God’n’Sex

Die blonde Christine (16) und der dunkelhaarige Frank (19) sind seit August letzten Jahres ein Paar. „Unser erstes Mal war so wundervoll, da wusste ich dass es richtig war, acht Monate gewartet zu haben …“ sagt Frank und lächelt dabei seine Freundin liebevoll an. „Als wir beim Baden waren, und ich zum ersten mal ihren hübschen, üppigen Busen gesehen habe …“ Dann folgen zwei Seiten mit großformatigen Aufnahmen zweier wohlgebauter Teenager, die sich auf Satinbettwäsche räkeln und eine ausführliche Beschreibung davon, wie sie zum ersten Mal miteinander geschlafen haben. Dieses Ereignis war natürlich das schönste was ihnen jemals passiert ist. Und der flotte Frank schließt mit den Worten: „Seit diesem wunderschönen Tag wissen wir mit absoluter Sicherheit: Wir lieben uns!“ (Quelle: eine von Tausenden BRAVOs)


Mit diesem Bild vor Augen kann die eigene Sexualität und der eigene Körper eigentlich nur Frust erzeugen. Und dieses Bild vom idealen Körper und der immer funktionierenden Sexualität wird uns an allen Ecken und Enden verkauft. Jede Lifestyle-Zeitschrift bietet viel versprechende Artikel über die tollsten Sexabenteuer, die raffiniertesten Stellungen und die attraktivsten Körper. Zeitschriften, Filme und Werbung präsentieren dabei ein Bild der Sexualität, das heute als normal gilt. Mit den entsprechenden Aussagen der Zeitschriften kann dieses Bild der Sexualität klar umrissen werden:



















Es ist normal, wenn man zwischen 14 und 16 Jahren das erste Mal mit einem Partner schläft.
(Das bedeutet aber auch: Wer bis dahin noch keine sexuellen Erfahrungen hatte, der ist hinterher.)



Man braucht sich seines Körpers nicht zu schämen. Nacktbaden, Saunieren, FKK ist ok.
(bzw. wer das nicht will, ist verklemmt.)



Bei der Sexualität hat jeder das Recht ordentlich befriedigt zu werden. (bzw. wer das nicht kann, der ist frigide.)



Jeder Körper sollte die Idealmaße haben, das allein ist schön.



Öfter mal den Partner wechseln ist ok. Man muss ja seine Erfahrungen machen.
(Der Junge wird dabei erfahren, das Mädchen wird dabei ein Flittchen)


Alle Zeitschriften spiegeln dieses Bild der Sexualität wider, ob es nun die führenden Jugendzeitschriften sind (BRAVO, Mädchen, Girl) oder etwas für die Yuppies und Szenetypen (PRINZ, Coupé), die Wochenendzeitschriften für Oma (Praline, Neue Revue), Papas heimliche Sünden (Playboy, lui oder Penthouse). Allein die Titelbilder drücken schon aus, worum es geht und was interessiert. Welchen unheimlichen Druck diese Erwartungen an einen Menschen stellen, wird eigentlich erst beim zweiten Hinschauen klar. Einfach zu sehen ist es auch, wenn man die BRAVO ein paar Seiten weiter hinten aufschlägt:


Liebe + Sex + Zärtlichkeit: Was viele nicht zu fragen wagen!



















Melanie, 15: Seit drei Monaten gehe ich mit meinem Freund. Wir möchten jetzt miteinander schlafen. Die Pille nehme ich nicht …



Sina, 16: Kann ich mein Jungfernhäutchen operieren lassen, denn ich muss Jungfrau sein?



Heinrich, 17: Ich konnte sie nicht befriedigen, weil mein Penis zu klein und zu dünn ist.



Melanie, 16: Ich habe im Schlafzimmer meiner Eltern einen Vibrator gefunden und …



Maria, 15: Mein erstes Mal dauerte nur 15 Sekunden. Danach habe ich ihn nie wieder gesehen.


Rat & Hilfe vom Dr. Sommer-Team














Susi, 15: Schwanger durch Petting?


