6. Juni 1971 – In der Illustrierten „Stern“ bekennen sich 374 Frauen dazu, dass sie abgetrieben haben. 

Abtreibung niemals: The womb was never designed to be a tomb.

Wenn wir zulassen, dass ungeborene Kinder getötet werden, wird man früher oder später auch alte Menschen töten. Das Unwort Euthanasie und auch die Praxis der Euthanasie sind zurück aus einer Geschichte, von der die öffentliche Meinung behauptet, sie lehne alles ab, was damals unter Hitler geschah. Wenn man gesunde Kinder, die ein ganzes Leben vor sich hätten, töten darf, ist nicht einzusehen, warum man alte, mehr oder weniger schwerkranke Menschen, die ihr Leben gelebt haben und keine Zukunft mehr vor sich haben, nicht erst recht töten sollte, um ihnen damit das Sterben leichter zu machen und das Leben anderer Menschen zu entlasten?

Es ist zu befürchten: Der Druck, der dieser Logik entspricht, wird noch zunehmen und die Euthanasie wird sich in vielen Ländern durchsetzen und die noch gesetzten Grenzen in Richtung „noch mehr“ und „noch leichter“ verschieben. Und das wird solange bleiben und weitergehen, als die Gesellschaft in ihrem kollektiven Gewissen nicht umkehrt zu dem lebendigen Gott und die Euthanasie erkennt als das, was sie ist: ein Teil der „Kultur des Todes“.

Dies ist umso einsichtiger, wenn man bedenkt: Pflege alter oder behinderter Menschen war früher erstens technisch schwieriger und zweitens gab es weithin nicht die Vorstellung von der Unantastbarkeit des schuldlosen Lebens, wie sie durch das Christentum gekommen und auch durchgesetzt wurde. Heute haben wir mehr Reichtum und mehr Möglichkeiten, aber uns fehlt mehr und mehr die geistige Verwurzelung im Glauben an den Gott, der das Leben schuf und liebt und uns erkennen lässt: „Du sollst nicht morden“ und Mord ist es eben, wenn man einen unschuldigen Menschen direkt tötet, wer immer er sei und wie auch sein Zustand sein mag. A.Laun

Am 03. Juni 1924 verstarb Franz Kafka.

„Jesus ist die Axt für das gefrorene Meer in uns.“
Franz Kafka

Franz Kafka: Heimkehr
Ich bin zurückgekehrt, ich habe den Flur durchschritten und blicke mich um. Es ist meines Vaters alter Hof. Die Pfütze in der Mitte. Altes, unbrauchbares Gerät, ineinander verfahren, verstellt den Weg zur Bodentreppe. Die Katze lauert auf dem Geländer. Ein zerrissenes Tuch, einmal im Spiel um eine Stange gewunden, hebt sich im Wind. Ich bin angekommen. Wer wird mich empfangen? Wer wartet hinter der Tür der Küche? Rauch kommt aus dem Schornstein, der Kaffee zum Abendessen wird gekocht. Ist dir heimlich, fühlst du dich zu Hause? Ich weiß es nicht, ich bin sehr unsicher. Meines Vaters Haus ist es, aber kalt steht Stück neben Stück, als wäre jedes mit seinen eigenen Angelegenheiten beschäftigt, die ich teils vergessen habe, teils niemals kannte. Was kann ich ihnen nützen, was bin ich ihnen und sei ich auch des Vaters, des alten Landwirts Sohn. Und ich wage nicht, an der Küchentür zu klopfen, nur von der Ferne horche ich, nur von der Ferne horche ich stehend, nicht so, dass ich als Horcher überrascht werden könnte. Und weil ich von der Ferne horche, erhorche ich nichts, nur einen leichten Uhrenschlag höre ich oder glaube ihn vielleicht nur zu hören, herüber aus den Kindertagen. Was sonst in der Küche geschieht, ist das Geheimnis der dort Sitzenden, das sie vor mir wahren. Je länger man vor der Tür zögert, desto fremder wird man. Wie wäre es, wenn jetzt jemand die Tür öffnete und mich etwas fragte. Wäre ich dann nicht selbst wie einer, der sein Geheimnis wahren will.

Der Text handelt von einem Sohn, der nach langer Zeit wieder nach Hause kommt, jedoch unsicher ist, ob er willkommen ist, sodass er es nicht wagt, in das Elternhaus einzutreten. Der Titel vermittelt dem Leser zunächst eine positive Grundhaltung. Am Ende ist jedoch klar, dass zwischen Vater und Sohn keine echte Beziehung besteht. Der Ich-Erzähler empfindet in den ersten Sätzen seine Rückkehr als Hoffnung. Doch die angenehme Vorstellung der „Heimkehr“ wird schon durch die Beschreibung des Ortes zerstört: „Altes, unbrauchbares Gerät, ineinander verfahren, verstellt den Weg zur Bodentreppe“. Dieser Gegensatz zur Erwartung des Lesers zeigt die Entfremdung des Heimkehrenden vom Ort seiner Kindheit. Die Angst des Ich-Erzählers steigert sich durch die Fragen, die er sich selbst stellt: „Wer wird mich empfangen? Wer wartet hinter der Tür der Küche?“ Die fehlende Beziehung zu seinem Vater ist ihm deutlich, was er in seiner Wahrnehmung des Hofes ausdrückt: „Meines Vaters Haus ist es, aber kalt steht Stück neben Stück, als wäre jedes mit seinen eigenen Angelegenheiten beschäftigt, …“. Ihn quälen Selbstzweifel: „Was kann ich ihnen nützen, was bin ich ihnen …“.

