Leserbriefe

  • From ali on Was haben wir auf dem Mars verloren?

    hier ein versuch für dich:
        
    Informationen, die der Schöpfer geschrieben hat.  

    Die Atome, Moleküle
    Jede Art von Informationsspeicher besteht aus verschiedenen Atomen, die zu geeigneten Molekülen zusammengesetzt sind. Zum Beispiel enthalten magnetische Speicher meistens Eisenatome. Der wichtigste Speicher der Lebewesen (DNS) besteht vor allem aus Wasserstoff- und Kohleatomen, die zu riesigen Molekülen aufgebaut sind.

    Buchstaben
    Man speichert Informationen mit Hilfe von Buchstaben. Ein
    vom Schöpfer der Informationen festgelegter Code gibt den Buchstaben eine ganz bestimmte Bedeutung. In den Zellen
    der Lebewesen werden diese Buchstaben durch sogenannte Basenpaare in der DNS (Desoxyribonukleinsäure) dargestellt.

    Wörter
    Mit den Buchstaben werden sinnvolle Wörter gebildet. Sie sind in einer Sprache abgefasst, welche der Schöpfer der Informationen gewählt hat. Alle Wörter in den Zellen
    haben drei Buchstaben. Jedes Wort wird durch eine
    Aminosäure dargestellt.

    Sätze
    Der Schöpfer setzte die Worte zu sinnvollen Sätzen zusammen.
    Man kann auch sinnlose Sätze bilden, aber dann ist die Information,
    die sie enthalten, sinnlos. Sinnvolle Information bewirkt etwas.
    Sinnvolle Sätze folgen den Regeln einer Grammatik. Jedes Gen in
    der Zelle  wird durch einen Satz bestimmt. Im Durchschnitt hat
    jeder Satz etwa 1000 Buchstaben,
    das sind 333 Wörter.

    Gespeicherte Informationen, Botschaft
    Wenn der Satz oder die Sätze eine Botschaft enthalten, sind es intelligente
    Informationen. Die einfachste Bakterie enthält etwa 500’000 “Buchstaben”,
    das sind etwa 500 “Sätze” oder Gene. Das Zusammenwirken dieser Gene
    steuert alle Aktivitäten der Zelle und die Vermehrung der Bakterie.

      
    Durch die Molekularbiologie haben wir neue Erkenntnisse gewonnen, die zeigen, dass alle Lebewesen durch einzigartige Informationen, die sie enthalten, aufgebaut und erhalten werden. Im obigen Schema wird versucht, diesen Informationsspeicher durch fünf verschiedene verschachtelte Ebenen darzustellen. Jede dieser fünf Ebenen musste von einer intelligenten Instanz geschaffen werden. Alle Ebenen sind voneinander abhängig, wenn man eine entfernt, geht die Information verloren. Die fünf Ebenen müssen zueinander stimmen. Sie können jede für sich von einer intelligenten Instanz verändert werden. Wenn dabei die Information erhalten bleiben soll, muss man den Sinn der Information verstehen und auch die Struktur des Speichers genau kennen. Anderseits sind alle fünf Ebenen dem Zerfall oder der Zerstörung ausgesetzt  (durch Mutationen, Entropie). Mutationen können entweder durch Strahlung oder beim Kopiervorgang entstehen. Eine Mutation verändert meistens einen Buchstaben. Das hat zur Folge, dass das Wort, in dem sich dieser Buchstabe befindet, sinnlos oder falsch wird. Dadurch kann die Information unwirksam werden. Die Informationen können auch durch andere Mechanismen verändert werden (zum Beispiel durch Deletion, Insertion, Inversion, Translokation, Duplikation, Gentransfer). Doch durch keinen von diesen kann qualitativ neues genetisches Material entstehen.
    Eine zufällige Entstehung der Informationen, wie sie in den Lebewesen vorhanden sind, konnte noch nie beobachtet werden. Computerprogramme haben eine gewisse Ähnlichkeit mit den Informationen in den Lebewesen. Eine zufällige Entstehung eines Computerprogramms ist undenkbar; nur eine intelligente und ausgebildete Person kann es schreiben. Ebenso müssen die Informationen in den Lebewesen von einem hochintelligenten Schöpfer geplant und gemacht worden sein. Man spricht daher auch von einem Bauplan. Von dieser Sprache, in der die Baupläne abgefasst sind, versteht man erst wenige Sätze. Obwohl nach der Entschlüsselung eines Genoms alle Worte bekannt sind, muss der Sinn der meisten Sätze zuerst erforscht werden.

    Evolution in den Schulbüchern
    Spricht man von der Evolution der Lebewesen, so ist es wichtig, Mikroevolution von Makroevolution zu unterscheiden. Mikroevolution wird von der Schöpfungswissenschaft durchaus anerkannt. Es sind zahlreiche Mechanismen bekannt, die zu Veränderungen der Lebewesen führen, doch ermöglichen sie nur Variationen und Spezialisierungen bereits vorhandener Baupläne innerhalb von Grundtypen. Grundtypen sind die Schöpfungseinheiten des Lebens (“geschaffene Arten“). Ein Beispiel für einen Grundtyp ist die Familie der Pferdeartigen, zu denen Pferde, Esel und Zebras gehören.

    Quantitative Veränderungen schon vorhandener Organe, Strukturen oder Baupläne ist Mikroevolution. Die bestehende Information in der DNS wird durch Mutationen punktförmig verändert, aber nicht mit Neuem vermehrt (53) (die Zahlen in Klammern betreffen die Seitenzahlen im Biologie-Schulbuch von „Junker & Scherer“, Evolution, ein kritisches Lehrbuch, 1998, Weyel-Verlag).

