Achtung: Starkult gefährdet die Gesundheit!

Wer kennt sie nicht, die Teenies, die alles sammeln, was mit Idolen wie Robbie Williams, Justin Timberlake, David Beckham und ähnlichen Stars zu tun hat und die bereit sind alles dafür zu geben um sie einmal live zu sehen? Doch nicht nur die mit Pickelproblemen kämpfenden BRAVO-Leser verehren Promis wie Gottheiten auch erwachsene Leute praktizieren Starkult. Man denke nur an den gestörten Mann, der so in Steffi Graf vernarrt war, dass er bereit war auf ihre Tennis-Kollegin Monica Seles mit dem Messer einzustechen oder an Fußball-Fans die meinem ihrem Verein einen Gefallen zu tun, wenn sie gegnerische Fans oder Spieler angreifen (z.B. bei der Golfballattacke auf Oliver Kahn vor einigen Jahren in Freiburg).


Die Wissenschaftszeitschrift New Scientist fand kürzlich anhand einer Studie heraus, dass der Unterschied zwischen anscheinend harmloser Fan-Verehrung und krankhafter Vergötterung gar nicht so groß ist. Es besteht die Gefahr, dass sich ein gewöhnlicher Fan zunehmend in eine gewaltige Abhängigkeit von seinem Idol begibt. Wenn man zudem bedenkt, dass „Fan“ eine Abkürzung für „fanatic“ ist, wird die Ähnlichkeit vielleicht deutlicher.


Von den Befragten gaben 20% an, sie würden einen Star nur zum Spaß oder aus sozialen Gründen anhimmeln. Der nächste Zuneigungsgrad bei den Antworten war allerdings schon eine „intensive persönliche“ Bindung. Diese Antwort wurde von zehn Prozent der Befragten angegeben. Die Forscher sahen hier bereits eine große Abhängigkeit bei den Befragten vorhanden.


Die nächste Stufe wäre dann eine Persönlichkeitsstörung. Die Verehrung veranlasst die Menschen Gewaltverbrechen zu begehen um die Aufmerksamkeit ihrer Idole zu erlangen. Auch wurden Angst, Depressionen und soziale Inkompetenz verstärkt festgestellt. In den USA ist dieses Phänomen als „Celebrity Worship Syndrome“ bekannt.


Warum schreibe ich darüber? Weil es einmal mehr zeigt, dass der Mensch geschaffen ist um anzubeten. Früher hatten die Leute Götterstatuen oder -bilder (griechisch „eidolon“, daher kommt unser Wort „Idol“). Die Götter der heutigen Zeit sind eben oft lebende Menschen, vielleicht auch das Auto, Sex oder meine eigene Selbstverwirklichung. Jeder hat seine eigenen Götter. Doch die Studie zeigt ja auch, dass diese Art von Anbetung dem Menschen nicht ganz so gut bekommt. Jesus hatte einmal ein Gespräch mit einer Frau in dem es unter anderem auch um Anbetung ging. Er sagte ihr, dass sein Vater solche sucht, die ihn anbeten. Gott ist der Schöpfer des Universums und durch Jesus hat er seine Liebe zu den Menschen deutlich gemacht. Er allein ist würdig angebetet zu werden, nicht die Geschöpfe. An anderer Stelle wird auch über den Starkult gesprochen. Dort heißt es, dass die Menschen die dem Geschöpf statt dem Schöpfer Verehrung und Dienst dargebracht haben zu Toren und Narren geworden sind (s. Römer 1,18-32). Bestätigt das nicht die Studie über den Starkult? Übrigens: Gott anbeten bedeutet nicht nur schöne Worte zu sprechen, sondern ihm sein ganzes Leben zur Verfügung zu stellen.