Durch Horchen versucht er, die Reaktion auf seine Heimkehr zu erraten. Je länger der Erzähler vor der Tür steht, desto geringer wird sein Mut, die Tür zu öffnen und seiner Familie zu begegnen. Die letzte Frage der Erzählung ist nicht einmal mehr mit einem Fragezeichen versehen. Für den Ich-Erzähler ist klar, dass dies nicht mehr sein Zuhause ist und er hat mit der Situation abgeschlossen.

Auch Franz Kafka selbst war Zeit seines Lebens von Unsicherheit und Selbstzweifeln geprägt. Er fühlte sich minderwertig. Seinen Schuldkomplex, den Ansprüchen seines Vaters nicht zu genügen, verarbeitet er in seinen Werken.

Offen für den Leser bleibt auch, woher der Ich-Erzähler heimkehrt: Er könnte Soldat im ersten Weltkrieg gewesen sein. Andere Deutungen sehen in dem Text eine Umkehrung des biblischen Gleichnisses des „verlorenen Sohnes“, das Jesus erzählt:
Der verlorene Sohn
«Ein Mann hatte zwei Söhne», erzählte Jesus. «Eines Tages sagte der Jüngere zu ihm: ‘Vater, ich will jetzt schon meinen Anteil am Erbe ausbezahlt haben.’ Da teilte der Vater sein Vermögen unter ihnen auf.
Nur wenige Tage später packte der jüngere Sohn alles zusammen, verließ seinen Vater und reiste ins Ausland. Endlich konnte er sein Leben in vollen Zügen genießen. Er leistete sich, was er wollte, bis er schließlich keinen Pfennig mehr besaß. Zu allem Unglück brach in dieser Zeit eine große Hungersnot aus. Es ging ihm sehr schlecht.
In seiner Verzweiflung bettelte er so lange bei einem Bauern, bis der ihn zum Schweinehüten auf die Felder schickte. Oft quälte ihn der Hunger so, dass er froh gewesen wäre, etwas vom Schweinefutter zu bekommen. Aber selbst davon erhielt er nichts.
Da kam er zur Besinnung: ‘Bei meinem Vater hat jeder Arbeiter mehr als genug zu essen, und ich sterbe hier vor Hunger. Ich will zu meinem Vater gehen und ihm sagen: Vater, ich bin schuldig geworden an Gott und an dir. Sieh mich nicht länger als deinen Sohn an, ich bin es nicht mehr wert. Aber kann ich nicht als Arbeiter bei dir bleiben?’
Er stand auf und ging zurück zu seinem Vater. Der erkannte ihn schon von weitem. Voller Mitleid lief er ihm entgegen, fiel ihm um den Hals und küßte ihn.
Doch der Sohn bekannte: ‘Vater, ich bin schuldig geworden an Gott und an dir. Sieh mich nicht länger als deinen Sohn an, ich bin es nicht mehr wert.’
Sein Vater aber befahl den Knechten: ‘Beeilt euch! Holt den schönsten Anzug, den wir im Hause haben, und gebt ihn meinem Sohn. Bringt auch einen kostbaren Ring und Schuhe für ihn! Schlachtet das Kalb, das wir gemästet haben! Wir wollen feiern! Mein Sohn war tot, jetzt lebt er wieder. Er war verloren, jetzt hat er zurückgefunden.’ Und sie begannen ein fröhliches Fest.
Inzwischen kam der ältere Sohn nach Hause. Er hatte auf dem Feld gearbeitet und hörte schon von weitem die Tanzmusik. Erstaunt fragte er einen Knecht: ‘Was wird denn hier gefeiert?’ ‘Dein Bruder ist wieder da’, antwortete er ihm. ‘Dein Vater hat sich darüber so gefreut, dass er das Mastkalb schlachten ließ. Jetzt feiern sie ein großes Fest.’
Der ältere Bruder wurde wütend und wollte nicht ins Haus gehen. Da kam sein Vater zu ihm und bat: ‘Komm und freu dich mit uns!’Doch er entgegnete ihm bitter: ‘Wie ein Arbeiter habe ich mich all diese Jahre für dich geschunden. Alles habe ich getan, was du von mir verlangt hast. Aber nie hast du mir auch nur eine junge Ziege gegeben, damit ich mit meinen Freunden einmal hätte richtig feiern können. Und jetzt, wo dein Sohn zurückkommt, der dein Geld mit Huren durchgebracht und alles verpraßt hat, jetzt gibt es gleich ein Fest, und du lässt sogar das Mastkalb schlachten!’
Sein Vater redete ihm zu: ‘Mein Sohn, du bist immer bei mir gewesen. Was ich habe, gehört auch dir. Darum komm, wir haben allen Grund zu feiern. Denn dein Bruder war für uns tot, jetzt hat für ihn ein neues Leben begonnen. Er war verloren, jetzt hat er zurückgefunden!’»
Lukas 15, 11 – 32 („Hoffnung für Alle“)
Daniel Ziegler
Der Artikel erschien in „Der Weg“ Internetausgabe 2005