    Makroevolution ist die Entstehung neuer, bisher nicht vorhandener Organe, Strukturen und Baupläne (53). Dies bedingt eine Zunahme neuer Informationen in der DNS (Beispiel: wenn aus einem Fisch ein Frosch wird). Es bedeutet eine sprunghafte Zunahme der sinnvollen Information in der DNS. Makroevolution wurde bisher noch nie direkt beobachtet. Es fehlt auch der dazu nötige Mechanismus. Sinnvolle Information kann nur von einer intelligenten Instanz hervorgebracht werden.

    Beispiele: In den Schulbüchern und in den meisten Biologie-Lehrbüchern werden seit Jahrzehnten die gleichen Beispiele für Evolution beschrieben, ohne den Leser darauf hinzuweisen, dass dies in Wirklichkeit bestenfalls Beispiele für Mikroevolution sind. Eine Reihe von Mikroevolutionsvorgängen hat noch nie zu Makroevolution geführt (79), weil dadurch keine Zunahme von neuartigen und sinnvollen Informationen in der DNS zustande kommt.

      

    Birkenspanner (72). Der Birkenspanner, ein Schmetterling, hat seine Farbe den Baumstämmen angepasst, auf denen er sich oft aufhält. Weil die Industriekamine immer mehr Russ ausstiessen, wurden die Baumstämme in dieser Umgebung immer dunkler, mit ihnen auch die Birkenspanner. So wurde er von den Vögeln, die ihn fressen, weniger gut entdeckt.

    ð     Gegenargument: Dies war lediglich Mikroevolution. Die Information für die dunklere Färbung ist in der DNS des Birkenspanners schon vorhanden. Es ist nichts grundlegend Neues entstanden. Einige wenige dunkle Birkenspanner hat es schon immer gegeben. Nun hat deren Zahl einfach überhand genommen.

    Sichelzellenanämie (73) ist eine Blutkrankheit. Personen, die Sichelzellen statt normale Blutkörperchen im Blut haben, sind immun gegen Malaria. In malariaverseuchten Gebieten nimmt daher der Anteil von Leuten mit Sichelzellen zu. Die Bevölkerung als Ganzes scheint gegen Malaria resistent zu werden.

    ð     Gegenargument: Auch hier ist nichts Neues entstanden. Der bereits bestehende Malaria-resistente Anteil der Bevölkerung hat sich lediglich vergrössert.

    DDT-Resistenz von Insekten (73). Fliegen wurden nach einer gewissen Zeit unempfindlich gegen das Insektengift DDT.

    ð     Gegenargument: Alle Untersuchungen sprechen dafür, dass ursprünglich seltene genetische Varianten den Genbestand der Insektenpopulationen verändert haben. Alle resistenten Fliegen sind die Nachkommen dieser seltenen Varianten. Es ist wiederum nichts Neues entstanden. Nur bereits bestehende Arten haben sich ausgebreitet.

    Darwin-Finken (53). Auf den Galapagos-Inseln haben sich 13 verschiedene Finkenarten gebildet, die unterschiedliche Körpergrösse, Gefiederfärbung, Schnabelform und –grösse haben.

    ð     Gegenargument: Auch hier handelt es sich um Mikroevolution. Es ist nichts grundlegend Neues entstanden, nur bereits vorhandene Organisationsmerkmale wurden durch Mutationen modifiziert. Die erwähnten Finkenarten gehören alle zum selben Grundtyp.

    Archaeopterix (219). Dieser “Urvogel” gilt als Bindeglied zwischen Saurier und Vogel. Er hat Federn wie ein Vogel, aber zugleich Zähne im Kiefer und Krallen an den Flügelenden.

    ð     Gegenargumente: Seine Reptilien-Merkmale finden sich bei ganz unterschiedlichen Reptiliengruppen, die sich dadurch  gegenseitig als Vorfahren des “Urvogels” ausschliessen. Man hat zudem einen anderen fossilen Vogel gefunden, den Protoavis, welcher deutlich älter ist als der Archaeopterix. Also kann dieser nicht die gesuchte Zwischenform sein.

    Biogenetisches Grundgesetz (180). Haeckel verbreitete die These, dass der menschliche Embryo während seiner Entwicklung verschiedene Stadien der Evolution wiederhole. Im Fischstadium habe er sogar so etwas wie Kiemen. Er versuchte dies mit Zeichnungen der Embryos in verschiedenen Entwicklungsstufen zu beweisen.

    ð     Gegenargument: Mehrere Überprüfungen von Haeckels Behauptungen haben ergeben, dass seine Zeichnungen gefälscht sind. Die angeblichen Kiemen sind in Wirklichkeit Beugefalten, die sich zu Strukturen des Gesichtsschädels und Halses ausbilden. Auch die übrigen Inhalte des biogenetischen Grundgesetzes wurden schon vor vielen Jahren von Embryologen widerlegt und müssten eigentlich längst aus den Schulbüchern verschwunden sein.

    Pferdereihe (234). Das Urpferdchen Hyracotherium gilt als sicherer Vorfahre der Pferde. Darauf folgt ein Stammbaum von fünf Stufen mit zunehmend grösseren Tieren, welcher mit passenden Fossilien belegt werden kann.

