MTV’s Dismissed! – Möge der Bessere gewinnen?

„You are dismissed!”


Seit einigen Monaten bereichert uns der Musiksender MTV durch eine weitere pädagogisch äußerst wertvolle Show: „Dismissed!“ Das Konzept ist ebenso einfach wie unterhaltsam. Ein junger Mann bzw. eine junge Dame darf sich an einem Date mit gleich zwei potentiellen Liebesbewerbern gleichzeitig erfreuen, während die beiden Kontrahenten versuchen, durch ihr Aussehen und ihren Charme das Rendevouz-Duell zu gewinnen. Dabei gehen sie hart und taktisch klug vor: Man versucht sich selbst in das beste Licht zu rücken, der Gegner wird systematisch lächerlich gemacht und eine wohl platzierte time-out-Karte verweist diesen für zwanzig Minuten vom „Spielfeld“.


Am Ende jeder Show muss sich der/die Umworbene für einen der beiden Kandidaten entscheiden … oder besser gesagt: gegen einen. Denn der Clou der ganzen Geschichte ist das Gesicht desjenigen, der durchgefallen ist, der „dismissed“ wurde. Eine Perversität unserer Zeit: wir genießen es, wenn andere verletzt werden. Es ist schon hart und vor allem peinlich, wenn man sein Bestes gegeben hat und trotzdem abgelehnt wird. Meistens versuchen sich die Verlierer nichts anmerken zu lassen und überspielen ihre Enttäuschung mit platten Behauptungen, wie: „Sie hat sowieso ein Pferdegebiss gehabt; ich bin froh, dass ich nicht noch mal mit ihr ausgehen muss.“ oder „Der Typ ist eh ein totaler Verlierer.“ u.ä.


Diese Show zeigt sehr deutlich, was sich in unserer Gesellschaft schon seit geraumer Zeit abzeichnet: nur die Besten kommen durch! Zwar ist das nichts Neues; man kennt dieses System ja schon aus der Arbeitswelt. Nur der Beste wird genommen, nur der Beste bekommt die Gehaltserhöhung oder wird befördert. Ellenbogen-Taktik ist angesagt, wenn man weiter kommen will. Aber „Dismissed!“ führt uns eine ganz neue Qualität unserer Leistungsgesellschaft vor, denn jetzt geht es nicht mehr um einen Job, sondern um einen Partner! Das persönlichste und intimste Verhältnis zwischen zwei Menschen soll darauf basieren, welcher Bewerber „cooler“ ist oder besser aussieht! Dieses System von Anerkennung durch Leistung hat nun sogar die Partnerschaft verseucht.


Ja, es ist eine Seuche. Denn wenn Liebe nur noch durch besondere Leistungen oder ein tolles Aussehen zu erlangen ist (und das ist die Botschaft von MTV’s „Dismissed!“), dann ist sie auch nichts mehr wert. Es geht dann nicht mehr um gegenseitigen Respekt, Wertschätzung und Zuneigung – sondern nur noch um den Kampf „Wer ist der Bessere? Wer bekommt die Braut?“ Dass das keine Liebe ist sollte eigentlich jedem klar sein. Aber trotzdem lassen wir uns davon beeinflussen, trotzdem wirkt diese Botschaft auf uns ein und wir stempeln Menschen, die nicht den Idealvorstellungen von MTV entsprechen als hässlich, blöd und wertlos ab. Wie menschenverachtend ist unsere Gesellschaft doch geworden!


Die Bibel sagt an einer Stelle prophetisch: „Am Ende der Zeit wird die Liebe der meisten Menschen erkalten.“ (Matthäus 24,12) Wie gut, dass Gott nicht so ist wie wir. Seine Liebe müssen wir uns nicht erst verdienen. Bei Ihm sind Kranke, Schwache und Verachtete erwünscht und geliebt. Er liebt uns Menschen nämlich nicht für das, was wir erreicht haben. Er liebt uns, weil Er die Liebe ist!


Weil wir so wenig von Gott verstehen, versuchen wir meist Ihm zu gefallen, indem wir irgendwelche religiösen Trimm-Dich-Übungen ableisten. Wir denken dann oft: Jetzt muss Er mich mögen, jetzt muss Er mich doch annehmen! Aber das ist falsch. Gott nimmt uns nicht an, weil wir irgendetwas geleistet hätten. Die Bibel sagt, dass alle Menschen Sünder sind und die Herrlichkeit Gottes nicht erlangen (s. Römer 3,23). Der einzige Grund, warum Gott uns annehmen kann, ist bei Seinem Sohn, Jesus Christus, zu suchen. „Denn so sehr Gott hat die Menschen geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern das ewige Leben hat.“ (Johannes 3,16). Hast du diese Liebe Gottes schon erfahren und erwidert? Möchtest du mehr davon erfahren? Dann lies den Artikel


 


Was ist Liebe?

