An den Olympischen Spielen 1952 schaffte Emil Zatopek das Kunststück, über 5000 Meter, 10 000 Meter und im Marathon Gold zu gewinnen.
„Ich habe diese heiligen Schriften regelmäßig und andächtig gelesen, und ich meine, dass dieses Buch […] mehr Erhabenheit und Schönheit der Sprache besitzt als alle anderen Bücher, in welchem Zeitalter und in welcher Sprache sie auch immer geschrieben sein mögen.“ (aus: „So entstand die Bibel“)
„Wir sollten eigentlich jeden Morgen Karl Marx lesen, damit wir unsere Regierung besser verstehen. Ich tue das nicht, denn meine Lektüre ist die Bibel. Darin finde ich Kraft, das zu tun, was ich für richtig halte. Alles in der Welt ist vergänglich, nicht aber die seelische Kraft der Verbindung mit Gott.“
Emil Zatopek (1922-2000), tschechischer Meisterläufer (mehrfacher Olympiasieger)
Hemingway der liebe Mann ,war nebenbei Alkoholiker und hat in seiner Armee Zeit als Presse Offizier 122 deutsche Kriegsgefangene erschossen, bis er von der Army untersagt bekam eine Waffe zu tragen,. Was er eigentlich eh nicht sollte… FOCUS brachte mal einen kleinen Einblick in das Leben eines großen Schriftstellers: War er selber dieser alte Mann?
1961 erschoss sich Ernest Hemingway, der große Haudegen der Weltliteratur. …. Sein Leben war immer bedroht. Ernest Hemingway hat die Gefahr gesucht. Die Angst. Den Nervenkitzel. Ob als Soldat im Ersten Weltkrieg, als Berichterstatter im Spanischen Bürgerkrieg, als Großwildjäger oder Hochsee-Fischer. Jeder Tag sollte für ihn eine Fiesta sein, ein strapaziöses Fest. Und von diesen Festen wollte er erzählen, so genau wie wahrhaftig. Vor 50 Jahren, am 2. Juli 1961, hat der Tod gesiegt in diesem ewigen Kampf. Hemingway, so alt wie das Jahrhundert, nahm sich seine Lieblingsflinte, ging noch im Morgenrock in die Eingangshalle seines Hauses in Idaho, stellte sich in einen Lichtkegel – und schoss sich in den Kopf. Zermürbt von Selbstzweifeln und Depressionen. Zugrunde gegangen ist er an den eigenen Ansprüchen. An der Angst, ihnen nicht mehr genügen zu können. Zeitlebens suchte er nach dem „wahren Satz“. Aus seinen Texten strich er jedes Wort heraus, das er für überflüssig hielt. Gute Autoren, so hat er gesagt, erkenne man an dem, was sie nicht schreiben. Sein lakonischer, schnörkelloser Stil wurde zum Vorbild für eine ganze Generation von Schriftstellern und Journalisten. Die New York Times nannte ihn „den wichtigsten Autor nach dem Tod von Shakespeare. Sein eigenes Leben diente ihm als Vorbild für seine Bücher. Seine Kriegserfahrungen, seine Prügeleien und Sauftouren, seine Frauengeschichten. Vier Mal war er verheiratet. Dazu gab es immer wieder Affären. Hemingway stilisierte sich zum Macho. Schlagartig wurde er 1926 mit dem Spanien-Roman „Fiesta“ zum Star einer Literaten-Avantgarde. Die Kriegsromane „In einem anderen Land“ (1928) und „Wem die Stunde schlägt“ (1940) wurden zu phänomenalen Bestsellern. Doch mit dem eigenen Ruhm kam er immer weniger zurecht. Ende der 40er-Jahre ist Hemingway ausgebrannt. Die Kritiker schreiben ihn ab, bespötteln ihn. Doch dem angeschlagenen Kämpfer gelingt der ultimative Punch. 1952 erscheint „Der alte Mann und das Meer“, die Geschichte vom einsamen Fischer und seinem existenziellen Kampf auf See. Ein schmaler Band mit ungeheurer Wucht, der Hemingways ganze Kunst zeigt und ihm letztlich den Nobelpreis einbringt. (Focus.de)