    ð     Gegenargument: Mit sich häufenden Fossilfunden entstand aus dem Stammbaum ein Stammbusch mit zahlreichen Seitenzweigen. Verwickelte Wanderungen der vermuteten Pferdevorfahren zwischen Amerika und Europa müssen postuliert werden. Einzelne Merkmale wie Grösse, Zähne und Zehen entwickelten sich nicht in einheitlicher Richtung. Die Zahl der Rippen passt nicht ins Evolutionsschema, sie schwankt regellos zwischen 15 und 19 Rippen. Die Übergänge zwischen den Stationen sind nicht lückenlos, sondern machen Sprünge. Die erforderlichen Änderungen der Merkmalskomplexe können durch Fossilien nicht belegt werden.

    Stammbaum (211). Die Fossilien zeigen, dass ein Stammbaum der Lebewesen existiert, der im Präkambrium mit Mikrofossilien beginnt und in den geologischen Formationen nach aufwärts immer höher organisierte Lebewesen zeigt. Im Kambrium beobachten wir ein plötzliches Auftreten verschiedener Vielzeller, weiter oben folgen die ersten Wirbeltiere, im Mesozoikum die Säugetiere und Vögel, und im Känozoikum erscheint schliesslich der Mensch.

    ð     Gegenargument: Alle Grundtypen der Lebewesen treten plötzlich auf, ohne jeden Übergang von einfacheren Formen. Zwischen den einzelnen Grundtypen gibt es keine Übergangsformen. In der DNS der verschiedenen Grundtypen beobachtet man mit zunehmender Komplexität eine markante sprunghafte Zunahme sinnvoller Informationen. Das spricht für Schöpfung, denn es gibt keinen natürlichen Mechanismus für die Entstehung dieser neuen Informationen.

    Rudimentäre (unvollständige) Organe (169). Beim Menschen und den Tieren gibt es zwecklose Organe, die gegen einen Schöpfer sprechen, hingegen mit Evolution erklärt werden können. Zum Beispiel der Wurmfortsatz am Blinddarm des Menschen, die Beckengürtelreste bei Walen oder die Flügelstummel bei flugunfähigen Insekten oder Vögeln.

    ð     Gegenargument: Rudimentäre Organe erweisen sich beim näheren Studium immer als sinnvoll und nützlich und sind daher kein Argument gegen Schöpfung. Der Wurmfortsatz des Menschen hat eine Abwehrfunktion bei Allgemeinerkrankungen. Die Beckengürtelreste bei Walen haben Beziehungen zum Genitalapparat und dienen als Ansatzstellen für die starke Aftermuskulatur. Die Flügelstummel flugunfähiger Insekten oder Vögel liegen im Bereich der Mikroevolution. Sie stellen eine Degeneration dar mit Abnahme der Informationen in der DNS. Das ist das Gegenteil von Evolution.

    Homologe (ähnliche) Organe (154). Übereinstimmende Baupläne verschiedener Organismen werden homolog genannt, zum Beispiel die Brustflosse der Fische, die Vorderextremität der Landwirbeltiere und der Vogelflügel. Homologe Strukturen sind einander in der Regel augenscheinlich ähnlich. Homologie bildet die Grundlage für unsere Kenntnisse vom Ablauf der Stammesgeschichte.

    ð     Gegenargument: Ähnlichkeiten an sich geben noch keine Auskunft über ihre Entstehung (294). Homologie ist bei einem gemeinsamen Schöpfer ebenso zu erwarten, denn er hat wie in einem Baukastensystem ähnliche Elemente bei verschiedenen Lebewesen verwendet. Dies gilt insbesondere für die Grundbausteine (Proteine) und die Informationsspeicher (DNS) der Lebewesen.

      

    Schlussfolgerung: Mikroevolution kann man beobachten. Sie verläuft nach bekannten Mechanismen. Makroevolution hingegen kann man weder beobachten, noch sind Mechanismen bekannt, die sie ermöglichen. Die Informationen in der DNS der Lebewesen mussten von einer Intelligenz geschaffen werden. Gemäss den Angaben der Bibel (1. Mose 2, 1-2) hat der Schöpfer die Lebewesen (Grundtypen) fertig geschaffen. In 1. Mose 2,1 heisst es: „So wurden die Himmel und die Erde und all ihr Heer vollendet.“ „Vollendet“ bedeutet, dass der Schöpfungsvorgang abgeschlossen war. Es hat kein Entwicklungsprozess stattgefunden. In Hebr.11,3 steht: ”Durch Glauben erkennen wir, dass die Welt durch Gottes Wort ins Dasein gerufen worden ist; es sollte eben das jetzt Sichtbare nicht aus dem sinnlich Wahrnehmbaren entstanden sein.” Das ist eine deutlich Absage an Makroevolution. Am siebten Tag war eine fertige Schöpfung vorhanden.

      
        

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    2004/03/25 at 11:59 pm
  • From //ID on Was haben wir auf dem Mars verloren?

    Haus und Boot

    Wenn der Mensch auf dem Mars etwas verhältnismäßig simpel aufgebautes wie z.B. ein Haus oder ein Boot finden würde, dann würde er annehmen, jemand würde diese Dinge erschaffen haben. Also, sie wären nicht  von selber entstadnen. Wenn der Mensch jetzt aber hier auf der Erde DNS in den vielfältigsten Formen (Lebewesen) findet (Der Herr sei gepriesen, er ist groß!), dann meint er, er könnte sich dies mit dem Zufall erklären. Entstanden durch Zeit.

    Dabei vergisst man die Grundlage der Wissenschaft: die LOGIK! -Wer hat denn die Zeit(en?) geschaffen?