Kommentare

  1. ali

    hier einige gedanken zu deinem teilweise guten schreiben:
    Geborgenheit ist ein alter Menschheitstraum. Ein Leben, in dem wir
    geborgen sind. Dieser Traum scheint unerfüllbar. Und doch kann er sich für jeden erfüllen!
    Haben Sie sich schon einmal Gedanken gemacht, warum unsere Welt so kaputt, chaotisch und brutal ist? Darauf gibt es
    eine gute, logische Antwort, die gleichzeitig auch Licht auf unser persönliches Leben wirft. Viele Ungereimtheiten in unserem
    Leben werden erst durch diese Antwort verständlich. Dabei geht es nicht um Theorie, sondern um Tatsachen.
    Um es gleich vorweg zu sagen:
    Diese Antwort läßt sich weder mit Philosophie noch Reinkarnation noch Esoterik befriedigend geben. Sie läßt sich nur mit
    Gott geben. Ohne Gott bleibt alles nur Flickschusterei und Spekulation. Sowohl Glück und Leid als auch Gerechtigkeit
    und Ungerechtigkeit bleiben ohne Gott unerklärbar und sinnlos. Ebenso unser ganzes unberechenbares Leben. Wenn
    wir jedoch von der Existenz eines guten Gottes ausgehen, erhält letztlich alles seinen Stellenwert und Sinn.
    Ist diese Ausgangsposition
    zu utopisch für Sie? Können Sie sich die Existenz eines Gottes unter keinen Umständen vorstellen? Dann lassen Sie sich
    erläutern, um was für einen Gott es sich dabei handelt:
    Dieser Gott ist der Schöpfer des gesamten Universums und des Lebens. Er hat alles geschaffen, auch Sie und mich. Dieser
    Gott ist ein guter Gott, der seine Geschöpfe liebt, und der möchte, daß es uns im Leben und auch nach dem Tod gut geht.
    Und dieser Gott ist Realität und erfahrbar!
    Die große Frage ist natürlich:
    Warum ist unsere Welt dann trotzdem so egoistisch und unheil? Wo liegt der Fehler? Die Antwort überrascht vielleicht: Der
    Fehler liegt bei uns, den Menschen. Gott hat uns geschaffen für ein Leben in Verbindung mit ihm. Dazu hat er uns eine fast
    unbegrenzte Freiheit gegeben. Das tat er, weil wir nur so vollwertige Geschöpfe sein können. Ohne freien Willen wären wir
    nur bessere Roboter. Gott wollte jedoch, daß wir uns frei entscheiden können. Diese Freiheit haben wir mißbraucht.
    Wir Menschen haben uns dazu entschieden,
    lieber ohne als mit Gott zu leben. Wir haben unsere Unabhängigkeit höher gestellt als die Verbindung mit Gott – und tun das
    bis heute. Die Folge war, daß das Böse Eingang in die materielle Schöpfung fand. Seitdem ist diese Welt nicht mehr so,
    wie Gott sie ursprünglich geschaffen hat. Sie ist mitsamt ihren Geschöpfen entartet, „gefallen“. Wir Menschen sind
    egoistisch geworden und bringen uns gegenseitig um. In der Tierwelt herrscht das Prinzip von „Fressen und Gefressenwerden“.
    Beides lag nicht in Gottes ursprünglicher Absicht.
    Seitdem prägt Egoismus und alles, was daraus folgt, diese Welt: Mord, Totschlag, Verrat, Hinterlist, Lüge, Unehrlichkeit,
    Untreue, Unreinheit, Neid, Ungerechtigkeit usw. Mit einem Wort: Sünde. Seitdem ist unsere Welt kaputt. Sie leidet
    daran, daß der Mensch seine Selbstbestimmung über die Beziehung mit Gott gestellt hat.
    Vielleicht haben Sie schon bemerkt,
    daß alles dies Aussagen der Bibel sind. Warum aber sollen ausgerechnet die Aussagen der Bibel wahr sein? Für die
    meisten Leute ist die Bibel doch verfälscht und ein Märchenbuch.
    Doch dagegen spricht eine Tatsache, die kein anderes Buch der Weltgeschichte vorweisen kann. Es sind die biblischen
    Prophetien. Von den über 3000 biblischen Vorhersagen haben sich inzwischen ca. 80% erfüllt – bisher ohne einen einzigen
    Fehler. Darunter sind Prophetien über Städte, die z.T. heute noch existieren; geschichtliche Ereignisse; das gesamte
    Schicksal Israels; Leben und Tod Jesu Christi u.a.m. Diese Voraussagen haben sich bereits erfüllt und können von jedem