„Der amerikanische Autor Ernest Hemingway erzählt in einer seiner Kurzgeschichten von einem Kellner in einem kleinen Café. Mitternacht ist schon vorüber. Der letzte Gast ist gegangen. Müde gähnend schaut er über das leer gewordene Lokal hin. Was hat der Tag eigentlich gebracht, der nun vergangen ist? So denkt er bei sich selbst. ‘Es war alles ein Nichts, und der Mensch ist auch ein Nichts.’ Und auf einmal beginnt dieser Mann in seinem Selbstgespräch zu beten. Er betet das Vaterunser, aber mit einer schrecklichen Veränderung. Er betet in die Leere, in das absolute Nichts hinein: ‚Unser Nichts, der du bist im Nichts. Nichts ist dein Name. Dein Nichts komme. Dein Nichts geschehe wie im Nichts so im Nichts. Unser tägliches Nichts gib uns heute…. Erlöse uns vom Nichts, denn dein ist das Nichts und das Nichts und das Nichts. Heil dem Nichts voll vom Nichts. Nichts ist mit dir. ’Dieses abgrundtiefe Nichts verspüren ungezählte Menschen unserer Zeit. Der Sinnhorizont ihres Lebens ist leer geworden. Vielleicht haben sie einige Ideen, Ideale und Idole an den Wänden ihres Lebens aufgehängt, zu denen sie aufschauen, die sie verehren, anbeten, vielleicht sogar vergötzen. Aber die Gedanken, Gebete und Beschwörungen, die sie dorthin schicken, fallen wieder auf sie selbst zurück und machen ihr leeres Leben nur noch öder, nur immer sinnloser.“ – Theo Sorg Nur wer sich auf Stühle setzt, weiß, daß sie halten.Und nur wer glaubt, erfährt Gott im eigenen Leben. Stell dich der Frage nach Gott; suche von ganzem Herzen nach Gott – und Du wirst Ihn finden.
Jeremia 29,13-14: „Und sucht ihr mich, so werdet ihr mich finden; ja, fragt ihr mit eurem ganzen Herzen nach mir, so werde ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR.”
Die 800 Gäste in der St. George’s Chapel stehen auf, während der Sarg durch die Westtür reingebracht wird. Milliarden Menschen hören somit das Wort Gottes. Sie bekommen somit das Angebot Gottes auf den Bildschirm. Hoffentlich ergreifen viele den Herrn und erfahren seine Hilfe.
Der Chor singt: Die Psalmen, Kapitel 121
Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen: Woher kommt mir Hilfe?
Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.
Er lässt deinen Fuß nicht wanken; er, der dich behütet, schläft nicht.
Nein, der Hüter Israels schläft und schlummert nicht.
Der Herr ist dein Hüter, der Herr gibt dir Schatten; er steht dir zur Seite.
Die Musik stammt von Sir Henry Walford Davies (1869-1941), der gelegentlich in der St. George’s Chapel Orgel spielte.
Im Frühjahr 1947 entdeckte ein Beduine am Nordwestufer des Toten Meeres in der Nähe von QUMRAN eine Höhle mit antiken Schriftrollen. Er löste damit die grösste archäologische Sensation des 20. Jahrhunderts aus.
Die Aufnahme zeigt die Höhle 1Q (= 1. Höhle von Qumran mit Textfunden) von innen. Die kleine obere Öffnung ist der Originaleinstieg in die Höhle. Die untere Öffnung wurde später von den Beduinen angelegt, um die Höhle leichter ausplündern zu können. In der Höhle befanden sich mehrere mit einem Deckel verschlossene Tonkrüge, die Schriftrollen aus Leder enthielten. Das Lagern von Schriftrollen in solchen Tonkrügen wird schon in Jeremia 32,14 erwähnt: “So spricht der HERR Zebaoth, der Gott Israels: Nimm diese Briefe, den versiegelten Kaufbrief samt dieser offenen Abschrift, und lege sie in ein irdenes Tongefäß, damit sie lange erhalten bleiben.”