    Ich glaube, dass Gott uns alles zufallen lässt, nicht an den Zuffall der sich selbst schafft.

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    2004/03/26 at 11:37 am
  • From Dr. Scholl on Achtung: Starkult gefährdet die Gesundheit!

    Jesus zu verehren ist also kein Fanatismus?!

    Sehr geehrte Autorin,
    in Ihrem Bericht über Menschen, die fanatisch hinter einem Star oder anderem Vorbild hinterher laufen, ist ihre Hauptaussage, dass dies negativ ist. Nach Ihrem Glauben war Jesus auch ein lebender Mensch und Sie verehren diesen auch. Warum sollten es Teenager nicht mit Ihren Idolen dürfen. Jeder Mensch kann schließlich frei entscheiden wen er verehrt und welchen Glauben er annimmt. Ich persönlich gebe zu, dass ich keiner Religion angehöre, da ich meinen eigenen Kopf habe und mir von anderen nicht sagen lasse, wen ich anzupreisen habe und wen nicht. Ich war einmal bei einem Gottesdiest der Josua Christengemeinde. Dort wurde Jesus so verehrt dass ich sogar Angst bekommen habe, einmal so zu werden wie Ihre Anhänger. Ich habe nichts dagegen, dass sich Leute Ihren Frieden auf eben diese Art holen, aber ich kann es einfach nicht leiden, wenn mich andere Leute zu ihrer Religion missionieren wollen. Ich finde Sie sollten einfach mehr Toleranz zeigen und andere Religionen und Denkweisen genauso akzeptieren wie andere Menschen ihre Glaubensweise respektieren!
    Mit freundlichen Grüßen!
    Dr. Scholl

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    2004/03/26 at 4:23 pm
  • From ali on Was haben wir auf dem Mars verloren?

    danke für deine gedanken.
    www.factum-magazin.ch
    ali

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    2004/03/26 at 4:52 pm
  • From ali on Achtung: Starkult gefährdet die Gesundheit!

    wier sollten keine menschen verehren. wir sollten nur gott verehren. die freude an jesus ist ein gesunde und gesegnete sache.ich sehe darin keine gefahr. ich möchte sie herzlich auffordern sich auch zu jesus zu bekehren.
    mit freundlichen grüssen
    ali
      Wer ist Jesus Christus?

    Was heißt überhaupt Christentum ?

    “Das Christentum ist die Summe aller Irrtümer, die sich um Jesus Christus gerankt haben.” Weithin versteht man unter Christentum die Wesenszüge des sogenannten Abendlandes, seine Moralvorschriften, seine guten geschichtlichen Leistungen, die christliche Kunst und die herrlichen Dome. Im christlichen Glauben aber geht es um die Person Jesus Christus, nicht um die weltlichen Auswirkungen seiner Lehre, und seien sie noch so gut. Die Person Jesu steht im Brennpunkt aller Auseinandersetzungen. Jesus selbst fragte: “Was sagt denn ihr, wer ich bin?” 1 . Diese Frage ist heute noch genauso herausfordernd wie damals. Die aufsehenerregenden, nahezu fantastisch klingenden Ansprüche Jesu verlangen eine stichhaltige Antwort. Deshalb müssen wir zunächst die Tatsachen betrachten.

    Wer war Jesus, und was tat er ?

    Er war ein Zimmermann, der in einer kleinen Stadt des Vorderen Orients zur Zeit des römischen Weltreiches lebte. Sein Wirken in der Öffentlichkeit beschränkte sich auf die wenigen letzten Jahre seines kurzen Lebens und war scheinbar erfolglos. Er zog umher und heilte Kranke, half, wo es nötig war, lehrte und predigte. Seine Liebe zu den Menschen ging so weit, daß er sich im Dienst für andere verzehrte. Dabei lernte er Hunger, Heimatlosigkeit und Müdigkeit kennen. Er kannte die tiefe Trauer beim Tode eines Freundes und lernte die Einsamkeit kennen, als er von allen verlassen wurde. Er lebte in einem unterworfenen Land, in einer unruhigen, von Gewalttätigkeiten erfüllten Zeit, verfiel aber selbst diesem Zeitgeist nicht. Er freute sich über die Gemeinschaft mit anderen und behandelte die Ausgestoßenen, die Unerwünschten und die Asozialen wie Freunde. In seiner Fürsorge und in seinem Interesse für diese kannte er keine Grenzen. Obwohl er einen festen Charakter und einen starken Willen hatte, begegnete er den Schwachen und Hilflosen mit gütiger Freundlichkeit. Aber wo er Böses und Ungerechtigkeit fand, verurteilte er dies ohne Furcht.

    Was beanspruchte Jesus ?

    Während jener Zeit rief er immer wieder und mit Vollmacht dazu auf, ihm nachzufolgen 2 . Er überließ es nicht den Menschen, selbst herauszufinden, wer er war, sondern sagte zu ihnen: “Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird keinen Hunger leiden” 3 . – “Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht mehr in der Finsternis leben” 4 . – “Ich bin der Weg …; niemand kommt zum Vater denn durch mich” 5 . – “Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen” 6 . Dieses sind herausfordernde Ansprüche, aber er bewies seine Vollmacht, indem er zum Beispiel in einer wunderbaren Weise eine große Menschenmenge sättigte oder ein anderes Mal einen blindgeborenen Mann sehend machte oder gar Tote zum Leben erweckte.

