Israel feiert den 74. Geburtstag des jüdischen Staates.

Am Ende der Zeit wird sich Gott erbarmen, sein Volk sammeln und neu in das Land der Verheißung pflanzen. „Siehe, ich will mein Volk retten aus dem Lande gegen Aufgang und aus dem Lande gegen Niedergang der Sonne und will sie heimbringen, dass sie in Jerusalem wohnen.“ Zudem betont Sacharja, dass Gott selbst wieder ins Land kommen wird und auf dem Zion wohnen will.
Mit Sicherheit lässt sich sagen, dass der Prophet in seine Zeit hinein Gottes Botschaft verkündete. Er hatte die Rückkehr des Volkes aus dem babylonischen Exil vor Augen und den Neuanfang eines jüdischen Gemeinwesens. Doch biblische Prophetie reicht darüber hinaus in künftige Zeiten. Das Wort war gerade deshalb Grund zu lebendigem Glauben und begründeter Hoffnung. Im Vertrauen auf Gott wurde eine weitere Erfüllung der prophetischen Zusagen erwartet. Der Pessach-Gruß „Nächstes Jahr in Jerusalem“ war ein Ausdruck dieser Hoffnung.
Und Juden erklärten: Unser Gott ist die Jahrhunderte und Jahrtausende mitgegangen. Er zog mit uns durch die Wüsten des Orients und durch die Wüsten menschlicher Existenz. Verfolgung und Vertreibung haben das jüdische Volk heimgesucht. Gott hat es schließlich heimgebracht.
In der Unabhängigkeitserklärung zur Staatsgründung heißt es: „Im Lande Israel entstand das jüdische Volk. Hier prägte sich sein geistiges, religiöses und politisches Wesen. Hier lebte es frei und unabhängig, Hier schuf es eine nationale und universelle Kultur und schenkte der Welt das Ewige Buch der Bücher. Durch Gewalt vertrieben, blieb das jüdische Volk auch in der Verbannung seiner Heimat in Treue verbunden. Nie wich seine Hoffnung. Nie verstummte sein Gebet um Heimkehr und Freiheit.“  Egmond Prill (pro)

Biograf: „Wir werden nach der Haft einen anderen Boris Becker erleben“ (Focus)

Boris, das Idol einer ganzen Generation ist tief gefallen, aber auch Idole müssen Verantwortung für ihr Leben übernehmen. Spätestens seit seiner Verurteilung wegen Steuerhinterziehung hätten sämtliche Alarmglocken schrillen müssen, aber nichts ist passiert. Becker und seine Beziehungen zu Frauen, die außer an seinem Namen, keinerlei Interesse an der Person Becker hatten, waren nicht nur naiv, sondern geradezu dümmlich. Welche Berater hatte Becker eigentlich, jedenfalls keine die ihn vor Schaden bewahrt hätten, ganz im Gegenteil. Wer solche Berater zu seinem Umfeld zählt, braucht keine Feinde in seinem Leben. BB wird die Haft überstehen. Wenn er dort Gott begegnet, wir er als ein völlig neuer Mensch den Knast verlassen. Es gibt da wunderbare Vorbilder. Josef Müller ging es ähnlich: