Das Ganze erinnert fatal an den mittelalterlichen Reliquienkult der katholischen Kirche: Reggaestar Bob Marley ist zwar 1981 in Florida an Krebs gestorben, wurde aber in Jamaika, dem Zentrum der Reggaebewegung beerdigt. Soweit in Ordnung. Jetzt sollen seine sterblichen Überreste angeblich wieder ausgebuddelt und nach Äthiopien überführt werden. Marleys Witwe Rita, die damit nach eigener Aussage seinen letzten Wunsch erfüllen will, hat nach wütenden Protesten aus Jamaika von diesen Plänen zunächst wieder Abstand genommen.
Was soll der Aufruhr? Was hat Bob Marley überhaupt mit Äthiopien zu tun? Kurz zusammengefasst: Der Popstar war Anhänger und wohl prominentester Promoter der Rastafari-Religion. In den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde sie erdacht und verhieß den Nachkommen der afroamerikanischen Sklaven das Heil in Äthiopien. Dort sollten sie ein gelobtes Land finden, wo sie, frei von den alten Fesseln der Weißen, glücklich und in Wohlstand leben konnten.
Diese Heilslehre ist mehr oder weniger geschickt mit biblischen Zitaten (und Verdrehungen) verbrämt. Demnach soll Salomo, der prächtige jüdische König, bei seinem Treffen mit der Königin von Saba (siehe 1. Buch Könige, Kapitel 10) einen Sohn gezeugt haben, dessen Nachkommen dann in Äthiopien lebten. Wie ihre jüdischen Vettern in Kanaan wartete das äthiopische Volk Juda fortan auf den Messias, der für sie ein unüberwindliches, ewiges Reich aufrichten würde. Als diesen schwarzen Messias sehen die Rastafari heute den äthiopischen Kaiser Haile Selassie (1892 – 1975) an.
Selassie war von der Verehrung der Rastas geschmeichelt und revanchierte sich, indem er ihnen 1963 rund 500 Hektar Land in Shashemene, südlich von Addes Abbeba, schenkte. Für die Rastas ist der Flecken das gelobte Land, der biblische Berg Zion. Und Diktator Selassie wird, unter anderem in einem Hit Bob Marleys, als “Löwe von Zion” gepriesen, eine Bezeichnung, die in der Offenbarung des Johannes (Kapitel 5, Vers 5) eigentlich für Jesus Christus reserviert ist. Jesus kommt allerdings bei den Rastas trotz allen Bibelstudiums nicht gut weg: Aus der Perspektive der einst von den Weißen unterdrückten Sklaven ist er nur ein “weißer Mann”.
Im Mai brachte die Jugendsendung des Bayerischen Rundfunks, der “Zündfunk”, unter dem Titel “Bob Marleys Knochen” eine Reportage über die Rastafari in Äthiopien. Es wurde ein recht bescheidenes “schwarzes Utopia” vorgeführt mit Rastas aus aller Welt, die das Heilsversprechen allerdings ziemlich ernst nehmen. Sie sprachen ins Mikrofon, in diesem Land werde die Zukunft der Menschheit liegen. Äthiopien sei der “neue Himmel”, und die Welt des Weißen, genannt Babylon, werde eines Tages fallen. Dazu wurden auch einige “geheime” Kapitel der Bibel angeführt.
Da kann man nur den Kopf schütteln. Ich habe ja Verständnis dafür, dass Schwarze, die sich ihrer afrikanischen Herkunft bewusst sind, nicht mehr in Amerika oder Westeuropa leben wollen. Aber mit ihrer äthiopischen Heilslehre haben sie sich gründlich vergaloppiert. Ähnlich übrigens wie die echten Juden in Kanaan/Palästina/Israel, die noch heute auf den Messias warten, weil Jesus ihnen nicht den Gefallen getan hat, ein weltliches, militärisch-politisches Reich aufzurichten.
Man muss schon fußballgroße Tomaten auf den Augen haben, wenn man die Bibel liest und darin Aussagen über ein verheißenes Land in Afrika finden will, aber Jesus, um den sich da alles dreht, nur als irgendeinen weißen Mann ansieht. Was der uns anbietet, ist weit besser als jedes Reich der Erde, nämlich Vergebung unserer Sünden, wenn wir nur bereit sind, sie ehrlich zu bereuen, und das bedeutet, ewiges Leben und ewige Gemeinschaft mit Gott.