Inge, 16: Ich bekomme nie einen Orgasmus. Ich habe bereits mit vier Jungen geschlafen, und kriege nur einen Orgasmus, wenn ich mich selber befriedige. Alle Ex-Freundinnen meines jetzigen Freundes bekommen einen Orgasmus, wenn er mit ihnen schläft. Bin ich frigide?


Mona, 15: Nachdem ich mit meinem neuen Freund geschlafen habe, habe ich ihn auf der Straße mit seiner Ex-Freundin knutschen sehen. Er hat mich wie Luft behandelt.


Wenn man sein eigenes Leben mit den Darstellungen der Medien vergleicht, dann muss man über kurz oder lang frustriert sein, wenn man sich selbst einmal im Spiegel betrachtet. Wie die Fragen der Jugendlichen ausdrücken, kommt zu der erheblichen Unreife noch ein großes Potential an Unsicherheit und Angst.


Mit was für Wunschbildern müssen wir uns eigentlich messen? Woher kommt diese Festlegung was „normal“ ist? Es ist ganz hilfreich zu sehen, dass sich solche Vorstellungen in kurzen Zeiträumen entwickeln. Die Vorstellung der „Freien Liebe“, des „Erfahrungen-Sammelns“, bis man in die Ehe eingeht, wäre vor 30 Jahren noch undenkbar gewesen. In den Anfängen der Sechziger Jahre war so etwas total verpönt. Schaut euch mal einen alten Schwarz-Weiß-Film aus dieser Zeit an, und beobachtet welche moralischen Vorstellungen da hoch gehalten werden. (Heinz Rühmann-Filme, Sissi-Filme, Heimat-Filme). Die heutige Vorstellung von freier Sexualität ist eine ziemlich kurzfristige, unreife Form. Die Folgen dieser Anschauung sehen wir nun in allen Schattierungen in fast jedem Lebensbereich:


Hat man vor zehn Jahren noch selten einen blanken Busen im Fernsehen gesehen, so muss man heute nur nach 23h einen privaten Fernsehsender einschalten (dann sind rechtlich Sendungen ab 18 Jahren erlaubt), und schon sieht man Dutzende von Paaren, die sich im Liebesrausch am Strand paaren. Was in Sendungen wie „Liebe Sünde“ und „peep“ diskutiert wird, ist für höchstens 1% der Zuschauer Realität in ihrem privaten Alltag. Sado-Maso, Fetischismus, Intimpiercing, Swingerclubs, Gruppensex, Männer werden Frauen, Frauen werden Dominas … und all das hält langsam Einzug und verändert unser Denken.


Soft-Pornos werden Alltag, Nachrichten über sexuellen Missbrauch von Kindern nehmen zu, Jugendzeitschriften leisten eine sehr detaillierte Aufklärungsarbeit, Videotheken bieten eine große Auswahl an billigem Sex für Zuhause, und neben Shopaholics und dem Workaholic hat sich auch der Sexaholic auf die Beratungsbank der Psychotherapeuten begeben. Heirat von Homosexuellen, Sexurlaub in Bangkok – alles ist heute möglich. Wenn alle Welt den Umgang mit der Sexualität in dieser Form befürwortet, dann muss das aber noch lange nicht heißen, dass es so (für mich) gut ist. Die Früchte ernten wir langsam, wenn Sexualdelikte zunehmen, wenn junge Mädchen abtreiben lassen, weil sie keinen verantwortungsvollen Umgang mit der Sexualität gelernt haben und z.B. ein verantwortungsloser junger Mann sie im Stich gelassen hat.


Alles Lüge? Nicht alles, aber viel!