Vor 40 Jahren starb Rainer Werner Fassbinder. Er lebte exzessiv, er sorgte für so viele Skandale. Warum war er so?

Er hat hier in unserer Nachbarschaft gewohnt und gewirkt. Sex, Valium, Kokain, Wein, Bier waren seine Treibstoffe, die ihn in seinem schnellen und kranken Leben in den Tod getrieben haben. Rainer Werner Fassbinder starb mit nur 37 Jahren.
Das Denkwürdigen an ihm: Rainer Werner Fassbinder wurde seiner Mutter als Kind von vier Monaten weggenommen (passiert heute fast jedem KiTa-Kind täglich). Seinen Vater hat er ganz selten und später überhaupt nicht mehr gesehen. Es ist schiere Sehnsucht, Mangel an ursprünglicher Nähe zu den Eltern, die seine Filme und sein Wirken so bemerkenswert pervers und krank gemacht haben. Wer Fassbinder kennt, der versteht, warum wir heute in einer Art süchtigen Welt leben. „Hinter jeder Sucht steckt eine Sehnsucht.“ Die Sehnsucht nach göttlicher Vaterliebe. Jesus hat uns diese Liebe geoffenbart.

Die “Stones” in München: Seniorengrusel im Platzregen – dafür aber maßlos überteuert. Und der Teufel wird immer noch beschworen.

Please, allow me to introduceI’m a man of wealth and tasteI’ve been around for long long years,Stole many a man’s soul and faith.I was there when Jesus ChristHad His moment of doubt and faith,Made damn sure that PilateWashed his hands and sealedHis fate.Pleased to meet you,Hope you guess my name,But what’s puzzlin’ youIs the nature of my game.

Gestatten Sie, mich

Gestatten Sie, mich vorzustellen,

ich bin ein Mann von Geld und

´Geschmack. Ich ziehe schon lange

Jahre in der Welt herum,

habe schon vielen Menschen

Seele und Glauben gestohlen.

Ich war da, als Jesus Christus

Seine Stunde des Zweifels un Glaubens hatte.

Ich stellte verdammt sicher, daß Pilatus seine Hände wusch

und Sein Schicksal besiegelte.

Erfreut, Sie kennenzulernen,

Ich hoffe, Sie erraten meinen Namen. Aber wo du nicht

draufkommst, ist das, was hinter meinem Spiel steckt

“The Lord, He loves a rolling stone, leads him around through danger zones” singt Roger McGuinn. “A rolling stone gathers no moss” sagen die Amerikaner. “How does it feel to be on your own, with no direction home, like a complete unknown, like a rolling stone” fragt Bob Dylan. Wer hat nun eigentlich recht? Wird ein Rolling Stone von irgendeinem Gott um Gefahrenzonen herummanövriert – oder ist ein Rolling Stone einsam, völlig unbekannt, der den Weg nach Hause längst nicht mehr kennt? Oder gilt einfach das amerikanische Sprichwort, dass ein rollender Stein kein Moos ansetzt – wie Keith Richards kürzlich sagte, dass er ohne Tourneen nicht leben könne, da er sonst “entweder zum Säufer oder zum Junkie würde, da er sonst nichts zu tun habe”?

Nun, wie dem auch sei, “Weg nach Hause” oder nicht, die Stones sind jedenfalls alles andere als “complete unknown” und wenn die von wüsten Rebellen zu Pop-Prinzen avancierten Altrocker diesen Sommer ihre Konzerte in Deutschland geben, wird sich diese Frage sowieso niemand stellen. 45- und 70jährige werden ihren Spaß haben, und kaum jemand wird in Mick Jagger “Everybody’s Lucifer” (so der Titel einer Biographie von Anthony Scaduto) mehr sehen.

