Turin – Das Zentrum der schwarzen Magie

Nach dem Teufel muss man hier nicht zweimal fragen.
Turin ist „Omphalos“, der Nabel der schwarzen Magie! Hier trifft sich die schwarze Szene. Das katholische Institut von Turin schätzt die Zahl der Satanisten auf 100 000, das Innenministerium sogar auf 200 000. Wahrscheinlich ist die schwarze Zahl noch höher.
Immer wieder werden Menschen gefunden, deren Todesursache darauf hinweisen, dass sie Opfer eines Rituals wurden. Andere wiederum verschwinden einfach spurlos.
Die bevorzugten Ziele der Satanisten sind Friedhöfe, wie zum Beispiel der unter der Piazza Statuto, wo die alten Römer ihre Toten bestattet haben. Dort werden regelrechte schwarze Messen abgehalten.
Turin ist ebenfalls die höchste Spitze im Welt-Triangel der schwarzen Magie. Seine weiteren Ecken hat es in Lyon und Prag.
Wenn man durch Turin geht und sich die „richtige Brille“ aufsetzt, wird man schnell merken, dass die Zeichen der Stadt auf schwarz stehen. Fast überall findet man esoterische Symbole und Skulpturen. Auf der Piazza, wo das Denkmal für die beim Bau des Frejustunnels umgekommenen Arbeiter steht, ist über den Verunglückten ein geflügelter Engel. Bei diesem Wesen aus schwarzer Bronze handelt es sich um niemand anderen als um Satan selbst. Das Pentagramm über dem Haupt des gefallenen Seraphim, ist das Symbol für Satan und seine Anhänger.
Auch die Wirtschaft profitiert von der schwarzen Ader Turins. Ein Tourismusbüro bietet zweimal in der Woche eine Stadterkundung unter dem Motto „Turino Magica“ in ihrem Programm an. Damit es gut zum Thema passt, startet die Tour durch die Stadt erst wenn’s dunkel ist. Es nehmen wöchentlich sage und schreibe ca. 300 Interessenten daran teil.
Auch bekannte Schriftsteller, wie z.B. Emilio Salgari, litten unter der schwarzen Depression der piemontenischen Region. Er starb, indem er sich die Pulsadern aufschnitt. Auch Cesare Pavese, Giovanni Papini, Primo Levi und Franco Lucentini starben durch Selbstmord.
Vielleicht denkst du dir jetzt: „Mich betrifft das überhaupt nicht, ich hab nichts zu tun mit Leuten die ganz in schwarzer herumlaufen Pentagramme tragen und auf Friedhöfen eben diese schwarzen Messen feiern.
Aber im erste Johannesbrief sagt Gott, dass es letztlich nur zwei Seiten gibt, auf denen sich der Mensch befindet: Kinder des Lichts und Kinder der Finsternis.
Jeder der leugnet, dass Jesus Christus von Gott auf diese Erde gesandt wurde, um für seine Schuld am Kreuz gestorben ist und nach drei Tagen von den Toten auferstanden ist, gehört zur schwarzen Seite 1Joh. 4,2.
Was ist mit dir, bekennst du diese Dinge über Jesus, oder leugnest du sie?
Wie kann man frei werden von der schwarzen Macht und ein Kind des Lichts werden?
Jesus hat durch seinen Tod und seine Auferstehung alle schwarzen Mächte ein für allemal entthront und entwaffnet Kol. 2,15. Schon als er hier auf Erden war, hat er viele Menschen, die von Dämonen besessen waren, befreit. Er sprach, sie mussten ihm sofort gehorchen und von dem Menschen ausfahren Mat. 8,16. Einzig und allein Jesus Christus kann das. Das ist der Beweis dafür, dass er der Sohn des Allmächtigen ist.
Wer zu mir kommt, sagt er, der wird wirklich frei werden Joh. 8, 36.
Vielleicht fragst du dich nun, wieso Jesus, wenn er so mächtig ist, nicht einfach all die schwarzen Städte von den Dämonen befreit?
Weißt du was, wenn er wollte, könnte er es mit einem einzigen Wort. Es liegt nicht an ihm, sondern vielmehr daran, dass wir das Schwarze mehr lieben als das Licht Joh. 3,19-20. Was wir tun, ist böse und was wir reden ist böse
Ps.52, 5. Damit wollen wir nicht aufhören. Aber er möchte ‚(und hat auch) all die Menschen befreit, die bereit sind sich befreien zu lassen. Jesus zwingt niemanden dazu frei zu werden noch in den Himmel zu kommen. Gott lässt uns oft das tun, was wir wollen, bis wir selbst bereit sind uns retten zu lassen. Doch dort wo ein williger Geist ist, verspricht Jesus, totale Befreiung, ja sogar ganze Städte können von der schwarzen Magie befreit werden, wie es uns die Bibel in Apg.19, 18-20 beweist.
Die Bedingung um frei zu werden, ist Buße tun, d. h. du musst bereit sein die Seiten zu wechseln, von deinem bösen Weg umzukehren und Jesus nachzufolgen. Beginne mit Jesus ein neues Leben Jes.55, 6-7.
Gib zu, dass du gesündigt hast. Du musst deine Schuld einsehen und alles, was Gott nicht gefällt, lassen. Jesus sagt von sich selbst: Ich bin das Licht der Welt, wer mir nachfolgt wird nicht in der Finsternis gehen, sondern wird das Licht des Lebens haben Joh. 8,12.
Komm zum Licht und werde frei – heute!