Quelle: New Scientist

Kommentare

  1. ali

    wir haben nirgens erwähnt, dass wir ans christentum glauben. wir glauben an christus. und christus ist wahrer mensch und wahrer gott. wir verehren ihn von ganzem herzen.
    allerdings fällt es mir schwer zu glauben, dass sie jemals christ waren.wer christ ist, der bleibt es. wir als christen tolerieren unsere mitmenschen. jedoch können wir nicht alles tolerieren was diese lieben mitmenschen so machen. ich denke, wir haben die richtige toleranz. sünde können wir nicht für gut halten.
    mit kreuzzügen haben wir ebenfalls nichts zu tun. da müssen sie sich schon an den mann in rom wenden.
    ali

  2. Dr .Schmoll

    Widerspruch in sich selbst

    Tut mir Leid aber ich werde mich nicht zu Jesus bekehren. Ich war selbst einmal Christ und habe viele Widersprüche gefunden. Auch sie widersprechen sich selbst. Sie glauben Jesus war ein Mensch, aber Menschen zu verehren ist Ihrer Meinung auch falsch. Warum verehren sie dann Christus? Und warum glauben sie dass es nicht gefährlich ist Jesus zu verehren? Ich glaube sie sollten in ihrem Geschichtsbuch einmal nachschlagen wie viele Todesopfer es durch das Christentum schon gab, weil seine Anhänger keine Toleranzfähigkeit zeigten.

  3. ali

    wier sollten keine menschen verehren. wir sollten nur gott verehren. die freude an jesus ist ein gesunde und gesegnete sache.ich sehe darin keine gefahr. ich möchte sie herzlich auffordern sich auch zu jesus zu bekehren.
    mit freundlichen grüssen
    ali
      Wer ist Jesus Christus?

    Was heißt überhaupt Christentum ?

    „Das Christentum ist die Summe aller Irrtümer, die sich um Jesus Christus gerankt haben.“ Weithin versteht man unter Christentum die Wesenszüge des sogenannten Abendlandes, seine Moralvorschriften, seine guten geschichtlichen Leistungen, die christliche Kunst und die herrlichen Dome. Im christlichen Glauben aber geht es um die Person Jesus Christus, nicht um die weltlichen Auswirkungen seiner Lehre, und seien sie noch so gut. Die Person Jesu steht im Brennpunkt aller Auseinandersetzungen. Jesus selbst fragte: „Was sagt denn ihr, wer ich bin?“ 1 . Diese Frage ist heute noch genauso herausfordernd wie damals. Die aufsehenerregenden, nahezu fantastisch klingenden Ansprüche Jesu verlangen eine stichhaltige Antwort. Deshalb müssen wir zunächst die Tatsachen betrachten.

    Wer war Jesus, und was tat er ?

    Er war ein Zimmermann, der in einer kleinen Stadt des Vorderen Orients zur Zeit des römischen Weltreiches lebte. Sein Wirken in der Öffentlichkeit beschränkte sich auf die wenigen letzten Jahre seines kurzen Lebens und war scheinbar erfolglos. Er zog umher und heilte Kranke, half, wo es nötig war, lehrte und predigte. Seine Liebe zu den Menschen ging so weit, daß er sich im Dienst für andere verzehrte. Dabei lernte er Hunger, Heimatlosigkeit und Müdigkeit kennen. Er kannte die tiefe Trauer beim Tode eines Freundes und lernte die Einsamkeit kennen, als er von allen verlassen wurde. Er lebte in einem unterworfenen Land, in einer unruhigen, von Gewalttätigkeiten erfüllten Zeit, verfiel aber selbst diesem Zeitgeist nicht. Er freute sich über die Gemeinschaft mit anderen und behandelte die Ausgestoßenen, die Unerwünschten und die Asozialen wie Freunde. In seiner Fürsorge und in seinem Interesse für diese kannte er keine Grenzen. Obwohl er einen festen Charakter und einen starken Willen hatte, begegnete er den Schwachen und Hilflosen mit gütiger Freundlichkeit. Aber wo er Böses und Ungerechtigkeit fand, verurteilte er dies ohne Furcht.