Wo Menschen sich Religionen zusammenbasteln, geht es dagegen immer nur um diesseitigen Wohlstand und Wohlbefinden. Was für die Rastafari bedeutet: möglichst wenig Arbeit, dafür Drogen und Sex im Überfluss. Dieses vorläufige Paradies endet spätestens mit dem Tod, für Bob Marley übrigens schon im Alter von 36 Jahren, und von den Verheißungen der Rastafaris kann man nichts festhalten, geschweige denn mitnehmen. Deshalb sollte man rechtzeitig mit Gott reinen Tisch machen, damit man von ihm in sein ewiges Reich aufgenommen werden kann.
Die Rastafari-Religion hat mit dem christlichen Glauben überhaupt nichts zu tun. Ihre Ursprünge liegen ganz anderswo, nämlich im hinduistischen Indien. Belege: Die Dreadlocks haben sich die Rastas von einer indischen Kaste abgeschaut, ebenso den Gebrauch von Marihuana, der dort zum Kult gehört. Und der Name Gottes, “Jah”, kommt tatsächlich nicht von “Jahwe”, dem Gott der Bibel, sondern ist von dem hinduistischen Ruf “Jai” (“Sieg”) abgeleitet, mit dem man dort dem Guru zujubelt. Na dann…
Autor: Andreas Alt

hier gehts weiter. jesus loves you.
ali
http://www.christafari.com/
Jah loves you all
Der weiße mann (im allgemeinen ) ist babylon
wer hat in afrika gezwungen den christlichen glauben anzunehmen
wer hat frauen im namen des herren vergewaltigt damit die heiden kinder einen christen vater haben?
und zu selassie
und wer hat das bild des heiligen weiblichen in den schmutz gezogen
Er ist ein nachfahre davids
Aber ich denke auch nicht das er jah jah war
Du sagst alle rastas sind schwulen feinde und
alle rastas sehen frauen nur als gebähr maschinen
ich halte homosexualität für falsch aber würde niemals sowas wie bun bwattyman sagen
den nächstenliebe ist das wichtigste in allen glaubensrichtungen
aber wer ist wohl mehr gegen schwule und frauen als die christen(besonders katholiken)
es gibt nun mal solche und solche
weiter hin find ichs ziemlich schwach dass hier posts von mir gelöscht werden nur weil ihr keine
antworten auf meine fragen habt
jah bless
equal rights and justice for all
wir sind keine kirche.
wir haben niemand versklavt.
wir unterdrücken niemanden. gelegentlich werden wir unterdrückt und fehlinterprediert (z.b. von dir).
wir hatten noch nie kontakt mit maoris oder sioux? ausser durch beim lesen von karl may.
was wir allerdings wollen, wir wollen, dass leute wie du zu jesus kommen.
auch die rastas sollen von jesus hören, denn die rasta mit ihrem selbergemachten
irrglauben kommen so nicht in den himmel.
sie beten einen menschen an, sie kiffen sich die birne wund, sie unterdrücken ihre frauen, sie hassen homosexuelle bis aufs blut und ausserdem glaubt jeder ein wenig was er will.
wir christen glauben, das nur jesus allein in den himmel führen kann, denn er kam vom himmel.deshalb
kennt nur er den weg zu gott.
übrigens, dein haile selassie hat auch an jesus geglaubt.
übrigens, dein bob marley hat sich, als es mit ihm zuende ging auch noch auf den namen jesus taufen lassen. möge er auch bei jesus sein. willst du nicht auch zu jesus? er kann dich von der sklaverei der sünde befreien.
ali
Das Paradies der RasTafari?
ein dickes hallo an die christenheit,
bin durch zufall auf die seite https://www.soulsaver.de/ bzw. den artikel bzgl. RasTafari gestossen und wurde ein weiteres mal darin bestaetigt dass die christliche kirche das uebelste ist was es gibt .. nicht nur dass ihr jesus-juenger meint jedem euren glauben auf’s auge druecken zu muessen (oder habt ihr schon mal einen maori, sioux, etc. gesehen der euch zu seinem glauben bekehren will).. nein nein .. ihr habt aus jahren der sklaverei, missionierung und was da sonst noch alles abgeht nichts gelernt .. die kultur der rastas habt ihr nicht verstanden und so wie’s aussieht hat jesus euch kraeftig die hirnwindungen verbogen waehrend die jungfrau maria …..
