Demos und wahrer Friede

Jetzt geht dieser grausame Krieg schon über eine Woche. Unsagbares Leid hat er über uns unbekannte Menschen gebracht. Über Menschen, die schon seit Jahrzehnten unter schrecklichen Verhältnissen existieren müssen. Im Irak wird gebombt und gemordet. Die einen reden vom „heiligen Krieg“ die anderen sehen den „gerechten Krieg“.


Wir hier erleben die Wiederauferstehung der Friedensbewegung. Hunderttausende versammeln sich zu Demos, bilden Lichterketten und halten Mahnwachen. Auffallend sind die vielen Schüler, die ihren geliebten Unterricht für eine coole Demo schwänzen. Manche riskieren sogar einen Eintrag in ihre Schülerakte. Demos sind in. Demos sind die neuen Events. Vorschlag: Wie wäre es, wenn all die friedliebenden Kids von ihren schwarz kopierten Ballerspielen lassen würden?


Ja, es fällt uns leicht gegen etwas Schlimmes zu protestieren – aber gleichzeitig haben wir es schwer selbst in Frieden zu leben. Es gibt unheimlich viel Gewalt und Hass in Schulen, Familien, Büros und Fabriken. Ehepaare bekriegen sich. Nachbarn zerren sich vor Gericht. Wir verlangen von den Mächtigen der Welt etwas, was wir selber nicht praktizieren. Darum verpufft unsere Demopower im Nichts. (Auch unter anderem deshalb, weil Kriege von bestimmten Medienkonzernen und Privatfirmen gesponsert werden und keine Bevölkerung eines Landes dieser Welt ihnen durch Konsumboykott den Geldhahn zudreht …)


Eine Welt ohne Gott kann keinen Frieden finden. Aber Jesus gibt uns in seinem Wort eine wunderbare Chance: „Frieden lasse ich euch, meinen Frieden gebe ich euch; nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch. Euer Herz werde nicht bestürzt, sei auch nicht furchtsam.“ (Johannes 14,27)


Das ist deine und meine Chance. Persönlich können wir Frieden finden. Aus der Bibel wissen wir, dass es noch viel schlimmere Kriege in der Zukunft geben wird. Aber wer sich in der Liebe Gottes geborgen weiß, der hat Frieden im Herrn. Und dieser Friede ist höher als alle Vernunft. Aber er ist erfahrbar. Für den, der Gott vertraut.

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