haben fast alle Staaten der Welt das Abkommen unterschrieben,

    insgesamt 175 Staaten haben es bisher ratifiziert. Einige wenige Länder kapitulieren vor

    der Droge oder stellen den Besitz geringer Mengen unter die Straffreiheit. Aber die

    internationale Sichtweise ist dennoch eindeutig. Die Gründe dafür sind es ebenfalls.

    Einstiegsdrogen- und Cannabis-Befürworter werden immer wieder mit Äußerungen

    zitiert, wonach die behaupteten Gefahren der Rauschdroge für Körper und Geist

    „wissenschaftlich (noch) nicht bewiesen“ seien und Cannabis deshalb quasi

    „ungefährlich“

    sei.

    Der internationale Stand der Wissenschaft zum Thema Cannabis kann zum jetzigen

    Zeitpunkt wie folgt zusammengefasst werden:

    „Die beobachteten Zusammenhänge zwischen Cannabiskonsum und möglichen

    Folgeschäden sind ausnahmslos erschreckend.“

    „Bei chronischem Konsum besteht kein Zweifel darüber, dass gravierende

    körperliche und geistige Folgeschäden drohen, viele davon irreversibel.“

    Diese Aussagen belegen Auswertungen aller zwischen 1964 und 1982 durchgeführten

    Studien und Abhandlungen über Cannabis – insgesamt 6.500 fundierte Unterlagen.

    Auch die Gleichung „nicht belegt = ungefährlich“ ist fatal, wie man eindrucksvoll am Beispiel

    Tabakforschung sieht. Mehr als 50 Jahre und Tausende von wissenschaftlichen Unter-

    suchungen waren nötig, um die Erkenntnis durchzusetzen, dass Tabak nicht harmlos ist

    und dass es einen direkten Zusammenhang zwischen Tabakrauchen und Krebs, Herzleiden

    und anderen Krankheiten gibt.

    Erst nach jahrzehntelangen Untersuchungen galt ein Zusammenhang als erwiesen, der

    die ganze Zeit über vorhanden war. Während dieser Untersuchungsphase und der

    gleichzeitigen Verharmlosung und Glorifizierung von Tabak starben weltweit allein in den

    Industrieländern 60 Millionen Menschen an den langfristigen Folgen des Tabakkonsums.

    Wer unter diesen Vorzeichen Cannabis als „ungefährlich“ bezeichnet, verkennt vollkommen

    die Lage.

    Es ist verständlich, dass sich Konsumenten und Drogen-Fürsprecher auf wenige

    gegenteilige Auffassungen berufen. Es wird der Problematik aber nicht gerecht, die

    überwältigende Mehrheit der weltweit anerkannten Experten, die Cannabis ein enormes

    Gefährdungspotenzial bescheinigen, einfach auszublenden.

    Die Fakten:

    Wenn Cannabis ( Haschisch und Marihuana ) heute eine der umstrittensten aller

    Drogen ist, dann nur aus einem Grund: Die Fakten über Cannabis – und es gibt diese

    Fakten – sind nur wenig oder gar nicht bekannt.

    Diese Publikation soll Jugendlichen und Erwachsenen eine Orientierungshilfe an die Hand geben

    und helfen, das Dickicht der gegensätzlichen Meinungen und auch der Lügen zumindest ein wenig

    zu lichten.

    Definitionen:  

    Was ist ein Joint ?

    Unter dem Szeneausdruck „Joint“ versteht man eine Art selbstgedrehter Zigarette, die,

    entweder pur oder mit Tabak vermischt, irgend eine Form der Pflanzendroge Cannabis enthält.

    Was ist Cannabis ?

    Grundsätzlich ist Cannabis einfach die wissenschaftliche Bezeichnung für Hanf ( Cannabis

    sativa ), eine Pflanze, die weltweit verbreitet ist. Die Hanf- oder Cannabispflanze sondert

    auch ein Harz ab, das berauschende Wirkstoffe enthält. Mit dem Begriff Cannabis

    bezeichnet man deshalb im engeren Sinne eine bewusstseinsverändernde Rauschdroge,

    deren Rohstofflieferant die Cannabispflanze ist.

    Was ist THC ?

    In den Harzabsonderungen ( vor allem der weiblichen Blüten ) der Cannabispflanze findet

    sich der eigentliche psychoaktive Wirkstoff der Droge, nämlich THC ( Delta-9-Tetra-

    hydrocannabiol ), ein ätherisches Öl *). THC-armer Hanf ( Nutzhanf ) findet in der Industrie

    Verwendung, während wirkstoffreiche Cannabispflanzen als so genannter Drogenhanf der

    Herstellung von Haschisch und Marihuana dienen, den beidenhauptsächlichen Erscheinungs-

    formen von Cannabis auf dem Drogenmarkt.

    Was ist Marihuana ?

    Marihuana, auch „Cannabiskraut“ genannt, sind getrocknete und grob zerkleinerte Blätter und

    Stengelstückchen der Cannabispflanze, die mit den wirkstoffreichen Blütenspitzen

    vermischt werden. Andere gängige Bezeichnungen für Marihuana sind „ Gras“ oder

    „Pot“.

    Was ist Haschisch ?

    Haschisch ( Cannabis-Harz ) ist das abgesonderte Harz der Cannabispflanze, das aus

    Drüsenköpfen der Blütenstände gewonnen wird. Haschisch ist im Prinzip nichts anderes als

    konzentriertes Cannabis. Das Harz wird getrocknet und gewöhnlich in Form von gepressten

    Platten und Klumpen vertrieben. Gängige Bezeichnungen sind „Hasch“ oder „Shit“. Haschisch

    ist in der Regel wirksamer als Marihuana.

    Haschisch und Marihuana werden pur oder mit Tabak vermischt als „Joint“ oder in der Pfeife

    geraucht oder zusammen mit Nahrungsmitteln ( z.B. Kekse ) eingenommen.

    *) Ätherische Öle sind meist stark aromatisch riechende Öle, die aus Pflanzen gewonnen werden und

    vollständig verdunsten können.

    Körperliche Folgen und Risiken:

    Die vielleicht unappetitlichste und folgenschwerste Eigenschaft von Cannabis ist die, dass

    sein Hauptwirkstoff THC und über 80 weitere so genannte Cannabinoide nicht

    wasserlöslich sind, sondern nur fettlöslich. Diese Stoffe, die nur in der Cannabispflanze

    vorkommen, lösen sich weder in Wasser noch Blut oder Urin auf. Was bedeutet das ?

    Es bedeutet, dass sie sich im Körper ablagern, und zwar vorwiegend in fetthaltigen

    Organen, wie im Gehirn und in den Geschlechtsdrüsen ( Hoden, Eierstöcke ), des Weiteren

    in der Milz, in der Lunge und in der Leber. Cannabinoide verbleiben in den fetthaltigen

    Teilen jeder Zelle des Körpers. Der Abbau erfolgt so langsam, dass selbst ein

    Gelegenheitskonsument die Droge eigentlich immer im Körper hat. Der Konsum eines

    Joints kann deshalb noch nach Wochen im Körper nachgewiesen werden, bei

    Dauerkonsumenten noch Monate nachdem man mit dem Rauchen von Haschisch oder

    Marihuana aufgehört hat. Bei auch nur wöchentlichem Konsum beginnt der Körper zudem,

    alle diese Gifte in seinen Organen und im Fettgewebe regelrecht anzuhäufen und

    dauerhaft zu speichern. Über die langfristigen Auswirkungen dieses Umstandes kann man

    bisher nur spekulieren.

    Cannabis verursacht Schädigungen an den Atemwegen, den Fortpflanzungsorganen,

    dem Gehirn und ist verantwortlich für genetische Erbschäden:

    Die Reizung der oberen Luftwege beim Rauchen von Cannabis ist etwa 15 Mal stärker als

    bei Tabak. Das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken, ist 5 bis 10 Mal größer als bei

    Zigarettenrauchen. Dauerkonsumenten erkranken häufig an chronischer Bronchitis, also

    an einer Entzündung der Atemwege. Haschisch oder Marihuana gemischt mit Tabak

    verdoppelt nicht etwa das Risiko von Lungenschäden, sondern vervielfacht es.

    Bei Mischkonsum treten Schädigungen der Atemwege Jahre und Jahrzehnte früher auf

    als bei Nur-Tabak-Rauchern.

    Nach neuesten Gutachten von Marihuana-Forschern wurde ausgesagt: „Von allen Drogen,

    die  wir untersucht haben, hatte keine so starke und langanhaltende Wirkungen auf diese

    Hormone ( Testosteron und andere Geschlechtshormone ) wie THC.“

    Cannabis wirkt massiv auf das Gehirn und löst dort zahlreiche nicht erforschte chemische

    Vorgänge aus. Bei umfangreichen klinischen Testreihen mit Marihuana und Rhesusaffen

    wurden Hirnzellschäden in allen Teilen des Gehirns festgestellt, teilweise von dramatischen

    Ausmaßen. Einige dieser Schäden bewirken, dass der Informationsfluss im Gehirn

    wesentlich verlangsamt wird. Es ist keine Frage, dass Tierversuche nicht uneingeschränkt

    auf den Menschen übertragen werden können. Es ist aber auch keine Frage, dass es

    kein menschliches Gesundheitsproblem gibt, das nicht zuerst im Reagenzglas und dann

    bei Tieren erforscht wurde. Die dort gewonnenen Erkenntnisse sind fester Bestandteil der

    heutigen Medizin.

    Es wurde auch klinisch nachgewiesen, das Cannabis zu den wenigen Drogen gehört, die

    bereits bei üblicher Dosierung abnorme Zellteilungen und schwerste Erbgutschädigungen

    bewirken kann. Der amerikanische Zellforscher, Dr. Akiro Morishima, fasst die Auswirkungen

    folgendermaßen zusammen: „ In den 20 Jahren, in denen ich menschliche Zellen untersucht

    habe, habe ich niemals irgendeine andere Droge erlebt, einschließlich Heroin, die ähnlich

    schlimme DNS-Schäden hervorgerufen hat wie Marihuana.

    Cannabis ist – wie alle Drogen – grundsätzlich nichts anderes als ein Gift ,daher Rauschgift.

    Aus medizinischer Sicht ist auch der schönste Drogenrausch nicht mehr und nicht weniger

    als eine Vergiftung. Gifte sind gesundheitsschädliche oder lebenszerstörende Stoffe. Es

    verhält sich wie alle Gifte, nur dass es langfristig nicht nur den Körper, sondern auch Verstand

    und Persönlichkeit zerstört. Dass Cannabis ein „Naturprodukt“ ist, wie Konsumenten immer

    wieder betonen, ändert nichts an der zerstörerischen Wirkung.

    Die meisten der bekannten Rauschdrogen sind pflanzlicher Herkunft:

    Belladonna ( Tollkirsche ), Datura ( Stechapfel ) und Peyoti ( Peyote-Kaktus ) sind

    klassische Pflanzendrogen. Kokain wird aus den Blättern des südamerikanischen Coca-

    Strauchs gewonnen, Opium aus dem Milchsaft der Kapseln der asiatischen Schlafmohn-

    pflanze. – Gift ist Gift ! ! !

    Der Aspekt „Natur“ ist kein Gütesiegel, wenn man von einer Schlange gebissen wird.

    „Keine andere Droge wird vom Menschen gebraucht oder missbraucht, die so

    lange im Körper verbleibt wie Cannabis. Und es gibt keine andere legale oder illegale

    Droge, die jedes wichtige Organ des Körpers angreift, jedes System im Körper, und

    jede einzelne Zelle im Körper !“ Sagt Dr. Carlton E. Turner von der „Universität of

    Mississippi.“

    Niemand bestreitet, dass manche Menschen – bei weitem nicht alle – angenehme Gefühle

    durch das Rauchen von Haschisch oder Marihuana erfahren. Und niemand müsste gegen

    diese oder andere Drogen sein, wenn sie nur täten, was sie vorgaukeln zu tun.

