Das Paradies der RasTafari?

Das Ganze erinnert fatal an den mittelalterlichen Reliquienkult der katholischen Kirche: Reggaestar Bob Marley ist zwar 1981 in Florida an Krebs gestorben, wurde aber in Jamaika, dem Zentrum der Reggaebewegung beerdigt. Soweit in Ordnung. Jetzt sollen seine sterblichen Überreste angeblich wieder ausgebuddelt und nach Äthiopien überführt werden. Marleys Witwe Rita, die damit nach eigener Aussage seinen letzten Wunsch erfüllen will, hat nach wütenden Protesten aus Jamaika von diesen Plänen zunächst wieder Abstand genommen.


Was soll der Aufruhr? Was hat Bob Marley überhaupt mit Äthiopien zu tun? Kurz zusammengefasst: Der Popstar war Anhänger und wohl prominentester Promoter der Rastafari-Religion. In den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde sie erdacht und verhieß den Nachkommen der afroamerikanischen Sklaven das Heil in Äthiopien. Dort sollten sie ein gelobtes Land finden, wo sie, frei von den alten Fesseln der Weißen, glücklich und in Wohlstand leben konnten.


Diese Heilslehre ist mehr oder weniger geschickt mit biblischen Zitaten (und Verdrehungen) verbrämt. Demnach soll Salomo, der prächtige jüdische König, bei seinem Treffen mit der Königin von Saba (siehe 1. Buch Könige, Kapitel 10) einen Sohn gezeugt haben, dessen Nachkommen dann in Äthiopien lebten. Wie ihre jüdischen Vettern in Kanaan wartete das äthiopische Volk Juda fortan auf den Messias, der für sie ein unüberwindliches, ewiges Reich aufrichten würde. Als diesen schwarzen Messias sehen die Rastafari heute den äthiopischen Kaiser Haile Selassie (1892 – 1975) an.


Selassie war von der Verehrung der Rastas geschmeichelt und revanchierte sich, indem er ihnen 1963 rund 500 Hektar Land in Shashemene, südlich von Addes Abbeba, schenkte. Für die Rastas ist der Flecken das gelobte Land, der biblische Berg Zion. Und Diktator Selassie wird, unter anderem in einem Hit Bob Marleys, als “Löwe von Zion” gepriesen, eine Bezeichnung, die in der Offenbarung des Johannes (Kapitel 5, Vers 5) eigentlich für Jesus Christus reserviert ist. Jesus kommt allerdings bei den Rastas trotz allen Bibelstudiums nicht gut weg: Aus der Perspektive der einst von den Weißen unterdrückten Sklaven ist er nur ein “weißer Mann”.


Im Mai brachte die Jugendsendung des Bayerischen Rundfunks, der “Zündfunk”, unter dem Titel “Bob Marleys Knochen” eine Reportage über die Rastafari in Äthiopien. Es wurde ein recht bescheidenes “schwarzes Utopia” vorgeführt mit Rastas aus aller Welt, die das Heilsversprechen allerdings ziemlich ernst nehmen. Sie sprachen ins Mikrofon, in diesem Land werde die Zukunft der Menschheit liegen. Äthiopien sei der “neue Himmel”, und die Welt des Weißen, genannt Babylon, werde eines Tages fallen. Dazu wurden auch einige “geheime” Kapitel der Bibel angeführt.


Da kann man nur den Kopf schütteln. Ich habe ja Verständnis dafür, dass Schwarze, die sich ihrer afrikanischen Herkunft bewusst sind, nicht mehr in Amerika oder Westeuropa leben wollen. Aber mit ihrer äthiopischen Heilslehre haben sie sich gründlich vergaloppiert. Ähnlich übrigens wie die echten Juden in Kanaan/Palästina/Israel, die noch heute auf den Messias warten, weil Jesus ihnen nicht den Gefallen getan hat, ein weltliches, militärisch-politisches Reich aufzurichten.