    geprüft werden. Eine dieser Voraussagen erfüllt sich z.Z. vor unseren Augen: nämlich die Rückkehr der Juden aus dem
    „Land des Nordens“ nach Israel (Jeremia 16, 14-15). Im Norden Israels liegt Rußland. Von dort kamen seit 1990 über 1
    Million Juden zurück nach Israel.
    Was hat dies mit der Glaubwürdigkeit
    der Bibel zu tun? Sehr viel. Es zeigt, daß die Bibel zuverlässig ist. Es zeigt vor allem zwingend, daß die Bibel übernatürlicher
    Herkunft sein muß! Menschen können nie fehlerfrei die Zukunft vorhersagen. Der Zufall scheidet völlig aus. Es bleibt
    nur eine Folgerung: Die ständige Erfüllung der biblischen Prophetien beweist, daß hinter der Bibel derjenige stehen
    muß, der alles lenkt – Gott. Das bedeutet, daß die Bibel tatsächlich, wie sie es behauptet, göttlich inspiriert ist. Es ist daher
    sinnvoll, ihre Aussagen ernst zu nehmen (mehr darüber in der Broschüre Entscheidet die Bibel unsere Zukunft?).
    Hat Gott sich nun mit der Entartung
    seiner Schöpfung abgefunden? Keineswegs. Schon um unseretwillen nicht, denn unser Abfall von Gott hat weitreichende
    Folgen – für uns selbst! Mit unserer Sünde haben wir uns auf die Seite Satans gestellt – und zwar auch für unser Leben nach
    dem Tod. Gott, der uns nach wie vor liebt, möchte uns vor den Konsequenzen bewahren. Aber wegen unserer Verfehlungen
    besteht der Anspruch Satans auf unser Leben zu Recht. Gott kann ihn nicht einfach aufheben. So mußte Gott einen Weg
    finden, bei dem er sowohl dem Anspruch Satans als auch seiner absoluten Gerechtigkeit Genüge tun konnte.
    Dafür gab es offenbar nur einen Weg:
    Gott selbst kam in seine entartete Schöpfung. Er tat dies in Gestalt seines Sohnes Jesus Christus. Jesus kam aus der
    Ewigkeit in unsere Welt, um uns den Weg zurück ins Reich Gottes zu öffnen. Er nahm die gesamte Sünde der Menschheit
    und die Schuld jedes einzelnen Menschen auf sich. Dafür starb er vor knapp 2000 Jahren am Kreuz von Golgatha. Dadurch
    errang er einen ewigen Sieg über Satan. Denn als er freiwillig für unsere Sünde starb, zerbrach er rück- und vorauswirkend
    den Rechtsanspruch Satans auf unser Leben. Seitdem ist der Weg zu Gott wieder offen.
    Jesus bewies seine Göttlichkeit,
    indem er von den Toten aufstand. Unsere Situation sieht nun so aus: Unsere Sünde trennt uns von Gott. Aus eigenem
    Bemühen können wir keine einzige Sünde wieder aus der Welt schaffen. Aber wir können Jesus um Vergebung bitten!
    Jesus sagt: „Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als durch mich“ (Johannesevangelium
    14,6). Dieser Weg steht allen Menschen aus allen Völkern, Rassen und Religionen offen. Jesus ist der Weg
    in das Reich Gottes, in den Himmel. Er nimmt jeden Menschen an, der zu ihm kommt.
    Aber wir müssen wirklich kommen.
    Wir haben die göttliche Vergebung nicht automatisch. Gott verlangt von uns, daß wir zu ihm „umkehren“. Das bedeutet,
    daß wir unsere Schuld vor ihm offenlegen und Jesus um Vergebung bitten. Dazu müssen wir absolut ehrlich werden
    vor uns selbst und vor Gott. In der Folge sollten wir anfangen, nach Gottes Prinzipien zu leben. Nachzulesen ist dies in der
    Bibel (z. B. Apostelgeschichte Kapitel 3, Vers 19 und Johannesevangelium 5, 24 und 12, 44-50).
    Es gibt Geborgenheit in einer unheilen Welt –
    nämlich in der Verbindung mit unserem Schöpfer. Diese Verbindung hält auch in Not und Schwierigkeiten. Sie gibt eine
    Sicherheit und Gewißheit, die nicht von den Umständen abhängt. Wir fühlen uns geborgen, weil wir zu Gott gehören. Wir
    vertrauen ihm, weil wir seine Liebe und Vergebung erlebt haben. Und wir wissen – egal, was kommt -, daß wir auf eine
    gute ewige Zukunft zugehen! Diese Zukunft ist das eigentliche Ziel unseres Lebens! Wir dürfen sie nicht verpassen. tpi-flyer.de