    Aber der Preis für Cannabis ist nicht der Preis, den man dem Dealer zahlt. Der

    wirkliche Preis ist immer ein Teil des eigenen Lebens.

    Auf die Frage, was er für die gefährlichste Droge halte, antwortete der amerikanische

    Drogenexperte und Ex-Junkie John Duff: „Marihuana.“ – Warum ? Weil Marihuana nicht

    im Gewand eines Totschlägers daherkommt, mit dem Dolch in der Hand, wie Heroin,

    sondern als Freund und Seelentröster, als „harmloser“ Spielgefährte, der alle um den

    Finger wickelt, während er systematisch die Zerstörung ganzer Generationen betreibt.

    Literatur-Quelle: Vereinte Nationen 2003 und Buhl Nachrichten Service

    Bearbeitung: Wilhelm Lorenzen, 08. September 2003  

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    2004/04/24 at 8:40 pm
  • From ali on Lustige Kifferstory – bitte langsam lesen

    lies bitte den text, der viel über drogen enthält und sie ganz schön ehrlich darstellt. leider hat der autor meines textes auch keine rechte antwort auf das drogenproblem. aber in seiner analyse kann er sich fett sehen lassen.
    ali
      

    7.  Drogen  

    Alkohol
    oder: Steter Hopfen höhlt den Führerschein

    Ihre Kinder werden derzeit auf ein Rauschgift geprägt, das suchtgefährdender ist als LSD, Haschisch und Extacy zusammen­genommen; welches organschädigender ist als Heroin; ja welches zigmal mehr Tote fordert als alle sonstigen Drogen gemeinsam.

    Dieses besagte Rauschgift hat starke Langzeitwirkungen, insbesondere sei hier neben Charakter­veränderungen, Leberschäden auch das Korsakoff-Syndrom erwähnt (schrittweise, nicht reversible Vergeßlichkeit und Verblödung der Junkies durch Vitalstoffmangel). Aber selbst in kleineren Mengen konsumiert wirkt das Rauschgift aus noch unbekannten Gründen stark kanzerogen.

    Die scharfe Droge, von der gesprochen wird, nennt sich Alkohol. Eingeweihte, harte User der expandierenden Alkohol-Szene artikulieren das Wort im Rauschzustand gekonnt als Allohohl. Auf dem Drogenmarkt wird das Rauschgift allerdings oft unter diversen Decknamen wie Dunkles Kristall, Weiße Auslese und Klares Stöffle angeboten. Die Dealer sitzen schon fast in jeder Familie und verchecken das todbringende Rauschgift “heim-tückisch” während vermeintlich harmloser trauter Familien­feiern an die JungkonsumentInnen.

    Der typische Einstiegsdrogenkonsum hier im Milieu ist es, den Kindern die Droge mit Kohlensäure versetzt oral einzuführen. Manchmal wird dieses blubbernde Gemisch, im Jargon Sekt genannt, auch mit Streckmitteln versetzt, wie beispielsweise O-Saft. In anderen Drogenszenen ist es gar üblich, den angehenden Junkies schon Gespritztes einzufahren.

    Die psychischen Tricks, mit welchen die niederträchtigen Dealer ihre unschuldigen Kinder zum Drogenkonsum zu manipulieren versuchen, werden immer raffinierter. Eine beliebte Anwerbefalle für maskuline User ist es beispielsweise, ihnen die Schnapsidee blau einzubläuen, daß man nur ein richtiger Mann sei, wenn er den Schnaps auf Ex nach seiner Ex und Kippe herunterkippe.

    Später wird ähnliches Paulaner Weißblech von Oberst-Junkies beim Bund gelallt. Hier ist es vom Rumsitzen zum Rum trinken nur eine Frage der Ausbildungszeit. Und ob hochprozentiges Düsel im Jägermeister oder hochprotziger Meister im Düsenjäger — der Absturz nach dem Höhenflug kommt bestimmt!

    Der Drogenmarkt dieses Rauschgiftes hat sich mittlerweile auf alle Bereiche des Lebens ausgeweitet. Denn selbst in den “Alkoholidays” wird von “AnalpinistInnen”, sprich von Flachmännern, so tief in die hohe hohle Flasche geschaut wie in das Flachland. Irgendwo im verwässerten Bodensatz dieser hohen hohlen Flasche steht geschrieben, welch hohe hohle Flaschen die besagten Flachmänner doch seien. Doch dies vermag der verwässerte Bodensatz der Gesellschaft nicht mehr zu entziffern, da “AnalpinistInnen” meist auch psychische Analphabeten sind.

    Hinter all diesen dunklen Machenschaften verbirgt sich ein Drogenkartell, welches so mächtig ist, daß keine Bürgerinitiative bislang gegen es ankam. Diese sinistre Bande nennt sich Staat.

    Die führenden Bosse der Bande, im Jargon PolitikerInnen genannt, schauen seelenruhig zu, wie ihre hörigen KonsumentInnen täglich für sie anschaffen gehen, um sich unter anderem im Alkohol zu ertränken. Mehr als 37 Milliarden Mark gaben die KonsumentInnen alleine in Westdeutschland 1989 für Alkoholisches aus. Das ergibt eine Pro-Kopf-Ausgabe von durchschnittlich 620 DM.

    Die Staatsbande kassiert somit etwa vier Milliarden Mark jährlich, die sie geschickt als Steuereinnahmen kaschiert. Die Staatsbande, die auch in andere Delikte verwickelt ist, könnte es sich schon aus diesem Grund gar nicht leisten, keine Alkoholiker zu besitzen.

    Die Staatsbande geht auch aus einem anderen Grund nur halbherzig gegen die zunehmende Drogendurchsetzung vor. Denn sie kann sich schließlich bei besoffenen KundInnen sicher sein, daß sie zufrieden VOLLends zu seelischen Krüppeln werden, die dann im Sinne ihres Systems funktionieren.

    Wenn Sie diese Vorwürfe zu hart und ungerechtfertigt finden, dann halten Sie sich doch eines vor Ihre wässrig-schielenden Augen:

    Wieso läßt es die Staatsbande zu, daß in Kneipen das billigste Gesöff immer noch Bier ist? Jugendliche und Arme werden infolge ihres begrenzten Portemonnaies somit zum Besaufen animiert.

    Wieso läßt es die Staatsbande zu, daß auf Kinder massenweise tiefenpsychologisch manipulierende Werbung für alkoholische Getränke einprasselt?

    Wieso läßt es die Staatsbande zu, daß täglich amerikanische Spielfilme gesendet werden, in denen der Mann nicht als Mann gilt, wenn er nicht flaschenweise Whiskey trinkt?

    Wieso lassen sich namhafte PolitikerInnen immer noch bierernst mit Maßkrug ablichten?

    Wieso investieren PolitikerInnen viel Energie, um in der europäischen Gemeinschaft für das Reinheitsgebot des deutschen Bieres zu kämpfen, anstatt für das Befreiungsgebot vom deutschen Bier?

    Wie Sie sehen, lügt die Staatsbande nie direkt, sie schenkt Ihnen lediglich reinen Wein ein.

    Cannabis
    oder: Vom Joint Venture zum Joint Adventure

    Über keine Droge dürften so geteilte Meinungen existieren, wie über Cannabis sativa. Die Diskussion hat schon Formen eines heiligen Glaubenskrieges angenommen, bei denen sich zwei monotheistische Fronten gegenüberstehen.

    Die eine huldigt mit hochprozentigem Weihwasser Bacchus, dem römischen Gott des Alkoholes. Zum Klerus dieser Glaubensfront gehört die besagte Staatsbande, vor der im letzten Abschnitt gewarnt wurde. Ihr Meister heißt Jägermeister, ihre Propheten heiliger Jim Beam und Johnny Walker.

    Die andere Seite beweihräuchert mit siebenblättrigen Kräutern Shiva, einen hinduistischen Gott, dem unter anderem der Hanf untersteht. Ihre Propheten sind der heilige Jim Morrison und Timothy Leary.

    Die Politiker und die meisten ihrer Untertanen haben den Kult um den ersteren Alkoholgott zu ihrer Staatsreligion erhoben. Von der Bundeskanzel werden die langhaarigen Hanf-JüngerInnen verflucht. Danach wird Wasser in Wein verwandelt und in zeremoniellen Stammtischritualen Gebete im Namen des Vaters Staat, des schnöden Mammons und des heiligen Weingeistes gelallt. Unterbrochen werden die Gebete durch kreischerianische A-cappella-Gesänge. Oft prangt das Malteserkreuz vom Klerus Aquavit, das Wasser des Lebens genannt über der Kultstätte. Zum Zeichen der Demut vor Bacchus fallen die Gläubigsten am Schluß des Rituales unter den Tisch.

    Die Ausgrenzung der Hanf-Sekte hat für die Alkohol-Gemeinde eine wichtige sozial-integrierende Funktion. Denn schließlich ist die Stigmatisierung von JüngerInnen abweichender Verhaltensweisen eine gute Gelegenheit, von den eigenen dunklen Machenschaften abzulenken. Sprich: den Widersprüchen in der Staatsreligion, dem Alkoholdealertum und den festen Hierarchien im Klerus. So bestätigt sich, daß keine falsche Staatsreligion ohne Ketzer auskommt. Die Shiva-Hanfapostel bieten eine gute Zielscheibe für das Drogendezernat, die heilige Inquisition der “BundesladeRepublik.”

    Wenn dagegen die APOstel von ihrem siebenblättrigen Kraut quatschen, bekommen Sie bald den Eindruck, als wäre Cannabis das Wundermittelchen gegen all die Zipperleins der APO-Opas. Gegen Rheuma, Zahnschmerzen, Augeninnendruck, Einschlafschwierigkeiten, ja, selbst gegen Krebs soll es ihrer Meinung nach helfen.

    Häufig vergleichen sie Cannabis dabei mit Alkohol. Cannabis sei eine leichtere Droge als Alkohol. Ihr Gleichnis hinkt jedoch ein wenig. Denn die beiden Mittel haben miteinander nur so viel gemeinsam wie ein grieselnder Fernseher mit der Meeresbrandung. Beide sind zwar auf ihre Weise rauscherzeugend: Beim einen wird die Phantasie angeregt, beim anderen wird alles überdröhnt.

    Beide können auch auf ihre Weise gefährlich sein: Beim einen kann mensch hängenbleiben und einen Schlag abkriegen, im anderen kann mensch ertrinken. Damit sind aber auch schon alle Vergleichsmöglichkeiten erschöpft.

    Schauen wir nun einmal, was an der Hanf-Religion wahr und falsch ist, auch auf die Gefahr hin, daß einige religiöse Gefühle verletzt werden.

    Zu den wichtigsten Drogen, die aus der Pflanze Cannabis gewonnen werden, gehören Marihuana, Haschisch und Haschisch-Öl. Marihuana wird aus Blättern, Stängeln und den blühenden Enden der Cannabis-Pflanze gewonnen. Haschisch dagegen aus dem Harz. Haschisch-Öl ist verflüssigtes Haschisch. Die drei Varianten stehen bei Hanf-Jüngern im Ruf, leichte Drogen zu sein.

    Aber auch diese verharmlosten Drogen sind nur bedingt ungefährlich. Bei längerem Haschischgenuß kann eine Cannabispsychose entstehen. Sie äußert sich anfangs recht harmlos in Einschlafschwierigkeiten und der typischen KifferInnenapathie. Schließlich mündet die Cannabispsychose plötzlich in schrillen Wahnvorstellungen. Diese Cannabispsychose tritt zwar eher selten auf, ist jedoch für die Betroffenen und ihr Umfeld eine schreckliche Angelegenheit. Sie wird häufig falsch behandelt, da sie sich kaum von endogenen Psychosen unterscheidet. Die Prohibition unterstützt solche Fehldiagnosen, da die PatientInnen ihren Haschkonsum vor PsychiaterInnen verheimlichen.