Kommentare

  1. Markus Kenn

    Christliche Infanterie voran!

    Machen wir doch aus dieser Not eine Tugend: Schicken wir die Infanterie christlicher Missionare voran unter dem Schutz der Artellerie christlicher Beterinnen und Beter.

  2. ali

    nicht nur dort, auch bei uns:
    Hintergründe eines Mordes an einem 15jährigen in Nordthüringen

    Klaus Rösler

    Immer wieder hat Cornelia Beyer Alpträume. Seit über einem Jahr. Sie sieht
    ihren Sohn Sandro die Straße zum Berg Göldner bei Sondershausen in
    Nordthüringen hoch laufen. Er dreht sich um und ruft seiner Mutter einen
    Abschiedsgruß zu. Im Traum will die Mutter dem Sohn nachrennen, ihn
    zurückhalten. Doch sie kommt nicht von der Stelle. Dann wacht sie auf –
    schweißgebadet. Sie hat Sandro wieder nicht retten können.
    Denn Sandro Beyer ist tot. Der 15jährige wurde am 29. April 1993 von drei
    damals 17jährigen Schülern ermordet. Sie bezeichnen sich selbst als
    Satanisten, d.h. sie verehren den Teufel als Gott. Ihre Kenntnisse über Satan
    gewinnen sie aus okkulten Schriften, aber auch aus der Bibel. Sie tun das
    Gegenteil von dem, was die Bibel von den Christen fordert. Bei ihnen heißt
    das 5. Gebot schlicht: “Töte.” Vor Gericht erklären die drei, dass die Tat
    mit ihrem “Glauben” nichts zu tun habe. Richter Jürgen Schuppner sieht das in
    seiner Urteilsbegründung Mitte Februar anders: “Wenn Sie immer noch glauben,
    dass der Mord mit dem Satanskult nichts zu tun hatte, dann ist das ein
    verhängnisvoller Irrtum. Wir sind davon überzeugt, dass die Tat ohne diesen
    Hintergrund nicht möglich gewesen wäre.” Die zwei Haupttäter, Sebastian
    Schauseil und Hendrik Möbus, werden wegen gemeinschaftlich geplanten Mordes,
    Freiheitsberaubung und Nötigung zu einer achtjährigen Haftstrafe verurteilt,
    der als Mitläufer geltende Andreas Kirchner muss für sechs Jahre hinter
    Gitter. Die Staatsanwaltschaft hatte jeweils zehn Jahre gefordert. Die drei
    Täter kommen aus der gutbürgerlichen Mittelschicht der 23.000-Einwohner-Stadt
    am Südrand des Harzes. Dem Satanismus haben sie sich nicht aus
    materieller Not zugewandt, sondern weil sie sich von der breiten Masse
    abheben wollten. Arbeitslosigkeit oder Geldmangel haben sie nie
    kennen gelernt. Die Eltern sind als Gymnasiallehrer, Erzieher und
    Landtagsabgeordnete tätig. Pfarrer Jürgen Hauskeller von der evangelischen St.
    Matthias-Gemeinde in Sondershausen kannte sowohl die Täter als auch das
    Opfer. Sandro war oft im Gottesdienst, sein Stiefvater spielte im
    Posauenchor. Hendrik Möbus ging zur Christenlehre. Der Mord hat den Alltag
    des Pfarrers verändert. Er ist zum engagierten Kämpfer gegen den Satanismus
    geworden. Zusammen mit Cornelia Beyer und 15 Bürgern aus Sondershausen hat er
    den Verein “Sekteninfo” gegründet. Der Verein will vor dem Satanismus und
    anderen Sekten warnen und zugleich Anlaufstelle für jugendliche Aussteiger
    sein. Denn für Frau Beyer und den Theologen ist klar, dass noch nicht die
    ganze Wahrheit über den Mord ans Licht gekommen ist. Vor allem die
    satanischen Praktiken der Täter und ihres Freundeskreises seien weitgehend im
    Dunkeln geblieben. Hauskeller geht davon aus, dass einige Schüler noch
    Informationen verschweigen, “aus Angst vor den Tätern”. Denn bei guter
    Führung brauchen die Mörder nur vier Jahre abzusitzen.
    Wenn der Tod von Sandro überhaupt einen Sinn gehabt habe, so der Pfarrer,
    dann den, dass Eltern und Erzieher bei den ersten Anzeichen von satanistischen
    Praktiken nicht mehr achselzuckend zur Tagesordnung übergehen, sondern das
    Gespräch mit den Jugendlichen suchen. “Über eineinhalb Jahre lang haben wir
    doch gewusst, daß es in Sondershausen eine Gruppe von Satanisten gibt”, meint
    Hauskeller. Man habe sie als Spinner belächelt, auch dann noch, als es
    Gerüchte über Schwarze Messen und Tieropfer gegeben habe. Selbst die
    Ankündigung eines Mordes in der Schülerzeitung “Kurz und gut” des
    Professor-Irmisch- Gymnasiums habe man nicht ernst genommen. Dort hatte
    Hendrik Möbus, der sich nach einer Gestalt in einem Roman des
    US-Horror-Schriftstellers Steven King “Randall Flagg” nannte, erklärt: “Wir
    wünschen den Tod. Und zwar aller Lebewesen.” Schon damals hatte Hendrik sein
    späteres Opfer gewarnt: “Sandro B.