Man muss schon fußballgroße Tomaten auf den Augen haben, wenn man die Bibel liest und darin Aussagen über ein verheißenes Land in Afrika finden will, aber Jesus, um den sich da alles dreht, nur als irgendeinen weißen Mann ansieht. Was der uns anbietet, ist weit besser als jedes Reich der Erde, nämlich Vergebung unserer Sünden, wenn wir nur bereit sind, sie ehrlich zu bereuen, und das bedeutet, ewiges Leben und ewige Gemeinschaft mit Gott.


Wo Menschen sich Religionen zusammenbasteln, geht es dagegen immer nur um diesseitigen Wohlstand und Wohlbefinden. Was für die Rastafari bedeutet: möglichst wenig Arbeit, dafür Drogen und Sex im Überfluss. Dieses vorläufige Paradies endet spätestens mit dem Tod, für Bob Marley übrigens schon im Alter von 36 Jahren, und von den Verheißungen der Rastafaris kann man nichts festhalten, geschweige denn mitnehmen. Deshalb sollte man rechtzeitig mit Gott reinen Tisch machen, damit man von ihm in sein ewiges Reich aufgenommen werden kann.


Die Rastafari-Religion hat mit dem christlichen Glauben überhaupt nichts zu tun. Ihre Ursprünge liegen ganz anderswo, nämlich im hinduistischen Indien. Belege: Die Dreadlocks haben sich die Rastas von einer indischen Kaste abgeschaut, ebenso den Gebrauch von Marihuana, der dort zum Kult gehört. Und der Name Gottes, “Jah”, kommt tatsächlich nicht von “Jahwe”, dem Gott der Bibel, sondern ist von dem hinduistischen Ruf “Jai” (“Sieg”) abgeleitet, mit dem man dort dem Guru zujubelt. Na dann…


Autor: Andreas Alt

Kommentare

  1. thorben

    Hallo Ras Joe,

    vielen Dank, daß Du Dir die Mühe gemacht hast, etwas zu meinem Artikel zu schreiben. Kann sein, dass ich Rasta nicht richtig verstanden habe. Ich interessiere mich für Rock- und Popmusik allgemein und habe mir deshalb die “Zündfunk”-Sendung angehört. Was ich geschrieben habe, basiert in erster Linie auf Aussagen, die Rastafari in Shashemene selbst gemacht haben. Ich weiß nicht, ob sie weiße Rastas akzeptieren, aber ansonsten haben sie an Weißen kein gutes Haar gelassen.

    Am meisten hat mich aber erschreckt, wie die Rastas mit Gott und dem Glauben umgehen. Wenn sie sich schon auf die Bibel stützen, dann sollten sie die Bibel auch richtig kennen. Wenn Jesus wiederkommt, wird er diejenigen, die an ihn glauben, zu sich in den Himmel nehmen, das heißt, in die unmittelbare Gegenwart Gottes (zum Beispiel beschrieben im 1. Thessalonicherbrief, 4, 13-18). Für die übrigen Menschen kommt er zum Gericht, und das steht im Matthäusevangelium 24, 27-31. Wer das liest, kann nicht ernsthaft glauben, dass damit Haile Selassie gemeint sein könnte.

    Die Bibel lässt auch nicht zu, dass man sich seine eigene Religion zurechtlegt und je nach Geschmack den christlichen Gott oder den Gott des Koran oder ganz andere Mächte verehrt. Gott sagt schon am Beginn der Bibel, dass Menschen sich nicht vor anderen Göttern niederwerfen und ihnen dienen sollen (2. Buch Mose, 20, 2-6). Nirgends steht dagegen in der Bibel, dass man im Paradies leben kann, wenn man sich von allem Schlechten reinigt. Paulus schreibt vielmehr im Römerbrief: “Alle sind abgewichen, sie sind allesamt untauglich geworden; da ist keiner, der Gutes tut, da ist auch nicht einer. (…) Denn alle haben gesündigt und erlangen nicht die Herrlichkeit Gottes und werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erlösung, die in Jesus Christus ist.” (Kapitel 3, Verse 12 und 22-24). Wie kommt man an die Erlösung in Jesus ran? Nur wenn man ihm seine Verfehlungen gesteht und ihn um Vergebung bittet, wird man das Böse in sich los.