Und nirgendwo wird soviel gelogen wie auf dem Gebiet der Sexualität (höchstens vielleicht in der Politik). Wenn Menschen von ihrer Sexualität erzählen, dann sind Zeiten und Zahlen plötzlich sehr objektive Werte. Ein Beispiel: Martin Luther hat einmal auf die Frage wie oft er in der Woche mit seiner Frau schlafe geantwortet: „In der Woche zwei bis vier, schadet weder ihm noch ihr.“ Anscheinend hat diese Frage in allen Zeiten die Gemüter erhitzt. Diese Frage wird in der Tat von jeder zweitklassigen Zeitschrift irgendwann gestellt und beantwortet. Der Fernseh- und Radiomoderator Andreas Malessa hat diese Frage mal genauer unter die Lupe genommen.


Wie ist es wirklich?


Wird ein junges, gut aussehendes Ehepaar dem Moderator ins Gesicht sagen: „Wir haben schon seit vier Monaten nicht mehr miteinander geschlafen?“ Bei solchen Statistiken wird geflunkert was das Zeug hält, wenn es die Sexualpraxis angeht. In der Regel läuft alles halb so aufregend und halb so oft wie alle erzählen. Und bei Jugendlichen ist das garantiert auch der Fall. Trotzdem lassen wir uns von solchen Aussagen einen Frust aufschwatzen, den wir gar nicht zu haben bräuchten. Tatsache ist, dass an der Universität massenhaft junge Männer herumlaufen, die mit fast 30 Jahren noch keinen Partner hatten und die zutiefst frustriert sind, weil sie glauben, der Zug sei für sie abgefahren. Von wegen es sei normal mit 14-16 zum ersten Mal mit einem Partner zu schlafen.


Warum überlegen wir nicht selbst einmal was gut für uns ist, anstatt nachzuplappern und nachzuleben, was andere uns erzählen. Vor allem, wenn sie schlechte Erfahrungen damit gemacht haben. Es erfordert halt einigen Mut und Widerstand gegen den Strom der heutigen Zeit zu schwimmen.


God ’n’ Sex


Entgegen der Offenheit der Umwelt gelten Christen in Sachen Sex schon seit langem als besonders verklemmt, moralisch und verneinend. Ist Gott so sexfeindlich wie seine Anhänger scheinen?


Wo ist das Problem?


Gott ist ein sex- und lustfreundlicher Gott. Alles andere kann nicht stimmen. Und je bibeltreuer wir sind, je konservativer wir argumentieren, um so weniger kommen wir um die Wahrheit herum: Wenn wir glauben, dass Gott die Menschen liebt, sie bewusst geschaffen hat und uns von Mutterleibe an so gewollt hat, dann hat er uns mitsamt unserer Sexualität, mit Lustgefühlen und Sehnsucht, mit klopfendem Herzen und roten Ohren gewollt. Er hat nicht nur zugelassen, dass erotische Gefühle, Sehnsucht, romantische Gefühle von einem Partner für uns so wichtig sind, er will das, er gönnt uns das, schenkt es uns. Wer an Sexualität immer nur mit einem schlechten Gewissen denkt, der beleidigt Gott, den Schöpfer und Erfinder auch dieser Gabe. Doch Gott hat uns alle Zutaten dazu gegeben: Genug Verstand, um die Sache auszubalancieren, Leidenschaft, Kreativität und Phantasie, damit aus purem Körpersex Erotik und Liebe werden kann. Damit sich die Spannung erhält, die Tage bunt und die Träume lebhaft bleiben und alte Liebe jung.


Also ist alles was zwei Menschen in Liebe miteinander tun gut, gewünscht und beabsichtigt?


Oder wo ist das Problem? Das Problem sieht man eben um sich herum in den Zeitschriften, im Kino und im Bekanntenkreis. Statt Liebe und einem verantwortungsvollen Umgang mit diesem wundervollen Geschenk sehen wir nur den billigen Verschnitt: schneller Sex, „Liebe“ zum Kaufen, missbrauchte Kinder und ausgebeutete Frauen. Das Geschenk Gottes wird immer durch dasselbe bedroht: Egoismus, Ungeduld, „Haben wollen“ und nicht Geben.