    Aber er ging noch weiter: Er beanspruchte, der Sohn Gottes zu sein – in einer so engen Weise mit Gott verbunden zu sein wie kein anderer Mensch. “Ich und der Vater sind eins” 7 . So und ähnlich hat Jesus immer wieder von seinem Verhältnis zum Vater gesprochen. Bei seinem Verhör lautete die Anklage, die ihm schließlich das Todesurteil einbrachte, er habe offen beansprucht, der Sohn Gottes zu sein 8 . Damit hatte Jesus gemeint, daß er mit Gott eins sei 9 . Dieser Anspruch bekam noch mehr Gewicht, als er sagte, daß jeder, der ihn sehe, Gott sehe 10 . Wer ihn kenne, kenne Gott 11 . Zur Unterstreichung dieser verblüffenden Ansprüche führte er ein einzigartiges Leben.

    Es geschahen Wunder; beachtenswerte prophetische Aussagen wurden erfüllt; nachdem man ihn getötet hatte, wurde er selbst zum Leben auferweckt, und Millionen sind heute lebendige Zeugen dieser Tatsache.

    Welche Vollmacht hatte Jesus ?

    Jesus Christus beanspruchte, mit Vollmacht Sünden vergeben zu können 12 . Er hatte Vollmacht, Kranke zu heilen 13 ; er zeigte seine Gewalt über die Natur, als er eine stürmische See beruhigte 14 . Er erklärte, alle Macht über das Weltall zu haben 15 , Macht über den Tod 16 und Macht, die Menschen je nach ihrer Einstellung zu ihm zu richten 17 .

    Welchen Charakter hatte Jesus ?

    Christus tat niemals etwas Unrechtes. Er war bis ins letzte korrekt. Er war ohne jede Schuld. Seine Feinde, die ihm oft Fallen zu stellen suchten und ihn eifrig beobachteten, ob bei ihm auch nur ein kleines Anzeichen eines Fehlers zu entdecken sei, konnten auf seine Herausforderung nicht eingehen: “Wer von euch kann mich wegen einer Sünde anklagen?” 18 .

    Seine Freunde, die mit ihm durch dick und dünn gingen und täglich unmittelbar mit ihm zusammenlebten, konnten aufrichtig sagen: “Er tat keine Sünde” 19 .

    Er selbst war moralisch vollkommen, und doch war er denen zutiefst zugetan, die gestrauchelt waren. “Kommt alle her zu mir”. So lautete seine oft wiederholte Einladung.

    Aber warum wird mit so viel Nachdruck von seinem Tode gesprochen ?

    Etwa ein Drittel des Johannesevangeliums ist allein dem letzten Lebenstag Christi gewidmet. Warum? Weil Jesus erklärte, daß er gerade nicht deswegen auf die Erde gekommen sei, um unter den Menschen zu leben, sondern um für sie zu sterben 20 . Sein Tod war das Entscheidendste seines Lebens. Dieser war Hunderte von Jahren vorausgesagt worden 21 . Wie auch immer sie waren, Jesus liebte die Menschen so sehr, daß er an ihrer Stelle sterben konnte. Er erklärte vollmächtig und eindeutig, daß als Folge seines Todes jedem, der an ihn glaube, Vergebung und neues Leben zugesagt sei 22 .

    Jesus lebt heute noch!

    Seine Auferstehung bestätigt seinen Anspruch, der Sohn Gottes zu sein. Sie weist sein Recht auch auf den Anspruch nach, daß er wegen unserer Übertretung für uns gestorben ist. Die schreckliche Folge unserer Sünde ist unser Tod, aber Jesus trat an unsere Stelle. Dadurch, daß er der Retter der Menschen geworden ist, hat er es uns ermöglicht, zu Gott zurückzukehren. Wenn wir bleiben, wie wir sind, werden wir auch weiterhin von Gott getrennt bleiben. Wenn wir aber an dem teilhaben möchten, was Jesus tat, wenn wir uns unsere Sünden vergeben lassen und ein neues Leben erhalten haben, werden wir auch ständig bereit sein, auf ihn zu hören. Er lädt alle Menschen ein, zu ihm zu kommen, ihr Vertrauen auf ihn zu setzten und ihr Leben zur Einsicht zu öffnen und seinem Willen zu unterstellen. Weil er Gott ist, hat er auch das Recht, diese höchste Forderung zu stellen. Sein Opfer verdeutlicht seine Liebe.

    Das sind die Tatsachen. Wie wir dazu Stellung nehmen, das ist nun unsere Sache.

    Zum Vergleich die entsprechenden Bibelstellen:

    1  Matthäus 16, 15  12 Markus 2, 5 + 7  
    2  Matthäus 19, 21  13 Markus 1, 34
    3  Johannes 6, 35  14 Matthäus 8, 27
    4  Johannes 8, 12  15 Matthäus 28, 18
    5  Johannes 14, 6  16 Johannes 10, 18
    6  Johannes 6, 37  17 Johannes 3, 36
    7  Johannes 10, 30  18 Johannes 8, 46
    8  Lukas 22, 70  19 1. Petrusbrief 2, 22
        Johannes 19, 7  20 Matthäus 20, 28
    9  Johannes 5, 18  21 Jesaja 53
    10 Johannes 12, 45  22 Matthäus 26, 28
    11 Johannes 8, 19      Römerbrief 3, 22 – 26

    Hier die Online-Bibel

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    2004/03/26 at 4:56 pm
  • From Dr .Schmoll on Achtung: Starkult gefährdet die Gesundheit!