    gehört definitiv nicht zu uns, auch wenn er so etwas in der Art behaupten
    mag. Falls irgendwer auf den Gedanken kommen sollte, uns besuchen zu wollen,
    so sei er gewarnt: Im tiefen Wald hört dich niemand schreien …” Hendrik
    äußerte sich gegenüber der Schülerzeitung auch über seinen Glauben und sein
    Verhältnis zu den Christen: “Unser Glaube ist eine Verbindung von uralten
    indianischen Ritualen mit skandinavischer Mystik, angereichert mit dunklem
    Voodoo-Kult und das alles durchsetzt mit der brutalen Genialität von Luzifers
    Antireligion.” Vor überzeugten Christen hatte der Schüler Respekt: “Wir
    akzeptieren einzig sie als unsere Gegner in der ewigen Schlacht zwischen
    Gut und Böse …” Auch der als Anführer der Gruppe geltende Sebastian
    Schauseil machte aus seinen Überzeugungen keinen Hehl. Auf einem regionalen
    evangelischen Kirchentag 1992 in Erfurt erklärte er in der Arbeitsgruppe
    “Jugendreligionen und Sekten”: “Wir sind überzeugte Satanisten und beten
    Luzifer an. Eine Katze oder einen Hund zu opfern, macht uns gar nichts aus.”
    Auf Nachfrage räumte er ein, dass auch Menschenopfer möglich seien. In einem
    Gespräch mit dem Vorsitzenden des Sondershausener CVJM, Torsten Krannich,
    erklärte Schauseil, er halte sich für eine Art Reinkarnation und stamme
    aus der Hölle. Er sei der Oberste Priester der Sondershausener Satanisten.
    Regelmäßig gehe die Gruppe auf den Friedhof oder in einen Steinbruch, um dort
    Messen zu feiern. Dabei bete man zu Satan und spreche einen satanischen Segen
    über der Stadt aus. Es komme auch zu Opferhandlungen, bei denen Menschenblut
    getrunken werde. Dazu Krannich: “Auf unser erstauntes Fragen, woher sie das
    nehmen, zeigte Sebastian uns seine Arme, die von oben bis unten mit
    Schnittwunden bedeckt waren.” Schauseil wiederholte seine Bereitschaft,
    grundsätzlich einen Menschen zu opfern. Man habe bisher jedoch darauf
    verzichtet, “weil Sondershausen
    zu klein ist”. In ihrer Freizeit spielten Schauseil und Möbus in der von ihnen
    gegründeten Black-Metal-Band “Absurd”. Titel der ersten selbst aufgenommenen
    Kassette: “Death from the Forest” (Tod aus dem Wald). Textauszug aus dem Song
    “Werwolf”: “Ihr könnt meinem Blutdurst nicht entrinnen. Ich stille meine Gier
    mit Menschenfleisch.” Diese wilde Phantasie wird blutige Wirklichkeit. Wer war
    das Opfer? Cornelia Beyer kämpft auch ein Jahr nach dem Mord mit
    den Tränen, wenn sie über Sandro spricht. Ohne ihn sei ihr Leben leer
    geworden. Sie sieht ihren Lebenssinn nur noch im Kampf gegen den Satanismus.
    Sandro war kein einfaches Kind, sagt sie. Er stammt aus erster Ehe.
    Vom Vater lässt sie sich noch vor der Geburt scheiden. In der Schule kommt
    Sandro sehr gut mit. Sein Notendurchschnitt liegt bei 1,2. Im “Betragen” habe
    er allerdings immer Probleme gehabt. Er geht keiner Prügelei aus dem Weg. Die
    Mutter versucht, Sandro im christlichen Glauben zu erziehen, so gut dies in
    der DDR möglich ist. Aus Angst vor Nachteilen läßt sie ihn weder taufen
    noch konfirmieren. Dennoch besucht er die Gottesdienste. Und er glaubt an
    Gott. Doch genauso fasziniert ist er von der Satanistenszene: Wenn es Gott
    gibt, dann gibt es auch den Teufel. Das ist ihm klar. Und den möchte er auch
    kennenlernen. Zu dem Zeitpunkt lassen seine Leistungen in der Schule nach. Er
    wendet sich erst vom Satanismus ab, als er mit den dort üblichen Tieropfern
    konfrontiert wird. Das widert ihn an. Fortan ißt er kein Fleisch mehr. Und
    er kämpft offensiv gegen die Gruppe. Er sammelt belastendes Material. Darüber
    kommt es zum Streit. Denn in seinen Unterlagen hat Sandro eine Liste von
    Horrorvideos, die die meist in schwarz gekleideten Satanisten in ihrer
    Freizeit anschauten und auch auch an jüngere Schüler weiterverkauften. Wegen
    seiner Unterlagen erhält Sandro sogar Drohbriefe, erinnert sich Cornelia
    Beyer. Am Tag seines Todes will Sandro auf dem Berg Göldner am dortigen
    Rondell eine Freundin treffen. Auch sie will sich angeblich aus der
    Satanistenszene lossagen. Doch das Mädchen hat Sandro in eine Falle gelockt.
    Nicht sie wartet am Rondell, sondern Sebastian, Hendrik und Andreas. Sie sind
    entschlossen, Sandro umzubringen. Freiwillig geht Sandro zum nahe liegenden
    Bungalow der Familie Möbus mit, um mit den dreien zu reden. Doch das
    Todesurteil gegen ihn ist bereits gefällt. Im Vernehmungsprotokoll gibt
    Sebastian Schau-