Und doch ist es noch nicht allzulange her, dass am 6.12.69 auf dem Altamont Speedway in Kalifornien der Rock und die Rolling Stones endgültig und definitiv gezeigt haben, welche Mordskräfte (im wahrsten Sinn des Wortes) sie freisetzen können. Jedem von uns ist bekannt, dass damals der 18jährige Farbige Meredith Smith unmittelbar vor der Bühne kaltblütig von Hell’s Angels ermordet wurde, während Mick Jagger gerade ‘Sympathy for the Devil’ sang. Aber das Free Festival von Altamont mit seinen mehr als 300 000 Besuchern war weit mehr als das, es war “insgesamt ein ungeheuerlicher blutiger Exzess der Rockertruppe ‘Höllenengel’, die vom Stones-Management als Ordner bestellt worden waren. Sie, und sie allein hatten ihr Fest, indem sie wahllos auf Zuhörer eindroschen, Fotografen mit Billardstöcken malträtierten und unter anderem Marty Balin von ‘Jefferson Airplane’ auf der Bühne bewusstlos schlugen” (Siegfried Schmidt-Joos). Auf dem mit Menschen, Zelten und Fahrzeugen vollgestopften Festivalgelände wurden mindestens 20 schwere Unfälle registriert. Ein Plymouth fuhr mit hoher Geschwindigkeit in die Menge und tötete zwei Menschen. Ein Junge ertrank im LSD-Rausch in einem Kanal, ein anderer, dem die Füße ins Feuer geraten waren, wurde mit schweren Verbrennungen zur Ambulanz gebracht. 19 Ärzte und sechs Psychiater behandelten bis zur Erschöpfung Drogenfälle, Frühgeburten, Verletzungen durch Schlägereien. Altamont, schrieb die Zeitschrift ‘Rolling Stone’, war das Ergebnis von teuflischem Egoismus und einem fundamentalen Mangel an Menschlichkeit.

War das alles nur ein Zusammentreffen unglücklicher Zufälle oder steckte mehr dahinter? Was “steckt hinter dem Spiel”, von dem Jagger in ‘Sympathy für the Devil’ singt? Oder warum hat Jagger nach Altamont sofort seine Kontakte zu dem Teufelsanbeter Kenneth Anger abgebrochen und ebenso seine Mitwirkung an dessen Film ‘Lucifer Rising’, in dem Mick Jagger den Teufel darstellen sollte? Hatte er am Ende gemerkt, dass ‘Sympathy for the Devil’ nicht bloß ein interessantes und effektvolles Lied, sondern mörderische Realität ist?

Dieser Kenneth Anger (geb. 1932), Okkultist und Satanist, war längere Zeit eine Art Guru der Stones. Er ist selbst ein Jünger des größten Satanisten unserer Zeit, Aleister Crowly (1875-1947). Als Filmemacher begann Anger 1967 mit seinem Hauptwerk ‘Lucifer Rising’, das aufgrund vieler erklärlicher und unerklärlicher Zwischenfälle bis heute noch nicht fertig ist. Der erste Junge fiel aus einem Dachfenster und war tot. Der nächste, ein 19jähriger Rockgitarrist, wurde im Umfeld der Charles-Manson-Morde zu lebenslänglichem Zuchthaus verurteilt, weil er seinen Musiklehrer umgebracht hatte. Als dritter Luzifer war Mick Jagger ausersehen. Der hatte zwar für ‘Invocation of my Demon Brother’ (‘Beschwörung meines Dämonen-Bruders’, ein 1969 veröffentlichtes Fragment von ‘Lucifer Rising’) die Musik komponiert und am Synthesizer interpretiert; als sich aber die Mordkatastrophe von Altamont ereignet hatte, war Jagger über diesen praktizierten Satanismus so erschrocken, dass er von den ‘Forderungen ihrer satanischen Majestäten’ (LP-Titel 1968) und “Höflichkeit, Sympathie und Verständnis für den Teufel” (‘Sympathy for the Devil’) vorerst nichts mehr wissen wollte. Er hatte gemerkt, wie schnell sein vermeintliches “Spiel” mit dem Teufel furchtbare Wirklichkeit geworden war.

Kenneth Anger kommentierte zynisch: “Er hatte zuvor die ganze Magie wohl bloß als Spiel verstanden, aber nun wurde es auf eine Art Wirklichkeit, die die Gruppe zerstören konnte. Zwei oder drei Altamonts hätten die Stones nicht überstanden. Er hatte den Film als einen Jux aufgefasst, und nun war er plötzlich zu sehr involviert, um es noch vergnüglich zu finden”. Und er fügte hinzu: “Als er Bianca heiratete, trug Mick ein christliches Kreuz. Klar, eine Menge Huren tragen Kreuze…”.

Trotzdem haben die Stones anscheinend noch nicht genug. Ganz locker singt Mick Jagger in ‘Dancing with Mister D’: “Ich tanzte, tanzte so frei, tanzte mit Herrn T(od)” und sagt in einem Interview unverblümt: “Ich b i n am Okkulten interessiert”. Auf die Frage “Haltet ihr euch selbst für Diener Satans?” antwortete Keith Richards: “Wir haben es immer irgendwie akzeptiert. Ich meine, Kenneth Anger hält mich für seine rechte Hand…Es gibt schwarze Hexer, die glauben, dass wir getarnte Werkzeuge Luzifers sind, und andere, die uns für Luzifer selbst halten. Jedermanns Luzifer”.