    Auch ohne Psychose wirkt sich Cannabis nicht gerade positiv auf die soziale Bindungsfähigkeit aus. Dies zeigt der typische Langeweilcharakter von LangzeitkifferInnen, der Ihnen bestimmt auch schon begegnet ist.

    Der stumpf-wäßrige Blick stiert hohl durch Sie hindurch, als wären Sie selbst der blaue Cannabisrauch.

    Die Lachsalven erinnern eher an das Geräusch einer Stalinorgel als an ein belustigt zuckendes Zwerchfell.

    Die schneckenschnelle Denk- und Reaktionszeit tritt stets dann zutage, wenn introvertierte KifferInnen zufällig ihre Fühler aus ihrem verhaschten Schneckenhaus strecken.

    Die fade Sprechweise vermag Sie besser in den Schlaf zu wiegen als Baldriantee nach der Tagesschau.

    Die mißtrauische Apathie wird von urplötzlichen Wutausbrüchen durchbrochen.

    Ein weitverbreitetes Gerücht ist, daß Haschisch ein Heilmittel gegen Krebs sei. Dieses skurrile Ammenmärchen wurde vor allem durch eine laienhafte Interpretation der sogenannten THC-Tabletten verursacht. So werden bei einer Chemotherapie gegen Krebs oft zusätzlich THC-Tabletten verabreicht. Diese Tabletten dienen jedoch einzig und allein dafür, die Medulla Oblongata partiell zu lähmen, um den Brechreiz bei der bitteren Medizin zu verhindern. Sie haben rein gar nichts mit einer vermeintlichen Anti-Krebs-Wirkung zu tun. Diese brechreizhemmende Wirkung ist für den Tod vieler HascherInnen verantwortlich, die Alkohol und Hasch kombinierten. Anstatt sich zu übergeben und sich eines Teils des Alkohols zu entledigen, krepierten sie an einer Alkoholvergiftung. Außerdem sind im Haschisch des öfteren Streckmittel vorhanden, die beim Verbrennen stark pathogen wirken.

    Cannabis wirkt sich auf das Sexualleben möglicherweise negativ aus. So wird die Spermatogenese gehemmt, wodurch bei chronischen Abusus Unfruchtbarkeit resultieren könnte. Des weiteren hemmen Cannabinoide die Produktion der Testosterone. Dies würde die bekannte Feminisierung und Sexmüdigkeit männlicher Hascher erklären. Wer eben zu viele Steife baut, verbaut seinen Steifen. Sie sollten sich allerdings auf diese furchtbaren, fruchtbaren Resultate nicht versteifen, da sie auf subjektive Forschungsmethoden von Hascher-HasserInnen aufbauen.

    Cannabiskonsum kann das Immunsystem schwächen. Insbesondere T-Lymphozyten, T-Helfer-Zellen und neutrophile Leukozyten sind bei HaschischraucherInnen stark deformiert. Aber auch hier sollten Sie eine gesunde Skepsis gegenüber der Subjektivität möglicherweise tendenziöser Forschung bewahren!

    Trotz all dieser negativen Nebenwirkungen des Cannabis haben die Hanf-Jünger auch teilweise recht. Hanf führt zum Beispiel nicht zu körperlicher Abhängigkeit! Langjährige Hänflinge können recht problemlos mit dem Rauchen aufhören. Rausch ist bei Hanf nicht mit körperlicher Sucht verbunden.

    Auch sind Joints, trotz der oben genannten Schäden bei starken Langzeit-Gebrauch, in Maßen und Vorsicht genossen recht ungefährlich. Bei dieser Droge gilt wie bei keiner anderer der bekannte Paracelsus-Satz: Allein die Dosis macht das (Rausch-)Gift.

    Das Wort Rauschgift wirkt allerdings bei Cannabis etwas deplaziert. Schließlich ist an Cannabis noch nie jemand gestorben, ganz im Gegensatz zu Alkohol oder Heroin.

    Heute wird Cannabis allerdings mehr in Massen als in Maßen konsumiert. Genmanipulierte Cannabissorten, welche zigmal mehr THC enthalten als die natürlichen Varianten, werden von manchen täglich in Blubbs gesteckt, welche die Wirkung nochmals verstärken.

    Worin unsere Hänflinge auch recht haben, ist, daß Hanf erst durch die Illegalität richtig gefährlich wird. Denn wäre Cannabis nicht verboten, würden keine DealerInnen auf dem Schulhof Scheiße über Shit verbreiten. Die Kids bekämen dann realistische Informationen und es würde zudem der Reiz des Verbotenen wegfallen.

    Auch könnten sie sich von PsychologInnen vorher untersuchen lassen, ob sie eine versteckte Schizophrenie haben. Cannabispsychosen könnten so prophylaktisch verhindert werden. Selbst wenn sie ausgebrochen wären, würden sie besser behandelt.

    Ein weiterer wichtiger Faktor für die Zukunft der Welt wäre, daß Hanf als Nutzpflanze in den Produktionsprozeß eingegliedert wird und ihn somit komplett umstrukturieren würde.

    Denn die Produkte, die sich aus Hanf herstellen lassen, sind vielfältig: Seile, Taue, Textilien, Planen, Spanplatten, Sprengstoff, Seife und Isoliermaterial gehören dazu. Die Preßrückstände sind wertvolles Viehfutter.

    Auch Papier, das infolge des hohen Fasergehaltes der Hanfblätter eine hervorragende Konsistenz hat, läßt sich herstellen. Während die ersten Bücher im Mittelalter noch aus Hanfpapier hergestellt wurden und sich noch heute problemlos lesen lassen, verfallen Holzpapierbücher aus dem letzten Jahrhundert schon beim Blättern zu Staub.

    Ja, es existiert sogar ein Hanfauto, das mit Ausnahme des Motors komplett aus Hanfprodukten besteht und sogar mit Haschischöl fährt. Sein einziger Nachteil dürfte sein, daß brennende Autobarrikaden DemonstrantInnen und Polizei so breit machen würden, daß sie sich gegenseitig nicht mehr platt machen könnten.

    Eine Hanfwirtschaft wäre ökologisch schonender als die gegenwärtige Holzwirtschaft. Hanf wächst schneller als Unkraut, während Bäume einige Jahre benötigen. Daher blieben riesige Waldflächen verschont. Die riesigen Anbauflächen, die heute für Baumwolle und Raps verschwendet werden, würden gewaltig schrumpfen und könnten aufgeforstet werden. Hanf benötigt des weiteren weder Dünger noch Pestizide, um zu wachsen.

    Letzteres ist auch ein Grund dafür, warum die Chemieindustrielobby sich gegen die Legalisierung sträubt.

    Ein weiterer Grund für die Cannabis-Prohibition ist, daß die KonsumentInnen mit Hanf autark sein können. Im Gegensatz zu Alkoholika und Tabak können die CannabisliebhaberInnen ihr Mittelchen auf dem Balkon züchten. Sie würden auf diese Weise eine erhöhte Mehrwertsteuer diskret umgehen und Ströme von zigmilliarden Mark an die Staatsbande würden langsam versiegen.

    Dies erklärt auch die total überzogene Reaktion der Regierung auf die AG-Hanf in Darmstadt. Mitglieder wurden beschattet, Telefone abgehört und AktivistInnen verhaftet. Alle friedlichen Demos wurden verboten, einige eine Stunde vor ihrem Beginn. Das letzte Demonstrationsverbot war um so grotesker, da eine Woche zuvor im benachbarten Wiesbaden ein Aufmarsch von Rechten erlaubt wurde.

    Trotz aller staatlicher Repression hat die AG-Hanf mehr erreicht, als ihre Mitglieder heute wohl vermuten. Allerdings wurde ein anderes Ziel getroffen, als ursprünglich anvisiert. Denn schließlich hat ihr unterdrückter Idealismus dazu geführt, daß viele ehemals unpolitische KifferInnen, denen es anfangs nur darum ging, ungestört ihren Jollie durchatmen zu können, über unseren Staat stärker nachdachten. Sie merkten, daß in diesem Staat so manches schief läuft und wurden politisiert.

    Kokain
    oder: Wie werde ich Hitler?

    Warum ist Kokain im Kapitalismus in aller Nasen? Ganz einfach. Um im Kapitalismus bestehen zu können, müssen Sie zum hochnäsigen Arschloch werden und durch Koks werden Sie eben zum hochnäselnden Arschloch! – Durch Koks können Sie endlich alle lästigen Störgefühle auslöschen, die Sie daran hindern, über Leichen zu gehen.

    Denn das Pülverchen verbiegt warme Zwischenmenschlichkeit zu ihrem frostigen Gegenstück: Zärtliche Erotik wird zum fiesen Sado-Maso-Sex, Aversion zur Aggression, Ironie zu Sarkasmus, Warmherzigkeit zur Kaltschnäuzigkeit.

    Kokain friert eben alles ein. Kurz nach der Einnahme haben Sie den Eindruck, Ihr Körper würde zum kalten Schneekristall. Eine Stunde später folgt Ihre Seele nach. Sie friert ebenfalls ein und Sie werden unverfroren. Wahrscheinlich wird deshalb das schneeweiße Pülverchen von KonsumentInnen auch Schnee genannt.

    Mit diesem künstlichen Schnee verhält es sich genauso wie mit dem natürlichen. Denn steigen Sie auf einen hohen Gipfel, werden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit Schnee vorfinden. Steigen Sie in der kapitalistischen Gesellschaft auf, werden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls Schnee vorfinden! Sei es auf dem Wirtschaftsgipfel der Industrienationen, sei es auf dem Gipfel der Unverschämtheit, sei es auf dem Gipfel der Dekadenz.

    Prominente Musikstars sniefen dann auch vor ihrem Auftritt, um besser tanzen zu können, wie zum Beispiel David Bowie, Boy George, Sting, Elton John, Rod Steward und Iggy Pop.

    ManagerInnen frieren sich mittels Koks ihr lästiges Mitgefühl ein, beispielsweise Kai Diekmann, stellvertretender Chefredakteur bei Bild und Günstling des Kanzlers.

    ModeratorInnen und SchauspielerInnen senken mit dem kalten Schnee ihr heißes Lampenfieber, wie Don Johnson, Julia Roberts, Béatrice Dalle, Michael Douglas, Kim Basinger und James Belushi.

    Und die Linie der PolitikerInnen zieht sich beim Wirtschaftsgipfel quer durch den Spiegelsaal von Versailles. Hier werden keine Namen genannt. Schließlich ist die angeschwärzte Liste der SCHNEEweißen Westen in der Politik eine schier unendliche line. Und dies nicht nur auf dem Wirtschaftsgipfel oder einer sonstigen Schneekoppe.

    Sehen Sie sich doch mal bei der nächsten Schneekoppe die kalten Augen, die sniefenden Nasen, die harten Münder und die leichten Stirnaußenseiteneinbeulungen der PolitikerInnen an.

    Kokain gibt Macht. Denn in bestimmten Positionen der Marktwirtschaft vermögen Sie ohne Koksdoping nicht mehr zu Kohle zu kommen.

    Danach kommt noch eines: Ihr Ego. Sie respektieren andere Menschen nur, wenn diese Ihre mentale Überlegenheit bewundern. Da dies nicht alle tun, glauben Sie bald, Ihre besten FreundInnen hätten etwas gegen Sie.