aber gut .. ich bin ja tolerant .. wenn ihr euch gerne die kniescheiben blutig betet und vom fegefeuer traeumt ist das eure sache .. viel spass noch bei der online andacht .. Hail Selassi
was wollen denn die rastas? erzählen, dass wir weissen leute teufel und babylon sind? oder dass man schwule verbrennen soll? oder dass haile selasie der auferstandene
jesus ist? oder dass eine frau weniger wert ist, halt nur zum kinder gebären?
ich denke, jesus kann da viele kiffer befreien.
jesus is jah
ali
rasta paradise
was machen dann solche ewigen besserwisser wie ihr auf nem reggeakonzert???
ihr wollt doch nur missionieren.
bleibt doch bei eurer jesussekte und lasst die rastas in ruhe.missionieren war schon immer der anfang von krieg. kreuzzüge? in namen gottes und jesus.
jah rastafari
die farben hat allen menschen gegeben. warum dürfen wir sie nicht verwenden?
uns geht es darum , dass leute gott in jesus kennenlernen.
ali
widerspruch????
ihr seid doch irgendwie nicht ganz sauber
ihr seid zwar gegen den rastakult, benutz abba die farben rot-gelb-grün, welche ja die farben der rastas bzw. äthiopiens sind
das versteh ich nicht!!!!!
ihr missbraucht die bibel für völligen irrglauben. zitat:
Zu den zentralen Elementen des Rastafari-Glaubens zählt sicherlich auch die Repatriierung, die ihren Ursprung in der Bibel hat. Denn die Versklavung der Afrikaner ist für die Rastas das gleiche wie die Leiden der Zwölf Stämme von Israel und das Exil in babylonischer Gefangenschaft. Die Rastas glauben, dass sie selbst die verlorenen Stämme Israels sind, die in die Sklaverei verkauft wurden, und irgendwann einmal nach Hause zurückkehren werden (Davis, Simon, 1992: 72). Die Rückkehr ins versprochene gelobte Land ist für sie die Rückkehr nach Äthiopien, durch die die wirkliche Heilung und Befreiung von allen Leiden kommen soll (Breitwieser, Moter, 1981: 42).
„Äthiopien ist die Heimat aller Afrikaner und aller afrikanischen Sklaven. Gäbe es Äthiopien nicht, hätte der schwarze Mann nie mehr die Möglichkeit, seine Wurzeln, seine Identität, sein Ich zu finden. Ohne Äthiopien wären wir alle im Babylon verloren.(…) Äthiopien konnte seine unverfälschte, reine Kultur der schwarzen Rasse bewahren“ (Breitwieser, Moter, 1981: 52). Wie aus diesem Zitat eines „Bruders“ deutlich wird, schufen sich die Rastas mit Hilfe von Afrika einen eigenen externen Bezugspunkt, einen Ort, an den sie hingehen können und der frei von westlichen Einflüssen ist. Das heisst, es kommt zu einer neuen Aussenorientierung: Die bisherige erzwungene Glorifizierung und Allgegenwart Englands wird durch die Verherrlichung und Überbetonung Äthiopiens ersetzt. Diese positive Identifikation mit Afrika wird auch zu einer Quelle des Widerstandes gegen aufgezwungene Normen und Werte der Kolonialmacht.
war ja klar!
ich stimme ras joe auf ganzer linie zu! die lehre der rastafarians habt ihr wirklich nicht verstanden. dass ihr das tut, wundert mich nicht, schließlich übernehmt ihr die “christliche” bibelauslegung jener europäer, die einst den schwarzen die ketten der gefangenschaft und der unterdrückung anlegten.
wenn man eure texte so ließt, erscheint es mir, dem “heiden”, vollkommen klar, mit welchem weltreligiösen alleinvertreteranspruch das christentum die menschheit ins babylon geführt hat.
mek we bun ya