Ich weiß nicht, ob Du jetzt vielleicht denkst, wir wollen Dir mit irgendwelchen Altweibergeschichten Angst einjagen und den Spaß am Konzert verderben. Aber Du hast hoffentlich gemerkt, dass das gerade k e i n e Altweibergeschichten oder Spielchen für gelangweilte Rockstars sind, sondern bitterer, blutiger Ernst. Der Teufel lässt keinen so schnell los, der sich einmal mit ihm eingelassen hat. Er verspricht viel, hält wenig, und raubt am Ende alles: “Ich habe schon vielen Menschen Seele und Glauben gestohlen”. Und ob Du ihm gegenüber nun “höflich” oder “taktvoll” bist oder nicht – er “stürzt deine Seele” so oder so “ins Verderben” (Sympathy for the Devil).

Anderswo steht geschrieben: “Der Teufel ist ein Menschenmörder von Anfang und steht nicht in der Wahrheit, weil keine Wahrheit in ihm ist. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben”.

Da sehen wir also, dass er erstens ein L ü g n e r ist: er macht Dir irgendwas vor, was gar nicht stimmt – und dass er zweitens ein M ö r d e r ist: seine Hauptbeschäftigung ist es, zu zerstören und umzubringen, wie ‘Sympathy for the Devil’ sehr deutlich ausdrückt.

Wie schon gesagt, Du kannst darüber lächeln oder spotten, aber was Mick Jagger in ‘Sympathy for the Devil’ singt, ist tragische W i r k l i c h k e i t ! Er musste dies selber erfahren, nicht nur in Altamont, wo die ‘Hells’s Angels’ den mörderischen Kommentar zu seinem Gesang geliefert haben.

Satan ist es, der seine Hand im Spiel hat, wenn Kriege und Revolutionen ausbrechen, wenn Menschen vergewaltigt und ermordet werden, wenn alle Normen verkehrt werden, wenn das Böse gut und die Sünder heilig genannt werden. Er war dabei, als viele von unerer Generation, “junge Troubadoure”, ihre Sehnsüchte im Traumland Indien zu verwirklichen suchten und dabei jämmerlich in seinen “Fallen” krepierten, “ehe sie Bombay erreichen”. Eines der Opfer war einer der Stones selber, Brian Jones, der sich mit den heidnisch-vorislamischen Orgien der Panflötenspieler von Joujouka in Marokko eingelassen und eine Platte mit ihrer Musik produziert hatte. Einige Wochen später ertrank er auf rätselhafte Weise in seinem Swimmingpool…

Ob es nun um die französische oder russische Revolution, um den Blitzkrieg Hitlers oder den Mord an den Kennedys, oder um irgendein anderes kleines oder großes Verbrechen in der Weltgeschichte geht, Satan ist immer der lachende Dritte, “wenn Könige und Königinnen für ihre selbtgemachten Götzen kämpfen” und dabei den Erdboden mit Leichen füllen. Er ist immer dabei. . . und noch jemand: “Wo es doch letztendlich d u und ich waren”.

Ob Du es wahrhaben willst oder nicht, auch D u lässt Dich von ihm als Werkzeug gebrauchen. Du hast wahrscheinlich noch niemand umgebracht, aber Satan ist auch d e r Lügner par excellence und jede Lüge, in die Du Dich verstrickt hast, hat ihren Ursprung in ihm, dem “Vater der Lüge”. Mit kleinen Lügen beginnt man, dann kommen große Lügen, dann Neid, Hass, Mord in Gedanken. . . und bald folgen auch Taten. Wenn Du ganz ehrlich bist, dann hat der Teufel auch in Deinem Leben hier und da schon seine Finger im Spiel.

Zum dritten Mal möchten wir es sagen: Du kannst darüber Witze reißen und dieses Flugblatt zerreißen und wegwerfen, aber damit ist niemand geholfen außer dem, der Dein Leben mehr und mehr für sich versklaven will.

Und glaub mir, ich schreib hier nicht vom grünen Tisch aus. Ich könnte Dir von meinem eigenen Leben erzählen, wie der Teufel mich in seinen Händen hatte, bis ich schließlich mit indianischen Zauberern in den Bergen von Huautla in Mexiko an Rauschgiftritualen mit “heiligen Pilzen” teilnahm. Ein Freund von mir – er ist jetzt 36 – hat genau ein Viertel seines Lebens an der Heroinnadel gehangen.

Aber wir haben einen Weg gefunden, der uns aus dieser Sklaverei herausgeführt und uns wirkliche Freiheit geschenkt hat.