    Dadurch werden verklemmte Mauerblümchen zu “Sääääx-Vamps”, schüchterne Milchbuben zu penetranten Casanovas, lächerliche LokalpolitikerInnen zu gefährlichen DemagogInnen, mittelmäßige ProjektmanagerInnen zu hochkarätigen Top-ManagerInnen.

    Die verkoksten Zombies finden sich dann selbst ungemein toll. Anderen gehen sie allerdings eher auf den “Konstantin Wecker.”

    KokaindealerInnen verdienen sich an den weißen Koksnasen eine goldene Nase. Dies liegt daran, daß sie ausgewählte Suchtkrüppel mit den Lines an der Leine halten können. Zweitens liegt es daran, daß das Zeug wahnsinnig teuer ist. Somit ist für viele ZwischenhändlerInnen zwischen Südamerika und Europa eine hohe Gewinnspanne möglich. Die Wirtschaft im armen “Kokalumbien” würde sogar ohne Kokainanbau total zusammenbrechen. Auch hier unterstützt das Geldsystem im Kapitalismus die Sucht.

    Diese Sucht tritt sehr schnell ein. Schon nach mehrmaligem Sniefen fällt es schwer, von dem Pülverchen zu lassen. Suchtgefährdet sind jene Personen, die viele Minderwertigkeitskomplexe haben. Und wer hat diese im Kapitalismus nicht? Zum Glück ist das Zeug teuer. Ein Gramm kann schon einen Hunni kosten. So schützt die Armut die Unterschicht vor den Niederungen der verschneiten Großmannssucht.

    Neurochemisch läßt sich die Wirkung von Kokain gut nachvollziehen. Kokain innerviert das sogenannte dopaminerge System im Gehirn. An dieses System sind unter anderem motorische Zentren, Sprachzentren und Euphoriezentren angeschlossen. Genau auf diesen Bereichen vermögen Sie mit Koks tatsächlich Höchstleistungen zu vollbringen. Sie labern besser. Sie sind ungemein schlagfertig. Sie können tanzen wie ein junger Gott.

    Die Argumentation gegen Koksjunks fällt daher erst einmal schwer. Schließlich spüren Kokser ihre Überlegenheit. Sie glauben, mit dem Teufelszeug ein Wundermittel gefunden zu haben. Ein Wunder können sie tatsächlich erleben, allerdings ein blaues!

    Denn das Gefährliche an dem weißen, blauen Wundermittel ist, daß Sie Ihre Leistungsverbesserung überschätzen. Trotz geistiger Wachheit sind Konzentration und Beherrschung unmöglich: Autounfälle, Schlägereien, Überanstrengung sowie kriminelle Delikte sind unter Kokain Legion.

    Kokain ist eine egoistische Sackgasse. Denn durch häufiges Koksen zerstören Sie genau die Fähigkeit bestimmter Zentren des Gehirns, sich durch eigenes Dopamin zu innervieren. Daher entstehen bei langjährigem Genuß schwere chronische Depressionen und eine Parkinsonkrankheit.

    Kokain führt des weiteren zu Aneurysmen. Daher ist die Gefahr, schon in jungen Jahren an einem Schlaganfall zu sterben oder schlimmer noch, mit einer lähmenden Hirnblutung zu überleben, extrem hoch.

    All diese Nebenwirkungen können Sie umgehen. Auf viel gesündere Weise können sie ein ähnliches Euphoriegefühl durch natürliche Betätigungen erreichen, zum Beispiel durch exzessives Tanzen zu heftiger Musik, Raven, Pogo, Kampfsport, Klettern, Kaffeekränzchen, Sex, rhetorische Übungen, Laberrunden mit Freunden und Tätigkeiten, die ihr Selbstwertgefühl steigern. Diese Tätigkeiten innervieren Ihr dopaminerges System auf die gleiche Art wie Kokain.

    Zugegeben, dieses Euphoriegefühl hat nicht genau dasselbe eiskalte Prickeln, welches Sie unter Koks verspüren. Es hält jedoch länger an und hat keine negativen Langzeitwirkungen. Apropos Langzeitwirkungen: Koks kann auch zu krassen Gedanken­sprüngen und zusammen­hanglosen Textübergängen führen.

    Hitler war nicht nur ein Hampelmann, sondern auch ein Schneemann. Tagtäglich ließ der Alte sich durch seinen Leibarzt, Dr. Theodor Morell, Kokain in seine entarteten entarterierten Arterien spritzen. Wenn Kokain direkt in die Blutbahn gespritzt wird, wirkt es zigmal intensiver als durch die Nase. Das Kokain war obendrein noch mit Opiaten gestreckt. Kaum zu glauben, daß Hitler diese höllische Kombination “Siech Heil” überlebt hat.

    Hitlers krasse Kokainsucht entschuldigt nichts, erklärt jedoch vieles: seine Überzeugungskraft, seine Schlagfertigkeit, seine Arroganz, seine Egozentrik, seine Paranoia, seine Großmannssucht, seinen Optimismus, seinen dämonischen Blick, seine Gefühlskälte und seine parkinsonähnlichen Zuckungen gegen Kriegsende. Dies alles sind typische Symptome exzessiven Koksens. Koks hat Hitler die rhetorische Überzeugungs­kraft verliehen, durch die er an die Macht kam. Koks hat Hitler aber auch den Größenwahnsinn gegeben, weswegen er zugrundeging.

    Letztendlich nimmt also Koks mehr, als es gibt. Koks ist der faustische Pakt mit dem Teufel. Sie erhalten Macht und müssen bitterlich dafür zahlen.

    Nicht nur der schreckliche Führer — nein — auch viele andere sich schrecklich aufführende Nazinasen führten sich das Schreckenszeug in ihre Nasen, zum Beispiel auch Göring.

    Die “kokakomische” Nazigeschichte ist nichts als gnadenloser Sarkasmus:

    Wegen ein paar Gramm Schnee schneiten Tausende von Landsern in Rußland ein.

    Wegen ein paar Gramm Schnee gingen Tonnen von Gütern in Flammen auf.

    Wegen einer Handvoll Koks verkokelte halb Eurasien.

    Das deutsche Volk jubelte den größten Koksjunkies der Historie zu. Deutschland, ein Wintermärchen. — Wenn es nicht die schneekalte Wahrheit wäre.

    Glauben Sie nicht, das wäre Geschichte und daß sich die Menschen heute nicht mehr kokskranken Menschen unterwerfen würden.

    Betrachten Sie doch einmal die kalten Augen der PolitikerInnengarde. Nicht wenige der Affen da oben schieben den Affen. Sie fesseln das deutsche Volk mit Schneeketten. Auf diese Weise drehen die Räder im System auch in unserer wirtschaftlichen Eiszeit nicht durch. – Fahren Sie doch weiter brav durch die Schneewüste! – Hören Sie schon den Ruf der Schneeeeeeekoppe?

    Crack
    oder: Kacke kacke Kuchen

    In unseren neunziger Jahren wurde alles heftiger. In den Neunzigern heißt es Piercing statt Ohrring, Cybertronic statt Supersonic, Quake statt Pacman, Chaostage statt Ostermärsche, Loveparade statt Hitparade, Hatecore statt Kirchenchor und last but not least Crack statt Koks.

    Crack ist die ultimative Droge der Neunziger, denn Crack ist kalt, heftig und unerbittlich.

    Crack entsteht, wenn Kokainhydrochlorid in Wasser gelöst und zusammen mit Backpulver so lange gekocht wird, bis alles Wasser verdampft ist. Statt dem Backpulver kann auch Salmiakgeist verwendet werden. Der entstehende Kuchen, auch pancake genannt, wird zerkleinert und in kleinen Glas- und Plastikphiolen luftdicht portioniert. Schließlich ist das Zeug, das so unempfindlich für feuchte Gefühle macht, selbst höchst empfindlich gegen Feuchtigkeit. Die zerbrechlichen Phiolen werden kurz vor Einnahme zerbrochen und die Kristalle in speziellen Pfeifen geraucht.

    Crack ist die höhere Oktave von Kokain. Es wirkt wie Koks — nur ist es schneller, stärker und härter. Schneller in seiner Wirkung, stärker im Egoflash, härter im Absturz.

    Der Absturz kommt einer seelischen Bruchlandung gleich. Dies kommt daher, daß die Talfahrt vom Crackgipfel steil ins Tal der Depressionen führt. Diese Schwermut ist so abgrundtief, daß sie die CrackerInnen oftmals nur durch eine nochmalige Einnahme überstehen kann. Durch die Kälte des Cracks sind sie schon binnen einiger Wochen ausgebrannt. Bei Crack sollen durch diesen Effekt angeblich schon labile Menschen nach der ersten Einnahme süchtig geworden sein. Obwohl Crack recht billig ist, werden die CrackerInnen schon bald kriminell werden müssen, um ihre nächste Dosis kaufen zu können. Die Wirkung von Crack hilft ihnen dabei. Schließlich macht es gnadenlos unsensibel, hochaktiv und aggressiv. Nichts ist geiler auf Crack als ein blutiger Überfall.

    Crack haftet ein fieses Bronx-Image an. Es ist wie geschaffen, für diejenigen, die beim amerikanischen Traum vom Tellerwäscher zum Millionär immer nur den Vorspann sehen. Für diejenigen, die kristallklar sehen, daß dieser Traum nichts weiter als ein unerreichbarer Traum ist — und ein übler Alptraum noch dazu. Nur solche Kristallseher können sich hinreißen, Kristalle auch zu rauchen. Schließlich weiß heute jedes Gettokind, daß Crack eine Art Amoklauf durch die Pfeife ist. Nur verzweifelte Menschen ohne die geringste Perspektive werden diesen Höllenzug einfahren und danach abfahren. Daher war Crack lange Zeit einzig und allein ein Phänomen amerikanischer Gettos.

    In Europa gibt es keinen solch großen Unterschicht wie in Amiland. Daher schien hier lange Zeit eine Ausbreitung von Crack unmöglich. Nun wird jedoch die Kluft zwischen Arm und Reich auch hierzulande immer größer. Im Schatten der neuen Armut scheinen immer mehr Kristalle im Schmutz der Gosse zu wachsen. Die kritische Masse an extrem Armen in der Jugend ist erreicht. Nun findet eine kristalline Explosion statt. Crack macht sich daher immer mehr in europäischen Großstädten breit. London und Frankfurt sind hier die heimlichen Hauptstädte.

    Der Teufel hatte schon Kokain für die Reichen erfunden. Da fragte sich der Mensch, wie er den Teufel überbieten könne. Er nahm sein Zeug und verarbeitete es weiter. Heraus kam Crack für die Armen.

    Speed
    oder: Mit PEPermint bin ich dein Kind

    Speed, auch PEP genannt, ist das Kokain der Armen. PEP ist ein billiges Koksimitat. Während Koks stilvoll durch Tauies gesnieft wird, stecken sich die Speedies lediglich einen Zwanziger in die Nase. Mit diesem Zwanni können Sie sich eine Woche aufPEPpen. Durch den gerollten Schein geben sich die PEPeronies der Rolle und des Scheines hin, die Chief Masters ihrer Possi zu sein.

    In Wahrheit äffen diese vermeintlichen Chefs der koksenden High Society nach. PEP macht sie schon zum Affen, bevor sie überhaupt den Affen schieben.

    Denn im Gegensatz zu Koks, fehlen PEP die rhetorischen und feinmotorischen Qualitäten. Es puscht Sie zwar auf, puscht Sie jedoch nicht in die Chefposition auf. Sie labern zwar viel, aber Ihre Gespräche sind so flach wie der reflektierende Spiegel, auf dem Sie unreflektiert Ihre Line legten.

    PEP pept lediglich auf. Es vermag Sie ein paar Stunden Ihren Körper vergessen zu lassen. Sie bekommen dadurch die Wahnidee, Sie hätten unbegrenzte Ausdauer und Kraft.