Insgesamt sieben Schriftrollen sind heute aus dieser 1. Höhle bekannt, darunter gleich zwei Rollen mit dem Text des Propheten Jesaja.
Es wird immer im Dunkeln bleiben, warum Muhammed edh-Dhib vom Stamm der Ta’amira-Beduinen im Frühling 1947 den Steilhang an der Westküste des Toten Meeres hinabkletterte. Suchte er wirklich seine Ziege, die ihm angeblich weggelaufen sei, wie er später immer wieder erzählte, und die er durch Steinwürfe aufschrecken wollte? Oder hielt er Ausschau nach einem passenden Versteck für seine Schmuggelware, die die Beduinen in jenen Tagen von Jordanien nach Palästina brachten? Der Grund seiner Steinwürfe ist eigentlich unwesentlich – wichtig ist, dass er damit einen Stein ins Rollen gebracht hat, der bis heute weltweit Forscher und die breite Öffentlichkeit in Atem hält.
Als Muhammed etwa 1,5 km nördlich von der uralten Ruine Qumran entfernt eine besonders kleine Höhlenöffnung entdeckte, warf er auch hier einen Stein hinein. Er hörte, wie Ton zersprang. In der Höhle erblickte er 50 Tonkrüge, die sorgsam aufgereiht an der Wand standen. Einer der 60 cm hohen Tonkrüge war durch seinen Steinwurf kaputtgegangen. Sollte er einen verborgenen Schatz entdeckt haben? Aber welche Enttäuschung! Lediglich einige fürchterlich verklebte und angeschwärzte Lederrollen konnte er in den Tonkrügen finden, die er später im Lager genauer untersuchte. Mit den Schriftzeichen auf den alten Rollen wusste keiner seiner Stammesbrüder etwas anzufangen. Die Beduinen ahnten nicht, dass sie einen Schatz in den Händen hielten – wertvoller als alles Gold und Silber. Monate später gelang es ihnen, ihren Fund an Erzbischof Athanasius Yeschue Samuel von der syrisch-orthodoxen Gemeinde zu verkaufen. Der Kaufpreis: 92.– $. Einige Jahre später bezahlte der Staat Israel dem Bischof 250.000 $ für seine Rollen! Monatelang versuchte der Erzbischof herauszubekommen, was er eigentlich angekauft hatte, da er die alten Schriftzeichen nicht entziffern konnte. Als er im Februar 1948 auf den jungen amerikanischen Bibelgelehrten Dr. Trever stieß, erkannte dieser sofort, dass es sich bei den Schriftrollen um einen wahren Bibelschatz handelte.
Die längste der Schriftrollen stellte sich als eine Abschrift des Prophetenbuches Jesaja heraus. Aus der Form der Buchstaben konnte man schließen, dass die Rolle aus dem 1. oder 2. Jahrhundert v.Chr. stammen musste. Mit dieser Schriftrolle lag die älteste komplette Abschrift eines Bibelbuches auf Hebräisch vor. Der Traum aller Textforscher ging damit in Erfüllung. Die Datierung der Jesajahandschrift auf das 2. Jh. v.Chr. ist 1991 und 1994 durch radioaktive Tests bestätigt worden. Bis heute stellt die sogenannte große Jesajarolle vom Toten Meer eine Sensation dar. Bis zu den Qumranfunden stammte die älteste vollständige hebräische Bibelhandschrift erst aus dem 10. Jahrhundert nach Christus (der sog. Codex Leningradensis). Durch die große Jesajarolle lässt sich der Text um über 1.000 Jahre weiter zurückverfolgen.