Wir Christen wissen auch woher das kommt: Der Sündenfall, die Trennung des Menschen von Gott hat aus dem schönen Geschenk Sexualität ein kompliziertes Geschenk gemacht. Gott hat uns alles dazu geschenkt aber wir können nicht mehr damit umgehen. Was eigentlich zum gemeinsamen Glück gedacht war, wird oft Selbstbefriedigung, Leid, Schmerz und Zerbruch. Wir sind raus aus dem Paradies und wollen selbst bestimmen. Ein Sexsüchtiger oder ein verklemmter Neurotiker habe ein ähnliches Problem: wir können nicht mehr umgehen mit diesem Geschenk. Und so sieht es in unserer Umwelt dann auch aus.


Miteinander schlafen vor der Ehe?


Um zunächst etwas klarzustellen: Wortwörtlich steht in der Bibel nicht: „Ich aber sage euch, schlafet nicht miteinander, bevor ihr verheiratet seid“. Wenn man aber die Bibel mit offenem Herzen liest und nicht nur seine Meinung bestätigt hören will, kann man doch eine eindeutige Antwort finden. Gott hat uns in seiner großen Liebe Regeln und Hilfen gegeben, damit unser Leben auch in diesem Bereich Erfüllung findet. Er will uns nicht ärgern, uns Hürden in den Weg stellen oder uns den Spaß verderben. Und Gottes Regeln sind gar nicht schwer:


Ein Mann und eine Frau, ein Leben lang


Zwei Leute finden sich, machen die Sache öffentlich, heiraten, ziehen zusammen, stellen ihre Beziehung unter den Segen Gottes und werden und sind dann ein Fleisch und schlafen miteinander. Das Neue Testament geht durchgängig von diesem einen Bild aus und Ausnahmen sind nicht zu finden. Und dann ist auch eigentlich eindeutig:


„Wenn sie sich aber nicht enthalten können, so sollen sie heiraten; denn es ist besser, zu heiraten als [vor Verlangen] zu brennen.“ (1. Korinther 7,9)


Miteinander schlafen gehört in die Ehe. Anders macht auch Jesu Verhalten der Ehebrecherin gegenüber keinen Sinn (Johannes 8,3-11). Die Liebe Gottes gibt uns Kraft vor und in der Ehe wirklich Liebe zu leben.


Wie gehen wir aber mit diesem Thema um?


Wer ist schon gerne Sünder, und vor allem konkret bei diesem Thema? Also wehren wir uns und versuchen Gottes Rahmen etwas weiter zu interpretieren. Und es ist ja auch tatsächlich nicht einfach Gottes Vorstellungen gegen den Trend zu leben, besonders da, wo die Christen sich auch nicht einig sind. Bevor ich dann Sünder bin, definiere ich lieber die Sünde weg.


Gott will uns doch mit dieser Regel nicht quälen, sondern möchte, dass wir mit seinem Geschenk eine große Freude haben. Wenn wir uns Gottes Führung und Hilfe bei der Berufswahl oder einer Klassenarbeit oder der Führerscheinprüfung wünschen, warum sollte er dann für Sexualität nicht kompetent sein? Wir können als Christen diese Entscheidung nicht an Jesus vorbei treffen. Sexualität schaltet sich auch nicht erst in der Ehe ein. Ich mache Erfahrungen mit Freundschaft, Verliebtheit und tausche erste Zärtlichkeiten aus. Wir sind auch in der Sexualität Lernende. Es ist gut vorsichtig und langsam damit umzugehen. Schon am Anfang der Bibel steht: „Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhangen und sie werden zu einem Fleisch werden.“(1. Mose 2,24)


Hier ist der Geschlechtsverkehr schon eindeutig in den Bereich der Ehe verwiesen, denn man beachte die Reihenfolge:












1)

Verlassen:
Der öffentliche und rechtliche Akt der Eheschließung vor der Gesellschaft.

2)

Anhangen:Eingebunden sein in die unzertrennliche Gemeinschaft der Ehe.

3) Zu einem Fleisch werden: Körperlich und seelisch ganz zusammen gehören und auch zusammen schlafen.