    Kurz vorher schreibt Paulus übrigens den Satz, den Du zitiert hast: “Worin du den anderen richtest, verdammst du dich selbst.” Aber ich richte nicht, ich möchte nur warnen: Wer sich der Rastafari-Religion hingibt, ist eindeutig auf der falschen Spur. Und das kam in der Radiosendung ganz deutlich raus.

    Andreas

  2. ali

    Gottgeweiht – Gottgeweihte
    (NASIRÄER)

    Im Alten Testament (z.B. 4.Mose 6 – Gesetz über die Gottgeweihten) heißen Menschen so, die sich als für Gott ausgesondert verstehen bzw. erklären. Dies bezeugen sie durch einen bestimmten Lebensstil (Lebensweise).

    Ein eindrucksvolles Beispiel dafür liefert uns SIMSON (Richter 13,5.7), der z.B. als Zeichen seiner Geweihtheit sich das Haar nicht schneiden ließ.

    Meist war es so, daß man sich für eine bestimmte Zeit als “Gottgeweihter” verpflichtete. Dazu legte man ein Gelübde ab.
    Bestandteil eines solchen Gelübdes war die Enthaltung von bestimmten Nahrungsmitteln, vor allem alkoholischer Getränke, und das Tragen einer bestimmten Kleidung.
    Auch das Nichtschneiden der Haare war Zeichen ihrer Weihe (4.Mose 6,1-8).

    Kiffer sind keine nasiräer. du bist keiner, aber die meisten
    rastas kiffen sich die birne weg. von wegen medidation. es ist eine sündige sucht. Gott will das nicht.

    Haille s. war nichts von alledem was ihr behaupet. er war der regent dieses verarmten landes.
    er ist weder ein nachfahre salomos, noch der auferstandene jesus.
    äthiopien ist nie und nimmer der garten eden. es ist ein art verhungerndes land voller sozialer ungerechtigkeit. es ist krieg dort.
    die wenigen rastas dort fristen ein kärgliches dasein am rande der gesellschaft. niemand beachtet sie.
    bleib lieber im schönen tirol.da ist es paradiesischer.
    das neue jerusalum wird einst vom himmel auf die erde kommen. aber das ist die sache gottes.darauf vertrauen wir christen.
    aber bei euch glaubt doch sowieso jeder was er will. habe ich das recht verstanden?
    ihr irrt dennoch um den preis eurer teuren seelen.
    ali

  3. ali

    lieber andreas, danke für deinen wohlgemeinten brief. danke auch für das lob.
    wir wollen ganz einfach, dass menschen zu jesus zurückkehren und sich von falschen kulten wie eben dem rastafarikult abwenden.
    es gibt nur einen namen, in dem menschen errettet werden und das ist der name jesus.
    apostelgeschichte 4,12
    danke dir
    ali

  4. Andreas Ram

    Das wirkliche Paradies der RastafarI

    Guten Tag,

    Also ich muss sagen das ich schon ein klein wenig geschockt war als ich diesen Artikel gelesen habe.
    Er wirkt auf mich ein wenig intollerant und viel zu kontra-orientiert.

    Ihr schreibt fast ausschließlich über die, eurer Meinung nach, schlechten Gesichtspunkte des Rasta-Cultures. Sicher ist die Geschichte des Movements in manchen Aspekten ein wenig, sagen wir fragwürdig, aber ich mein in welcher Religion ist das nicht der Fall? Im Falle der RastafarI Bewegung stechen die unstimmigen Gesichtspunkte aber nur aus dem Grund heraus, da es ein extrem junges Movement ist und man die Entwicklung recht einfach rekonstruieren kann. Wenn man die Möglichkeit hätte die Geschichte, als Beispiel bietet sich jede Religion an, ebenso gut zu rekonstruieren würde man, und da bin ich mir sicher, genauso kontroverse Gesichtspunkte erkennen können. Wo bleibt hier die Tolleranz?