Die Masoreten waren jüdische Schriftgelehrte, die über Jahrhunderte den Text der jüdischen Bibel (den Tanach; unser Altes Testament) überliefert hatten. Man war sich allerdings nie ganz sicher, wie zuverlässig der übliche abgedruckte Text des Alten Testaments tatsächlich war, der auf diesen masoretischen Texten beruhte. Ein tausendjähriger Überlieferungsprozess ist verständlicherweise mit vielen Problemen behaftet. Wie viele Schreiber hatten wohl in den Jahrhunderten den Text immer wieder abgeschrieben? Konnte man sich sicher sein, dass die Abschreiber nicht trotz großer Sorgfalt Fehler begangen hatten? Mit der Jesajarolle aus dem 2. Jahrhundert v.Chr. hatte man nun ein komplettes Bibelbuch aus dem Alten Testament vorliegen, das um über 1.000 Jahre älter ist als die mittelalterlichen Handschriften. Eine absolute Sensation! Über 1.000 Jahre Textgeschichte konnte man nun auf einen Schlag untersuchen. Kaum war die Entdeckung der Jesajarolle bekannt geworden, da schrieben die Zeitungen: «Jetzt wird sich zeigen, dass die Bibel schlecht überliefert ist. – Jetzt wird die Grundlage des Christentums erschüttert.» Die Jesajarolle wurde gleichsam zum Gradmesser für die Bibelüberlieferung. Es stellte sich aber heraus, dass der Text hervorragend überliefert worden ist. Weiter hier: https://www.bibelausstellung.de/home/navi1040_1415_ziege-gesucht-schatz-gefunden
Dieser Fund hat das Leben dieser Menschen völlig aufgewühlt und verändert. Das hat aber auch dazu geführt, dass Helmut Simon zum Glauben an Jesus Christus gekommen ist:
“Herr Simon ist in einem streng atheistischen Elternhaus aufgewachsen. Da Familie Simon in einer evangelischen Gemeinde wohnte, wurde er als Kind zum Schein in den Religionsunterricht und in die Kirche geschickt. Dort fand er Gefallen an den biblischen Geschichten. Wenn er allerdings zu Hause mit Begeisterung davon erzählte, wurde ihm eingebleut, dass es gar keinen Gott gibt und das alles nur erfunden sei. Das hat seine junge Seele natürlich sehr angegriffen, wie er sagt.
Als die Familie wieder nach Nürnberg kam, musste Herr Simon “die atheistische Laier” weiter mitspielen und besuchte dort als Jugendlicher den frei geöffneten Religionsunterricht, wo er das Gegenteil von dem lernte, was er in seiner Kindheit in der Kirche gehört hatte. Daraus folgte das Gefühl des Hin- und Hergerissenseins, was noch lange Zeit anhielt…
Während dieser “spirituellen Obdachlosigkeit” – wie Herr Simon es ausdrückte – suchte er zwar immer wieder noch Antworten auf seine Fragen, fand jedoch keine. Herr Simon ging nicht mehr in die Kirche, nicht einmal bei seiner Hochzeit mit seiner Frau, die zwar katholisch ist, aber nicht sehr eng kirchenverbunden war. Auch die Frage, wie ihre Kinder religiös erzogen werden sollten, überließ er ihr.
Dann trat ein Ereignis ein, dass das Leben von Herrn Simon auf den Kopf stellte: Bei einer Wanderung in den Bergen fand er zusammen mit seiner Frau eine Leiche – eine wie sich später herausstellte sehr alte Leiche – nämlich den uns aus den Medien bekannten “Ötzi”.
Bei den Vorträgen, die Herr Simon über seinen Fund hielt, kam er zu der Überzeugung, dass all die kleinen, unvorhergesehenen Begegnungen und Begebenheiten, die ihn zum “Ötzi” geführt hatten, “nicht nur Zufälle” waren, sondern Gottes Führung.
Herr Simon interessierte sich nun intensiv für den christlichen Glauben und besuchte einen Glaubensgrundkurs beim CVJM. Nach seiner Aussage ging es “von da an “steil bergauf” mit ihm. Herr Simon lernte einige Christen kennen und seine Begeisterung für den Glauben wuchs immer mehr. Um in der Kirche Mitglied zu werden, fehlte ihm die Taufe.” AREF.de
Leider ist Bruder Simon später wieder bei einer weiteren Bergtour in Österreich ums Leben gekommen. Am 15. Oktober 2004 brach Helmut Simon allein von Bad Hofgastein, etwa 150 Kilometer von der Ötzi-Fundstelle entfernt, zu einer Wanderung auf – und kehrte nicht zurück. Er ist bei dieser Wanderung abgestürzt.