Der Evangelist Theo Lehmann hat zur Sexualität mal gesagt: „Für jede Gabe hat Gott einen bestimmten Aufgabenbereich, z.B. Die Nase ist zum Riechen und die Füße zum Laufen und nicht umgekehrt. Auch für die Sexualität hat Gott einen Bereich vorgesehen, das ist die Ehe. Alles was sich außerhalb dieses Bereiches abspielt, ist nicht im Sinne des Erfinders. Ein Beispiel: Du spielst vielleicht gerne Fußball. Na klar kannst du bei euch im Hinterhof mit einer Blechbüchse herumspielen. Nur ist das eben kein Spiel, das ist Geholze. Außerdem musst du immer befürchten, du haust eine Scheibe ein. Für ein richtiges Fußballspiel gibt es einen extra Platz. Dort kann das Spiel laufen. Da macht es Spaß. So ist es auch mit dem Sex. Na klar kannst du Liebe machen, auf die Schnelle, im Gebüsch, auf dem Heimweg vom Kino. Immer mit der Angst, dass ihr erwischt werdet oder dass ein Kind entsteht. Schon ein kleines bisschen Angst verdirbt den Spaß an der Sache. Das ist eben Geholze und hat nichts mit dem zu tun, was Gott dir gönnt und sich für dich ausgedacht hat.“


Wenn Gott uns Ratschläge gibt, wie wir mit seinem großen Geschenk Sexualität umgehen sollen, dann gibt er sie wie auch sonst immer mit viel Liebe und Weisheit.


Cae Gauntt, eine bekannte christliche Musikerin hat zu diesem Thema gemeint: „Zuerst gebe ich euch zwei Gedanken einer sehr weisen Frau (meiner Mutter) weiter. Sie sind an Frauen gerichtet, weil wir sowieso immer die meiste Verantwortung zugewiesen bekommen:


1. Schlafe nur mit einem Mann, wenn du bereit bist, ihn den Rest deines Lebens als den Vater deiner Kinder zu haben. Wenn du dir das zu Herzen nimmst fallen fast alle potentiellen Fehlschläge flach!


2. Deine Jungfräulichkeit kannst du nur einmal verschenken. Wie schade, wenn du zu eilig das schönste Hochzeitsgeschenk der Welt kaputtmachst.


Ich finde, dass diese Tipps Jungs genauso viel zu sagen haben. Wenn du die Bibel einmal hinsichtlich dieser Frage untersuchen willst – hier die wichtigsten Bibelstellen in Sachen Sex:

































5. Mose 22,13-29
Sprüche 5,15-21
Matthäus 5,27-32
1. Korinther 6,9-20
Kolosser 3,5-8
1. Thessalonicher 4,3
Matthäus 19,4
Galater 5,19-21
Epheser 5,5
Hebräer 13,4

Zur Bedeutung von Sex


Jetzt vielleicht noch etwas zur Bedeutung von Sex in der Diskussion: Die Bibel sagt mehr über arm und reich aus, als über Sex, oder keinen Sex vor der Ehe. Wer hat mehr gesündigt: Herr Müller, der sein Leben lang als egoistischer Geizkragen den Geldbeutel nicht aufgekriegt hat, oder Franz und Susi, die bald heiraten wollen, sich treu sind und miteinander geschlafen haben, weil sie es nicht mehr ausgehalten haben. Viele Christen finden das letzte schlimmer, doch die Bibel nennt Ehebrecher und Habgierige in einem Atemzug. Wir sollten das Thema Sexualität nicht zu sehr hochspielen, auch wenn es uns viel beschäftigt. Wir sollten halt klar machen, dass Sexualität etwas sehr kostbares ist, mit dem man nicht gedankenlos herumspielen sollte und das man nicht einfach ausprobieren darf. Es hat auch etwas mit Verantwortung zu tun, und man sollte deshalb vorher klären, was man im Falle einer Schwangerschaft tut. Wenn die Bibel von Liebe und „den anderen höher als sich selbst achten“ spricht, dann passt dazu eben „kein hier mal befriedigen“ und „da mal ausprobieren“.