In dem schon vorher zitierten Buch – Du hast sicher gemerkt, dass es die Bibel ist – sagt der, der uns freigemacht hat: “Wenn nun der Sohn euch freimachen wird, so werdet ihr w i r k l i c h frei sein”. Und warum kann Er das sagen? Weil “der Sohn Gottes hierzu geoffenbart worden ist, auf dass er die Werke des Teufels vernichte”. Und ich kann Dir nur sagen, dass Er die Werke des Teufels in meinem Leben und in dem von meinem Freund und im Leben von vielen anderen von uns wirklich vernichtet hat. Und Er hat uns, wie Er selbst versprochen hat, “w i r k l i c h” frei gemacht”.

Vielleicht denkst Du, wir möchten Dir mit irgendeinem religiösen Zeigefinger eins überbraten, aber dann hast Du Dich gewaltig getäuscht. Uns hat nämlich keine Philosophie oder Religion geholfen, auch nicht das Christen t u m mit seinen Satzungen und Vorschriften. Nein, keine politische oder religiöse Philosophie, keine Partei oder Organisation hat uns befreit, sondern eine P e r s o n. Nicht Marxismus oder Christen t u m hat uns gerettet, sondern Christ u s. Er, der gekommen ist, um die Werke des Teufels zu zerstören, der “durch seinen Tod den zunichte machte, der die Macht des Todes hat, das ist den Teufel”, Er hat Sich als l e b e n d i g e Person, ja als der lebendige Gott erwiesen, indem Er aus den Toten auferstanden ist. Und Er ist nicht nur eine lebendige, sondern auch eine lebendig machende Person, der uns, die wir schon halbtot waren, neues, ewiges Leben geschenkt hat.

Das Pfingstereignis bedeutet die Umkehr der Folgen des babylonischen Turmbaus. 

Das Pfingstereignis bedeutet die Umkehr der Folgen des babylonischen Turmbaus. Damals verlor die Menschheit die gemeinsame Sprache. Nicht mehr miteinander reden zu können, löste die menschliche Gemeinschaft auf. Mit der Ausgiessung des Geistes an Pfingsten wird uns die gemeinsame Sprache wiedergeschenkt. Es ist die Sprache der Liebe. In diese Wahrheit führt der Heilige Geist. Er bewirkt Glauben, erklärt uns die Bedeutung von Leben, Sterben und Auferstehen von Jesus Christus; er überführt von Schuld. Aus Gerufenen werden begnadigte Berufene, herausgerufene Heilige. Aus ihnen formt der Geist eine neue Gemeinschaft. Pfingsten ist die Geburtsstunde des Christentums, des Leibes Christi.
Es gibt verschiedene Gaben, verschiedene Dienste, verschiedene Geistwirkungen, „aber es ist derselbe Gott, der alles in allem wirkt“, schreibt Paulus und betont: „Bei jedem zeigt sich das Wirken des Geistes auf eine andere Weise, aber immer geht es um den Nutzen der ganzen Gemeinde.“ (1. Korinther 12,7)
Die Gefahr, aus eigenen Erkenntnissen und Erfahrungen Mauern gegen andere Christen aufzurichten, war Paulus bewusst. Mehrfach unterstreicht er die Einheit des Leibes. Dann erklärt er, dass ein Körper aus vielen Organen und Extremitäten besteht, mit ihren jeweils unterschiedlichen Aufgaben.
Das ist vergleichbar mit einem Fussballteam. Die Spieler nehmen unterschiedliche Positionen ein. Vom Torhüter bis zum Stürmer haben sie ihre individuellen Aufgaben. Um erfolgreich zu sein, braucht auch ein Top-Spieler ein funktionierendes Team.
Genauso ist es in der Kirche vor Ort und so ist es im Leib Christi insgesamt. Geistgewirkte Begabungen bringen dort am meisten Frucht, wo sie im Zusammenspiel der einzelnen Charismen (Gnadengaben) wirken. Ein geistbegabter Mensch bewirkt viel. Geistbegabte Menschen, die sich in den Dienst der Gemeinschaft stellen, bewirken mehr. Eine Gemeinde ist eine Art Super-Organismus! Aus dem Zusammenspiel der eingebrachten Gaben erwachsen Fähigkeiten, über die der Einzelne nicht verfügt. Komm, Heiliger Geist!
Rolf Hoeneisen

Die Auswirkungen des Heiligen Geistes.

Seit dem denkwürdigen Pfingsttag vor bald 2000 Jahren in Jerusalem, als der Heilige Geist auf die Jünger Jesu „ausgegossen“ wurde, empfangen alle Christen den Heiligen Geist, wenn sie das Erlösungswerk Jesu Christi im Glauben für sich in Anspruch nehmen (Apostelgeschichte 2,33; Epheser 1,13).

