„Small“ Talk

Im Bauch einer Frau waren einmal drei Embryos – Der kleine Zweifler (Z), der kleine Gläubige (G) und der kleine Skeptiker (S). Z: Glaubt ihr eigentlich an ein Leben nach der Geburt? G: Ja klar … – Im Bauch einer Frau waren einmal drei Embryos …

The Point of no Return

Ist es nicht so? Wird uns nicht tagtäglich suggeriert, dass wir einfach von vorne beginnen können? Dass Wissenschaft und Medizin bald jegliches Problem in den Griff bekommen können, wenn nur die Menschen sich einig wären; ja, dass sogar der Tod besiegt werden kann? Was aber, wenn du plötzlich selbst HIV-positiv bist, Krebs bekommst oder einen schweren Autounfall hast und fortan an den Rollstuhl gefesselt bist? Macht dich dann die Hoffnung auf eine Wiedergeburt, vielleicht als Mensch, vielleicht als Schimpanse …, glücklich?

Was Forscher über Jesus (nicht) wissen

Dieses Jahr überrascht uns der „Stern“ mit großen Plakaten an Bushaltestellen und Bahnhöfen, die weithin sichtbar den Namen „Jesus“ tragen. Ein bisschen kleiner darunter: „Was Forscher heute wissen“. Nun, was wissen denn die Forscher heute über Jesus Christus? Zuerst einmal ist der Plural „Forscher“ eine ziemliche Übertreibung, denn zu Wort kommt nur ein einziger: Theologie-Professor Gerd Theißen. So ein totales Fehlen anderslautender Stimmen (und derer gibt es genug) könnte man auch bewusste Manipulation und Propaganda nennen, doch die schiebt Autor Frank Ochmann lieber den Evangelisten in die Schuhe.

Claudia

In der höheren Schule wurde ich immer öfter ausgegrenzt und begann auch selber anderen Leid zuzufügen, indem ich sie beleidigte, oder verlachte. Ich wurde Opfer und Täter zugleich. Eines Tages entdeckte ich einen besonderen Reiz – Klauen ohne erwischt zu werden. Auch die Drogen hielten Einzug in mein Leben. Im Neuen Testament las ich dann von Jesus, und konnte erst mal nichts mit ihm anfangen. Ich glaubte daran, dass sein Leben etwas mit meinem zu tun haben musste, wusste aber nicht inwiefern.

Gott – eine Erfindung?

Darf man dem Spiegel glauben, so halten wir mit dem Alten Testament, dem ersten Teil der Bibel, ein gewaltiges Machwerk in der Hand – ein „Märchen und monumentale Camouflage“. Abraham, Mose und Salomo sind Fabelfiguren, an denen bis in nachchristliche Zeit von einer Gruppe von gewieften Bibelfälschern, ähnlich dem „Wahrheitsministerium“ aus Orwells 1984, gedreht und geschliffen wurde. Wo sind die Beweise für solche verrückten Theorien? Zuerst einmal hält sich der Spiegel durch Tonfall und journalistische Substanz dieses Artikels selber einen Spiegel vor – indem er genau das praktiziert, was er den angeblichen Bibelfälschern vorwirft.

Mehrheit der Jugend betet

Berlin. Gebet ist noch immer hoch angesehen. Dies berichtet der Nachrichtensender n-tv unter Berufung auf eine Umfrage der Zeitschrift Eltern for Family, die unter 1622 deutschen Kindern und Jugendlichen gemacht wurde. Vor allem Stoßgebete werden häufiger gen Himmel gerichtet, als man annehmen könnte. Mehr als 52% der Kinder zwischen acht und 17 Jahren beten oft oder manchmal. Häufige Gebetsinhalte sind Schulnoten, Gesundheit, Frieden auf der Welt und Schutz vor Unglück.

Engel – „metaphysische Fledermäuse“ oder echte Helfer?

Moderne, aufgeklärte Leute haben Engel in die Schublade mit Rotkäppchen, Osterhasen und dem guten Nikolaus gesteckt. Sogar Theologen haben in ihrer Wissenschaftsgläubigkeit mit der Engelwelt gebrochen. Sie reden von „märchengewordener Metaphysik“, aber gerade sie werden von ihren „ungläubigen“ Anhängern überholt. Engel haben Hochkonjunktur. Sie sind wieder da. Spiegel 52/2001 widmete ihnen einen ganzen Artikel: „Schwebende Doppelgänger“.

Heroin (Teil 1)

Geschichte des Heroins, Drogenpolitik, Statistiken, Wirkungsweisen und Suchtproblematik. – Soulsaver startet eine Artikelserie über Heroin. Dabei stehen mehrere Themen im Vordergrund wie die Geschichte des Heroins, Drogenpolitik, Statistiken, …

Ein moderner Mensch

Ein moderner Mensch verirrte sich in einer Wüste. Tage- und nächtelang irrte er umher. Er wusste, dass man länger ohne Nahrung leben kann als ohne etwas zu trinken. Die unbarmherzige Sonnenglut hatte ihn ausgedörrt. Er fieberte. Wenn er erschöpft ein paar Stunden schlief, träumte er von Wasser, von Orangen und Datteln. Dann erwachte er zu schlimmerer Qual und taumelte weiter. Da sah er in einiger Entfernung eine Oase. „Aha, eine Fata morgana!“, dachte er. „Eine Luftspiegelung, die mich narrt und zur Verzweiflung treiben will, denn in Wirklichkeit ist gar nichts da.“ Er näherte sich der Oase, aber sie verschwand nicht.