  2. Hey Veli

    Dein artikel über MTV weiss zu gefallen. Recht hast du, wo sind wir gelandet, dass Menschen degradiert werden und die Medien ein sexuelles Idealbild für uns festlegen??

    Das geschieht aber nicht nur auf eurem Hasssender MTV 🙂

    Schau dir doch Gute zeiten schlechte Zeiten an. Sunnyboy und Puderlilly leben uns dort genauso vor, wie man *auszusehen* hat. Dahinter steckt der Moloch der Werbeindustrie, die uns gezielt für ihren Scheiss gewinnen wollen.

    Ergo, ich würd wenn dann die gesamte Medienwelt als sozial gefählich einstufen und nicht nur eine einzelne Sendung.

    Wie stehts denn mit *BONES* gerichtsmedizin obduziert Leichen in der Öffentlichkeit, um nur ein beispiel zu nennen.

    Ich teile zwar euren Gottesglauben nicht, denn alles was hier passiert, muss ja Gottgewollt sein, immerhin ist „er“ doch so allmächtig. Da bleibt wenig Platz für ein Glauben an einen gütigen Gott…

  3. ali

    liebe ist keine ware. liebe ist ein bedürfnis des herzens. die bibel sagt uns für unsere zeit eine „eiszeit der herzen“ voraus.
    wegen der gesetzlosigkeit unerer tage wird die liebe in vielen menschen erkalten.
    nicht wenige mitmenschen unserer tage leiden unendlich an diesem unermesslichen missstand.
    wie wunderbar, wenn wir bei jesus die quelle der reinen und unfassbaren liebe finden dürfen.
    wir rufen es in diese eiswüste: „gott ist liebe“
    ali

  4. destruktive Kritik

    leider Thema verfehlt

    Bei Dismissed geht es nicht um Liebe.
    Es geht bei Dismissed um Selbstdarstellung und Flirtkünste. Naja, bei letzterem und 20MinutenTimeout kommt es eh nur auf Dreistigkeit an.
    Bei Dismissed treffen sich ja drei menschen, die sich noch nie zuvor gesehen haben. Die einzige Anziehungsraft zwischen ihnen ist:
    a) Das Ansehen/ die Selbstbestätigung, das/die man bei einem „Sieg“ erhält.
    b) Sex, und sei es nur in den Gedanken.

    Es kann nicht um Liebe gehen, da sie in dieser Show nicht entstehen kann. Man lernt sich an einem Tag vielleicht so gut kenen, dass man sich ein bisschen verknallt, aber dann ist man nicht hinter dem anderen her, sondern hinter einem Bild, das dem eigentlichen Menschen nicht unbedingt ähnlich sein muss.
    Das ist nichts schlimmes, da sich so ein Bild ja ändern kann.

    Da Sex heute dazu da ist, um zusammen Spaß zu haben, auch außerhalb von Beziehungen, sehe ich den Aufsatz über die Sendung als ein wenig überzogen.
    Vielleicht ist das nur die MEinung eines Menschen, der nicht an Gott glauben kann, dafür geht es mir noch nicht schlacht genug ;).
    mfg
    destruktive Kritik

  5. ladyd

    just dismissed

    hallo ali!
    meist stimme ich deinen artikeln hier zu und ich finde auch, das man sich gar nicht genug auf gott konzentrieren kann bzw. s(m)ein „weltbild“ muss von ihm neu geprägt werden. trotzdem ist es schlimm, das auch unter uns „frommen“ diese „dismissed“ seuche um sich greift. nenn mir einen frommen mann der nicht lieber ein schnittchenformat a la mtv zur freundin hätte statt einer „bratze“ mit X kg übergewicht… sorry, aber wenn es darum geht dann sind wir „heiligen“ leider keinen funken besser.

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