Die Gabe des Heiligen Geistes wirkt sich in allen Lebensbereichen sehr segensreich für die Christen aus. Durch den Geist Gottes

  • empfangen sie das Zeugnis, dass sie Kinder Gottes sind; (Römer 8,16)
  • haben sie freien Zugang zu Gott im Gebet (Epheser 2,18);
  • sind die Gläubigen befähigt, Gott „in Geist und Wahrheit“ anzubeten (Johannes 4,23.24);
  • verstehen sie Gottes Wort und werden sie in die ganze Wahrheit geleitet (Johannes 16,13);
  • erhalten Christen die Kraft, ihr Leben zur Ehre Gottes zu führen und für Ihn Frucht zu bringen (Römer 8,4; Galater 5,22);
  • empfangen sie „Gnadengaben“, die zur Ehre Gottes und zur gegenseitigen Stärkung und Auferbauung der Gläubigen dienen sollen (1. Korinther 12);
  • sind sie in der Lage, das Wort Gottes als „Schwert des Geistes“ zu gebrauchen und die Angriffe Satans abzuwehren (Epheser 6,17);
  • freuen sich Gottes Kinder auch in Bedrängnissen an der Liebe Gottes, die in ihre Herzen ausgegossen ist (Römer 5,5);
  • werden ihre Herzen auf Christus und sein Wiederkommen ausgerichtet (Offenbarung 22,17).

Auf diese Weise erfahren die Gläubigen Tag für Tag, dass Christus sie nicht „verwaist“ auf der Erde zurückgelassen hat (Johannes 14,16-18).

Die gute Saat” 

Weltbauerntag am 1. Juni 2022.

Guter Konter eines gläubigen Bauern. Da staunte der (ein)gebildete Atheist.

Als einst ein gebildeter Mann, ein wenig von seiner Überlegenheit überzeugt, zu einem frommen jüdischen Bauern in Polen kam, um ihn in einer Diskussion zu überzeugen, wie unhaltbar doch sein Glaube an Gott sei, da ließ der Jude sich auf Beweis und Gegenbeweis erst gar nicht ein, sondern sagte nur: Bedenke, mein Sohn: Vielleicht! Vielleicht ist es wahr. Wäre es aber wahr, wäre dann nicht alles gewonnen? Und lohnte dann nicht das Wagnis, alles auf dieses Vielleicht zu setzen, alle Mühe des Glaubens? Autor unbekannt

…der Bauer war schlauer

Zur Zeit, als sich der Kommunismus in Russland verbreitete, wurde ein Diskussionsabend abgehalten, wobei ein Atheist den Glauben an Gott lächerlich machte und die Bibel als ein veraltetes Buch bezeichnete. Es gab Gelegenheit zur Stellungnahme. Nach langem Warten kam schliesslich ein Bauer nach vorn, der aus seiner Tasche einen Apfel hervorholte. Danach begann er ihn zu schälen und zu verspeisen. Der Redner wurde ungeduldig und forderte den Bauern auf, sich zu äussern. Als dieser den Apfel gegessen hatte, begann er zu sprechen und fragte: “Mein Herr, wissen Sie, wie dieser Apfel geschmeckt hat?”
“Natürlich nicht!”, sagte der Atheist empört, “Sie haben ihn gegessen, nicht ich.” “Genau”, sagte der Bauer, “in der Bibel steht: ′Schmeckt und seht, dass der Herr gütig ist. Man kann einen Apfel in Stücke schneiden, man kann ihn in alle seine Bestandteile zerlegen – und weiss doch nicht, wie er schmeckt. Um das zu erfahren, muss man ihn essen.” So muss man die Bibel mit einem betenden Herzen lesen, und dann offenbart Gott dem Lesenden durch sein Wort, dass Er, der Gott der Bibel, wirklich Gott ist, dass Jesus Christus für Sünder gekommen und das Heil eine Wirklichkeit ist.

“Gedanken über das Jenseits kann man natürlich nur im Diesseits haben.” Karl Valentin wäre heute 140 Jahre geworden.

„Heute Abend besuch ich mich. Ich hoffe, ich bin daheim.“ Diese Worte stammen von dem bayerischen Komiker und Wortkünstler Karl Valentin. Sie klingen komisch – in einem doppelten Sinn: Ich besuche mich, weiß aber nicht, ob ich daheim bin. Aber irgendwie sind sie sehr hintersinnig: Wir sind oft nicht daheim bei uns.

«Gott besucht uns , aber oft sind wir nicht zu Hause» (Sprichwort) »