    Was beanspruchte Jesus ?

    Während jener Zeit rief er immer wieder und mit Vollmacht dazu auf, ihm nachzufolgen 2 . Er überließ es nicht den Menschen, selbst herauszufinden, wer er war, sondern sagte zu ihnen: „Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, wird keinen Hunger leiden“ 3 . – „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht mehr in der Finsternis leben“ 4 . – „Ich bin der Weg …; niemand kommt zum Vater denn durch mich“ 5 . – „Wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen“ 6 . Dieses sind herausfordernde Ansprüche, aber er bewies seine Vollmacht, indem er zum Beispiel in einer wunderbaren Weise eine große Menschenmenge sättigte oder ein anderes Mal einen blindgeborenen Mann sehend machte oder gar Tote zum Leben erweckte.

    Aber er ging noch weiter: Er beanspruchte, der Sohn Gottes zu sein – in einer so engen Weise mit Gott verbunden zu sein wie kein anderer Mensch. „Ich und der Vater sind eins“ 7 . So und ähnlich hat Jesus immer wieder von seinem Verhältnis zum Vater gesprochen. Bei seinem Verhör lautete die Anklage, die ihm schließlich das Todesurteil einbrachte, er habe offen beansprucht, der Sohn Gottes zu sein 8 . Damit hatte Jesus gemeint, daß er mit Gott eins sei 9 . Dieser Anspruch bekam noch mehr Gewicht, als er sagte, daß jeder, der ihn sehe, Gott sehe 10 . Wer ihn kenne, kenne Gott 11 . Zur Unterstreichung dieser verblüffenden Ansprüche führte er ein einzigartiges Leben.

    Es geschahen Wunder; beachtenswerte prophetische Aussagen wurden erfüllt; nachdem man ihn getötet hatte, wurde er selbst zum Leben auferweckt, und Millionen sind heute lebendige Zeugen dieser Tatsache.

    Welche Vollmacht hatte Jesus ?

    Jesus Christus beanspruchte, mit Vollmacht Sünden vergeben zu können 12 . Er hatte Vollmacht, Kranke zu heilen 13 ; er zeigte seine Gewalt über die Natur, als er eine stürmische See beruhigte 14 . Er erklärte, alle Macht über das Weltall zu haben 15 , Macht über den Tod 16 und Macht, die Menschen je nach ihrer Einstellung zu ihm zu richten 17 .

    Welchen Charakter hatte Jesus ?

    Christus tat niemals etwas Unrechtes. Er war bis ins letzte korrekt. Er war ohne jede Schuld. Seine Feinde, die ihm oft Fallen zu stellen suchten und ihn eifrig beobachteten, ob bei ihm auch nur ein kleines Anzeichen eines Fehlers zu entdecken sei, konnten auf seine Herausforderung nicht eingehen: „Wer von euch kann mich wegen einer Sünde anklagen?“ 18 .

    Seine Freunde, die mit ihm durch dick und dünn gingen und täglich unmittelbar mit ihm zusammenlebten, konnten aufrichtig sagen: „Er tat keine Sünde“ 19 .

    Er selbst war moralisch vollkommen, und doch war er denen zutiefst zugetan, die gestrauchelt waren. „Kommt alle her zu mir“. So lautete seine oft wiederholte Einladung.

    Aber warum wird mit so viel Nachdruck von seinem Tode gesprochen ?

    Etwa ein Drittel des Johannesevangeliums ist allein dem letzten Lebenstag Christi gewidmet. Warum? Weil Jesus erklärte, daß er gerade nicht deswegen auf die Erde gekommen sei, um unter den Menschen zu leben, sondern um für sie zu sterben 20 . Sein Tod war das Entscheidendste seines Lebens. Dieser war Hunderte von Jahren vorausgesagt worden 21 . Wie auch immer sie waren, Jesus liebte die Menschen so sehr, daß er an ihrer Stelle sterben konnte. Er erklärte vollmächtig und eindeutig, daß als Folge seines Todes jedem, der an ihn glaube, Vergebung und neues Leben zugesagt sei 22 .