    idea Nr. 75/94 vom 4. Juli     V

    seil an, daß bereits seit zwei Jahren für ihn festgestanden habe, “dass ich
    irgendwann mal irgend jemanden umbringen würde, einfach aus dem Muss heraus”.
    Etwa ein halbes Jahr vor der Tat habe ihm eine Stimme laut und deutlich
    gesagt: “Töte Beyer.” Der junge Mann räumt gegenüber dem Vernehmungsbeamten
    ein, dass dies “spinnerisch” klinge, aber trotzdem sei es so gewesen.
    Bei der Suche nach dem möglichen Opfer sei die Gruppe deshalb “völlig auf
    diesen Jungen fixiert” gewesen. Man habe nur ihn aus der Welt schaffen
    wollen. Im Haus fackeln die drei Gymnasiasten nicht lange: Sie versuchen,
    Sandro das Genick zu brechen. Wie das geht, haben sie in einem Film über die
    Hexenverfolgung gesehen. Doch das Vorhaben misslingt. Sandro trägt lediglich
    Schürfwunden am Hals davon. Er fleht um sein Leben, er bittet Gott, nicht
    sterben zu müssen. Er bietet seine gesamten Ersparnisse an. Sein Gesicht sei
    von panischer Angst verzerrt gewesen, so Schauseil. Das habe ihn mit
    Genugtuung erfüllt. Eigentlich habe er mit Sandro sogar Mitleid gehabt,
    dennoch habe es kein Zurück gegeben: “Es war einfach in uns drin, es war wie
    ein Zwang.” Die drei drücken Sandro zu Boden, einer setzt sich auf seinen
    Körper, die anderen beiden legen ein Elektrokabel um seinen Hals und
    ziehen zu. Die Leiche verstecken sie zunächst in einem Schuppen. Zwei Tage
    später vergraben sie ihr Opfer. Doch die Polizei ist ihnen bereits auf der
    Spur. In den Unterlagen von Sandro gab es Hinweise auf die drei Jungen.
    Von der Reuelosigkeit und Gefühlskälte der Verhafteten sind die Beamten
    erschüttert. Einzig Andreas Kirchner hat bisher versucht, über seinen Anwalt
    Kontakt zur Familie Beyer aufzunehmen und sich für die Tat zu entschuldigen.
    Cornelia Beyer hofft, über Andreas noch Genaueres über den Tathergang
    aufdekken zu können. Die Täter hätten sich vor Gericht laufend in
    Widersprüche verwickelt. Eventuell gebe es sogar eine Video-Aufzeichnung,
    so ihre Vermutung. Denn eine Woche vor der Tat hätten die drei gegenüber
    einer Freundin den Mord angekündigt und sie gebeten, das Ereignis auf Video
    festzuhalten. Die junge Frau trägt vor Gericht durch ihre Zeugenaussage