Ein Mann erfuhr, dass Gott zu ihm kommen wollte. Da wurde er schrecklich nervös.
„Zu mir?“ rief er. „In mein Haus?“
Und er rannte in alle Zimmer, er lief die Treppen rauf und runter, er kletterte zum Dachboden hinauf, er stieg in den Keller hinab – und sah sein Haus mit anderen Augen.
„Unmöglich!“ jammerte er. „In diesem Dreckstall kann ich keinen Besuch empfangen, schon gar nicht Gott! Alles voller Gerümpel. Kein Platz zum Ausruhen. Keine Luft zum Atmen.“
Also riss er alle Fenster und Türen auf und rief hinaus:
„Brüder, Freunde, Leute! Helft mir aufräumen – irgendjemand, bitte! Aber schnell!“
Er macht sich sofort daran, sein Haus zu putzen. Durch die dicken Staubwolken sah er, dass ihm tatsächlich jemand zu Hilfe gekommen war, worüber der Mann mehr als dankbar war. Sie schleppten gemeinsam das Gerümpel hinter das Haus, schlugen es klein und verbrannten es. Sie schrubbten die Treppen und Böden. Sie brauchten viele Kübel Wasser, um die Fenster zu putzen. Und noch immer klebte der Dreck an allen Ecken und Enden.
„Das schaffen wir nie!“ schnaufte der Mann.
„Doch, das schaffen wir.“ sagte der andere.
Sie plagten sich den ganzen Tag. Und tatsächlich waren sie spät am Abend fertig. Sie gingen in die Küche und der Mann deckte den Tisch.
„So“ sagte er, „jetzt kann er kommen, mein Besuch! Jetzt kann Gott kommen.
Wo er nur bleibt?“
„Aber ich bin ja da.“ sagte der andere und setzte sich an den Tisch.
„Komm, und iss mit mir.“

Lene Mayer-Skumanz

4. Juni 1989 TIANANMEN-MASSAKER.

Der Tiananmen-Platz in Peking, der Platz des Himmlischen Friedens, ist längst eine der wichtigsten Touristenattraktionen in der chinesischen Hauptstadt. Heute ist er leider nur ein Platz des „Kommunistischen Friedens“. Wir in Europa machen grosse Geschäfte mit China, obwohl es bis heute keine wirkliche Freiheit für das Chinesische Volk, die verschiedenen Volksgruppen in China und auch das Tibetische Volk gibt.
Bis heute regieren die mächtigen und geldigen Oligarchen mit ihrer kommunistischen Partei! Am 4. Juni gingen chinesische Truppen mit Schützenpanzern und scharfer Munition gegen Studenten und Christen auf dem Tiananmen-Platz vor. Diese hatten dort seit Wochen demonstriert und demokratische Reformen gefordert. Dies endete in einem schrecklichen Massacker, dabei wurden vermutlich mehrere tausend Studenten und Christen getötet. Auf dem Platz des Himmlischen Friedens, dem Tatort, herrscht besonders an diesem traurigen Tag die Macht des Militärs
Doch der blutige Kampf der Soldaten gegen wehlose Studenten wird nie vergessen werden.
Ein Christ schreibt über die Situation im heutigen China: „Seit Chinas Wirtschaftsreform und Öffnungspolitik wurden mindestens drei Millionen von weit über 60 Millionen Christen in China verhaftet, 440.000 wurden in Arbeitslager gesteckt und umerzogen; 750 befinden sich auf einer Suchliste; 200.000 wurden gezwungen, ihre Häuser zu verlassen und wurden obdachlos oder befinden sich auf der Flucht; mehr als 10.000 starben durch die Verfolgung; mehr als 20.000 sind foltergeschädigt; ungefähr 130.000 stehen unter Beobachtung; von ungefähr 1.120.000 verlangen die Behörden willkürliche Abgaben.“ Diese Angabe sind natürlich nur ungefähre Zahlen.
Wieder einmal hat der Kommunismus sein hässliches und wahres Gesicht gezeigt. Ja,1989 waren es Studenten und Christen, die auf dem Platz des Himmlischen Friedens regelrecht niedergemetzelt wurden. Wenn diese Gewalt weiter besteht, bleibt ein dunkler Schatten der Unmenschlichkeit auf diesem großen Land. Viele Dinge, die man aus diesem Land erfährt haben den bitteren Nebengeschmack einer großen unglaubwürdigen Propaganda. Menschenrechte gelten in diesem großen Reich nur bedingt.
Der Begriff „Menschenrechte“ kommt in der Bibel so nicht vor. Inhaltlich finden sich in der Menschenrechtserklärung aber viele Aspekte, die bereits in der Bibel ihre Grundlegung haben:
Die Grundlage der Menschenrechte ist die prinzipielle Gleichheit aller Menschen. Artikel 1 der UN-Menschenrechtserklärung besagt, dass alle Menschen die gleiche Würde haben. Dies ist eine Aussage, die auch die Bibel trifft – bereits auf den ersten Seiten der Bibel wird gesagt, dass Menschen „nach dem Bild Gottes“ geschaffen wurden.
Oft wird auch betont, dass es „kein Ansehen der Person“ vor Gott gibt (Römer 2,11 u.a.); vor Gott sind eben alle Menschen gleich. Er macht keinen Unterschied, und deswegen sollen Menschen, die nach seinen Weisungen leben, auch ausnahmslos jeden Menschen gleich behandeln. Bereits im Alten Testament wird der Schutz von Ausländern geboten – sie dürfen nicht ausgenutzt werden (2.Mose 22,20). Die Kraft des Glaubens kann diese Ungerechtigkeit nach und nach besiegen. Der Glaube an Jesus breitet sich unter Chinesen auf der ganzen Welt rasend schnell aus.