    Ich trage seit einem halben Jahr Dreaklocks, aber nicht um für weniger Arbeit, hemmungslosen Sex und unkontrollierten Drogenkonsum zu demonstrieren, sondern für die selbe Sache für die ihr auch kämpft. Ich demonstriere für eine Rückkehr zu den Wurzeln, zu Gott, Jah, oder wie auch immer ihr ihn nennen wollt.I grow my Lockz to spread the Message, you made this Page, you know? Jeder auf seine Art und Weise. Und erstreben wir nicht alle das selbe Ziel?

    Zum Schluss möchte ich dann noch das ansprechen was mich eigentlich am meisten geschockt hat: Die Überschrift!
    Das grenzt schon irgendwie an Diskriminierung wenn ihr mich fragt.
    “Das falsche Paradies der RastafarI”
    Also wirklich… woher nehmt ihr euch das Recht so zu urteilen? Da macht sich großes Unverständnis bei mir breit. Also gerade ihr müsstet es doch besser wissen, oder?

    Ich glaub ich könnte jetzt hier noch ne Menge Text bringen, aber ich will das mir und euch ersparen. Auf jeden Fall noch ein BIG UP für die Page, wirklich gute Arbeit.
    In diesem Sinne

    JAH BLESS!

    Andreas Ram ( 17 )  

  5. Ras Joe

    Nasirat

    Greetings

    Ich habe in keiner einzigen Übersetzung der Biebel lesen können, dass es einem Nasiräer verboten ist Drogen zu nehmen. In der einen Version steht, dass man nichts vom Weinstock nehmen darf, in einer anderen steht, dass man kein “starkes Gebräu” nehmen darf. Wie auch immer 1. nicht jeder Rasta ist Nasiräer und 2. Ich hab noch nie irgendwelche Drogen zu mir genommen, ich mag es nicht wenn irgendetwas mein Denken und Handeln beeinflusst. Gott gab mir die Gabe gegen Gruppenzwänge imun zu sein.

    Bei den Rastas kann nicht jeder das glauben, was er will, aber Rasta ist keine Religion mit Dogmen, wie den Katechismus oder andere “Gesetzbücher”.
    Es gibt Rastas, die leben nach den mösaischen Gesetzen aus dem alten Testament, es gibt Rastas die Verehren Selassie als Reincarnation von Jesus, es gibt Rastas die verehren Selassie als König über das Volk Gottes, wie es David und Salomon waren, es gibt Rastas die verehren Selassie als Propheten, und es gibt Rastas die betrachten Selassie als jemanden der besonders stark von Gott geleitet wurde. Es gibt Rastas die betrachten ihn als den Retter Afrikas,…….
    Äthiopien ist der Garten Eden, wie er in der Biebel beschrieben wurde. Und neu Jerusalem wird dort erbaut. Ich glaube nicht an einen Gott der da über uns in den Wolken sitzt und runterschaut (wie es mir die Kirche beibringen wollte) Gott ist in allem und alles ist in Gott. Deshalb wird auch Zion das heilige Reich Gottes überall sein. Ob ich nun nach Ethiopia gehe oder hier in Tirol, da gibt es keinen Unterschied.

    Gott hat den Menschen versprochen, dass die Linie Salomons fortgeführt wird und das Zepter nicht aus seiner Hand gegeben wird, bis Jesus wiederkommt. Wo ist diese Linie wenn nicht in Ethiopien. Das Blut Salomons fliest noch immer in Asfa Wossen Asserate.

    Jah guide and protect

  6. ali

    Schön, dass du es selbst so sagst, biei den rastas glaubt jeder was er will. schon die zöpfe sind ein hinweis auf synkretismus:

    Dreadlocks waren schon bei Indianern bekannt. Für die Mohave-Männer (Südwesten), Mitte des 19. Jahrhundert und auch später noch, war es typisch, dass sie ihr Haar in langen gezwirbelten und gefestigten Strähnen, ähnlich den heutigen Dreadlocks, trugen. Dieses Bild von 1851 zeigt es recht deutlich. (Quelle: http://www.indianer.de)
      

    Die Bibel spricht von Nasiräern 4. mose 6.  das hat mit dreadlocks nichts zu tun. nasiräern war jede droge
    verboten.  