Dazu passt doch die Geschichte von einem sterbenden reichen Bauern, die W. Busch erzählte: Der Pfarrer wurde gerufen von dem der Bauer das heilige Abendmahl erwartete. Dieser, zu damaliger Zeit ein gewaltiger Erweckungsprediger Namnes Volkenring, verweigerte ihm das Abendmahl und sagte dem Bauern, der meinte ohne Sünde gelebt zu haben, dass er auf dem Weg in die Hölle wäre. Dann verließ er den Kranken. Dessen Gewissen kam daraufhin nicht zur Ruhe und nun fielen ihm allerhand Sünden ein. Stark beunruhigt muss seine Frau nach 3 Tagen den Pfarrer erneut holen. Der war noch immer nicht bereit, das letzte Abendmahl mit dem Totkranken zu teilen. Obwohl dieser die bange Frage stellte, ob er er wohl umkehren müsse. Mit den Worten Not-Buße ist Tot-Buße, ging Volkenring wieder und ließ den Kranken erneut in seiner Not alleine. Aber Volkenring war ein Mann der vor Gott stand und wusste was er sagte. Nun so kurz vor dem Ableben plagte den Bauern sein Gewissen maßlos. Wo waren in seinem Leben, Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Gütigkeit, Glaube, Sanftmut und Keuschheit gewesen? Er hatte sein Leben lang den Heiland verachtet, der für ihn starb, ihn weggejagt, wenn er in Liebe vor ihm stand. Jetzt wusste der Bauer, dass er am Rande der Hölle stand. Und nun bereute er bitterlich. Widerwillig holte seine Frau den Pfarrer zum 3.Mal. Volkenring fragte den Bauern wo es nun hingehe. Der Bauer sagte: Es geht in die Hölle. Da war der Pfarrer gütig und sprach zu dem Mann: Lass uns nach Golgatha gehen. Erst jetzt begriff der Sterbende, sozusagen in der letzten Minute, dass Jesus auch für ihn am Kreuz gestorben war.
Der Sekretär des englischen Staatsmannes Oliver Cromwell wurde zur Erledigung wichtiger Geschäfte von England auf den Kontinent geschickt. Er übernachtete in einer Hafenstadt und wälzte sich schlaflos in seinem Bett hin und her. Nach alter Sitte übernachtete sein Diener im gleichen Zimmer, und der schlief ganz tief und ruhig. Schließlich weckte der Sekretär den Mann auf, der erstaunt fragte, warum denn sein Herr nicht schlafen könne.”Ich fürchte, etwas wird auf dieser Reise schiefgehen”, war die Antwort des Sekretärs. “Mein Herr”, sagte der Diener, “darf ich Ihnen ein paar Fragen stellen?” “Fragen Sie!” – “Hat Gott die Welt regiert, bevor Sie geboren wurden?” – “Gewiss tat er das!” – “Und wird Er sie weiter regieren, wenn Sie tot sind?” – “Sicher wird Er das!” – “Dann, mein Herr, lassen Sie ihn doch auch die Gegenwart regieren!”Da erwachte der Glaube des Sekretärs wieder. Friede zog in sein Herz und wenige Minuten später schliefen beide tief und ruhig.