    Widerspruch in sich selbst

    Tut mir Leid aber ich werde mich nicht zu Jesus bekehren. Ich war selbst einmal Christ und habe viele Widersprüche gefunden. Auch sie widersprechen sich selbst. Sie glauben Jesus war ein Mensch, aber Menschen zu verehren ist Ihrer Meinung auch falsch. Warum verehren sie dann Christus? Und warum glauben sie dass es nicht gefährlich ist Jesus zu verehren? Ich glaube sie sollten in ihrem Geschichtsbuch einmal nachschlagen wie viele Todesopfer es durch das Christentum schon gab, weil seine Anhänger keine Toleranzfähigkeit zeigten.

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    2004/03/26 at 5:47 pm
  • From ali on Achtung: Starkult gefährdet die Gesundheit!

    wir haben nirgens erwähnt, dass wir ans christentum glauben. wir glauben an christus. und christus ist wahrer mensch und wahrer gott. wir verehren ihn von ganzem herzen.
    allerdings fällt es mir schwer zu glauben, dass sie jemals christ waren.wer christ ist, der bleibt es. wir als christen tolerieren unsere mitmenschen. jedoch können wir nicht alles tolerieren was diese lieben mitmenschen so machen. ich denke, wir haben die richtige toleranz. sünde können wir nicht für gut halten.
    mit kreuzzügen haben wir ebenfalls nichts zu tun. da müssen sie sich schon an den mann in rom wenden.
    ali

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    2004/03/26 at 7:14 pm
  • From Der Patenonkel deiner Mudda on Haste Hasche in der Tasche …

    blemmblemm

    Schöner Artikel aber warum lässt ihr die Leute die nicht so denken wie ihr oder die nicht so sein wollen wie ihr nicht einfach in Ruhe. Mensch Leute, wir versuchen doch auch nicht euch permanent zu missionieren. Wer an Gott und den Rest der Bande glauben möchte der solls tun und wer nicht der lässts. Basta!!! Ihr seid ja wie kleine Kinder. Habt ihr eigentlich nix anderes zu schaffen oder was? Schöne Grüße von Satan. 666

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    2004/03/27 at 5:09 pm
  • From rumpelstielzchen on Schneiden, Ritzen, Stechen – was ist das mit der Selbstverletzung?

    ich habs schon wieder getan

    ich habe es schon wieder getan. es ist einfach passiert, in mir war ein solcher selbsthass, dass ich nicht anders konnte. ich möchte ja gerne mit jemanden reden, aber was soll ich sagen? hallo, ich wollte dir nur sagen ich verletzte mich selber, kannst du mir vielleicht weiter helfen? gestern, war ich in einem jugendgottesdienst, und da überkahm es mich das zweite mal an diesem tag. ich habe ein völlig abstoßendes gefühl mir selber gebenüber empfunde. und ich galube wenn ich zu diesem zeitpunkt zu hause gewesen wäre, dann hätte ich mir den ganzen arm aufgeschnitzt. ich weiß nicht was ich tun soll. ich will ja beten, aber ich habes es verlärnt, nein ich habe keinen glauben mehr darin, dass gebet etwas verändern kann. so sehr ich es mir wünsche. iergendwie ist das was ich tue, zurzeit die beste methode für mich.

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    2004/03/27 at 6:13 pm
  • From para on God’n’Sex

    mal ne frage

    Hallo!

    (Autor leider nicht bekannt ;o(, erscheint nicht auf der Seite)

    >>Was eigentlich zum gemeinsamen Glück gedacht war, wird oft Selbstbefriedigung, Leid, Schmerz und Zerbruch.

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    2004/03/27 at 7:45 pm
  • From ali on Haste Hasche in der Tasche …

    nein, unser ziel ist es, dich aus den fängen satans zu reissen. wir lassen niemanden in ruhe in die hölle wandern.
    möge gott dir die augen öffnen. heute noch. weisst du, ob es ein morgen gibt?
    ali

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    2004/03/27 at 11:24 pm
  • From ali on God’n’Sex

    wahre sexualität sucht nicht die persönliche befriedigung, sie sucht aus liebe das glück und die erfüllung des anderen.
    sex ohne liebe ist eine egoistische begierde,die aussieht wie liebe. in wahrheit ist sie genau das gegenteil der echten liebe.
    ali

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    2004/03/27 at 11:27 pm
  • From ali on Schneiden, Ritzen, Stechen – was ist das mit der Selbstverletzung?

    ich kann deine zeilen nur betroffen zur kenntnis nehmen. aber ich hoffe dennoch, dass du alle innere not mit der hilfe gottes und der hilfe von menschen aufarbeiten kannst.
    versuch es immer wieder und bring deine not zum herrn. er nimmt dich ernst und er nimmt dich an. er ist dir viel näher als ich es sein kann.
    gott segne dich. er liebt dich
    ali  
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    In dieser Rubrik finden Sie Artikel aus der Arbeit der Katholischen Beratungsstellen für Eltern, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene im Erzbistum Köln.

      “Seelenkratzer” – Selbstverletzendes Verhalten bei Jugendlichen

      

    Nadine (14 Jahre) ist ein Mädchen das sich schneidet. Lange Jahre hatte sie ein (traumatisches) Ereignis verdrängt. Dann wächst der innere Druck durch eine aktuelle belastende Situation so stark, wird unerträglich, “sie hat das Gefühl zu platzen.” In dieser Situation schneidet sie sich in der Küche aus versehen an einem Messer. “Zuerst bin ich total erschrocken, weil es so stark geblutet hat, aber ich habe gemerkt, dass es mir Erleichterung verschafft, dass die Spannung nachlässt. Deshalb schneide ich immer wieder”, erzählt sie und zeigt dabei ihre Unterarme. “Bin ich jetzt verrückt?” Das Messer nehme ich auch mit zur Schule, “für den Notfall”. Sie weiß, danach geht es ihr erst einmal besser.