    Nicht umsonst wurde Speed in der Form des Benzedrins den deutschen Landsern im Zweiten Weltkrieg verabreicht. Es stärkte für ein paar Stunden ihre Kampfmoral. Ihre ausgemergelten Körper mutierten scheinbar zu ramboiden Terminatorbodies. All ihre Verletzungen, ihre Windpocken und ihre Winde vom Kommißfraß waren in Windeseile wie vom Winde verweht. Sie konnten sich flink wie ein Windhund und zäh wie Leder überwinden, den Sturm auf den Feind zu beginnen. Erst danach wurde klar, daß die Schmerzfreiheit nur ein Sturm im Wasserglas war.

    Dies ist der große Haken bei PEP. Die Energie, die es Ihnen angeblich verleiht, holt es sich schon nach fünf Stunden zurück. Und als ob dies nicht schon genug wäre, müssen Sie noch mit “horrorenten” Zinsen bezahlen.

    Sie spüren dann am eigenen Leibe, was Sie Ihrem Körper angetan haben. Er meldet sich erbarmungslos zurück. Der Schmerz macht sich einen Scherz daraus, dem Hirn ein Dauerklingeln zu verabreichen. Es wird Ihnen danach schwerfallen, auch nur noch einen Satz zu formulieren.

    PEP ist wie ein Plastiktannenbaum zu Weihnachten, denn PEP ist hundertprozentig künstlich, PEP sticht wie der Hafer und PEP ist nichts heilig. Was PEP am wenigsten heilig ist, dürfte Ihr göttlicher Körper sein. Trotz dieser Unheiligkeit bringt PEP den Abturn so sicher wie das Amen in der Kirche. Blutende Nasen, Stiche in der Brust, leichte bis mittelschwere Paranoia und heftige Depries sind das speedige Sakrament.

    Diese Nebenwirkungen sind das einzig Gute an PEP. Denn jeder SPEEDy Gonzales wird nach einer solchen Erfahrung die schmutzigen Finger von dem schmutzigen Plastikpulver lassen. Nachdem er einmal die Nase voll von dem Zeug hatte, wird er nach dem Absturz eh ewig die Nase voll von dem Zeug haben.

    Es sei denn, er ist schon total fertig mit der Welt und hat seinen Körper der städtischen Kunstoff-Müllverbrennungsanlage verschrieben. Leider gibt’s in unserer Generation X immer mehr grüne Punks mit Grünem Punkt. Diesen Umweltschutzengeln respektive “Umweltschmutzbengeln” ist selbst Ihre eigene Wiedergeburts-Wiederverwertung zu kapitalistischen Recyclingschrott scheißegal.

    Marke: Ich war eine Dose oder besser gesagt: Ich war eine Nase.

    PEP ist derjenige Stoff, der sogar Ihren Körper und Ihre Seele in die kapitalistischen Ex und Hip Hop Mentalität integriert.

    PEP und Cocaine ähneln in diesem Punkt Pepsi und Coca Cola. Alle vier wirken anregend. Alle vier unterstützen den Kapitalismus. Während Sie bei Kokain und Coca Cola jedoch das Gefühl genießen können, ist PEP und Pepsi lediglich zum taste of the new generation geworden. Yeah, Yeah, Yeah!

    PEP ist eben nichts weiter als Junk Food für die Nase und Junky Fusel für’s Hirn.

    Wie dem auch sei. Ihr netter verdammter Staat wünscht Ihnen auf Jeden: viel PEP und ein SPEEDiges Prost!

    Ice
    oder: Like Ice in the Gunshine

    Ice ist im Grunde genommen derselbe Stoff wie Speed, nur ist Ice reiner. Während handelsübliches Speed selten einen Reinheitsgrad von 50 Prozent erreicht, ist Ice über 90 Prozent reines Metamphetamin. Doch diese Reinheit täuscht über die schmutzigen Geschäfte hinweg, die mit Ice gemacht werden. Dealer machen an Ice heiße Geschäfte, denn ein Kilo Ice bringt 400.000 Dollar Gewinn.

    Die Droge ist eine reine, rein japanische Erfindung. Als Kawasakidroge verleiht sie einen schnellen Höhenrausch. Die speedige Euphorie Made in Japan dauert 8 bis 30 Stunden an. Auf ihr fühlen Sie sich wie der japanische Megaheld Akira. Doch dann werden die Kristalle beim Absturz zur Kamikazedroge.

    Sie bekommen heftigste Depressionen und Angstzustände. Dazu gesellt sich noch eine akustische Paranoia. Sehr oft werden nicht vorhandene Stimmen und Gesänge gehört. Dies ist leider kein Karaoke.

    Körperlich sind nach mehrmaligem Genuß Kreislaufzusammenbrüche und Herzkasper an der Tagesordnung. Schon nach ein paar Monaten ist der User als seelisches Nervenbündel und körperliches Wrack reif fürs Harakiri.

    Es gibt allerdings viele KonsumentInnen, die den Absturz verhindern, indem sie permanent Minimaldosen rauchen. Solche chronischen Ice-User sind weiterhin brave GymnasiastInnen, nette NachbarInnen oder goldige Gören. Nie würden Sie darauf kommen, daß diese netten ZeitgenossInnen dem Grab schon näher stehen, als die abgefuckten FixerInnen in der Fußgängerunterführung.

    Solche Ice-RaucherInnen arbeiten wie emsige japanische Bienen. Denn selbst stupid monotone Arbeiten machen ihnen plötzlich Spaß. Den kapitalistischen ArbeitgerberInnen kann dies natürlich nur recht sein.

    Trotzdem verhindert auch diese Art der Ice-Einnahme nicht, daß auch sie nach ein paar Monaten mit Schreikrämpfen und Hallus in die Klapse eingeliefert werden.

    Letzterer Typus von Ice-KonsumentInnen macht die Droge so gefährlich. Denn Bekannte meinen zuerst, Ice wäre harmlos. In ihren Augen wird die Droge zur anständigen Mittelstandsdroge, ganz im Gegensatz zu Crack, das ein Gettoimage hat. Die getäuschten BetrachterInnen rauchen ebenfalls davon. Erst wenn ihr vereister Vorbildpionier nach ein paar Monaten Psychosen entwickelt, merken die MitläuferInnen, daß da etwas nicht stimmt. Doch dann ist es leider zu spät, da sie selbst schon längst süchtig sind.

    Ice verhält sich zu Speed wie Crack zu Koks. Beide werden geraucht. Bei beiden kann schon nach der ersten Einnahme eine Sucht entstehen. Beide sind stark puschend. Allerdings gilt dieser Vergleich nur mit einigen Einschränkungen. Crack geht gleich zur Sache, und ist somit wenigstens ehrlich. Ice ist dagegen ein hinterfurziges Kristall, welches als Wolf im Schafspelz angeschlichen kommt.

    Crack schwappt gerade aus dem wilden Westen nach Europa über. Ice dagegen kommt aus dem wilden Fernost. – Let’s go West! And go à gogo da Pest!

    Ecstacy
    oder: Ex die Tussi!

    Die heutige Technodroge MDMA (3,4-MethylenDioxyMethylAmphetamin) wurde schon 1913 von einem gewissen Darmstädter Pharmakonzern entwickelt. Bald beMERCKte die Firma, daß MDMA ihre Versuchstiere weniger essen ließ.

    Damals starteten die Regierungen den Ersten Weltkrieg. Die Lebensmittelvorräte an der Westfront wurden knapp. MDMA schien der geeignete Appetitzügler für die Frontsoldaten zu werden. Bei Menschen stellten sich jedoch seltsame Nebenwirkungen ein. Die Versuchspersonen machten andauernd Komplimente. Sie wollten dem Versuchsleiter verklickern, er sei schöner als Adonis. Und überhaupt hätten sie ihn unheimlich lieb. Dabei war es egal, ob das MDMA von Männchen oder Weibchen geschluckt wurde. Die Heeresleitung konnte unter diesen Umständen MDMA nicht gebrauchen. Deutsche Generäle stellten sich ihre Soldaten vor, wie sie ihre Gewehre streichelten und zum französischen Schützengraben Je t’aime! riefen.

    Die arme Armee hätte sich beim Alarm in die Arme genommen. Die Soldaten wären Frankreich in die Arme gefallen und wären arm gefallen. So gab es im Westen nichts Neues und MDMA kam nicht als vorgesehenes Appetit­zügler­medikament auf den Markt.

    Lange Zeit fristete das sonnige “Emmdäemm — Ah” danach ein kümmerliches Schattendasein. Das amerikanische Verteidigungs­ministerium testete es als Wahrheitsdroge. Einige PsychotherapeutInnen der Westküste verschrieben es eigenmächtig als Penizillin für die Seele. Verklemmte amerikanische Studies ließen sich die Liebespille gelegentlich als Hemmschwellen­reduzierer besorgen. Ein MDMA-Boom blieb jedoch aus.

    Dann wurde MDMA 1985 urplötzlich verboten. Diese Prohibition hatte den Effekt, daß sich der Schwarzmarkt der chemischen Kontrolle entzog. Die Käufer wissen daher nie so genau, ob in den Pillen tatsächlich MDMA vorhanden ist. Sie müssen der Hexenküche ihrer Dealerdealer vertrauen.

    Die allerwenigsten Pillen sind aber reines MDMA. Als Nebenstoffe können außer LSD und Speed folgende Designerdrogen auftreten:

    MDE, MDEA, EVE, EVA (3,4-Methylendioxyethamphetamin)
    Der Flash dauert hier nur drei bis vier Stunden, ansonsten ähnelt MDE hochdosiertem MDMA. Allerdings ist der Kontrollverlust größer, da sich der Konsument stark benebelt fühlt. Außerdem fehlen MDE die typischen kommunikativen Qualitäten von MDMA. Als kleine Nebenwirkung ist der Tod bei Überdosierung zu nennen. Na ja, wenn’s nur das ist! Einige Tabletten sind so hoch dosiert, daß schon zwei zum Tod führen können. Erst 1992 gab es die erste MDE-Pille auf dem Schwarzmarkt, trotzdem wurde MDE nach MDMA zum zweithäufigsten Amphetamin. Es ist unter anderem in den Pillen mit den Channel-Ringen, dem Smilie, der EVA-Aufschrift und dem Kleeblatt vorhanden. Gemeinerweise tritt EVA auch in der Pille mit der ADAM-Aufschrift auf. Also, wenn Sie sich schon nur mit Pillen locker machen können, dann wenigstens hier vorsichtig dosieren!

    MBDB (N-Methyl-1-(1,3-bezodioxol-5-yl)-2-butylamin)
    Die Wirkung ähnelt MDEA, ruft aber keine Halluzinationen hervor. In Deutschland ist MBDB nur in der Pille mit dem Dollarzeichen vorhanden. Da der Stoff ganz neu auf dem Markt ist, sind seine Wirkungen und Nebenwirkungen naturgemäß unerforscht.

    DOM (Dimethoxymethylamphetamin)
    Die Wirkung von DOM dauert ganze 72 Stunden an; Wer es am Wochenende einnimmt, hat also gute Chancen, noch am Montag seinem Chef um den Hals fallen zu können. Dies dürfte nur in seltenen Fällen karrierefördernd wirken. Als weitere mögliche Nebenwirkungen kommen toxische Psychosen und Verwirrtheitszustände vor. Da DOM stark lipophil ist, können Flashbacks noch Monate danach auftreten.

    MMDA (Methoxymethylendioxyamphetamin)
    Glück gehabt, denn dies ist ein halluzinogenes Amphetaminderivat mit sanfter psychedelischer Wirkung. Bislang sind außer Psychosen bei extremer Dosierung keine negativen Langzeitwirkungen bekannt. Das heißt natürlich nicht, daß es sie nicht geben könnte. MMDA ist in Deutschland recht selten.