Das gilt vor und in der Ehe. Das biblische „Nein“ zum vorehelichen Geschlechtsverkehr ist nicht Gesetz, sondern Evangelium, d.h. Gott der Vater, der weiß, was gut ist für seine Kinder, möchte denen, die den Lebensweg der Ehe gehen, optimale Startbedingungen für eine lebenslange, erfüllende und schöne Partnerschaft geben. Das „Nein“ zu Sex vor der Ehe ist für andere Menschen sicher Schwachsinn, und viele werden den Kopf schütteln, aber Gott weiß einfach besser was gut für dich ist.






Unser erstes Musikvideo: Was ist Liebe?

Kommentare

  1. Suchende

    Danke

    Vielen Dank für diesen Artikel und die ganze Idee. Ich habe lange nach einer antwort auf die Frage “Was ist Ehebruch” gesucht und sie nicht gefunden. Bis jetzt. Danke. Im Moment habe ich auch einen Freund, konnte ihm bis jetzt aber immer sagen, dass ich mir noch nicht sicher bin. Ich bin gespannt, was er dazu jetzt meinen wird. Was (meiner Meinung nach) in diesem Artikel fehlt, ist Oxytocin, das Treuehormon. Auch wenn noch nicht alles davon erforscht wurde. Ihre Findende

  2. Anonym3546d45iow4

    Ehe vor Gott

    Habe mal in einem Film Dr. Quinn wars glaub gesehen… Ein Kerl heiratet seine Freundin die, so sah es aus schwer Krank war, nur vor Gott… könnte man in diesem Fall Sex haben wenn man vor Gott heiratet und es wirklich ernst meint?

  3. ali

    auch da gibt uns die bibel rat:
    Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seinem Weibe anhangen, und sie werden sein ein Fleisch.
    1.mose.2,24

    hier steht, dass ein mann vater und mutter verlassen wird….
    von kinderbeziehungen redet die bibel nicht.

    übringens:
    Der Begriff Jugend ist historisch gesehen relativ jung und wurde erst ab den 1880er-Jahren verwendet.

    darum lassen wir den menschen erst reifen, dann kommt es auch zu reifen beziehungen, eben so wie gott es geplant hat. er hat ja immer einen guten plan für uns.

    ali

  4. ****

    Schweres Thema

    Hallo!
    Ich habe den Artikel durchgelesen und finde es gut und wichtig das das Thema disskutiert wird. Ich halte nichts von ausprobieren, mal hier mal da, Erfahrungen sammeln usw…
    Allerdings finde ich das es sich schwer gestaltet wenn man noch jung ist und eine Beziehung führt. Was ist wenn man einfach ZU jung ist, aber schon geraume Zeit zusammen ist, und sich für den (wie ich finde sehr großen und wichtigen) Schritt in die Ehe noch nicht breit fühlt?

  5. ali

    liebe claudi, muss dich darauf hinweisen, dass du eine derartig schwere situation mit einem seeelsorger vor ort besprechen musst.
    ich hoffe, der herr hilft dir in deiner lage und segnet dich.
    die freude am herrn ist deine kraft

    ali

  6. claudi.gott

    God`n`Sex

    Hallo Ihr Lieben, hab gerade euern Artikel gelesen. Ist ne gute Sache so darüber zu schreiben. Vor allen für die jungen Leser. Was ist mit denen die erst zum Glauben gekommen sind nachdem sie bereits seit Jahren in einer Beziehung leben und auch ein Kind zusammen haben?. Heißt es da nicht in der Bibel: Denn wo aus zweien eins wird, sind sie vor Gott gebunden? Was ist wenn nur ein Partner dann heiraten möchte, weil er Christ geworden ist, um es ganz “legal” zu machen, und der andere Partner kein Christ ist? Und deshalb das ganze garnicht so sieht?

    Danke für eine Antwort.
    Seid gesegnet.
    LG Claudi

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