    Der ägyptische Pharao Tut-Ankh-Amun trug nachweislich Dreadlocks, sein mumifizierter Körper ist noch heute Beweis dafür. Das Biid zeigt allerdings nur seine berühmte Totenmaske.
      
    Alte Darstellungen der Maya beweisen, dass auch bei ihnen Dreadlocks bekannt waren.
      
    Die hindhuistischen Sadhus tragen seit Urzeiten traditionell Dreadlocks, undzwar mitunter sehr lange. Unser Bild zeigt zwei (nackte) Sadhu-Männer mit ihrer typischer Haartracht, den Dreadlocks. (Klick zum Vergrößern)
      
    Hu Seng La, ein 77jähriger Mann aus Thailand, glaubt an die heilsame Kraft seiner Haare. Er ist der Rekordhalter für das längste Haar der Welt. Seine Haare, ein riesiger Dreadlock, messen mehr als 5 Meter und wurden seit mehr als 55 Jahren nicht geschnitten. Der Dreadlock wird einmal im Jahr im Dezember gewaschen, was mehr als 10 Flaschen Shampoo und natürlich literweise Waser benötigt.
      

    ali

  7. Ras Joe

    Die selbst gebastelte Religion

    Greetings in the name of His Imperial Majesty.

    Ich melde mich nochmal zu Wort, da ich euch noch einiges zu erzählen habe.

    Die Beweise die aufgeführt wurden um Rastas als Hindus darzustellen sind doch etwas fragwürdig.
    Die Dreadlocks sind eine Kopie der Saduhs ?????
    Ich weis dass “einfache Christen” dem alten Testament so gut wie keine Bedeutung schenken. (Man müsste womöglich viel zu lange vor diesem Buch sitzten bis man von Jesus Christ Superstar lesen kann.(ich hab in der Schule (katholisch erzogen) auch nur die Schulausgabe des neuen Testaments bekommen)
    Dort wird etwas beschrieben das sich Nasirat nennt:

    Das 6. Kapitel (Numeri)
    1. Und der HErr redete mit Mose und sprach:
    2. Sage den Kindern Israel und sprich zu ihnen: Wenn ein Mann oder
    Weib ein sonderlich Gelübde tut dem HErrn, sich zu enthalten,
    3. der soll sich Weins und starken Getränks enthalten, Weinessig oder
    starken Getränks Essig soll er auch nicht trinken, auch nichts, das aus
    Weinbeeren gemacht wird; er soll weder frische noch dürre Weinbeeren
    essen,
    4. solange solch sein Gelübde währet; auch soll er nichts essen, das
    man vom Weinstock macht, weder Weinkern noch Hülsen.
    5. Solange die Zeit solches seines Gelübdes währet, soll kein
    Schermesser über sein Haupt fahren, bis daß die Zeit aus sei, die er
    dem HErrn gelobet hat; denn er ist heilig und soll das Haar auf seinem
    Haupt lassen frei wachsen.
    6. Die ganze Zeit über, die er dem HErrn gelobet hat, soll er zu
    keinem Toten gehen.
    7. Er soll sich auch nicht verunreinigen an dem Tod seines Vaters,
    seiner Mutter, seines Bruders oder seiner Schwester; denn das Gelübde
    seines GOttes ist auf seinem Haupt.
    8. Und die ganze Zeit über seines Gelübdes soll er dem HErrn heilig
    sein.
    9. Und wo jemand vor ihm unversehens plötzlich stirbt, da wird das
    Haupt seines Gelübdes verunreiniget; darum soll er sein Haupt bescheren
    am Tage seiner Reinigung, das ist, am siebenten Tage.
    10. Und am achten Tage soll er zwo Turteltauben bringen, oder zwo
    junge Tauben, zum Priester vor die Tür der Hütte des Stifts.
    11. Und der Priester soll eine zum Sündopfer und die andere zum
    Brandopfer machen und ihn versöhnen, daß er sich an einem Toten
    versündiget hat, und also sein Haupt desselben Tages heiligen,
    12. daß er dem HErrn die Zeit seines Gelübdes aushalte. Und soll ein
    jährig Lamm bringen zum Schuldopfer. Aber die vorigen Tage sollen
    umsonst sein, darum daß sein Gelübde verunreiniget ist.