    MDA (3,4-Methylendioxyamphetamin)
    Diese Droge ist die Mutterdroge zu MDMA, denn sie wurde zuerst von Merck entdeckt. Ihre Wirkung ähnelt MDMA. MDA bewirkt aber stärkere Halluzinationen. Auch das MDMA-typische Gefühl von Nähe und Kuschelbedürfnis bleibt aus. Der Flash hält ganze acht bis zwölf Stunden an. Seine Qualität ist stark individuell abhängig. Als Nebenwirkung treten Hautveränderungen auf, bei Überdosierung der Tod. In Deutschland ist MDA öfters anzutreffen.

    DOB (Dimethoxybromamphetamin)
    Dies ist eine seltene halluzinogene Amphetaminvariante, ihre genauen Wirkungen sind bislang unerforscht.

    2C-B (Phenetylamin)
    Diese Droge verstärkt alle Sinneswahrnehmungen. Sie ist eine halluzinogene Amphetaminvariante. Die Nebenwirkungen sind bislang unerforscht. 2C-B-Pillen sind eine englische Spezialität.

    DPT (Dipropyltryptamin)
    Dieser Stoff ist nicht verwandt mit MDMA und wird daher nicht der Klasse der Amphetamine, sondern die der Tryptamine zugeordnet. Er hat nur zwei bis fünf Stunden leicht halluzinogene Wirkung und ist noch kaum erforscht. Tryptamine kursieren in Deutschland fast nie, in England sollen sie dagegen manchmal zu finden sein.

    DMT (Dimethyltryptamin)
    Auch dieser Stoff gehört zu den Tryptaminen. Nebenwirkungen sind Zuckungen, Grimassenschneiden und Krämpfe.

    DET (Dimethyltryptamin)
    Dieses Rauschmittel aus der Klasse der Tryptamine wirkt nur eine halbe Stunde. Lohnt sich also nicht. Die Wirkungen und Nebenwirkungen sind noch unerforscht.

    Wenn Sie eine Pille mit den obigen Drogen statt MDMA erwischt haben, können Sie von Glück reden. Schließlich bleiben bei einmaligem Gebrauch in richtiger Dosierung stärkere Folgeschäden aus. Verschissen haben Sie dagegen, wenn eine Pille mit folgenden beiden Stoffen In Ihrem Magen liegt:

    PCP (PCC-Phencyclidin)
    Diese Droge, von der mehr als 40 Derivate bekannt sind, ist auch als Angel Dust bekannt. Wollen Sie sich’s ganz heftig geben, probieren Sie es mit diesem netten Pillchen. Sie werden 48 Stunden lang heftigst zu halluzinieren anfangen. Wenn Sie im Engelstaub wühlen, zeigen Sie ein bizarres aggressives Verhalten. Mit fast fünfzigprozentiger Wahrscheinlichkeit fallen Sie grundlos einen Passanten an und mit fast hundertprozentiger Sicherheit bleibt danach eine Psychose übrig.

    PCP war auch in den siebziger Jahren bei amerikanischen Rockern beliebt. Da Angel Dust aggressions­fördernd wirkt, soll es in Jugoslawien häufig an Soldaten verteilt worden sein. Da Jugoslawien vor der Haustüre liegt, kam auch wieder vermehrt Angel Dust nach Deutschland und England. Nach langem Dornröschenschlaf kommt daher Angel Dust wieder in Umlauf, vor allem in der Variante des Ketamins. Ketamin ist der bekannteste Abkömmling des PCPs. Es wirkt LSD-imitierend. Gegenüber dem konventionellen PCP wirkt Ketamin also stärker psychedelisch. Die KonsumentInnen fühlen sich fernab jeglicher Realität. Noch nach einem Jahr kann ein Vollrausch-Flashback aus den eigenen Fettresourcen auftreten.

    Die Chance mehrt sich also, daß Sie demnächst netten Engelchen begegnen, die Sie mit blutrotunterlaufenen Augen grundlos anfallen. Sie dürfen den Berserkern dafür nicht böse sein. Denn sie wissen nicht, was sie tun, diese Engel. Vermutlich sind sie auf PCP. Warum das höllische Pulver gerade als Engelsstaub bezeichnet wird, weiß keiner. Das Zeug sollte doch lieber als Teufelsdreck bezeichnet werden. Vielleicht dachte der Namenserfinder an Luzifer, den gefallenen Engel?

    MPTP (1 Metyl -4 Phenyl -1,2,3,6 -TetrahydroPyridin)
    Wenn Sie eine Pille mit diesem Stoff geschluckt haben, können sie innerhalb eines Trips um Jahre altern. Denn bestimmte Teile des Gehirns werden schon bei einmaligem Genuß für immer zerstört. Hier sind vor allem die Euphoriezentren im limbischen System und die Bewegungszonen im Lobus Frontalis betroffen. Ein Parkinson-Syndrom stellt sich ein. Wer einmal an eine solche Pille geraten ist, wird sein Leben lang nur noch von schwersten Depressionen und Schüttellähmungen geplagt sein. Pech gehabt! Der erste MPTP-Unfall trat schon 1979 bei einem 23 Jahre alten Chemiestudenten und 20 weiteren seiner FreundInnen auf. Sie hatten Selbstversuche mit psychoaktiven Substanzen aus dem eigenen Chemielabor gemacht.

    MDMA selbst scheint eine recht harmlose Droge zu sein. Bislang existieren noch keine handfesten Beweise für eine stärkere Schädigung von Gehirn und Leber durch reines MDMA. Bei DauerkonsumentInnen senkt sich allerdings der Serotoninspiegel. Dies deutet darauf hin, daß MDMA bei längerem Konsum zu Depressionen und Psychosen führt. Genaueres ist nicht bekannt.

    Die große Gefahr bei MDMA kommt durch das Verbot. Die KonsumentInnen spielen Russisch Roulette, denn jede dritte Pille enthält andere Designerdrogen als MDMA. Diese sind teils ebenfalls recht harmlos, können jedoch auch hochgiftig sein.

    Häufig kursieren skurrile Horrorberichte über lebenslange Lähmungen oder schwerste Depressionen nach einer einzigen Pille in der Presse. Doch diese sollten nicht MDMA angedichtet werden, sondern stammen von anderen Designerdrogen, die statt des MDMAs eingebacken waren. MPTP ist hier der schlimmste Übeltäter.

    Das MDMA-Verbot hatte neben diesem Russisch-Roulette-Syndrom noch eine zweite negative Folge. Denn erst durch das Verbot konnten DealerInnen ab 1985 an MDMA etwas verdienen. Sie starteten eine Mundpropagandakampagne. Damit sie MDMA besser verkaufen konnten, tauften sie es erst zu Empathy und dann zu Ecstacy um. So entstand langsam ein Schwarzmarkt. Seltsamerweise nicht in Amerika, sondern auf Ibiza. 1987 entwickelte sich dort einer der ersten Rave-Szenen. Ecstacy war von Anfang an mit dabei. Diese Prohibition ist, so paradox es auch klingen mag, der Hauptgrund für die urplötzliche Ausbreitung von XTC nach diesem Jahr.

    Anfang der Neunziger kam es zum totalen Pillenknacks. Viele zurückkommende UrlauberInnen ließen die Ecstacywelle nach Mitteleuropa, vornehmlich Deutschland, Schweiz, Österreich, Polen, Dänemark, Holland und Großbritannien, schwappen. Heute feiert Ecstacy jährlich ekstatisch seinen Sieg unter der Siegessäule in Berlin. Über eine Million RaverInnen zappeln hier total pilllepalle im Takt der Uzz-Uzz-Uzz-Mukke hinter den Wägen von Red Bull, OCB und Greenpeace hinterher. Die Love-Parade führt dann direkt durch das Brandenburger Tor, wo noch in den dreißiger Jahren die Nazis ihre HaSS-Parade abhielten. Ecstacy hat es geschafft, daß ausgerechnet im kalten Deutschland das größte Straßenfest der Welt stattfindet. Selbst der Karneval in Rio kommt da nicht mehr mit.

    Heute gibt es kaum einen mitteleuropäischen Jugendlichen unter 20, der nicht schon mal die Droge getestet hat. Einige sind das ganze Jahr über verpillt. Eltern fällt dies meist nicht auf. Wieso auch? Ihre Söhnchen und Töchterchen sind doch endlich so richtig lieb und zärtlich.

    Seltsam ist es schon, daß diese seit 1913 bekannte Droge gerade jetzt zur Modedroge wurde. In einer Zeit, wo es dem Staat nur wichtig sein kann, daß die Jugend die angebräunte Politik, die weißen Politiker­Innenwesten und die schwarzen Arbeitslosenzahlen durch die rosa Brille sieht.

    Noch seltsamer ist, daß die Pille überhaupt in Umlauf kommen konnte. Schließlich ist es trotz anderweitiger Gerüchte keineswegs so, daß alle ChemiediplomantInnen diesen Stoff leicht im Keller herstellen könnten. Es sind schon ein industrielles Know-how und große, teure Anlagen zur Synthese notwendig. Es wäre somit leicht für den Staat und die Industrie, die Ecstacy-Herstellung zu kontrollieren.

    Warum wird dies nicht gemacht? Ganz einfach, Ecstacy ist das huxleysche Soma. Es stellt die jungen Massen ruhig. “ExTieSie” läßt die Ex-Teenies selbst dann in einer rosa Wolke schweben, wenn sie in Wahrheit im pechschwarzen Dunstkreis von bitterer Armut leben.

    Schließlich ist die Pille finanziell für Unter- und Mittelschicht konzipiert. Einen Zwanni für eine Woche Glücklichsein kann schließlich der letzte Penner auftreiben. Und falls nicht, genügt es, auf dem Boden von Raves zu suchen. Hier findet er eh seine E’s. Denn falls nicht gerade von Plateauschuhen zermalmt, leuchtet ab und zu eine verschmutzte Sonne auf.

    Was gibt es schöneres, alle sind glücklich. Die Regierung dominiert durch Koks und das Volk ist auf Pille und findet das ganz OK.

    Die Verteilung der beiden Drogen Ecstacy und Koks in der Hierarchiepyramide hat seinen guten Grund. Schließlich ist Ecstacy die Gegendroge zu Kokain:

    Ecstacy ist eine Wir-Droge, Kokain eine Ich-Droge

    Ecstacy ist billig, Koks ist teuer

    Ecstacy verführt zu Zärtlichkeit, Kokain zu Sado-Maso

    Ecstacy verleitet zum samtweichen Schmusen und massenhaften Kuscheln. Koks zum sadistischen Schmutzen und masochistischen Kuschen.

    Ecstacy läßt Sie Gott im Nächsten sehen, bei Koks sind Sie eben dieser Gott

    Bei Ecstacy sehen Sie wirklich alles in rosa, bei Kokain sehen Sie wegen nichts rot.

    Koks paßt eben zu XTC wie ein Hammer zu seinem Amboß. Und der Hammer schlägt derzeit hammerhart auf das Volk. Der verkokste Raseteufel regiert, der verpillte Ravergott verliert. Die beiden Drogen sind die chemischen Systemstabilisatoren des Kapitalismus.

    XTC ist eine kapitalistische Droge fürs Volk. Auch die letzte Bastion des menschlichen Ausverkaufs ist geschafft. Nun ist selbst Liebe käuflich. Sie kostet im Sonderangebot rund Null Acht Mark Fünfzehn. Dank Ecstacy dominiert nicht mehr die wahre Liebe, sondern die Ware Liebe!