    maßgeblich dazu bei, dass die drei wegen Mordes und nicht nur wegen Totschlags
    verurteilt werden.
    Pfarrer Hauskeller kämpft dafür, “daß der Satanismus in Sondershausen keine
    Chance mehr hat”. Er sieht es als Erfolg des von ihm mitbegründeten
    “Sekteninfo” an, daß zu einer Informationsveranstaltung über die Gefahren des
    Satanismus vor kurzem 300 Interessierte kamen. Gegenwärtig suche man gezielt
    den Kontakt zu Religions- und Ethiklehrern. Handlungsbedarf sei immer noch
    gegeben, obwohl die Satanistengruppe ihre Führer verloren habe. Ein Indiz
    dafür, so Hauskeller, sei eine Schmiererei am Kriegerdenkmal von
    Sondershausen zwei Wochen nach der Urteilsverkündung im Februar. Das Denkmal
    wurde überzogen mit Satanszeichen wie umgedrehten Kreuzen, Pentagrammen und
    der Zahl 666. Daneben lag eine tote Katze. Schlicht für eine Unverschämtheit
    hält Hauskeller eine Anzeige in der Musikzeitschrift Zillo vom Juli/August
    letzten Jahres. Darin heißt es: “Seid gegrüßt, Ihr in Lucifers Geist
    Geeinten. Gedenkt meiner Brüder von Absurd, Flagg, Doom und Daniels.”
    Zur Erinnerung: “Absurd” ist der Name der Black-Metal Band, “Flagg” der
    Satansname von Möbus, hinter “Doom” verbirgt sich Sebastian Schauseil und
    hinter “Daniels” Andreas Kirchner. Weiter heißt es in der Anzeige: “Ihre
    mutige Tat ist ein Fanal, eine Fackel ins morsche Kirchengebälk. Und Dir, der
    Du Dich ‘jüdischer
    Grufti’ nennst, sei gesagt: Deine Schmähworte gegen meine Brüder sind nichts
    als Staub auf dem Kothaufen unter dem Kreuze des Bastards I.N.R.I. Begegne
    mir, und ich werde Dir zeigen, wie vergänglich Deine nichtige Existenz ist.”
    Unterzeichnet ist der Text mit “Heil Absurd, heil Satan. Hellsturm.” Pfarrer
    Hauskeller vermutet, dass mit dem “jüdischen Grufti” er selber gemeint ist.
    Keinen Zweifel hat er über die Identität der Verfassers. “Hellsturm” sei der
    Satansname von Ronald Möbus, des ältesten Bruders des Täters, eines
    angehenden Juristen. Satanismus gibt es nicht nur in Sondershausen, so Pfarrer
    Hans-Jürgen Ruppert, Leiter der Evangelischen Zentralstelle für
    Weltanschauungsfragen (EZW) in Stuttgart. Allerdings habe die EZW über die
    satanistische Bewegung kaum gesicherte Erkenntnisse. Die Gruppen feierten
    ihre Rituale an geheimen