    Bei 10% der Jugendlichen die im Berichtsjahr beraten wurden, war der Anmeldegrund Schnippeln, Ritzen und Kratzen. In der Regel sind es Mädchen im Alter zwischen 12 und 18 Jahren.

    Besorgte Eltern, Freundinnen und Pädagogen in der Schule und im Freizeitbereich, stehen diesem Phänomen meist hilflos, schockiert gegenüber. “Wieso verletzen sich diese Mädchen selbst?” Früher haben sie sich den Kopf kahl geschoren, tätowiert. Ist Ritzen heute der neue Modetrend?”

    “Man sollte das alles nicht so ernst nehmen, die wollen doch nur auf sich aufmerksam machen”, auch diese Stimmen bekommen die Beraterinnen und Berater zu hören. Unsere Hilfe brauchen vor allem die Jugendlichen, deren selbstverletzendes Verhalten nicht gesehen wird, aber die körperlichen Verletzungen kaum zu übersehen sind. Oft wissen nicht einmal die nächsten Angehörigen von den “verborgenen” Problemen.

    Was bedeutet es, wenn Jugendliche sich Hautschnitte auf ihren Armen oder Beinen zufügen, wenn sie sich ritzen, schneiden, mit Nadeln stechen? Wollen sie ihre Umgebung schockieren oder sich interessant machen oder handelt es sich dabei nur um eine Mutprobe (Aufnahmeritual)?

    Untersuchungen weisen darauf hin, dass Jugendliche mit diesen Verletzungstendenzen versuchen, eine tiefe seelische Verzweiflung durch Schädigung ihres Körpers zu kompensieren. Sie suchen Erleichterung von seelischen Schmerzen, indem sie sich körperlichen Schmerz zufügen. Jede Verwundung ist zugleich ein Schrei um Hilfe, ein Appell um Beachtung. Selbstverletzung dient der Beruhigung, der Abfuhr von Wut, der Unterbrechung depressiver Leeregefühle. In der Regel kann man sagen, je heftiger die Selbstverletzung, desto schlimmer der seelische Schmerz und das Erlebte. Betroffene erzählen uns in der Beratung, dass, wenn sie mit starken Emotionen oder erdrückenden Situationen konfrontiert sind, sie die Selbstverletzung als Bewältigungsmittel wählen, weil es ihnen eine schnelle Erleichterung von der Angst und der Anspannung bringt.

    Die Mädchen und jungen Frauen die sich selbst verletzen, neigen dazu, niedergeschlagen zu sein. Sie sind oft sehr unruhig und sensibel für Ablehnung. Selbstverletzung hilft ihnen, wenn auch nur kurzfristig, sich von intensiven Gefühlseindrücken und Empfindungen, wie Ärger und Wut, Traurigkeit, Einsamkeit, Scham, Schuld zu befreien.

    Was erfahren wir in der Beratung über die Ursachen?

    Körperliche und sexuelle Gewalterfahrung, seelische Vernachlässigung, schwierige Fa-milienverhältnisse, Entzug elterlicher Liebe, Trennungs- und Scheidungsdramen sind die Hauptgründe für das selbstverletzende Verhalten. Nicht selten mussten diese Kinder allzu früh selbstständig werden oder gar in eine Elternrolle schlüpfen wie zum Beispiel bei einer psychisch kranken Mutter. Ein schlimmes Ereignis kann zu seelischem Chaos führen. Bekommt man dann nicht die richtige Unterstützung, Fürsorge und mentale Stabilität der Eltern, muss das Kind alleine damit fertig werden. Oftmals kommt es dabei zu Gefühlen von Vernachlässigung und Wertlosigkeit. Oft auch werden die Ereignisse verdrängt, scheinbar vergessen. Auslösefaktoren für die Selbstverletzungen können dann schulisches Versagen, eine zu hohe Leistungsanforderung oder der Verlust einer wichtigen Person sein.

    Selbstverletzendes Verhalten löst bei den Angehörigen, Freunden der Betroffenen vielfältige Reaktionen und Gefühle wie Angst, Schuld, Hilflosigkeit, Wut und manchmal auch Ekel aus.

    Was raten wir?

    Die meisten betroffenen Jugendlichen wünschen sich mehr Beachtung, Zeit, Anteilnahme und Anerkennung von den Elte dass diese sich für ihre Sorgen interessieren, ihnen mit Verständnis, Vertrauen und Unter-stützung begegnen. Andrerseits fühlen sich die Eltern, Erzieher oder sonstige wichtige Bezugspersonen durch das selbstverletzende Verhalten der Jugendlichen in die Enge ge-trieben, enttäuscht, überfordert oder hilflos.

    In solchen Fällen können Erziehungsberatungsstellen Rat und Hilfe für die Betroffenen geben.