“Patrick Jeanneret, ein Berater der Familie, erklärte gegenüber der Nachrichtenagentur „AFP“: „Herr Godard hat die in der Schweiz legale Hilfe zu einem freiwilligen Abschied in Anspruch genommen“. Grund dafür seien mehrere Krankheiten gewesen, an die der 91-Jährige gelitten habe. Die „Libération“ dementierte letzteres: „Er war nicht krank, er war nur erschöpft. Also traf er die Entscheidung, es zu beenden. Es war seine Entscheidung und es war ihm wichtig, dass sie bekannt wurde“, so eine Person, die anonym bleiben möchte. Eine weitere Quelle aus seinem Bekanntenkreis bestätigte diese Aussage. Godard wurde 1930 in Paris geboren, verfügte über die französische und die Schweizer Staatsangehörigkeit. Seit den 1970er Jahren lebte er in der Schweiz. In Frankreich ist aktive Sterbehilfe nicht erlaubt. Ärzte können lediglich todkranke Patienten im Endstadium mit Medikamenten so tief betäuben, bis der Tod eintritt. Godards Familie berichtet von einem friedlichen Tod des Regisseurs. Eine Trauerfeier sei nicht geplant.” rollingstone.de
Euthanasie – ein Stichwort, das derzeit stark diskutiert wird. Nachdem inzwischen das Sterben eines Patienten, der „freiwillig“ und aktiv aus dem Leben schied, aufgezeichnet und im Fernsehen gezeigt wurde, wird intensiv über die Ethik der Sterbehilfe gesprochen. Oft hängt die Diskussionsrichtung über das Thema aktive und passive Sterbehilfe damit zusammen, ober der Wunsch eines Patienten auf aktive Sterbehilfe wirklich freiwillig und ernsthaft ist. Das macht sich daran fest, ob es sich um ein „aussichtsloses“ und „unerträgliches“ Leiden handelt, so dass es für ihn – scheinbar – keinen anderen Ausweg gibt. In den Niederlanden darf selbst Minderjährigen seit Jahren „aktive Sterbehilfe“ gewährt werden. Es geht derzeit nicht so sehr um „passive Sterbehilfe“, d.h. den Abbruch der Behandlung bei einem Todkranken, sondern um das aktive Töten, z.B. durch Giftspritze oder sonstige Methoden. Auch in Deutschland bejaht die Mehrheit der Bevölkerung dieses Töten auf Verlangen, auch wenn viele Politiker, Ärzte und „Kirchen“ die Regelung (noch?) ablehnen. Was sagen wir Christen dazu? Unsere Antwort sollte eindeutig ausfallen: Damit können wir uns nicht einsmachen! Natürlich geht es nicht darum, dass wir jetzt an politischen Aktionen teilnehmen, die sich gegen die aktive Sterbehilfe wenden. Aber viele werden in der Schule, im Beruf oder auch in anderen alltäglichen Unterhaltungen auf dieses Thema angesprochen. Haben wir eine biblische Antwort parat? So positiv dieser Ausdruck „Sterbehilfe“ auf den ersten Blick aussehen mag: Es ist letztlich Hilfe beim Selbstmord. Allerdings machen sich hier gleich zwei Personen vor Gott „schuldig“: Derjenige, der mit „Hilfe“ der Euthanasie sterben möchte, begeht moralisch Selbstmord, denn er will aus eigener Entscheidung sein Leben beenden. Derjenige, der die Sterbehilfe leistet, tötet willentlich. Und was sagt die Bibel zum Töten/Selbstmord? Die Bibel spricht sowohl im Alten wie auch im Neuen Testament sehr deutlich über diejenigen, die mit Absicht töten. Im Alten Testament wurde dies mit der Todesstrafe geahndet (z.B. 2. Mo 21,12). In der Offenbarung lesen wir, dass ein Mörder den ewigen Tod erleiden muss, das ist die Hölle (Off 21,8). Aus Kolosser 1,16 wissen wir, dass der Herr Jesus alles nicht nur einfach geschaffen, sondern für sich geschaffen hat. Alles, auch unser biologisches Leben, besteht durch Ihn, der ein Erhalter aller Menschen ist (1. Tim 4,10). Wenn ich mir mein eigenes Leben nehme, dann greife ich in die Rechte meines Schöpfers ein, der allein Autorität besitzt, Leben zu geben und zu nehmen. Wir finden in der Bibel nur Selbstmörder, bei denen wir keinen Hinweis auf einen persönlichen Glauben an Gott finden. Es sind Abimelech (Ri 9,54), Saul (1. Sam 31,4), Ahitophel (2. Sam 17,23), Simri (1. Kön 16,18.19) und