    idea Nr. 75/94 vom 4. Juli    VI

    Orten, Gäste würden nicht zugelassen. Mögliche Aussteiger würden massiv
    bedroht. Viele Gruppen bekämpften die Kirche und ihre Überzeugungen. Ruppert:
    “Sie stellen die allgemein gültigen Werte auf den Kopf.” Übergriffe, wie der
    Mord an Sandro Beyer, seien jedoch auch unter Satanisten eine Ausnahme. Als
    geistiger Vater des Satanismus gilt der Teufelsanbeter Aleister Crowley
    (1875-1947). Grundlage seines Denken war der Leitsatz: “Tu, was du willst,
    soll sein das ganze Gesetz.” Crowley wirkte auch in Thüringen. In Weida bei
    Gera ließ er sich 1925 durch seine Anhänger zum Weltheiland ausrufen.
    Der in Essen ansässige Verein “Sekten Info”, vor zehn Jahren als erster
    seiner Art in Deutschland gegründet, hat Hinweise, daß es immer mehr
    Satanisten gibt. Vor allem Personen aus den sozialen Randgruppen seien
    anfällig, doch, wie Sondershausen zeige, auch wohlsituierte Bürger. Die
    Beratungseinrichtung wird von den beiden großen Kirchen, der Krupp-Stiftung
    und der öffentlichen Hand getragen. Nach Angaben der Sekten-Info-Pädogogin
    Sabine Riede (Essen) steigt die Zahl der Anfragen im Blick auf satanische
    Verstrickungen dramatisch. Noch vor sieben Jahren, als sie mit ihrer
    Tätigkeit begann, sei das Phänomen Satanismus praktisch unbekannt gewesen.
    Inzwischen nehme es eine Spitzenstellung ein. Etwa die Hälfte der 1.800
    Ratsuchenden jährlich wollten mehr über den Teufel oder okkulte Praktiken
    wissen. Entweder seien sie selbst betroffen oder sie hätten einen Okkultisten
    in ihrem Bekannten- oder Freundeskreis. Beliebteste Plätze zum Anwerben neuer
    Mitglieder seien Heavy- oder Black-Metal-Konzerte. Immer wieder mischten sich
    gezielt Satanisten unter die Besucher, um Nachwuchs zu rekrutieren. Frau
    Riede plädiert für eine differenzierte Sicht über den Satanismus. So sei er
    vom Okkultismus, wie etwa Pendeln, Gläser rücken und Karten legen,
    grundsätzlich zu unterscheiden. Umfragen zufolge haben neun Prozent aller
    Deutschen bereits an einer Geisterbefragung teilgenommen. “Doch nicht alle
    werden automatisch zu Satanisten”, so Frau Riede.
    Nach Angaben des Vorsitzenden des Arbeitskreises für evangelikale Theologie,
    Pfarrer Rolf Hille (Tübingen), sind Satan und seine Dämonen der Bibel zufolge
    “willentlich handelnde und intelligente Wesen, die Gott entgegenstehen”. Ihr
    Ziel sei die bewusste Irreführung der Menschen. Christus sei jedoch Mensch
    geworden, “damit er durch seinen Tod die Macht nehme dem, der Gewalt über den
    Tod hatte, nämlich dem Teufel” (Hebräer 2,14). Hille: “Mit dem Sieg
    Christi über den Satan ist dieser endgültig entrechtet”, wenn er auch
    weiterhin wirke. Die Ermordung von Sandro hat das Familienleben der Beyers
    verändert. Angst macht sich breit, etwa vor der Verharmlosung des Phänomens.
    Cornelia Beyer: “Viele Eltern haben offensichtlich immer noch nicht
    begriffen, in welcher gefährlichen Abhängigkeit sich ihre Kinder befinden.”
    Ihr zweiter Sohn, Christian (11), hat Angst, daß er einem Rachefeldzug der
    Satanisten zum Opfer fällt. Deshalb lässt Cornelia Beyer ihn nicht mehr allein
    auf die Straße. Sie will sich auch gegen das Vergessen wehren. Nur noch
    selten wird sie am Grab, das sie täglich besucht, auf den Mord angesprochen.
    Noch immer fehlt dort ein Grabstein. Über die Inschrift ist sie sich noch
    nicht ganz im klaren. Am liebsten sollte dort in etwa zu lesen sein: “Sandro
    Beyer, 1977 – 1993. Von Satanisten ermordet.” “Doch da wird es sicherlich
    irgendeinen Paragraphen geben, nach dem so etwas auf einem Friedhof nicht
    möglich ist”, meint sie resignierend. Sie betet darum, daß der ganze
    Satanistenspuk so schnell wie möglich in Sondershausen zum Ende kommt, aber
    auch darum, daß sie zu vergeben lernt. Der christliche Glaube habe ihr
    geholfen, keine Rachegedanken zu hegen. Und trotzdem ist sie sich nicht
    sicher, wie sie sich verhalten würde, wenn Sebastian und Hendrik ihr
    plötzlich gegenüberstehen, die mit dem Satanismus bislang nicht gebrochen
    haben. Pfarrer Hauskeller pflichtet ihr bei: “Es muß überlegt werden, wie die
    kranken Hirne und zerstören Seelen geheilt werden.” Die Mitläufer und
    Sympathisanten seien eine Gefahr für andere und sich selbst.