    Das Frankfurter Raverlatein zeigt allerdings, daß XTC unter gewissen Altersumständen auch positive Seiten hat. Alle haben hier schon von der quengeligen Ommi gehört, die das Zimmer ihres Enkels aufräumt. In der Schublade des Bengels findet sie ihre eigene Weißdornschachtel. Darin liegt versteckt eine letzte Tablette. Sie schluckt sie verärgert ob des Diebstahls und räumt weiter auf. Als der Gabbatschabo nach drei Stunden wiederkommt, räkelt sich seine Ommi auf seiner Matratze, schmust mit dem Teddybär, schenkt dem perplexen Raver ihr Sparbuch und meint, sie habe gerade eben Gott gesehen.

    Fast jeder junge Frankfurter hat seltsamerweise einen Freundesfreund, dem diese oder eine ähnliche Anekdote passiert ist. Im Gegensatz zu der Spinne in der Yuccapalme hat die Raverstory jedoch den unbestreitbaren Vorteil, daß sie durchaus wahr sein könnte.

    XTC wäre tatsächlich die Idealdroge für Menschen ab fünfundsechzig. Alte Leute brauchen schließlich nicht mehr zu befürchten, unfruchtbar zu werden, Fehlgeburten zu bekommen oder in 20 Jahren an tiefen Depries zu leiden. Sie könnten ihre verschrumpelten GattInnen wieder schön finden und begatten. Sie könnten durch eine verbale GATT-Abrüstung wieder geistig rüstig werden. Dank E-Plus funkt’s also wieder zwischen den beiden “ExTäubChen” und es klappt die alteheliche Kommunikation.

    Nur leider kommt genau diese Altersgruppe für gewöhnlich nicht an die Pillchen heran. Das brauchen sie ja auch nicht, denn diese sind für gewöhnlich nicht die Altersgruppe, von denen Revolutionen ausgehen. Also, Alter und Alte! Schluckt die Pille, schluckt alles runter, die ganze politische Scheiße! Seht rosa statt rot und haltet’s Maul!

    Psychedelika
    oder: Looser in the Sky with Die-die-die-monds

    Psychedelika ist der Überbegriff für alle Drogen, welche visionäre Rauschzustände induzieren. Die Visionen, welche unter einer psychedelischen Droge erfahren werden, zählen in unserer Zivilisation nur als Hirngespinste. Eine eigene Realität wird ihnen abgeschrieben.

    Dabei können solche Bilder und Gefühle mehr sein als reine Halluzinationen, so unglaublich sie oft auch zunächst erscheinen mögen.

    Viele Erlebnisse entstammen aus dem kollektiven Unterbewußtsein. So werden des öfteren antike Götter, alchemistische Zeichen, mystische Lebensbäume oder bunte Mandalas gesehen. Auch Chakren können sich spontan öffnen. Es fällt allerdings esoterisch ungebildeten Menschen schwer, diese Gesichte zu deuten. Statt aus ihnen Nutzen zu ziehen, werden diese Laien häufig nur von diesen tiefergreifenden Erlebnissen verwirrt.

    Andere Erkenntnisse entstammen den Akasha-Chroniken. Die Berauschten können hier über spirituelle Fragen philosophieren, die sie schon längere Zeiten beschäftigen. Die Antwort trifft sie wortwörtlich wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Auf diese Weise erfolgt ein tiefer Einblick in die mystischen Gesetzmäßigkeiten des Universums. Manchmal haben sie sogar den Eindruck, als verschmelzen sie mit der Welt und würden plötzlich verstehen, was die Welt im Innersten zusammenhält. Sie sollten sich aber stets vor Augen halten, daß diese Erkenntnis immer nur ein verschwindendes Fraktal der ganzen Wahrheit darstellt, so umwerfend das Erlebnis auch erscheinen mag. Schließlich ist der menschliche Geist einfach viel zu armselig, um die ganze Wahrheit auf einmal zu erfahren.

    Hier muß betont werden, daß das Lesen in den Akasha-Chroniken auch problemlos ohne Psychedelika möglich ist. Nüchternheit ist sogar von Vorteil, da die Erkenntnisse portionsweise ankommen und sie sich schriftlich oder bildlich fixieren lassen.

    Andere eher konkrete Drogenerlebnisse können Erinnerungen aus einem früheren Leben sein. Meist sind solche Erlebnisse auch mit dem Gefühl der Erinnerung verknüpft. Meist schaltet sich allerdings nach der Rückerinnerung wieder der rationale Verstand ein und bezweifelt das Erlebte.

    Wenn solche Erinnerungen in Ihnen aufgestiegen sind, sollten Sie diese nicht gleich als Drogenhalluzinationen verwerfen. Selbst dann nicht, wenn die Erinnerung nicht hundertprozentig konform mit der offiziellen Geschichtsschreibung sein sollte. Schauen Sie sich vielmehr nach Indizien um, welche Ihre Erinnerung stützen könnten. Möglicherweise haben Ihre Freunde ähnliche Erinnerungen, die sich in Ihr Bild einfügen.

    Andere Erlebnisse sind telepathisch übermittelte Bilder. So erleben zwei Personen, die gemeinsam dieselbe Droge eingenommen haben oftmals auch haarscharf die gleiche Vision. Es passiert weiterhin häufig, daß sich zwei Visionen ergänzen. Freunde, die sich sehr gut verstehen, brauchen unter Psychedelika oft nicht mehr zu reden. Visualisiert sich der eine auf ein Bild, erscheint es dem anderen ebenfalls.

    Manche Personen meinen sogar, sie hätten unter Drogen regelmäßig telepathischen Kontakt mit extraterrestrischen Wesen. Leider können wir solch Alienlatein nicht überprüfen. Sie können es glauben oder nicht.

    Neurologisch sind diese Visionen noch ein Rätsel. Nur soviel ist klar: Psychedelika senken direkt oder indirekt die Wirkung des Neurotransmitters Serotonin. Ein niedriger Serotoningehalt ist unter anderem für die Traumphasen verantwortlich. Die wahren Zusammenhänge dürften sich allerdings weitaus komplexer gestalten. Wahrscheinlich sind auch noch andere Neurotransmitter involviert.

    Obschon die genaue Wirkungsweise der Psychedelika noch recht unerforscht ist, wissen wir, daß Psychedelika hauptsächlich meist das serotoninerge System beeinflussen. Sie unterscheiden sich somit auch biochemisch von anderen Drogen wie zum Beispiel Kokain, die in das dopaminerge System eingreifen.

    Damit im Zusammenhang stimulieren Psychedelika besonders die rechte Gehirnhemisphäre. In der rechten Gehirnhemisphäre sind unter anderem esoterische Fähigkeiten und die Spiritualität angesiedelt.

    Um so offener und gebildeter eine Person in esoterischen Dingen ist, um so mehr Nutzen kann sie demnach aus Psychedelika ziehen.

    Umgekehrt gilt, daß Menschen, welche verlernt haben, mit ihrer rechten Gehirnhälfte zu denken, welche von der Philosophie der Vernunft infiziert sind und welche nicht an Übersinnliches glauben, besonders gefährdet sind. Ein übersinnliches Drogenerlebnis kann sie mit einem Schlag aus ihrer Bahn werfen. Schließlich wird ihr ganzes Weltbild, ihre Religion der nüchternen Naturwissenschaft, an welches sie sich klammerten, mit einem Schlag zerstört. Gerade solche nüchternen Menschen bleiben daher sehr oft hängen.

    Das Verbot der Psychedelika hat eine zerstörerische Wirkung: Oft nehmen die Menschen aus Angst gar keine Psychedelika ein. Ihnen bleiben mystische Drogenerlebnisse verwehrt. Oder sie experimentieren ohne Vorkenntnisse im geheimen mit diesen Drogen. Die Prohibition animiert hier zu Selbstversuchen. Sie gehen mit diesen hochpotenten Stoffen leichtfertig um, als wären Psychedelika ein interessantes Vergnügen. Die KonsumentInnen nehmen zu viel oder zu wenig ein. Sie benutzen die falschen Psychedelika für den falschen Zweck. Auch achten sie nicht auf ein angenehmes Setting. Kein Wunder, daß unter diesen Umständen Unfälle vorprogrammiert sind. Unter letztere Gruppe fallen die meisten jüngeren Menschen.

    Die Prohibition der Psychedelika verhindert daher eine positive Nutzung. Sie ist daran schuld, daß Psychedelika nicht die Spiritualität der Menschheit bereichern. Sie ist schuld, daß sich infolge eines angespannten Settings Horrortrips verstärken. Sie ist schuld an hunderttausenden hängengebliebenen Personen in Deutschland.

    In Urgesellschaften, in denen Psychedelika für alle frei verfügbar waren, gab es dagegen nur positive Wirkungen. Es entwickelte sich eine sichere Drogenkultur. Nur eingeweihte Personen mit schamanistischer Grundausbildung kosteten von diesen Pflanzen. Die Schamanen glaubten, die Götter würden durch die Pflanzen mit ihnen reden. Es wurde sich den psychoaktiven Pflanzen daher nur mit großer Ehrfurcht genähert. Psychedelika wurden nur höchst selten und nur an bestimmten Festtagen eingenommen. Ein geeignetes Ritual lenkte die Visionen in die gewünschte Bahn. Falls doch Laien psychoaktive Drogen kosteten, beispielsweise für eine Vision Quest im Rahmen eines Initiationsrituales, blieb der Initiant immer unter der Anleitung eines erfahrenen Schamanen. Durch dieses angenehme sichere Setting konnten auch sie das Beste aus der Pflanze ziehen.

    Hier eine kurze Liste von Pflanzen und Stoffen, welche psychedelisch wirken:

    LSD
    Bei LSD verändern sich Farben, Formen, Gerüche und Klänge. Auf dem Hip-Trip werden Farben intensiver erlebt. Formen verändern sich. Musik wird gesehen und Bilder gehört. Mandalas in schillernden Farben erscheinen.

    Ihre telepathische Fähigkeiten werden extrem verstärkt. Besonders bewußtseinserweiternd können Nahtodeserlebnisse und Out-of-Body-Erfahrungen sein. LSD ist die Vision von ihrem eigenen kleinen Tod und ihrer Wiedergeburt. Visionen von Göttern, Märchengestalten oder anderen Archetypen sind dagegen extrem selten. Frühere Vermutungen, daß LSD Chromosomenschäden hervorrufe, haben sich nicht bestätigt.

    Fliegenpilze
    Hier bekommen Sie die unangenehme Vision, daß Ihr Magen verrückt spielt. Wenn Sie von dem Fliegenpilz heruntergeflogen sind, werden Sie leider merken, daß dies keine Vision war. Wahrscheinlich konnte sich das Ammenmärchen daher verbreiten, daß schon ein Häppchen Fliegenpilz tödlich sei. Nebenbei kann noch ein angenehmes Schwebegefühl auftreten. Dieses wird oft von der Erkenntnis der eigenen Unsterblichkeit begleitet. Fliegenpilze sind Gesellschaftsdrogen, da Fliegenpilze unbekümmerte Laberflashs mit Kicherunterbrechungen hervorrufen.

    Einige Personen sollen auch Gnome, Trolle, Heinzelmännchen und sonstige zwergähnliche Wesen gesehen haben. Für solche Visionen sind allerdings schon gefährliche Dosierungen notwendig. Die Illustrationen in alten Märchenbüchern weisen auf dieses alte Drogenwissen hin. Drei mittlere Fliegenpilze sind die normale Dosis. Sie müssen sofort nach dem Pflücken auf der Heizung getrocknet werden. Rohe Fliegenpilze haben keinerlei psychoaktive Wirkung. Hier hat sich das Muskarin noch nicht entwickelt.