    Davon kommen die Dreads, denn wenn ein schwarzer seine Haare nicht schneidet, bekommt er Dreads.

    Ja das Marihuana kommt von den Inderen Jamaika gehört zu den West-Indies.
    Aber dazu möchte ich sagen, dass ich noch nie in meinem Lebne Irgendwelche Drogen genommen habe. (weder Alkohol noch Tabak und auch kein Marihuana).
    Viele benutzen es um besser meditieren zu können und viele um einfach spas zu haben und um zu enspannen.
    Ich bin jedoch der Auffassung, dass man mit klarem Verstand zu Gott beten soll und mit Drogen geht das nicht.

  8. RasJoe

    Ich bin weis und Rasta

    Greetins in the name of His Imperial Majesty!

    Ihr verbreitet in euren Texten Unwahrheiten über Rasta, oder zumindest habt ihr es selber nie richtig verstanden.
    Ich kann in euren Texten hier immer nur lesen, die Rastas glauben fälschlicherweise dies….
    die Rastas glauben fälschlicherweise das…..
    Woher wollt ihr das wissen. Rasta kann man nicht und darf man nicht verallgemeinern. Kein Rasta glaubt wie der andere. Und doch glaubt jeder Rasta an den ott der Biebel oder des Korans.
    Ihr behauptet, dass die Rastas die Biebel geschickt verdrehen oder umdichten, ihr behauptet, dass euere Auslegung der heiligen Schrift die einzig wahre und die einzig vollständige ist. Ihr behauptet, dass Rastas gegen weise sind. ??? ich bin selbst weis. Ich bin nicht gegen mich und ich traf noch nie einen Rasta der gegen mich ist. Babylon ist nicht die Welt der weisen, wie ihr es geschildert habt sondern die Welt der Koruption, des Unrechts, der Gewalt, des Geldes. Babylon ist all das schlechte, das auf der Welt ist. Das heiligste für einen Rasta ist es sich selbst von Babylon zu säubern und somit völlig frei von allem schlechten im Paradies zu leben. Ihr behauptet, dass Jesus Christus anstelle von Haile Selassie der Löwe von Judah ist, aber woran würdet ihr Jesus erkennen? Als Jesus kam haben die Juden ihn verleugnet und die anderen wurden zu Christen. Als Selassie kam haben ihn die Christen verleugnet und die anderen wurden zu Rastas. (eigentlich ist es ja doch etwas komplexer. Das werde ich noch zum Schluss erklären)   Was ich damit meine ist, dass es doch genauso sein könnte dass ihr die Selassie ablehnen die Juden von damals seit. Ihr würdet die Rückkehr von Jesus nie mitkriegen, ihr würdet sie sogar verleugnen.
    Er würde wohl kaum wieder Jesus heisen, vieleicht würde er/hies er Tafari Makonien (oder sein zweiter “heiliger Name” sein Taufnahme(wie es bei der Äthiopisch orthodoxen Kirche seit 2000 Jahren üblich ist) Haile Selassie. Woher wollt ihr wissen, dass nicht Jesus als Selassie wiedergekehrt ist und das Gericht bereits eingeleitet hat. (Seht ihr denn nicht wie tief die Welt bereits gesunken ist (viel Tiefer geht es wohl kaum) In Europa regiert das Geld (die EU) in Amerika der Krieg in Afrika die Armut in Asien das Chaos.)
    Ich hab noch nie”einfache christen” (ich darf euch doch so nennen) gesehen, die mir mit all ihren Worten auch nur annähernd erklären konnten, was Rasta ist, ohne Unwahrheiten oder Verallgemeinerungen zu erklären. Denn wenn er es könnte, ware er selbst Rasta.  Doch es ist ganz einfach:

    Rasta ist ein Leben mit und für Gott. Rasta ist der Kampf gegen Unterdrücker egal welcher Hautfarbe oder Gesinnung, Rasta ist die direkte Verbindung zu Gott.