Judas (Mt 27,5). Die ersten beiden Beispiele scheinen geradezu für die heutige Zeit geschrieben zu sein, denn hier finden wir die Bitte um Sterbehilfe, etwas, was das Wort Gottes ächtet. Konsequenzen Auch wenn die Bibel Selbstmord und aktive Sterbehilfe als Sünde verurteilt, heißt das nicht, dass jeder Selbstmörder oder um aktive Sterbehilfe Bittende ungläubig ist. Heute herrscht bei Christen über die biblische Sicht zu vielen Themen Unklarheit, und angesichts großer körperlicher oder seelischer Leiden handeln wir manchmal ebenfalls unbiblisch. Wir wollen nicht außer acht lassen, dass es Menschen gibt, die aufgrund bestimmter Krankheiten schrecklich leiden müssen. Das Beispiel Hiobs zeigt, dass auch er sein Leben aufgeben wollte. Solche Menschen und Gläubige bedürfen unserer Hilfe! Wenn es sich um alte Menschen handelt, die des Lebens überdrüssig sind, haben wir uns zu fragen: Nehmen wir uns genug Zeit, um sie zu betreuen, um sie zu ermutigen, um einfach einmal still bei ihnen zu sitzen, um sie durch unsere Gegenwart etc. aufzurichten? Wenn es um die letzten Augenblicke im Leben geht, ist nicht Sterbehilfe notwendig, sondern Sterbebegleitung, die dem Sterbenden das Bewusstsein gibt, in den letzten Stunden nicht allein zu sein. Sind wir als jüngere Familien bereit, unsere Eltern – wenn möglich – aufzunehmen, um sie zu pflegen? Wenn es sich um Kinder und Jugendliche handelt: Haben wir den Mut, sie mit Zeit, Rat und helfender Hand zu unterstützen? Und sind wir bereit, uns in ihre Not hineinzuhören, um sie besser zu verstehen? Wenn es sich um Ungläubige handelt: Haben wir schon die Anweisung des Herrn bedacht, „Predige das Wort, halte darauf zu gelegener und ungelegener Zeit“ (2. Tim 4,2)? Hier heißt es: Predigen und die entsprechenden Taten zeigen! Aber dann wird der Herr Jesus auch Gelegenheiten zur Weitergabe der guten Botschaft schenken. .bibelpraxis.de
Woher kommen Kriege und woher Streitigkeiten unter euch? Nicht daher: Aus euren Lüsten, die in euren Gliedern streiten? – Jakobus 4,1 Die konkrete Frage „Warum lässt Gott Kriege zu?“ wird also solche in der Bibel überhaupt nicht erwogen oder gestellt. Der von uns ausgewählte Bibeltext kommt der Frage am nächsten; denn er stellt die Frage nach dem Ursprung, der Ursache des Krieges.
Wie Jakobus uns erinnert, sind die letztendlichen Ursachen von Krieg Lust und Begierde; diese Unruhe, die als Folge der Sünde ein Teil von uns ist; dieses starke Verlangen nach dem, was verboten ist, und nach dem, was wir nicht bekommen können. Es zeigt sich auf vielfältige Weise, sowohl im persönlichen, individuellen Leben, als auch im Leben von Nationen. In genau derselben Weise, in der es zu persönlichem Streit und Unfrieden führt, führt es zum Krieg zwischen Nationen.
Die Bibel isoliert Krieg nicht, als ob er etwas Separates, Einzigartiges und ganz Fernes wäre, wie wir in unserem Denken dazu neigen. Es ist nur eine der Manifestationen der Sünde, einer der Konsequenzen der Sünde.
1) Gott lässt Kriege zu, damit die Menschen die Folgen ihrer Sünden als Strafe erleiden.
Wie deutlich sehen wir das immer wieder in der Geschichte der Kinder Israels! Sie waren Gott ungehorsam und missachteten seine heiligen Gesetze. Eine Zeitlang ging alles gut. Aber dann begannen sie zu leiden. Gott entzog ihnen seine schützende Hand und sie waren ihren Feinden ausgeliefert.
Jede schmerzliche Folge der Sünde ist Teil der Strafe, die für Sünde verhängt wird. Aber jemand mag den Einwand erheben und fragen: „Aber warum leiden die Unschuldigen?“
Als Erstes, so etwas wie einen Unschuldigen gibt es nicht. Wir sind alle Sünder. Aber darüber hinaus, müssen wir nicht nur die Folgen unserer eigenen persönlichen Sünde ernten, sondern auch die Sünden der ganzen Menschheit; und auf einer kleineren Ebene, die Sünde unseres Landes oder unserer Gruppe oder unserer Regierung.
