Wenn Stars vom Himmel fallen …

Welches Kind wünscht sich nicht, einmal berühmt zu werden? Man träumt von einer Karriere als Schauspieler oder Sportler. Es gibt Wunderkinder, die schaffen so etwas. In unserer schnelllebigen Zeit kann es jedoch leicht passieren, dass Kids, die eben noch als Superstars gefeiert wurden ganz schnell wieder im Nichts verschwinden.


Wer kann sich beispielsweise noch an Macaulay Culkin aus Kevin allein zu Haus erinnern. Nach seiner erfolgreichen Kindheit lebte er lange Zeit im Alkohol- und Drogensumpf. Heute ist er ein eher unbekannter Theaterschauspieler.


Auch Daniel Radcliffe, der Darsteller von Harry Potter macht sich keine Illusionen über die Dauer seiner Beliebtheit: „Vielleicht werden sie mich bald nicht mehr haben wollen, weil ich zu groß bin oder Pickel bekomme.“


Diese Kinder werden wie Supermarktartikel verwaltet. Das Problem dabei ist, dass sie auch nur eine bestimmte Haltbarkeit haben. So wie die Milch irgendwann aus dem Kühlregal fliegt, verschwindet auch ein Kinderstar früher oder später von der Bildfläche.


In Kalifornien, dem Land des Films, ist das Problem so ernst, dass es einen Verein („A minor consideration“) gibt, der sich um diese Kinder kümmert, die ihrer Kindheit beraubt wurden. Er zählt derzeit 400 Mitglieder.


Ein Superstar lebt also gar nicht so einfach und unbeschwert, wie es einem verkauft wird. Viel besser hat man es, wenn man als Person wirklich angenommen ist, anstatt als Produkt gehandelt zu werden. Gerade für Kinder, die oft gerne ausgenutzt werden, hat Jesus Christus ein besonders großes Herz. Egal ob du noch ein Kind bist oder schon erwachsen, folgender Vers gilt für alle Menschen: „So viele ihn [d.i. Jesus] aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben;“ (Johannes 1,12)


Quelle: Süddeutsche Zeitung

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