    Ich brauche keine Priester (Mittelmänner) um mit Gott zu sprechen und um eine Antwort zu erhalten.

    Ich möchte jetzt noch mal zu dem komen, wo ich geschrieben habe dass die, die Selassie als Gott akzeptierten zu Rastas wurden:

    Nicht alle Rastas verehren Selassie als Gott. Ich sehen ihn nur als Erben Davids an und als Propheten der in seinen Reden immer wieder auf die Biebel als Heil der Welt verwiesen hat. Ich betrachte ihn als Befreier Äthiopiens von den Italienern, dem einzigen niemals Kolonialisiertem Staat Afrikas. Äthiopiens, einer ehemaligen Hochkultur (Kultur  gaaaaanz fett geschrieben) Ich glaube genauso an Jesus wie all ihr “einfachen Christen” doch beten tue ich zu Gott.(nicht zu Selassie nicht zu Jesus nicht zu Budah oder sonst einem Menschen. Ich bete zu Jah, zu Alah ich bete zu meinem Schöpfer um Verständnis, um zu Verstehn, warum die Welt ist wie sie ist, warum ich bin wie ich bin und warum das alles so kommen musste. Ich bete darum, dass es kein Leid mehr gibt auf dieser Welt und dass ich Babylon aus mir verbanen kann und niemals wieder ein Teil dieses Systems werde.)

    Ich möchte euch noch eins auf euren Weg mitgeben, dass ihr euch zu Herzen nehmen sollt und vor all Euren Taten und Nicht-Taten bedenkt.(Insbesondere wenn ihr die Weltanschauungen, Religionen und Lebensweisen anderer Menschen beschreibt und analysiert)

    Du sollst nicht richten denn so wie du richtest, so wirst auch du gerichtet.  

    Jah guide and protect all of you.
    Ras Joe

  9. ali

    wir sind nicht von einer kirche. dennoch muss ich dir sagen, dass im augenblick 2,1 milliarden auf der erde sich als christen bezeichnen. ausserdem hat uns jesus versprochen, dass die gemeinde jesu nicht von den pforten der hölle überwunden wird. das hat er jetzt 2000 jahre gehalten. daran wird auch eine modereligion von kiffern wenig ändern.
    abgesehen davon, starb eurer prophet bob marley als getaufter christ.
    hier noch ein kleiner ausflug nach babylon:

    Die Heilige Schrift wird seit der ersten Erwähnung von Babylon von einem Leitmotiv durchzogen. Babel, die grosse Zusammenballung der Welt, die sich auf allen Ebenen hochmütig gegen Gott auflehnt, durchzieht sie wie ein Leitmotiv. In den Kapiteln 17 und 18 der Offenbarung werden “die grosse Hure Babylon” beschrieben und “die grosse Stadt Babylon”. René Pache schreibt im Buch “Die Wiederkunft Jesu Christi”: “Unter der Führung des Antichristen werden sich die Menschen ein letztes Mal, dem Himmel zum Trotz, an einen Turmbau zu Babel machen …

    – in der Politik errichten sie ein absolutes Weltreich
    – auf wirtschaftlichem und sozialem Gebiet richten sie ein totalitäres Regime auf, welches das Einzel- und Gemeinleben beherrscht
    – in der Religion verwirklichen sie endlich die Einheit der Menschen in dem allerschlimmsten, offenkundig gegen Gott gerichteten Götzendienst …”

    Aufgrund des 18. Kapitels der Offenbarung wird am Ende der Weltzeit ein städtisches Gebilde die Weltbühne beherrschen: Babylon. Dabei fällt auf, dass im Babylon der letzten Tage nicht die Politiker oder Wissenschaftler bestimmend sind, sondern die Manager des Welthandels.