    Jesus lebt heute noch!

    Seine Auferstehung bestätigt seinen Anspruch, der Sohn Gottes zu sein. Sie weist sein Recht auch auf den Anspruch nach, daß er wegen unserer Übertretung für uns gestorben ist. Die schreckliche Folge unserer Sünde ist unser Tod, aber Jesus trat an unsere Stelle. Dadurch, daß er der Retter der Menschen geworden ist, hat er es uns ermöglicht, zu Gott zurückzukehren. Wenn wir bleiben, wie wir sind, werden wir auch weiterhin von Gott getrennt bleiben. Wenn wir aber an dem teilhaben möchten, was Jesus tat, wenn wir uns unsere Sünden vergeben lassen und ein neues Leben erhalten haben, werden wir auch ständig bereit sein, auf ihn zu hören. Er lädt alle Menschen ein, zu ihm zu kommen, ihr Vertrauen auf ihn zu setzten und ihr Leben zur Einsicht zu öffnen und seinem Willen zu unterstellen. Weil er Gott ist, hat er auch das Recht, diese höchste Forderung zu stellen. Sein Opfer verdeutlicht seine Liebe.

    Das sind die Tatsachen. Wie wir dazu Stellung nehmen, das ist nun unsere Sache.

    Zum Vergleich die entsprechenden Bibelstellen:

    1  Matthäus 16, 15  12 Markus 2, 5 + 7  
    2  Matthäus 19, 21  13 Markus 1, 34
    3  Johannes 6, 35  14 Matthäus 8, 27
    4  Johannes 8, 12  15 Matthäus 28, 18
    5  Johannes 14, 6  16 Johannes 10, 18
    6  Johannes 6, 37  17 Johannes 3, 36
    7  Johannes 10, 30  18 Johannes 8, 46
    8  Lukas 22, 70  19 1. Petrusbrief 2, 22
        Johannes 19, 7  20 Matthäus 20, 28
    9  Johannes 5, 18  21 Jesaja 53
    10 Johannes 12, 45  22 Matthäus 26, 28
    11 Johannes 8, 19      Römerbrief 3, 22 – 26

    Hier die Online-Bibel

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  4. Dr. Scholl

    Jesus zu verehren ist also kein Fanatismus?!

    Sehr geehrte Autorin,
    in Ihrem Bericht über Menschen, die fanatisch hinter einem Star oder anderem Vorbild hinterher laufen, ist ihre Hauptaussage, dass dies negativ ist. Nach Ihrem Glauben war Jesus auch ein lebender Mensch und Sie verehren diesen auch. Warum sollten es Teenager nicht mit Ihren Idolen dürfen. Jeder Mensch kann schließlich frei entscheiden wen er verehrt und welchen Glauben er annimmt. Ich persönlich gebe zu, dass ich keiner Religion angehöre, da ich meinen eigenen Kopf habe und mir von anderen nicht sagen lasse, wen ich anzupreisen habe und wen nicht. Ich war einmal bei einem Gottesdiest der Josua Christengemeinde. Dort wurde Jesus so verehrt dass ich sogar Angst bekommen habe, einmal so zu werden wie Ihre Anhänger. Ich habe nichts dagegen, dass sich Leute Ihren Frieden auf eben diese Art holen, aber ich kann es einfach nicht leiden, wenn mich andere Leute zu ihrer Religion missionieren wollen. Ich finde Sie sollten einfach mehr Toleranz zeigen und andere Religionen und Denkweisen genauso akzeptieren wie andere Menschen ihre Glaubensweise respektieren!
    Mit freundlichen Grüßen!
    Dr. Scholl

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