Das Evangelium rettet uns als Einzelne; aber das heißt nicht, dass wir aufhören, Mitglieder des Staates und Teil der ganzen Menschheit zu sein. Wir genießen die gleiche Sonne und den gleichen Regen wie andere Menschen und wir sind den gleichen Krankheiten ausgesetzt. Wir unterliegen den gleichen Prüfungen, einschließlich des Krieges. Daher passiert es, dass Unschuldige einen Teil der Strafe für Sünden, für die sie nicht direkt verantwortlich sind, erleiden müssen.
2) Gott lässt Kriege zu, damit der Mensch durch sie deutlicher als je zuvor sehen möge, was Sünde wirklich ist.
In Friedenszeiten haben wir die Tendenz, die Sünde leicht zu nehmen und optimistische Ansichten über die menschliche Natur zu haben. Krieg offenbart den Menschen die Möglichkeiten innerhalb der menschlichen Natur. Eine Zeit der Krise und des Krieges ist keine Zeit für oberflächliche Verallgemeinerungen und für rosigen, optimistischen Idealismus. Es zwingt uns dazu, die Fundamente des Lebens zu überprüfen. Es bringt uns dazu, die direkten Fragen zu konfrontieren, was in unserer menschlichen Natur ist, das zu solchen Katastrophen führt.
Die Erklärung kann nicht nur in den Taten gewisser Menschen gefunden werden. Es ist etwas, das tief im Herzen der Menschen ist, im Herzen aller Menschen. Es ist die Selbstsucht, der Hass, die Eifersucht, der Neid, die Bitterkeit und die Bosheit, die im menschlichen Herzen sind, die sich in der Person und in den sozialen Beziehungen des Lebens zeigen und sich dann auf nationaler und internationaler Ebene manifestieren. Im persönlichen Bereich haben wir die Tendenz, sie zu entschuldigen und wegzuerklären. Aber auf größerer Ebene werden sie viel offensichtlicher.
Was der Mensch durch das Predigen des Evangeliums in einer Zeit des Friedens sich weigert anzuerkennen und zu lernen, das offenbart Gott ihm, indem er Kriege zulässt und ihm dadurch seine wahre Natur vor Augen führt und die Folgen seiner Sünde. Was der Mensch verweigert und zurückweist, wenn es ihm durch die Hand der Liebe angeboten wird, nimmt er oft an, wenn es ihm durch das Mittel der Not überbracht wird.
3) All das bringt uns zum endgültigen Zweck (warum Gott Kriege zulässt), der darin besteht, uns zurück zu Gott zu führen.
Keine Aussage finden wir häufiger im Alten Testament als eine Beschreibung der Kinder Israels mit den Worten „in ihrer Not und Verzweiflung schrieen sie zum Herrn“. Das trifft auch heute noch auf uns zu.
In der Tat, wenn ich über die menschliche Natur und menschliches Leben nachdenke – was mich erstaunt ist nicht, warum Gott Krieg erlaubt und zulässt, sondern die Geduld und Langmut Gottes. O, welch eine erstaunliche Geduld hat Gott mit dieser sündigen Welt! Wie wunderbar ist seine Liebe! Er sandte seinen geliebten Sohn in unsere Welt, um für uns zu sterben und uns zu retten; und weil der Mensch dies nicht sehen kann und nicht sehen will, erlaubt und lässt er solche Dinge wie Kriege zu, um uns zu züchtigen und zu strafen; um uns zu lehren, und uns unserer Sünden zu überführen; und mehr als alles andere, um uns zu Reue und zur Annahme seines großzügigen Angebotes zu rufen.
Die wichtige Frage für uns lautet daher nicht: „Warum lässt Gott Kriege zu?“ Die Frage für uns ist, sicherzustellen, dass wir die Lektion lernen und vor Gott die Sünde in unserem Herzen und in der ganzen Menschheit bereuen, die zu solchen Folgen führt. Möge Gott uns um seines Namens willen Verständnis und eine echte Gesinnung der Reue schenken. Martyn Loyd-Jones