  3. wolke

    Armutszeugnis für Turin

    Liebe Soulsaver,

    der Artikel über den Satanismus in Turin ist bestürzend. Dort gab Don Bosco im 19. Jh. den Jugendlichen eine Perspektive trotz vieler Widrigkeiten, die von oben her kamen. Zu jener Zeit war die katholische Kirche, in der Don Bosco selbstverständlich war,  noch weiter vom Kreuz entfernt als heute.

    Schade eigentlich. Aber auch dort wird der Satanismus verstummen wie überall in der Welt (Phil 3, 18-19).

    Grüße,

    Wolfram

  4. ali

    buch dazu:
    buch dazu:

    Roger Liebi

    Das neue Europa
    Hoffnung oder Illusion?
    Art.Nr.: 256103
    Nach jahrhundertelanger innerer Zerrissenheit finden die Staaten unseres Erdteils mehr und mehr zur
    Einheit. Es stellen sich manche Fragen: Wohin steuert der Kurs Europas als Supermarkt und
    Supermacht? Ist das neue Europa die Nachfolgerin der antiken Weltmächte Babylon, Persien,
    Griechenland und Rom? Welche Rolle spielt der Nahost-Konflikt im Zusammenhang mit der Zukunft
    des europäischen Kontinents? Gibt es biblisch-prophetische Leitlinien für die Zukunft?
    Die Bibel gibt auf Fragen, die heute jeden Europäer bewegen, handfeste Antworten. Sie zeigt aber
    auch Konsequenzen auf, die zu beachten sich lohnt.
    Taschenbuch, 68 Seiten
    sofort lieferbar
    Deutschland  
    4,90 EUR
    http://www.soulbooks.de

  5. h.scorpio

    Kein Wunder

    Kein Wunder das in diesen System in Europa, in dem man für alles Toleranz zeigen muss der Satanismus blüht. Und nun schütz man die Bürger nichtmal mehr vor den Übergriffen dieser Gestörten. Diese Schande muss ein Ende haben, es wird Zeit, dass Satanismus endlich wieder vom Staat bekämpft und unter Strafe gestellt wird und zwar einer solchen wie es diese kranken Leuten verdient haben.

  6. pasquale

    Fiat hat was mit Torin zu tun, heut ist der tag der Aufklärung
    für alle die was mit Fiat zu tun u nicht zu tun haben.
    Fabrika Industreale Automomile Turino
    Verstanden
    Aber wichtiger ist was WWJD bedeutet u es macht
    ciao

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