    In einer gross angelegten Titelgeschichte berichtete der “Spiegel” im März 2000 über das Machtspiel des Welthandels: über Megafusionen und Aktienfieber. Das deutsche Nachrichtenmagazin verglich den momentanen Grössenwahn in den Bereichen Wirtschaft und Finanzen mit dem Grössenwahn der Menschen zur Zeit des Turmbaus zu Babel.

    Der Bibel-Kommentator Adolf Pohl (Wuppertaler Studienbibel) schrieb über das Babylon Nebukadnezars: “In Babel waren die Kaufleute nicht nur mächtig, sondern die Grossmacht, die auch geistig und seelisch die Macht ausübte. Ihre Kaufmannsideologie durchtränkte alles und missbrauchte alles, münzte alles um in Umsatz und Profit …” Moral und Ethik lagen am Boden. Der Seher Johannes schrieb: “Denn von dem Wein der Wut ihrer Unzucht haben alle Nationen getrunken, und die Könige der Erde haben Unzucht mit ihr getrieben, und die Kaufleute der Erde sind durch Kraft ihrer Üppigkeit reich geworden” (Off. 18,3). Walvoord kommentiert: “Die falsche Religion Babylons ist wie eine Droge, die die Menschen in den Wahnsinn treibt.” Zeitlich ordnet er das in Kapitel 18 Geschilderte unmittelbar vor das Kommen Christi ein. Die Verwüstung Babylons ist der letzte vernichtende Schlag gegen die Heiden, deren Herrschaftszeit mit dem Angriff des babylonischen Heeres auf Jerusalem im Jahre 605 v. Chr. begann (vgl. Luk. 21,24).

    Ist nun Rom oder ein neu aufgebautes Babylon am Euphrat die umstrittene Stadt – oder eben New York als wichtigstem Handelsplatz und Sitz der Uno? Diese Diskussion wird noch länger laufen. Die Zeit wird Klarheit schaffen. Aber die Mahnung zur Umkehr ist seit dem 11. September 2001 gegeben: “Geht aus ihr hinaus, mein Volk, damit ihr nicht an ihren Sünden teilhabt und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt. Denn ihre Sünden sind aufgehäuft bis zum Himmel” (Off. 18,4 und 5).

  10. Sternsch I. Gard

    Das falsche Paradies der RastafarI

    Ich finde es unerhört, was ihr da von euch gebt. Ich selbst bin Rastafari und ich nehme nicht unmengen an Drogen und habe übermäßig Sex! Ich bin gerade auf der Suche nach einem Job und kenne auch nur Rastas, die auch arbeiten gehen.
    Das mit den Drogen ist auch vollkommener Blödsinn! Marihuana ist eine Droge, die man zur Entspannung und Meditation nehmen kann! Man muss aber nicht! Es gibt soviele Rastas, die kein Marihuana rauchen.
    Das mit den Dreads, warum soll das aus Indien kommen? Früher hatten viele Menschen Dreadlocks. Das passiert einfach wenn man seine Haare nicht kämmt und da viele Rastas ein Gelübde ablegen, sich wie Samson nicht mehr das Haupt zu scherren, werden die Haare filzig!!!
    Es wäre schön, wenn ihr euch ein bisschen mehr informieren würdet und nicht mit solchen Schauermärchen wie Drogen und Voodoomüll kommen würdet. Damit vergrauelt ihr die Youth, die dann lieber Atheist bleibt, denn der christliche Glauben, so wie ihr ihn hier versteckt anprangert ist auch nicht das Wahre!!! Katholiken stellen sich direkt unter Gott, nur weil sie sich anmassen, stellvertreter Christi auf Erden zu sein. Wie kann jemand der Stellvertreter Gottes sein?
    Ist Gott so schwach, dass er nicht selbst die Erde “regieren” kann?
    Die Kirche ist nur eine heuchlerische Institution, die mit der neu aufkommenden Rastareligion nicht klar kommt. Ihr habt doch bloß Angst, dass wir euch die Leute streitig machen. Das ihr eure Vormachtstellung verliert!
    Babylon wird fallen, der Papst ist der Teufel himself, die christliche Kirche wird nicht mehr lange sein, denn sie ist das Unglück dieser Welt!!!!

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