    Für Eltern, Erzieher oder andere Bezugspersonen ist innerhalb der Beratung zunächst Aufklärung über das selbstverletzende Verhalten angezeigt. Ihr Kind ist weder krank noch verrückt. Reaktionen der Eltern wie Panik, Vorwürfe oder Drohungen helfen in diesen Fällen nicht, sondern können das selbstverletzende Verhalten noch ver-schlimmern. In einem zweiten Schritt ist der Beziehungsaufbau zum Jugendlichen ein zentraler Leitgedanke unserer Beratung. Ziel ist es, durch eine Verbesserung der familiären Beziehung, Entlastung für alle Beteiligten zu schaffen. Dabei Bedarf es Geduld und Stetigkeit in der Zuwendung, um das Gleichgewicht in der Beziehung zwischen den Betroffenen Jugendlichen und seiner/ihrer Bezugsperson aufzubauen bzw. wieder herzustellen. Eine sichere und stabile Beziehung in der Gegenwart stellt eine wichtige Voraussetzung dar, um Geschehnisse aus der Vergangenheit erfolgreich zu verarbeiten. Bei fortwährenden Selbstverletzungen ist therapeutische Hilfe dringend erforderlich.

    Nach unserer Erfahrung stellt die Beratungsarbeit in Fällen von selbstverletzenden Verhalten eine effektive und wertvolle Hilfe für alle Betroffenen dar.

    “Es ist wie eine Sucht, die man mit Hilfe von Beratung, viel Liebe und Zeit beheben kann.” (Zitat einer Betroffenen)

    Dieser Artikel wurde von der Beratungsstelle in Hermeskeil ( Bistum Trier) zur Verfügung gestellt.

    Weitere Informationen im Internet unter: www.lebensberatung.info

      

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    2004/03/28 at 12:34 am
  • From Veri on Schneiden, Ritzen, Stechen – was ist das mit der Selbstverletzung?

    Hol Dir Hilfe

    Hallo!
    Du steckst nicht alleine in diesem Sumpf!!! Ihc kenne ein paar junge Menschen, die sich ebenfalls sebst verletzten- aus diversen Gründen!
    Ich möchte Dir sagen, ich wünsche Dir ganz viel Kraft und mut einen Schritt vorwärts zu gehen ; ich finde es ein wenig verantwortungslos, dass man Dir hier nur immer sgat, wie sehr Gott Dich liebt. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass diese gewissheit im Inneren verankertsein kann und man immer versucht sich daran festzuhalten und daraus kraft zu schöpfen, jedoch alleine kann man den Berg nicht bezwingen. Auch nicht wenn GOTT uns noch so sehr hilft. Such Dir psychologische Hilfe! Jemand der etwas von seinem fach versteht undd er Dir verushcen kann zu helfen und Dir Tipps zugeben.  Deine Glaube wird Dir dabei eine große Stütze sein. GOTT ist auch in der schwersten Zeit für Dich da – oftmals durch andere Menschen um Dich herum! Nimm diese Hilfe in Anspruch! Ich wünsche ir alles Gute und Gottes segen!

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    2004/03/28 at 3:54 pm
  • From ali on Schneiden, Ritzen, Stechen – was ist das mit der Selbstverletzung?

    ich kann euch immer nur ermuntern, den weg aus dieser lebenshaltung zu suchen.
    leider bin ich weit von euch weg. aber der herr ist euch nahe und er kann euch zu menschen führen,die sich mit euch persönlich unterhalten können. dass ist unheimlich nötig.
    ali

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    2004/03/28 at 9:21 pm
  • From ladyd on MTV's Dismissed! – Möge der Bessere gewinnen?

    just dismissed

    hallo ali!
    meist stimme ich deinen artikeln hier zu und ich finde auch, das man sich gar nicht genug auf gott konzentrieren kann bzw. s(m)ein “weltbild” muss von ihm neu geprägt werden. trotzdem ist es schlimm, das auch unter uns “frommen” diese “dismissed” seuche um sich greift. nenn mir einen frommen mann der nicht lieber ein schnittchenformat a la mtv zur freundin hätte statt einer “bratze” mit X kg übergewicht… sorry, aber wenn es darum geht dann sind wir “heiligen” leider keinen funken besser.

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    2004/03/29 at 1:42 pm
  • From ali on MTV's Dismissed! – Möge der Bessere gewinnen?

    leider.
    ali

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    2004/03/29 at 5:23 pm
  • From Naomi on Den Himmel zu verpassen ist ganz einfach!

    Frage

    Hallo Ali,
    finde den Artikel total genial und wollte Fragen, ob ich ihn vervielfältigen darf, denn Freunde und ich wollen einen evangelistischen Straßeneinsatz machen und den Artikel als Flyer verteilen.
    Ich danke unserem Herrn, daß er Menschen wie dich gebraucht, um Zeugnis zu geben und für IHN zu sammeln. Ich bete für dich um Kraft, Weisheit und Ausharren. Sei herzlichst gegrüßt, Vanessa.

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    2004/03/29 at 9:44 pm
  • From ali on Den Himmel zu verpassen ist ganz einfach!

    nimm ihn und gib ihn weiter. alles zur ehre gottes.
    ali

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    2004/03/29 at 9:59 pm
  • From azrahel on Den Himmel zu verpassen ist ganz einfach!

    Missionierung

    Leben und leben lassen, warum ist das für manche nur so schwer… Freut eich doch des lebens, dass ihr euren Glauben gefunden habt und lebt ihn, aber zwingt doch andere nicht dazu… meint ihr durch so eine ironisch flapsige art und das immer wieder durchkauen von Vorurteilen zieht junge leute an? Ich wage zu zweifeln… Überzeugt doch mit argumenten. Es gibt menschen die ihr leben jenseits der Kirche finden und damit glauben glücklich zu werden. Jeder macht seinen weg im leben und jeder wiird glücklich wenn er es nur will. Und er wird bestimmt zu Gott finden, wenn ihn sein Weg dahin führt. Mit besten Grüßen

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    2004/03/29 at 10:23 pm