    Psilos
    Psilos ist die Gruppenbezeichnung für Pilze, welche die wirksamen Bestandteile Psilocybin und Psilocin enthalten. Der bekannteste deutsche Vertreter ist der spitzkeglige Kahlkopf. Nachdem Sie den spitzkegligen Skinheads ihre verdammten Köpfe abgerissen haben, sollten Sie ihr Fleisch roh verspeisen. Psilocybin und Psilocin zerfallen nämlich schnell.

    Die Visionen sind LSD-ähnlich, werden aber sanfter und mehr von außen kommend erlebt. Viele Menschen haben den Eindruck der Pilz spreche zu ihnen und würde ihnen eine Botschaft vermitteln. Diese mystische Botschaft wird oft durch phantastische Farbmuster untermalt. Visionen von fliegenden Untertassen sind ebenfalls häufig. Und diese nicht nur bei der heißen Schlacht am kalten Buffet. Andere bekommen telepathischen Kontakt zu Außerirdischen. Psilofanatiker meinen daher, Pilze seien interastrale Lebewesen, die auch auf anderen Planeten vorkämen. Pilzsporen hätten durch das Weltall die Erde befruchtet. Ob dies nun alles Einbildung ist oder nicht, sei dahingestellt.

    Meskalin-Kakteen
    Dies sind psychoaktive Kakteen mit dem Hauptwirkstoff Meskalin. Ihr Hauptvertreter ist der Peyote-Kaktus. Nach einer Phase der Übelkeit und der euphorischen Hyperaktivität folgt ein visionärer Halbschlaf. Religiöse Erfahrungen sind häufig. Die religiösen Themen bedienen sich meist aztekischer Muster und indianischer Götter. Sie können aber auch zuweilen aus dem semichristlichen Bereich kommen.

    Kröten
    Das alte Märchen vom Froschkönig wirbt Kids an für ein späteres “Jugend Froscht.” Schließlich haben einige Frosch- und Krötenarten ein psychoaktives Sekret auf ihren Rückenwarzen. Seien Sie kein Frosch, überwinden Sie Ihren Ekel und lecken dem armen Tierchen seinen Warzenschleim ab! Dann erscheint ihr Traummensch, je nachdem, ob Sie männlich oder weiblich, hetero oder homo sind. Die visionäre Traumperson mit den sexy Froschschenkeln entführt Sie ins Reich der Maschinenelfen. Das Problem ist, daß Sie danach sexuell gestört sind. Schließlich kann die schnöde irdische Realität nie der visionären Traumperson das Wasser reichen.

    Stechapfel (und Engelstrompete)
    Stechapfel enthält wie die meisten anderen Nachtschattengewächse das psychoaktive Alkaloid Atropin, zusammen mit weiteren unerforschten Substanzen. Die Pflanze hat fast die gleiche Wirkung wie die verwandte Engelstrompete. Werden Sie vom fiesen Stechapfel gestochen, bekommen Sie extrem starke Visionen. Normale Gegenstände verwandeln sich in imaginäre Personen oder andere Gegenstände. Sie werden diese Transformation für total normal erachten. Der Stechapfel hat schließlich die Eigenschaft, Sie vergessen zu lassen, daß Sie ihn überhaupt eingenommen haben.

    So fand es eine geniale Person total normal, mit der Gitarre seines Freundes zu schwätzen. Er fragte sie, ob sie sich denn nicht langweile. Schließlich hänge sie ja den ganzen Tag in der Ecke rum. Sie antwortete ihm, daß sie sich ganz OK fühle, schließlich würde sein Freund ja ganz nett auf ihr spielen können. Eine andere Person aus Seeheim saß auf einem Acker und schaufelte sich die Erde in den Mund. Auf die Frage eines halbwegs nüchternen Freundes, was das denn solle, antwortete der vom Stechapfel Gestochene, er sitze doch auf einem Berg von Chio-Chips.

    Dies sind recht harmlose Anekdoten aus dem Reiche des Stechapfels. Das Problem ist aber dabei, daß Stechapfel nicht nur Visionen hervorruft, sondern obendrein noch extrem geil macht. Das Ganze kann also recht peinlich ausgehen. Für die KonsumentInnen kann am nächsten Morgen ein böses Erwachen kommen.

    So zog sich ein obdachloser Junge vor einer Diskothek aus und poppte vor rund 30 Besuchern einen Laternenpfahl. Er glaubte, es sei eine hübsche Frau. Nach diesem Vorfall ward der Arme nie mehr gesehen. Eine andere Person fuhr nach Stechapfeleinnahme nach Hause. Dort stieg er ins elterliche Bett. Nur mit Mühe und Not konnte ihn seine Mutter davon überzeugen, daß sie nicht seine Freundin sei. Odipussi läßt grüßen!

    Bilsenkraut
    Bilsenkraut ist ein Nachtschattengewächs, das nicht nur nachts im Schatten wächst. Es ist in Afrika, Europa und Asien heimisch. Vermutlich war es zusammen mit Hanf Bestandteil der mittelalterlichen Hexensalben. Es enthält das psychoaktive Alkaloid Atropin.

    Beide Drogen zusammengenommen erzeugen Flugvisionen. Sie enden meist bei dem keltischen Gott Cernunnos. Dieser ist archetypisch verwandt mit Hades in Griechenland und Pluto in Rom. Er beherrscht unter anderem die Sexualkraft. Kein Wunder, daß sich die Hexen von diesem geilen Unterweltgott nachts im Schatten poppen ließen. Der heidnische Gott Cernunnos wurde von der Kirche als Teufel abgestempelt. Daher kommt das naive mittelalterliche Bild des rotschwarzen Teufels mit den zwei Hörnchen, welcher zum fiesen Sex verführt. Weil die Menschen danach den moralisch neutralen Cernunnos als den Bösewicht ansahen, konnte sich das wahre Böse unerkannt unter Soutanen ausbreiten.

    Tollkirsche
    Dieses Kraut aus der Familie der Nachtschattengewächse ist in den gemäßigten Laubwäldern Europas und Asiens beheimatet. Die potente schwarze Tollkirsche wird auch Belladonna genannt. Sie enthält die drei psychedelischen Alkaloide Hyoscyamin, Scopolamin und Atropin.

    Die Visionen sind ähnlich wie bei Bilsenkraut. Flugvisionen sind häufig. Ebenso können Astralreisen auftreten. Neben Cernunnos erscheinen auch andere heidnische Götter. Tollkirsche fand daher die Kirche gar nicht so toll!

    Mutterkorn
    Mutterkorn ist ein schwarzvioletter Pilzparasit, der bei bestimmten Wetterbedingungen Roggenfelder befällt. Er ist höchst gefährlich, da er tödliche Krämpfe im Zusammenhang mit Ergotismus hervorruft.

    Lange Zeit waren Mutterkornvergiftungen für das sogenannte Antoniusfeuer verantwortlich. Dieses raffte im Mittelalter ganze Dörfer dahin. In kleiner Dosierung kann Mutterkorn LSD-ähnliche Visionen hervorrufen. Es wird vermutet, daß auch das antike Orakel von Delphi mit diesem Roggenpilz zusammen mit psychedelischen Schlangengiften die Visionen der Phytien hervorrief. Mutterkornalkaloide führten Albert Hoffmann zur Entdeckung von LSD.

    Safran
    Hier haben nur wenige Personen Visionen. Selbst wenn, sind diese äußerst schwach. Sie bilden sich ausschließlich bei geschlossenen Augen. Dann erscheinen flächige zuckende Muster und Mandalas. Die Farben haben eine kalte und kristalline Qualität. Auch der Gott Abraxas könnte sich präsentieren. Ihn erleben Sie ebenfalls flächig in blaugrünen Glasfarben. Er wird Sie sanft in den Schlaf tanzen. Im Schlaf wissen Sie, daß Sie träumen. Sie vermögen daher Ihre Träume zu steuern. Am nächsten Morgen können Sie sich an alles erinnern.

    Wenn Sie Safran kaufen, und keine Visionen erleben, so müssen Sie nicht unbedingt unempfindlic

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    2004/04/24 at 8:55 pm
  • From ANDIDIE on Kiffen macht zeugungsunfähig!

    am kern vorbei; danke ali

    “rede doch kein dummes zeug. du bist völlig benebelt. es gibt in deutschland 10 000 leute, die an dieser gefährlichen droge irre geworden sind. auf jeden fall werden sie behandelt.”

    und wenn es 10000 sind stehen da millionen gegenüber
    das rechtfertigt nix

    die antwort(siehe oben) auf einen text indem es darum ging des es nichts schlechtes gibt und das jeder selber verantwortlich für das was er tut auch wenn er es sich selber antut

    wenn millionen vor der klappse und phsychatrie und vor dem behandeln verschont geblieben sind ist das kein glück das bedeutet eher sie können mit der substanz umgehen
    sie sind nicht besser sie sind sich vielmehr der sache bewußt die sie machen und haben keine angst

    das ist sehr knapp und kurz gehalten- es trifft den kern

    ALI
    deine antwort-“…du bist völlig benebelt…”-  ist vielmehr eine beschimpfung für mich als das sie mich erhellen soll was doch eher die sache GOTTES ist
    oder?
    das nehm ich dir nicht übel
    bitte überleg dir doch das nächste mal was du sagst
    du kannst für dich selber sagen was schlecht ist wenn es dir nicht bekommt und jeder andere auch, breitet das schlechte bitte nicht aus
    die welt lebt vom guten und herzensgüte und nicht von “verteufelung”
    was willst du
    frag den wald das nächste zu gott
    mein wissen

    andidie

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    2004/04/24 at 9:10 pm
  • From ali on Kiffen macht zeugungsunfähig!

    bei drogen und drogenverharmlosung kenne ich kein pardon.
    ich kenne zuviele opfer. ich habe eine unheimliche abneigung
    gegen drogen. in den jahren, in der ich mit der drogenarbeit
    beschäftigt bin und war, ist in mir ein geradezu verzweifelter hass gegen drogen gewachsen. wie weit muss ein mensch sinken, der eine zerstörende subsanz für gut heisst? dass erinnert mich an meine zeit in rumänien. dort wurden die menschen gezwungen zu glauben und zu bekennen, dass sie im paradies leben. wie tief können menschen versklavt sein?
    ali

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    2004/04/24 at 9:37 pm
  • From Cavour on Kiffen macht zeugungsunfähig!

    nicht euer Ernst, oder?

    Also bitte, wie seid ihr denn drauf?
    Ich meine, angenommen das wäre wahr was ihr da schreibt, dann müßten so gewisse Gegenden wie Afghanistan, Maroko, Mittel- und Südamerika, sowie noch ein paar andere Staaten Afrikas, die über eine verwurzelte Mariuhanatradition verfügen, mittlerweile gut entvölkert sein.Ganz zu schweigen von Jamaika und Holland. Auf der anderen Seite, das wäre doch toll, dann könnte man in Afrika endlich mal eine wirkungsvolle Geburtenkontrolle einführen, die den Leuten wahrscheinlich auch noch Spaß machen würde und doch keine echte Verhütung wäre, also auch bedenkenlos für den Papst.
    Ich würde mich bei solchen Thesen auch nicht all zu stark auf die Bibel stüzen, denn seit der Hochzeit zu Kanaan wissen wir doch, daß Jesus auch mal ein paar Fäßchen Wein sponsorte, also wahrscheinlich auch nichts gegen andere Rauschmittel hatte.
    Um schließlich noch ein promminentes Beispiel zu nennen, wäre da Bob Marley, der trotz seines betrachtlichen Canabiskonsums eine recht große Nachkommenschaft in die Welt setzte.
    Wenn ihr mich fragt, sind die Gründe für Zeugungsunfähigkeit doch eher Stress, falsche Ernährung zu enge Jeans und Fahradfahren, als ein gemütliches Feierabendtütchen.
    Nichts für ungut, aber das nächste mal erst denken, dann schimpfen.

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    2004/04/27 at 12:42 pm